Das trifft zu, auch wenn es für die Betroffene kein Trost ist. Traurig sind mal wieder die Beiträge der üblichen Basher. Anderthalb Jahrhunderte europäischer bürgerlicher Gesellschaftsliteratur sind komplett an denen vorbeigerauscht (ach nee, die Autoren haben bestimmt Zustände in China beschrieben). Dass firmenseitig in den Puff geladen wird, habe ich zum ersten Mal in Japan, dem sauberen, gesitteten Japan, mitbekommen können. Und Peter Hartz ist auch kein Chinese.edmund27 hat geschrieben:... Dieser Fall, so traurig er auch ist, dar uns jetzt nicht dazu zu verleiten den Stab über die chinesische Gesellschaft zu brechen. Die gleichen Vorgänge sind auch in Deutschland zu finden.![]()
![]()
Dass Familien zur eigenen Brut halten, auch wenn die Mist baut, ist auch keine chinesische Besonderheit. Es ist auf dem Land gewiss verbreiteter als in städtischen Bildungsschichten, und da muss man immer wieder daran erinnern, dass bis vor kurzem die Mehrzahl der Chinesen Landbewohner war.
Was den konkreten Fall angeht, rate ich zu qualifizierter anwaltlicher Beratung. Es sollte auch ein Einvernehmen über die Aufenthaltsbestimmung angestrebt werden, das es dem Vater erlaubt, den Kontakt mit den Kindern aufrecht zu erhalten, ohne dass Gefahr besteht, dass er die Kinder bei sich behält, entführt etc. Das ist kein einfaches Thema, auch das Umgangsrecht des Vaters und das Recht der Kinder sind Menschenrechte, die nicht durch ehewidriges Verhalten ausgelöscht werden. Auf jeden Fall wünsche ich der Threadstarterin und ihren Kindern alles Gute.
a^2


