weitgehend große Zustimmung, nur bei diesen beiden Punkten die Anmerkung eines kleinen Widerspruchs:Haima hat geschrieben:und nicht total aus der "Provinz" sein, der Ehepartner aus China sollte einen Beruf ausüben, der schon Erfahrungen mit der westlichen Kultur mit sich bringt.
a) eine Umsiedlung nach D bedeutet für den cn-Partner in aller Regel die Aufgabe des eigenen Berufes und in D erstmal gar keine Berufstätigkeit, später oft nur eine niederwertigere Tätigkeit. Wer da aus Arbeitslosigkeit oder einer einfachen Tätigkeit kommt, verliert wenig, wer aus einer anspruchvolleren Tätigkeit kommt, wird dies wohl öfter vermissen (war zumindest in oben beschriebenem Fall das Argument einer der Frauen, die ihren Job bei der Bank nicht aufgeben wollte). Daher kann eine vorhergehende anspruchsvollere Tätigkeit auch kontraproduktiv sein...
b) eine "Landmaus" wird aber einige Dinge in D nicht vermissen, die eine "Stadtmaus" vermisst: zB. könnte ein Städter sich an den geschlossenen Geschäften, der Sonntagsruhe stören, an der meist geringen Zahl von Geschäften, Kiosken, Restaurants, dem relativ ruhigen Strassenleben verglichen mit CN etc.pp. Für ein "Landei" ist das aber dann eher "wie zuhause"
