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Re: Gelingensbedingungen Integration - Seite Staat und Gemei

Verfasst: 01.06.2014, 21:56
von Yingxiong
Luntan hat geschrieben:Darum meine Antwort: Macht es wie beispielweise in Finnland oder Japan: So hundert "Flüchtlinge" 8) pro Jahr aufnehmen, diese wenigen gut betreuen, und damit hat es sich.
Und prozentual hochgerechnet auf die Bevölkerung: Wie hoch ist dann der Prozentsatz der Flüchtlinge, die das Land aufnimmt?

Re: Gelingensbedingungen Integration - Seite Staat und Gemei

Verfasst: 02.06.2014, 05:24
von Luntan
Japan hat 2013 nur 6 Flüchtlinge aufgenommen...

http://www.japantimes.co.jp/news/2014/0 ... 4vke9-lfIU

Finnland mit über 5 Millionen Einwohnern hat im 2013 insgesamt 4055 Asylanträge entschieden, davon etwa die Hälfte negativ. Vergleicht man diese Zahl mit Deutschland oder der Schweiz, sieht man es geht auch wenn deutlich weniger aufgenommen werden. Wer hat schon Finnland deswegen kritisiert?

http://www.migri.fi/about_us/statistics ... d_refugees

Die Prozentzahlen kannst Du selber ausrechnen :)

Worauf ich hinaus will: Es geht auch ohne "Flüchtlingsindustrie" die angeblich unbedingt nötig ist um zu "helfen". Je grösser der Aufwand der betrieben wird, umso mehr "Flüchtlinge" werden kommen. Die wissen ganz genau in welche Länder sie gehen müssen um gut umsorgt zu werden.

Die Gelingensbedingungen zur Integration hängen auch an dieser Prozentzahl. Siehe Russen in Deutschland die in eigenen Siedlungen leben und ausschliesslich russisch sprechen... Je mehr kommen desto schwieriger wird die Integration.

Re: Gelingensbedingungen Integration - Seite Staat und Gemei

Verfasst: 02.06.2014, 13:14
von punisher2008
wingtsun hat geschrieben:Ich sehe leider sehr selten Zuwanderer in Buchhandlungen, auf klassischen Konzerten oder im Theater. Es kann sicherlich keine Integration erfolgen, wenn die Einwanderer sich nicht dazu bewegen lassen, die deutsche Kultur zu leben. Sie müssen ja nicht gleich Spießer werden, aber wer in Deutschland lebt sollte sich doch auch wenigstens für die Kultur hier interessieren.
Und man kann sich nur integrieren wenn man klassische Musik oder Theater mag? :shock:
Mich interessiert nichts davon auch nur marginal. Werde ich jetzt ausgebürgert? Auch bin ich vollkommen anderer Meinung dass "Einwander" (nicht alle Ausländer in D sind welche!!) die "deutsche Kultur" leben sollten? WAS ist deiner Meinung nach deutsche Kultur überhaupt? Muss man sich für deutsche Musik interessieren (ich nicht)? Muss man deutsches Essen mögen (ich nur sehr bedingt)? Muss man deutsche Filme mögen (ich kann damit null anfangen, bis auf wenige Ausnahmen)? Muss man deutsches TV sehen (für mich reiner Schrott)? Und wenn man sich schon deutsche "Kultur" reinziehen muss, warum kann es dann nicht Scorpions oder Rammstein sein statt Klassik?
Und wo wir bei Integration sind, wieviele Expats leben die chinesische Kultur statt sich abzukapseln? Wieviele können auch nur paar Brocken der Sprache? Haben die mehr Recht die Integration zu verweigern nur weil sie "unfreiwillig" in China sind? Jeder hat seine Gründe warum er in ein anderes Land geht. Die Einwanderer oder Asylanten in D weil sie da besser verdienen, die Expats in China dagegen.... weil sie da besser verdienen??? :roll:
Und die dummen Langnasen in HK haben sich IMHO auch kaum integriert. Sprache? Nee, zu schwierig. Essen? Nee, esse lieber westlich? 粵劇 ansehen? Wasn das?
Asiaten machen das m.E. bestens. Besuchen Museen, Opernhäuser, usw.
Das scheint wohl leider nicht für die Zuwanderer aus dem nahen Osten zu gelten.
Da kommt wieder mal die typische deutsche Haltung gegenüber Moslems zum Vorschein. :roll:
"Asiaten" (definiere das erst mal!) integrieren sich besser? Ach ja? Warst noch nie in Chinatown oder? Viele der Einwohner kommen da niemals raus und halten es nicht für nötig die Landessprache zu lernen. Da wird ausschließlich chinesisch gegessen, gekauft, geheiratet... Ist das für dich Integration? Ist in D übrigens auch oft nicht anders, auch bei denen von denen man erwarten würde "gebildet" zu sein wie Studenten.
Topas hat geschrieben:
wingtsun hat geschrieben:Denn nur durch Arbeit wird ein sozialer Aufstieg gelingen
:shock: Sicher? Ganz sicher? Es wäre schön, wenn Leistung objektiv und rein sachlich in der Gesellschaft bewertet würde. Wenn der 50jährige arbeitlose Ingenieur, der 30 Stunden ehrenamtlich für einen gemeinnützigen Verein den Hausmeister macht auch von den Behörden / der Gesellschaft entsprechend gewürdigt wird, und sich nicht für jeden Cent bis aufs Oberhemd rechtfertigen muss. Oder: Leistet ein Fußballspieler soviel mehr, dass sich sein Gehalt von mehreren Millionen im Gegenzug zu 40 Stunden malochenden Putzfrau rechtfertigt?

Das Leistung gerecht immer auch zu mehr Vorteilen (z.B. Wohlstand) führ den Einzelnen führt, ist ein ....Märchen.
Absolut richtig erkannt Topas! Sehe ich ganz genau so!

Re: Gelingensbedingungen Integration - Seite Staat und Gemei

Verfasst: 04.06.2014, 12:23
von Yingxiong
Dem kann ich nur zustimmen.

aber es steht immer noch die Frage im Raum: Was kann der Staat bzw. eine Gemeinde dazu beitragen, dass für ausländische Mitbürger die Integration gelingt?

Bisherige Antworten: Nichts!

Ist dies wirklich so? Trägt nicht der Staat auch dazu bei, ob eine Integration gelingt?

Re: Gelingensbedingungen Integration - Seite Staat und Gemei

Verfasst: 04.06.2014, 12:37
von Topas
Yingxiong hat geschrieben:Bisherige Antworten: Nichts!
:shock:

Re: Gelingensbedingungen Integration - Seite Staat und Gemei

Verfasst: 04.06.2014, 12:41
von Yingxiong
Korrektur:

Aussage Lotti: Der Integrationskurs war für meinen Mann hilfreich!

Re: Gelingensbedingungen Integration - Seite Staat und Gemei

Verfasst: 04.06.2014, 15:30
von edmund27
Die Frage ist anders herum. Wie sollte sich dann der Ausländer integrieren? Zum Beispiel hatte ich in Bayern die perfekte Integration. Ich habe dort von zwei Bayrischen Staatsbürgern eine amtliche bayrische Lenensberechtigungsurkunde erhalten. Um die zuerhalten musste ich dem preußischen Irrglauben abschwören. :mrgreen: