China <??> Demokratie

Alle Themen rund um Politik in der Volksrepublik China
Sisyphe
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von Sisyphe »

aquadraht hat geschrieben:
HK_Yan hat geschrieben:
Dass die Autonomiebehörde den Dalai Lama und seine Clique hasst, kann ich gut verstehen. Die Leute machen seit Jahrzehnten die Drecksarbeit, während die Hetzer aus Dharamsala, die in ihrer Kleinstadt seit 40 Jahren keine Müllabfuhr zustande kriegen, die grosse Fresse haben. Ich kenne Dharamsala und Lhasa. Und ich verstehe gut, warum seit zwei Jahrzehnten mehr Tibeter aus Indien und Nepal nach China gehen als umgekehrt. Aber Ihr "Demokraten" respektiert "Abstimmungen mit den Füssen" ja nur, wenn sie Euch in den Kram passen.


a^2
Beim 1.Absatz habe ich noch innegehalten, bei dem oben zitierten wirst Du halt - sorry! - außer Applaus von Deinen KP-Getreuen nicht viele Leute überzeugen. Mag auch an Deiner Wortwahl liegen.

Daß nicht soviele Tibeter den Weg von Tibet nach Indien machen liegt wohl auch dran, daß Deine KPler sie an der Grenze abknallen lassen.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von NHR »

HK_Yan hat geschrieben:
aquadraht hat geschrieben:Was China angeht, möchte ich noch darauf hinweisen, dass das Wahlsystem auf kommunaler Ebene ständig erweitert wird. Es ist also nicht so, dass sich da nichts bewegt.
Das kommunale Wahlsystem in China kann man durchaus mit dem der DDR vergleichen.

Die fehlende Demokratie ist allerdings nur eines von sehr vielen Problemen in China. Als erstes sollte man einen Rechtsstaat bilden, davon ist China noch sehr weit entfernt.

Die Zentralregierung ist auch etwas was in China nicht funktioniert. Eine Aufteilung wie z.B. in DE oder in USA in freie Staaten/Länder, in denen dann der Bund gestimmte Funktionen übernimmt, aber vieles eben auf Landesebene bleibt ist viel effektiver.

Gift in China ist auch die Entmündigung ganzer Bevölkerungsschichten, das z.B. die Lokalregierung in Tibet und Xinjiang nur aus Gesandten aus Peking besteht und native Elemente nur zur Show sind.

Man sollte sich aber nicht zu viel Hoffnung machen wie ein demokratisches China aussehen könnte. Wenn es eine neue Partei geben wird dann sehe ich diese eher in der Richtung weniger Öffnung zum Westen und Nationalistischer.
Naja, ich sehe gar keinen Grund, da super schnell Demokratie haben zu wollen.
In Japan hat die LDP auch von 55 bis 09 fast durchgehend regiert. Da hat sich dann niemand dran aufgeregt, weil man die Partei wählen konnte.
Man kann daran alerdings doch sehen, dass eine Bevölkerung durchaus mit einer Partei zufrieden sein kann. Solange die KPC also mehr oder weniger im Interesse der Bevölkerung handelt, sehe ich in zumindest in naher Zukunft keinen Grund dazu, das System zu ändern. Es gibt ja auch wie bei der japanischen LDP diverse politische Strömungen innerhalb der Partei, womit man gar nicht von einer Diktatur reden kann.


Ein sehr wichtiger Schritt wäre die Entwicklung zum Rechtsstaat und die Bekämpfung der Korruption. Das sehe ich wie Du.

Dass eine Zentrale Regierung einer förderalistischen Regierungsform unterlegen ist, kann ich hingegen gar nicht nachvollziehen. Es gibt in China Gouverneure der Provinzen, usw usw.
Nur die wichtigen Entscheidungen werden von der Regierungszentrale getroffen.
Mir ist der Föderalismus in Deutschland ehrlich gesagt ein Graus.
Wenn ich nur an den Bildungsföderalismus denke, kriege ich das kalte Kotzen.

IMO kann sich Deutschland den Föderalismus leisten. Nicht umgekehrt.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von NHR »

Sisyphe hat geschrieben:
aquadraht hat geschrieben:
HK_Yan hat geschrieben:
Dass die Autonomiebehörde den Dalai Lama und seine Clique hasst, kann ich gut verstehen. Die Leute machen seit Jahrzehnten die Drecksarbeit, während die Hetzer aus Dharamsala, die in ihrer Kleinstadt seit 40 Jahren keine Müllabfuhr zustande kriegen, die grosse Fresse haben. Ich kenne Dharamsala und Lhasa. Und ich verstehe gut, warum seit zwei Jahrzehnten mehr Tibeter aus Indien und Nepal nach China gehen als umgekehrt. Aber Ihr "Demokraten" respektiert "Abstimmungen mit den Füssen" ja nur, wenn sie Euch in den Kram passen.


a^2
Beim 1.Absatz habe ich noch innegehalten, bei dem oben zitierten wirst Du halt - sorry! - außer Applaus von Deinen KP-Getreuen nicht viele Leute überzeugen. Mag auch an Deiner Wortwahl liegen.

Daß nicht soviele Tibeter den Weg von Tibet nach Indien machen liegt wohl auch dran, daß Deine KPler sie an der Grenze abknallen lassen.
Oder, dass der Lebensstandard per capita in Tibet sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch erhöht hat, wohingegen Indien..... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: ...lassen wir das.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von aquadraht »

Sisyphe hat geschrieben:
aquadraht hat geschrieben:
HK_Yan hat geschrieben:Beim 1.Absatz habe ich noch innegehalten, bei dem oben zitierten wirst Du halt - sorry! - außer Applaus von Deinen KP-Getreuen nicht viele Leute überzeugen. Mag auch an Deiner Wortwahl liegen.

Daß nicht soviele Tibeter den Weg von Tibet nach Indien machen liegt wohl auch dran, daß Deine KPler sie an der Grenze abknallen lassen.
Dass ein Fan von Mördern und Narcokriminellen so "argumentiert", wundert nicht. Den letzten Zwischenfall mit Schusswaffengebrauch an der chinesisch-nepalesischen Grenze gab es 2006, die Umstände sind nicht geklärt.

Deine Märchen kannst Du vielleicht rechtsextremen Parakillern in Columbien auftischen, aber jeder Chinese, auch ethnischer Tibeter, kann binnen einer Woche (mit Guanxi oder Schmiergeld vermutlich schneller), ein Reisevisum bekommen. Zwischen März und Oktober gehen vier- bis siebenmal wöchentlich die Busse von Lhasa und Shigatse nach Khatmandu und zurück, die Flieger von Lhasa und Chengdu gehen ähnlich oft. Wenn Du mal an dem Busbahnhof gewesen sein solltest (natürlich nicht), die Busse sind auf dem Hinweg über die Toppen beladen mit Waren, Handelsware und auch Geschenken für die im Ausland lebenden armen Schweine. Das ist wie "Päckchen nach drüben", nur halt die andere Richtung.

Allein in Lhasa sind das 5-10 Busse, die da täglich abgehen, also 300-600 Leute. Würden die nicht zurückkommen, wären das in einem Jahr gut doppelt so viele Tibeter wie derzeit im Exil leben. Tatsächlich nimmt die Zahl der Exiltibeter aber eher ab.

Wenn ein ethnischer Tibeter, der Freizügigkeit in ganz China geniesst, nicht in China bleiben will und nicht ein Visum nach Nepal beantragen mag, geht er in HK oder Macao mit Tagesvisum über die Grenze und meldet sich danach als Asylbewerber oder reist einfach aus nach Taiwan, Philippinen, Indien oder sonstwohin. Meines Wissens ist das in den letzten 5 Jahren nicht passiert (mit Tibetern, mit Mainlandchinesen schon).

Also bitte, belüge die Leute weiter über Lateinamerika, was hier OT ist, aber quatsche keinen Unsinn über China. Das fällt auf.

a^2
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von Grufti »

aquadraht hat geschrieben:
Dass ein Fan von Mördern und Narcokriminellen so "argumentiert", wundert nicht. Den letzten Zwischenfall mit Schusswaffengebrauch an der chinesisch-nepalesischen Grenze gab es 2006, die Umstände sind nicht geklärt.

Deine Märchen kannst Du vielleicht rechtsextremen Parakillern in Bolivien auftischen, aber jeder Chinese, auch ethnischer Tibeter, kann binnen einer Woche (mit Guanxi oder Schmiergeld vermutlich schneller), ein Reisevisum bekommen. Zwischen März und Oktober gehen vier- bis siebenmal wöchentlich die Busse von Lhasa und Shigatse nach Khatmandu und zurück, die Flieger von Lhasa und Chengdu gehen ähnlich oft. Wenn Du mal an dem Busbahnhof gewesen sein solltest (natürlich nicht), die Busse sind auf dem Hinweg über die Toppen beladen mit Waren, Handelsware und auch Geschenken für die im Ausland lebenden armen Schweine. Das ist wie "Päckchen nach drüben", nur halt die andere Richtung.

Wenn ein ethnischer Tibeter, der Freizügigkeit in ganz China geniesst, nicht in China bleiben will und nicht ein Visum nach Nepal beantragen mag, geht er in HK oder Macao mit Tagesvisum über die Grenze und meldet sich danach als Asylbewerber oder reist einfach aus nach Taiwan, Philippinen, Indien oder sonstwohin. Meines Wissens ist das in den letzten 5 Jahren nicht passiert (mit Tibetern, mit Mainlandchinesen schon).

Also bitte, belüge die Leute weiter über Lateinamerika, was hier OT ist, aber quatsche keinen Unsinn über China. Das fällt auf.

a^2

Auch Du schreibst hier "Unsinn" über Tibet, denn Dein Geschreibsel läßt die unbedarften Leute den Schwachsinn glauben, daß alle Tibeter genug Knete hätten, das Land nach Belieben per Bus ...oder gar per Flugzeug verlassen zu können...
Diejenigen, die wirklich zu soviel Geld gekommen sind, daß sie sich das leisten könnten, per Flugzeug zu jeder Tag und Nachtzeit China verlassen zu können, haben ja doch absolut kein Interesse, ihre Heimat zu verlassen, da sie offensichtlich vom chinesischen Regime profitieren und nicht ausgebeutet werden,...nicht zuletzt weil sie sich damit arrangiert haben...

Ich frage mich aber auch, weshalb es dann auch Tibeter gibt, die ihre Kinder alleine auf den gefährlichen Weg über den Himalaya nach Nepal schicken, weil sie wollen, daß es ihnen mal besser gehen soll , als ihren Eltern. da Du ja in Beijing wohnst, kannst Du natürlich nicht die entsprechenden Dokus auf ARTE gesehen haben.
Denen glaube ich mehr ( auch wenn sie nicht unbedingt wirklich tiefschürfend sind), als irgendjemanden , dessen angebliche kompetenz ausschließlich darauf beruht, daß er in Beijing wohnt, und nicht einmal fließend Chinesisch sprechen/ lesen kann...wie er sich an anderer Stelle geoutet hatte ...
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von aquadraht »

Grufti hat geschrieben:Ich frage mich aber auch, weshalb es dann auch Tibeter gibt, die ihre Kinder alleine auf den gefährlichen Weg über den Himalaya nach Nepal schicken, weil sie wollen, daß es ihnen mal besser gehen soll , als ihren Eltern. da Du ja in Beijing wohnst, kannst Du natürlich nicht die entsprechenden Dokus auf ARTE gesehen haben.
Denen glaube ich mehr ( auch wenn sie nicht unbedingt wirklich tiefschürfend sind), als irgendjemanden , dessen angebliche kompetenz ausschließlich darauf beruht, daß er in Beijing wohnt, und nicht einmal fließend Chinesisch sprechen/ lesen kann...wie er sich an anderer Stelle geoutet hatte ...
Grufti,

fasel doch bitte nicht rum. Die Zeltausrüstungen, die nach den Vorfällen 2006 gezeigt wurden, kosten mehr als ein Busticket Lhasa-Khatmandu, und mehr als eine Zugfahrt von Lhasa nach Guangzhou, von wo es ein Katzensprung nach Hongkong ist. Wer seine Kinder zum illegalen Grenzübertritt in dieser Gegend, dem 2006 auch wegen innernepalesischer Kämpfe unsicheren Gebiet schickt, kann von seinen Kindern nichts halten.

Und nein, meine Chinesischkenntnisse sind alles andere als perfekt, ich arbeite daran. Aber ich versuche mich aus allen erreichbaren Quellen so umfassend wie möglich zu informieren. Und das geht ganz gut, auch mit Hilfe von Freunden, und wird besser. Übrigens kann ich alle internationalen Informationen empfangen, die mich interessieren (ich sehe allerdings eher selten fern). Lass daher bitte die persönlichen Anmachen. Und mach weiter mit Deinen Kulturbeiträgen, die ich sehr schätze.

Gruss, a^2

P.S.: Die tibetischen Kinder, die nach Dharamsala zur religiösen Gehirnwäsche transferiert werden, stammen nicht aus Gesellschaftsschichten, die sich kein Busticket nach Khatmandu leisten können. Ich halte es für Kindesmissbrauch, nicht besser als der - nicht selten damit einhergehende - sexuelle, wenn 5jährige Kinder in ein Kloster deportiert werden, und finde es richtig, dass in der VR China das Novizenalter auf die Erreichung der Religionsmündigkeit mit 16 heraufgesetzt wurde.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von NHR »

Grufti hat geschrieben:
aquadraht hat geschrieben:
Dass ein Fan von Mördern und Narcokriminellen so "argumentiert", wundert nicht. Den letzten Zwischenfall mit Schusswaffengebrauch an der chinesisch-nepalesischen Grenze gab es 2006, die Umstände sind nicht geklärt.

Deine Märchen kannst Du vielleicht rechtsextremen Parakillern in Bolivien auftischen, aber jeder Chinese, auch ethnischer Tibeter, kann binnen einer Woche (mit Guanxi oder Schmiergeld vermutlich schneller), ein Reisevisum bekommen. Zwischen März und Oktober gehen vier- bis siebenmal wöchentlich die Busse von Lhasa und Shigatse nach Khatmandu und zurück, die Flieger von Lhasa und Chengdu gehen ähnlich oft. Wenn Du mal an dem Busbahnhof gewesen sein solltest (natürlich nicht), die Busse sind auf dem Hinweg über die Toppen beladen mit Waren, Handelsware und auch Geschenken für die im Ausland lebenden armen Schweine. Das ist wie "Päckchen nach drüben", nur halt die andere Richtung.

Wenn ein ethnischer Tibeter, der Freizügigkeit in ganz China geniesst, nicht in China bleiben will und nicht ein Visum nach Nepal beantragen mag, geht er in HK oder Macao mit Tagesvisum über die Grenze und meldet sich danach als Asylbewerber oder reist einfach aus nach Taiwan, Philippinen, Indien oder sonstwohin. Meines Wissens ist das in den letzten 5 Jahren nicht passiert (mit Tibetern, mit Mainlandchinesen schon).

Also bitte, belüge die Leute weiter über Lateinamerika, was hier OT ist, aber quatsche keinen Unsinn über China. Das fällt auf.

a^2

Auch Du schreibst hier "Unsinn" über Tibet, denn Dein Geschreibsel läßt die unbedarften Leute den Schwachsinn glauben, daß alle Tibeter genug Knete hätten, das Land nach Belieben per Bus ...oder gar per Flugzeug verlassen zu können...
Diejenigen, die wirklich zu soviel Geld gekommen sind, daß sie sich das leisten könnten, per Flugzeug zu jeder Tag und Nachtzeit China verlassen zu können, haben ja doch absolut kein Interesse, ihre Heimat zu verlassen, da sie offensichtlich vom chinesischen Regime profitieren und nicht ausgebeutet werden,...nicht zuletzt weil sie sich damit arrangiert haben...

Ich frage mich aber auch, weshalb es dann auch Tibeter gibt, die ihre Kinder alleine auf den gefährlichen Weg über den Himalaya nach Nepal schicken, weil sie wollen, daß es ihnen mal besser gehen soll , als ihren Eltern. da Du ja in Beijing wohnst, kannst Du natürlich nicht die entsprechenden Dokus auf ARTE gesehen haben.
Denen glaube ich mehr ( auch wenn sie nicht unbedingt wirklich tiefschürfend sind), als irgendjemanden , dessen angebliche kompetenz ausschließlich darauf beruht, daß er in Beijing wohnt, und nicht einmal fließend Chinesisch sprechen/ lesen kann...wie er sich an anderer Stelle geoutet hatte ...
Da habe ich auch schon mehrere Artikel gelesen.
Es gibt da doch auch so eine Internetseite, http://www.childexodus.org" target="_blank , die einen schockieren will.
Nun kann aber niemand vershleiern dass über 90% der Einwohner tibets halt Tiber sind, was irgendwas um die 2,5 Millionen Menschen ergeben sollte.
Davon werden ca 1000 Kinder jährlich nah Nepal (3 Welt) und Indien verfrachtet. Einige von ihnen sterben sogar.

Warum? Damit sie dort eine traditionell tibetische Ausbildung erhalten können.
Die Eltern bleiben natürlich im "Unrechtsregime", durch das sie die Reise der Kinder finanzieren können.
Dass es den Kindern im Schnitt mal besser gehen wird? Ich glaub nicht dran.
Es sei denn, du stellst die Ausübung einer Religion mit Glück gleich.
(edit: Mönche können sie ja noch werden, die werden teils doch von westlichen Institutionen finanziert)
In meinen Augen ist das einfach die Religionsflucht einer kleinen Minderheit.
Tut mir leid, aber die Chinesen können nun wirklich nichts für Erfrierungen der Kinder. Oder wurden die Kinder daheim eingesammelt und auf dem Himalaya ausgesetzt?
Ich finde es unverantwortlich, sein eigenes Kind über so eine Route zu schicken. Aber jedem das seine.

Den Schusswaffeneinsatz der PLA klammere ich mal aus, der steht auf einem anderen Blatt papier.


PS: Chinesisch sprechen zu können hat mit der Thematik wohl eher wenig zu tun.
Die meisten Gutmenschenseiten, Artikel, usw sind auf Englisch.
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ingo_001
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von ingo_001 »

NHR hat geschrieben:Man kann daran alerdings doch sehen, dass eine Bevölkerung durchaus mit einer Partei zufrieden sein kann. Solange die KPC also mehr oder weniger im Interesse der Bevölkerung handelt, sehe ich in zumindest in naher Zukunft keinen Grund dazu, das System zu ändern. Es gibt ja auch wie bei der japanischen LDP diverse politische Strömungen innerhalb der Partei, womit man gar nicht von einer Diktatur reden kann.
Anmerkung dazu:
Ich hatte vor einigen Jahren mit Chinesen (in China) u.a. auch über dieses Thema gesprochen und dabei sinngemäss Folgendes gesagt bekommen: Nach dem Tiananmen-Massaker (1989) hätten Bevölkerung und Regierung ein "stillschschweigendes Abkommen" geschlossen, wonach die Bevölkerung dieses dunkele Kapitel der jüngeren chinesischen Geschichte nicht offen kritisiert und sich auch nicht gegen das System als Solches stellt.
Im Gegenzug tut die Regierung Alles dafür den Lebensstandard kontinuierlich zu steigern und (bis auf politische) persönliche Freiheiten zu gewähren.
Nun kann ich natürlich nicht sagen, in wie weit diese Aussage stimmt.
Nehme ich aber die Zeitspanne von damals bis jetzt, scheinen die Gegebenheiten diese zu bestätigen.
NHR hat geschrieben:Ein sehr wichtiger Schritt wäre die Entwicklung zum Rechtsstaat und die Bekämpfung der Korruption.
M.E. ist das sogar der wichtigste Schritt. Sollte der erfolgreich vollzogen werden, würde die chin. Regierung sogar noch ehrlichen Rückhalt in der Bevölkerung finden (und könnte die Propaganda-Karte getrost stecken lassen).
Da ist aber noch ein langer, steiniger Weg zu gehen.
NHR hat geschrieben:Dass eine Zentrale Regierung einer förderalistischen Regierungsform unterlegen ist, kann ich hingegen gar nicht nachvollziehen. Mir ist der Föderalismus in Deutschland ehrlich gesagt ein Graus.
Wenn ich nur an den Bildungsföderalismus denke, kriege ich das kalte Kotzen.
Da sind wir dann schon zwei, die das so sehen.
Gerade der genannte Punkt ist nun wirklich alles Andere, als eine positive Werbung/Bestandsaufnahme für den deutschen Föderalismus (wie er sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt/fest gefahren hat).
Sicher gibts auch positive Aspekte des Förderalismus - nur werden diese von den Negativen konterkariert.
NHR hat geschrieben:IMO kann sich Deutschland den Föderalismus leisten.
Nein, kann es eben aus o.g. Grund nicht.
Man dreht sich ewig im Kreis, tritt sich gegenseitig auf die Zehen, verteidigt auf Biegen und Brechen seine jeweiligen Pfründe ... und nimmt dabei wissentlich/vorsätzlich in Kauf Zeit und Finanzen sinnlos zu verplempern.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von beowulf »

So meine 5 Cents:

Was die Kinderflüchtlingsströme* betrifft, ist das der typische Machtkampf zwischen Dalai Lama und KP. Der Dalai Lama und die Exiltibeter rufen dazu auf, die Kinder nach Indien zu schicken wo ihnen eine Ausbildung als Mönch im Umfeld des Dalai Lama versprochen wird. Gläubige und vor allem arme Tibeter hören auf den Ruf, versprechen sie sich davon doch ein gutes Karma. Das die tibetischen Bauern ein oder mehr ihrer Kinder den Kloster "schenken" war und ist Tradition. Das die KP in Tibet da einen Riegel vorgeschoben hat und ein Mindestalter für den Eintritt ins Kloster festgesetzt hat, verschärft das noch ein wenig. Das Problem ist - und das hat jetzt nichts mit Geld zu tun, dass für Kinder die zum Dalai Lama geschickt werden sollen, logischerweise keine Visa ausgestellt werden. Den Bauern bleibt dann nichts anderes übrig als auf die Schlepper zurückzugreifen.

Man kann hier beiden Seiten (KP u. Dalai Lama) Vorwürfe machen. Der KP das sie krampfartig zu verhindern sucht, dass die Kinder nach Indien kommen und den Dalai Lama, dass er die Kinder auffordert nach Tibet zu gelangen, im Wissen, dass diese sich in Lebensgefahr begeben.

Würde der Dalai Lama verlautbaren, dass Flüchtlinge nicht als Mönche ausgebildet werden, würde der "Flüchtlingsstrom" von heute auf morgen versiegen. Das tut er aber nicht, einerseits braucht man ja Nachwuchs - und je jünger der ist, desto besser kann man ihn formen - andererseits werden die armen Kinder die über die verschneiten Berge kommen auch für die exiltibetische Propaganda gebraucht. Nach meiner Meinung nach ein unverantwortungsvolles Handeln, bei dem bewusst der Tod von Kindern bei dem gefährlichen Weg in Kauf genommen wird.

Was den Schusswaffeneinsatz betrifft, ich will ihn jetzt hier nicht ausklammern oder beschönigen.
Auch wenn da vieles in Unklaren ist und das was wir wissen sehr nach exiltibetischer Propaganda schmeckt, glaub ich sogar, dass es zu diesem gekommen ist oder auch kommt.
Ich kenne ja meine "Pappenheimer".

Die KP hat die Devise ausgegeben "Flüchtlinge" aufzuhalten. Und auf ein paar tausend Meter höhe schiessen die Beamten auch. Das traue ich denen sofort zu.

Warum? Weil sie diese stoppen müssen (Befehl) und ein hinterherlaufen auf der Höhe tödlich sein kann. Nein, ich übertreibe hier nicht. Jeder der sich da ein wenig eingelesen hat oder Bergerfahrung hat, weiß, das auf diesen Höhen "laufen" sehr leicht in einem Kollaps enden kann. Ich glaube nicht, dass sie "gezielt" schiessen um zu töten, aber auf jeden fall werden sie in Richtung der Gruppe schiessen oder auf die Beine um diese zu stoppen.
Dazu kommt noch, dass sie sich unbeobachtet fühlen und falls es Tote gibt man das sowieso leicht vertuschen kann. (auch vor der eigenen Behörde)
Die Opfer können ja ebensogut im Gebirge verschollen sein oder es über die Grenze geschafft haben.

Da gibt es nix zu beschönigen. Das gehört auch kritisiert, auch wenn man es selber nicht wahrhaben möchte. Das gleiche gilt aber für die Exiltibeter, den Dalai Lama und den europäischen Free Tibet Bergsteigern die hier aktiv mithelfen und hier ein Feld zur Selbstdarstellung gefunden haben und so naiv sind zu glauben, dass sie hier etwas gutes tun.

*Ich bin mir nicht einmal sicher, ob hier das Wort "Flüchtlinge" überhaupt passt. Die Kinder fliehen ja nicht vor etwas - bei echten Flüchtlingen würde die ganze Familie kommen - sondern werden dorthin gesendet.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von NHR »

ingo_001 hat geschrieben:Anmerkung dazu:
Ich hatte vor einigen Jahren mit Chinesen (in China) u.a. auch über dieses Thema gesprochen und dabei sinngemäss Folgendes gesagt bekommen: Nach dem Tiananmen-Massaker (1989) hätten Bevölkerung und Regierung ein "stillschschweigendes Abkommen" geschlossen, wonach die Befölkerung dieses dunkele Kapitel der jüngeren chinesischen Geschichte nicht offen kritisiert und sich auch nicht gegen das System als Solches stellt.
Im Gegenzug tut die Regierung Alles dafür den Lebensstandard kontinuierlich zu steigern und (bis auf politische) persönliche Freiheiten zu gewähren.
Nun kann ich natürlich nicht sagen, in wie weit diese Aussage stimmt.
Nehme ich aber die Zeitspanne von damals bis jetzt, scheinen die Gegebenheiten diese zu bestätigen.
Dazu kann ich leider gar nichts sagen, da noch kein VR Chinesen im richtigen Alter dazu bereit war, mit mir offen darüber zu reden. Und die jüngeren habens eh noch nicht mitbekommen und können nur aus 3 Hand erzählen.
ingo_001 hat geschrieben: M.E. ist das sogar der wichtigste Schritt. Sollte der erfolgreich vollzogen werden, würde die chin. Regierung sogar noch ehrlichen Rückhalt in der Bevölkerung finden (und könnte die Propaganda-Karte getrost stecken lassen).
Da ist aber noch ein langer, steiniger Weg zu gehen.

ingo_001 hat geschrieben: Da sind wir dann schon zwei, die das so sehen.
Gerade der genannte Punkt ist nun wirklich alles Andere, als eine positive Werbung/Bestandsaufnahme für den deutschen Föderalismus (wie er sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt/fest gefahren hat).
Sicher gibts auch positive Aspekte des Förderalismus - nur werden diese von den Negativen konterkariert.
Jupps, daher s.u.

ingo_001 hat geschrieben: Nein, kann es eben aus o.g. Grund nicht.
Das war missverständlich von mir formuliert.
Ich meinte es eher so, dass Deutschland sich so einen Luxus wie den Föderalismus leisten kann, obwohl dessen Nachtteile überwiegen. Ein Entwicklungsland kann das nicht.
Damit meinte ich nicht, dass das in Deutshland so bleiben soll.

ingo_001 hat geschrieben: Man dreht sich ewig im Kreis, tritt sich gegenseitig auf die Zehen, verteidigt auf Biegen und Brechen seine jeweiligen Pfründe ... und nimmt dabei wissentlich/vorsätzlich in Kauf Zeit und Finanzen sinnlos zu verplempern.
100% Zustimmung. Von dem Profilierungsgebaren der jeweiligen Länderhefs und -Minister mal ganz zu schweigen.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von Liberator »

NHR hat geschrieben: Naja, ich sehe gar keinen Grund, da super schnell Demokratie haben zu wollen.
In Japan hat die LDP auch von 55 bis 09 fast durchgehend regiert. Da hat sich dann niemand dran aufgeregt, weil man die Partei wählen konnte.
Man kann daran alerdings doch sehen, dass eine Bevölkerung durchaus mit einer Partei zufrieden sein kann. Solange die KPC also mehr oder weniger im Interesse der Bevölkerung handelt, sehe ich in zumindest in naher Zukunft keinen Grund dazu, das System zu ändern. Es gibt ja auch wie bei der japanischen LDP diverse politische Strömungen innerhalb der Partei, womit man gar nicht von einer Diktatur reden kann.
Eine Diktatur-Partei ist doch etwas anderes als eine (demokratische) Partei in einer Demokratie.

Die LDP hat tatsächlich lange scheinbar unangefochten regiert, jedoch
1. stand für jeden Japaner, der sich dieser Partei verbunden fühlt, die Mitgliedschaft offen. [ Was bei der KP in China nicht so ohne weiteres der Fall ist afaik ]
2. gab es innerparteiliche Demokratie in der Partei [ ist so in der KP auch noch nicht angekommen afaik ]
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von beowulf »

Liberator hat geschrieben:
NHR hat geschrieben: Naja, ich sehe gar keinen Grund, da super schnell Demokratie haben zu wollen.
In Japan hat die LDP auch von 55 bis 09 fast durchgehend regiert. Da hat sich dann niemand dran aufgeregt, weil man die Partei wählen konnte.
Man kann daran alerdings doch sehen, dass eine Bevölkerung durchaus mit einer Partei zufrieden sein kann. Solange die KPC also mehr oder weniger im Interesse der Bevölkerung handelt, sehe ich in zumindest in naher Zukunft keinen Grund dazu, das System zu ändern. Es gibt ja auch wie bei der japanischen LDP diverse politische Strömungen innerhalb der Partei, womit man gar nicht von einer Diktatur reden kann.
Eine Diktatur-Partei ist doch etwas anderes als eine (demokratische) Partei in einer Demokratie.

Die LDP hat tatsächlich lange scheinbar unangefochten regiert, jedoch
1. stand für jeden Japaner, der sich dieser Partei verbunden fühlt, die Mitgliedschaft offen. [ Was bei der KP in China nicht so ohne weiteres der Fall ist afaik ]
2. gab es innerparteiliche Demokratie in der Partei [ ist so in der KP auch noch nicht angekommen afaik ]
Der Mitgliedschaft in der Partei steht jedem Chinesen theoretisch offen, genauso wie der Aufstieg. Dafür muss man aber entweder Beziehungen haben oder geistig was auf den Kasten und politisches Gespür haben.
Ich verweise bei soetwas immer gerne auf den Lebenslauf von Hu Jintao. In Armut aufgewachsen, Vater als Konterrevolutionär verfolgt und ab dann bei der Tante gelebt. Es auf die Uni geschafft und in die Partei und jetzt Nr. 1 in der chinesischen Hierarchie.
(ok - ist ein polemischer Vergleich, aber wenn man sich den Lebenslauf westlicher Politiker anschaut, könnte man auf den Gedanken kommen, dass hier die Kinder von Eliten die neue Elite stellen. Extrembeispiel der Bush Clan. Bei aller Fairness muss man aber auch sagen, dass so eine Entwicklung auch in China immer mehr zu erwarten ist.)

Die Einführung von innerparteilicher Demokratie ist übrigens in China gerade ein aktuelles Thema. Ich glaube spätestens beim Wechsel Hu wird das eingeführt werden.

Was Japan betrifft - da ist das hierarchische Denken so stark ausgeprägt, dass man da auch ruhig eine "Demokratie" installieren kann ohne irgendwelche groben Machtkämpfe loszutreten. Die Funktion des Kaisers wäre sogar hier im Zweifelsfall das ausgleichende Gewicht (wie in Thailand der König) wenn es denn überhaupt zu einen Machtkampf gekommen wäre. Ist auch ähnlich bei der exiltibetischen Regierung - Die ganze Regierung besteht aus Aristokraten und Wiedergeburten und an der Spitze der Dalai Lama. Gut ist jetzt eine Exilregierung, aber Demokratie fängt für mich eigentlich erst dann an, wenn es Machtkämpfe zwischen ausgeglichenen Fraktionen gibt (sic!) und diese auf demokratische Art und Weise gelöst werden können.
Wenn ich mir den Anarchismus der Chinesen und die ganzen Fliehkräfte (die es im relativ homogenen Japan nicht gibt) anschaue kommen mir mehr als starke Zweifel, dass dies zumindest jetzt, funktionieren würde. Abgesehen davon, dass Japan schon eine Industrienation war und China erst aus der Stufe der Agrargesellschaft hinauswachsen muss. In dem Punkt stehen sie ca. dort wo Japan im 19. Jahrhundert stand.
Japan und China sind sicher eingeschränkt vergleichbar, aber halt nur eingeschränkt und man muss wissen was.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von Saiber »

Liberator hat geschrieben: Eine Diktatur-Partei ist doch etwas anderes als eine (demokratische) Partei in einer Demokratie.

Die LDP hat tatsächlich lange scheinbar unangefochten regiert, jedoch
1. stand für jeden Japaner, der sich dieser Partei verbunden fühlt, die Mitgliedschaft offen. [ Was bei der KP in China nicht so ohne weiteres der Fall ist afaik ]
2. gab es innerparteiliche Demokratie in der Partei [ ist so in der KP auch noch nicht angekommen afaik ]
Zu No. 1:
Das ist nicht richtig. Auch in China steht jedem eine Mitgliedschaft in der KP offen. Zwar wird jeder schon kurz vor Schulabschluss dazu angehalten beizutreten aber gezwungen werden sie nicht.
Meine Frau hat sich dafuer entschieden nicht beizutreten obwohl ihr Vater bei der Regierung taetig ist und ueberzeugter Mitglied der KP. Nein, es gab auch keine Konsequenzen sowohl fuer meine Frau als auch fuer ihr Vater, falls einer fragen moechte.

Zu No. 2:
Du kennst dich leider sehr wenig aus im politischen Gebilde Chinas. Selbst in der KP gibt es interne Fluegelkaempfe. Rechts gegen Links und Moderate Mitte (Reformer). BTW. die Reformer sind z.Z. an der Macht.
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von RoyalTramp »

Ich will hier jetzt auch nicht die KP hochloben, aber wie sie hier mitunter dargestellt wird, ist einfach nicht richtig. Es gibt sie auch hier, diese elendigen Flügelkämpfe innerhalb der Partei, es wird da gekämpft gestritten und diskutiert. Früher wurden dann Anti-Rechts oder Anti-Links-Kampagnen losgetreten und die Fraktionskämpfe totgeschlagen, aber mittlerweile ist das völlig anders. Die Diskussionen und Kämpfe werden frei ausgetragen, wie es sich für eine fast schon "demokratische" Partei gehört. Es gibt hier nur einen Unterschied zu z.B. dem gleichen Phänomen in Deutschland: Auch wenn man innerhalb der KP nicht immer einer Meinung ist und es da manchmal richtig zünftig zur Sache geht! Aber alle vereint hier das gleiche Ziel: China gemeinsam nach vorne zu bringen und da reihen sich dann mitunter Solospieler sehr bereitwillig wieder in die Reihen ein.

Und sorry, wenn ich sagen muss: Ich habe nicht das Gefühl, dass deutsche Parteien alle an dem gleichen Ziel arbeiten. Von daher: ich sehe die KP hier ganz ganz eindeutig im Vorteil und halte sie im innerparteilichen Prozess mitunter für demokratischer, als diese ganzen Schein- und Kampfabstimmungen in deutschen Parteien. Meine völlig versubjektivierte Meinung...
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von bossel »

RoyalTramp hat geschrieben:Ich will hier jetzt auch nicht die KP hochloben, aber [...] alle vereint hier das gleiche Ziel: China gemeinsam nach vorne zu bringen und da reihen sich dann mitunter Solospieler sehr bereitwillig wieder in die Reihen ein.
Tolles aber... 8)
... & geht noch weiter:
ich sehe die KP hier ganz ganz eindeutig im Vorteil und halte sie im innerparteilichen Prozess mitunter für demokratischer, als diese ganzen Schein- und Kampfabstimmungen in deutschen Parteien.
:mrgreen:
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