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chinavelo
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Beitrag von chinavelo »

Grufti hat geschrieben:Auf der Titelseite der heutigen "WELT KOMPAKT " Ausgabe gibt es einen kleinen aber interessanten Artikel über chinesische Offiziere, die beim österreichischen Bundesheer in den Alpen trainieren,
Und hier ein Artikel dazu des Österreichischen Bundesheeres.

Bernd
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fankeqian
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Beitrag von fankeqian »

zwei artikel aus der Zeit lege ich euch heute ans herz.
der einer ist eine etwas andere sicht einer jungen deutschen buchautorin auf China:
http://www.zeit.de/2007/11/China-Impressionen

der andere blickt sehr düster auf die gegenwart und die zukunft von China:
http://www.zeit.de/2007/11/Hutton-China
nur ein kleiner ausschnitt daraus: "in einer von China dominierten Welt gäbe es keinen Garanten mehr für unsere im Grundsatz liberale Kultur und jene globalen Institutionen, die aus der Tradition der freiheitlichen Gesellschaften im Westen entstanden sind."
da möge sich jede seine eigene meinung zu der gesinnung des herrn Hutton bilden. für mich klingt es so als ob China zurzeit krieg im Irak führt, und über jahrhunderte andere kulturen ausgerottet und anschliessend den völkern seine ordnung und seine werte aufgezwungen hätte. wenn ich mich recht entsinne, da waren und sind ganz andere grossmächte zugange.
ein paar fotos zum angucken
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LeChef
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Beitrag von LeChef »

wow, der artikel von juli zeh spricht mir echt von der seele (sprichwort richtig?). 100% zustimmung, hbe an keinem komma etwas auszusetzen.

"die große lockerung"
ist auch nicht schlecht, wobei natürlich nur auf die high-tech community chinas zu beziehen. vielleicht suche ich falsch, aber hier in wuhan ist das wesentlich weniger entwickelt, auch wenn ideale doch schon recht induvidualistisch geprägt sind. jugendliche scheinen eher eudämonistisch eingestellt zu sein, die suche nach glück steht im widerspruch zur erfüllung der kindlichen pietät, die es gebietet erfolgreich zu sein.
hier hat sich eher eine punkkultur entwickelt, die ich heute abend mal wieder auskundschaften will (eine band aus uruguay kommt her :) )

"china: der koloss.."
halte ich schon im ersten abschnitt für totalen unsinn, "leninistischer korporationismus" klingt auch von sehr weit hergeholt, dass "Etwa ein Drittel aller chinesischen Angestellten [...] überflüssig [sei]" ist eine schätzung, die ich dem gefühl nach bestätigen würde, ich bezweifle aber, dass diese zahl zu belegen ist.
das es mittlerweile 200 millionen wanderarbeiter gibt, wusste ich auch nicht, dachte es seien nur 150 mio.

unter kapitalismus versteht er auch etwas falsches. unsere werte basieren nicht auf kapitalismus, was die herrschaft des kapitals ist, sondern auf frei märkte und rechtssicherheit, um nur den ökonomisch-rechtlichen aspekt zu nennen.

ganz zu meinem erstaunen ist die schlussfolgerung des gesamten artikels wirklich nicht schlecht. da kann ich getrost zustimmen, wenn er auch leider nicht genau erwähnt, wie ein kollaps chinas die weltwirtschaft beeinflussen würde.
ich bin selbst leider auch viel zu faul mir gedanken darüber zu machen, was genau passieren würde, wenn die chinesische wirtschaft zusammenbricht, wäre aber ein wirklich interessantes und wichtiges gedankenspiel.

so, nun habt ihr meine meinung. lesenswert ist alles.
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fankeqian
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Beitrag von fankeqian »

sachen gibt's - nazis in Taiwan:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studiu ... 07,00.html

ich erinnere mich, als ich 1980 das allererste mal in Taiwan war, der erste taiwaner der mir am ersten abend im hotel die tür aufmachte, streckte seine zeige- und mittelfinger unter seine nase und rief: Xitele hen hao! - als er erfuhr, dass ich aus Deutschland komme. erst später wurde mir klar, dass er Hitler für seine zusammenarbeit mit Japan und für seinen kampft gegen die kommunisten verehrte.
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belrain
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Beitrag von belrain »

Als ich im Januar 2005 in Kaoshiung war, habe ich aus meinem Hotelzimmer heraus ein Gebäude mit großem Hakenkreuz fotografiert. Mir wurde gesagt, ich habe es falsch gesehen, es sei linksrum, also ein buddistisches Zeichen, ist es aber nicht. Tatsächlich rechtsrum. Krieg das Bild hier nur nicht rein *grummel*
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roshi
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Beitrag von roshi »

@belrain

das muss m.E. nichts heißen, das Symbol (swastika) gibt es in beide richtungen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Swastika


Dass Nationalsozialismus in Taiwan nährboden findet, kann ich mir vorstellen.
Die Guomindang waren ja auch (lasse mich gerne eines besseren belehren) in gewisser weise eine nationalistische Partei.
Das mit der Unterstützung der Japaner und dem Kampf gegen den Kommunismus spricht auch dafür, ebenso dass in Taiwan einfach der Bezug zu und die korrekte auseinandersetzung mit dem Thema fehlt.

Unpassend ist es für einen eigentlich modernen Staat natürlich um so mehr. Aber wenn die selbst bei uns wieder auftrieb finden, verwundert das in Taiwan noch weniger, finde ich.

Mein Kumpel, der in Thailand lebt, erzählte mir übrigens von "Hitlers Einzug in die dortige Popkultur". Beispielsweise Homosexuelle auf gelben Motorrollern, bauchfreiem Top und (!!!) rosa Stahlhelm, verziert mit einem "schicken" Hakenkreuz........ :?



Der Artikel von Juli Zeh ist übrigens wirklich einer der besten, die ich seit längerem gelesen habe. Kann ich auch nur weiterempfehlen!
好好学习,天天向上!Ich will schnell fertig werden..... und wieder ab nach China.
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LeChef
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Beitrag von LeChef »

die buddhistischen svastikas können in beide richtungen drehen, üblich ist aber eher das rechtsdrehende, also dem nazi-hakenkreuz entgegengesetzte. habe hier aber auch schon linksdrehende gesehen
mit "heil hitler" wird man auch in mainland häufig begrüßt. und "xitele hen hao" habe ich auch schon häufig gehört. nur wenn man dann erwidert, dass er eine katastrophe war sagen manche, dass sie ihn auch nicht gut fanden. also in wahrheit finden viele in china toll, weil er so eine starke führungspersönlichkeit war. und das argument er habe 6 millionen umgebracht wird schnell abgetan: "na und? die japaner haben 30 millionen chinesen umgebracht" was viel schlimmer ist.

achja, und wehe es wagt jetzt irgendein "blättertau" oder wer auch immer mich als nazi zu beschimpfen den werde ich nämlich nùbùké'è ganz schön shengqì.
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roshi
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Beitrag von roshi »

"blättertau" ist ein fake......

Der "Akzent" und die Grammatikfehler sind alles andere als chinesisch, die aussagen mal pro/mal antichina, aber immer "anti-vorgängermeinung".

Einfach ignorieren.
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belrain
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Beitrag von belrain »

roshi hat geschrieben: @belrain

das muss m.E. nichts heißen, das Symbol (swastika) gibt es in beide richtungen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Swastika
Stimmt, das Symbol auf dem Haus steht nicht auf der Spitze wie ein Nazi-Symbol.
LeChef hat geschrieben: mit "heil hitler" wird man auch in mainland häufig begrüßt. und "xitele hen hao" habe ich auch schon häufig gehört. nur wenn man dann erwidert, dass er eine katastrophe war sagen manche, dass sie ihn auch nicht gut fanden. also in wahrheit finden viele in china toll, weil er so eine starke führungspersönlichkeit war. und das argument er habe 6 millionen umgebracht wird schnell abgetan: "na und? die japaner haben 30 millionen chinesen umgebracht" was viel schlimmer ist.
Eigentlich brauchen sie ja garnicht bis Japan gehen um unseren Österreicher mit jemand zu vergleichen. Der Grosse Vorsitzende Mao hat ja auch sehr viele Chinesen umgebracht/umbringen lassen. :cry:
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roshi
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Beitrag von roshi »

Aber Japan ist ein "ideologisch korrektes" beispiel..... :?
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LeChef
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Beitrag von LeChef »

wahnsinnsmeldung:
china schützt privateigentum!!!

http://www.ftd.de/politik/international/174314.htm
http://www.zeit.de/online/2007/12/china-2
das ist der endgültige beweis für die abschaffung des kommunismus.

chinesischer konsum und anteil am BIP
http://www.ftd.de/politik/international/173154.html

noch ein sehr guter artikel
http://www.ftd.de/politik/international/172227.html

ein älterer artikel der FTD über die geplanten reformen dieses jahres
http://www.ftd.de/politik/international/169054.html

über die reformen des hu jintao
http://www.ftd.de/koepfe/168978.html

klimawandel trifft china besonders hart
http://www.ftd.de/forschung_bildung/for ... 63779.html

wie die deutschen von china profitieren:
http://www.ftd.de/politik/international/164558.html

und ansonsten könnt ihr euch ja selbst durch den dschungel der FTD artikel durchwühlen.

ich glaube die financial times deutschland ist meine neue deutschsprachige lieblingszeitung. liegt das daran, dass ich BWLer bin? oder daran, dass sie einfach gut und vielseitig berichtet? ich habe ech den eindruck, dass sie wesentlich mehr facetten beleuchtet als andere zeitungen.
mein langjähriger begleiter DER SPIEGEL ist häufig schlecht recherchiert und halte ihn für ziemlich populistisch mittlerweile, die WELT hat neuerdings, also seit ich anfang märz zurück bin, beschlossen auch populistisch zu werden und zu einem klatschblatt zu verkommen. so kommt es mir zumindest vor. davor fand ich die WELT ziemlich gut, besonders natürlich die artikel von johnny erling. das neue outfit de WELT wirkt leider sehr boulevardblattmäßig. mit vielen großen fotos.

dafür hat die zeit ihr outfit verbessert. dadurch wird sie leserfreundlicher. wharscheinlich heissen meine künftigen primärquellen FTD und Zeit.

welche zeitung haltet ihr in der deutschen medienlandschaft für gut?
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meimei
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Beitrag von meimei »

und das argument er habe 6 millionen umgebracht wird schnell abgetan: "na und? die japaner haben 30 millionen chinesen umgebracht" was viel schlimmer ist.
Wobei Hitler natürlich viel mehr wie 6 Millionen Menschen umgebracht hat. Das sind ja nur die in den Konzentrationslagern umgebrachten Juden. Zu den Juden kommen ja noch die Zigeuner, Schwulen, Linken, Behinderten dazu und die zahlreichen Kriegsopfer, allein in Russland sollten es doch schon um die 25-30 Millionen sein, oder?
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belrain
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Beitrag von belrain »

Hier mal ein wieder ein interessanter Artikel über F&E in China

http://china.ahk.de/uploads/media/19032007_02.pdf
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roshi
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Beitrag von roshi »

Tja.... war nicht so tolle Idee in der Kulturrevolution die Intellektuellen umzubringen. Man hätte es vielleicht so machen sollen wie in Nordkorea, und "zu Hammer und Sichel noch den Pinsel hinzufügen".
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SimonSayz
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Beitrag von SimonSayz »

Rosen sind rot, Gras ist grüner
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