Gestern waren wir nun auch in Beijing, bei der deutschen Botschaft, um ein Besuchsvisum für meine Frau zu beantragen. Nach anfänglicher Unsicherheit waren wir den Tipps hier im Forum gefolgt, vielen Dank vor allem an happyfuture und Roger
Es ist zwar schon
hier sehr gut erläutert, ich will unsere Erfahrung einfach als Erfahrungsbericht hinzufügen.
Wir hatten etwa zwei Wochen vorher bei der Konsularabteilung angerufen und den
Termin vereinbart.
Zum Termin haben wir dann mitgebracht:
* Reisepass meiner Frau
* eine Kopie des Passes meiner Frau (Hauptseite)
* eine Kopie meines Passes (Hauptseite)
* eine Kopie meines aktuellen Visums
* eine Kopie unserer legalisierten chinesischen Heiratsurkunde
* zwei ausgefüllte
Antragsformulare
* zwei Passfotos (mit weißem Hintergrund! wir hatten chinesischen Behördenfotos, mit blauem Hintergrund draufgeklebt, musste geändert werden)
Wir hatten vorher auch schon das
Online-Antragsformular ausgefüllt, ich hatte es aber leider nicht ausgedruckt. Richtig wäre es natürlich gewesen, dieses Formular zweimal auszudrucken. Also vor Ort das Formular in zweifacher Ausfertigung (bis auf die mit * gekennzeichneten Felder) ausgefüllt.
Da wir ohnehin nur auf Besuch nach Deutschland wollen, haben wir erst einmal 30 Tage, innerhalb eines Zeitraumes von drei Monaten beantragt. Am Schalter dann alles abgegeben, alles i.O.
Nach einer Verpflichtungserklärung bzw. formlosen Einladung, einer Reisekrankenversicherung und auch "wirtschaftlicher/familiärer Verwurzelung" wurde im Gespräch nicht gefragt.
Danach dann an den Schalter der China Post (befindet sich direkt im Schalterraum der Konsularabteilung) und das EMS Formular für die Briefzustellung des Passes ausgefüllt (hat irgendwo bei 30 RMB gekostet). Das Visum ist kostenlos, auf dem Beleg steht: gemäß § 52 Abs. 1 Nr. 4 AufenthV Familienang. dt. Sta. (0,00 €)
