Andererseits tragen viele chinesische Kinder erwiesenermaßen
Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
Re: Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
vor einigen Jahren hatte ich ein paar Wochen lang die Gelegenheit, in die chinesische Schule Bonn hineinzuschnuppern, hauptsächlich in die Klasse der 7-9-Jährigen. Das einzige Kind in der Klasse, das so etwas wie Freude am Lernen zeigte und auch Fortschritte machte, war ein kleiner, deutscher Junge, der freiwillig in die Schule ging. Alle anderen saßen die Unterrichtsstunden mehr oder weniger lustlos ab und unterhielten sich untereinander schon fast provozierend nur auf Deutsch.
Andererseits tragen viele chinesische Kinder erwiesenermaßen
das "Wunderkind-Hochbegabten-Gen" in sich, mit dem es ihnen ein Leichtes sein müsste, neben dem normalen, deutschen Schulstoff, locker noch ein paar tausend Schriftzeichen zu lernen 
Andererseits tragen viele chinesische Kinder erwiesenermaßen
Re: Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
Nach dem ich den Beitrag von Babs gelesen habe, begebe ich mich mal eine wenig in den Offtopic-Bereich.
Ich glaube 2/3 meiner asiatischen Freunde und Bekannten in Deutschland sind Vietnamesen und zum Thema Schule fällt mir immer folgender Beitrag ein:
das vietnamesische Integrationswunder
Ich glaube 2/3 meiner asiatischen Freunde und Bekannten in Deutschland sind Vietnamesen und zum Thema Schule fällt mir immer folgender Beitrag ein:
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hifi
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Re: Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
@linea
Danke sehr für den Link!
Aber umgekehrt möchte ich, wenn das Kind die Sprache schon lernen sollte, dass das Engagement nicht nur auf die Nebentätigkeit von uns in der Freizeit beschränkt ist, sondern dass es auch richtigen Unterricht in dieser Sprache erhalten sollte.
Danke sehr für den Link!
Und natürlich ist mir auch klar, dass man die natürliche Neugier und den Lerneifer eines Kindes gerade in den jungen Jahren dazu verwenden sollte, um einen leichteren Start in die Welt des Wissens zu ermöglichen. Bei mir ging die Überlegung eben darum, was über den Anfang hinaus noch folgen sollte.Linnea hat geschrieben:Die meisten Kinder interessieren sich früher oder später, meist noch im Kindergartenalter, für die Buchstaben, die sie um sich herum sehen können. Nunja, chinesische Zeichen sieht man im Alltag eher selten, aber zu Hause kann man mit relativ wenig Aufwand Kinderbücher anschauen und so auch das Interesse an der Schrift wecken. Dafür braucht es auch kein Pädagogikstudium Der Rest ist dann erst einmal Zukunftsmusik.
Natürlich, natürlich, und zwar nicht nur bei den sprachlichen Fächern. Als verantwortungsbewusste Eltern sollten wir schon wissen, dass Kindergarten und Schulen nicht die Erziehung des eigenen Kindes komplett übernehmen können, sondern unsere Aufgabe nur erleichtert. Auch das Vermitteln von Wissen kann ohne Mitarbeit der Eltern nicht richtig funktionieren.wuseltiger hat geschrieben:Macht niemand zuhause mit den Kindern einen regelmäßigen "Unterricht"? Ich erinnere mich daran, dass mein Vater früher (ca. 4 - 8. Klasse) immer abends mit mir englische Vokabeln gelernt hat, was meine Noten im Vokabeltest erheblich verbessert hat und übrigens auch Spaß gemacht hat, da man als Kind seine ungeteilte Aufmerksamkeit hatte..
So kann man doch auch Schriftzeichen üben.. Wobei das meine Frau machen muss.. Jemand der das praktiziert ???
Aber umgekehrt möchte ich, wenn das Kind die Sprache schon lernen sollte, dass das Engagement nicht nur auf die Nebentätigkeit von uns in der Freizeit beschränkt ist, sondern dass es auch richtigen Unterricht in dieser Sprache erhalten sollte.
Re: Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
In Hamburg scheint es gut auszusehen. Weitere Angeborte gibt es bei CSH汉堡中文学校, Elbe-Chinesische-Schule und Gymnasium Marienthal . Vielleicht gibt es auch noch mehr...?hifi hat geschrieben:Bei mir ging die Überlegung eben darum, was über den Anfang hinaus noch folgen sollte.
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wuseltiger
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Re: Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
Ja wenn so viele Kinder im "schwierigen Alter" (etwa wenn sie zu sprechen beginnen, bis sie in eine eigene Wohnung umziehen) zusammen kommen, kann eine Null-Bock-Gruppendynamik entstehen, in der selbst motivierte Kinder nicht als Streber auffallen möchten. Willkommen im deutschen Schulsystem...Babs hat geschrieben:vor einigen Jahren hatte ich ein paar Wochen lang die Gelegenheit, in die chinesische Schule Bonn hineinzuschnuppern, hauptsächlich in die Klasse der 7-9-Jährigen. Das einzige Kind in der Klasse, das so etwas wie Freude am Lernen zeigte und auch Fortschritte machte, war ein kleiner, deutscher Junge, der freiwillig in die Schule ging. Alle anderen saßen die Unterrichtsstunden mehr oder weniger lustlos ab und unterhielten sich untereinander schon fast provozierend nur auf Deutsch.
So pessimistisch bin ich da gar nicht. Klar ist es schwer, aber das schaffen hunderte Millionen Chinesen auch, warum soll ein im Ausland geborener das nicht auch erreichen können???Babs hat geschrieben: Andererseits tragen viele chinesische Kinder erwiesenermaßendas "Wunderkind-Hochbegabten-Gen" in sich, mit dem es ihnen ein Leichtes sein müsste, neben dem normalen, deutschen Schulstoff, locker noch ein paar tausend Schriftzeichen zu lernen
Re: Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
mixed-Kinder, speziell asiatisch-westlich, sollen ja ohnehin Naturtalente sein.
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Re: Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
Ein paar fundierte Belege für diese These wären nicht so schlecht...incues hat geschrieben:mixed-Kinder, speziell asiatisch-westlich, sollen ja ohnehin Naturtalente sein.
xiăo tùzi guāi guāi, ba mén kāi kāi …
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Re: Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
Gib ihm doch noch ein paar Jahre, vielleicht hat er dann ein oder zwei ganz fundierte Argumentebáitù hat geschrieben: Ein paar fundierte Belege für diese These wären nicht so schlecht...
Ich finde es entzückend, dass 23% der Teilnehmer dieser Umfrage nicht an dieser Umfrage teilnehmen
Re: Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
Mit fundierten Belegen kann ich leider nicht dienlich sein, sorry!báitù hat geschrieben:Ein paar fundierte Belege für diese These wären nicht so schlecht...incues hat geschrieben:mixed-Kinder, speziell asiatisch-westlich, sollen ja ohnehin Naturtalente sein.
Ich hatte mal einen Artikel in "Die Welt" gelesen (aber schon Jahre her).
Darin war eine ziemlich große Liste von z.B. Sporttalenten. Frag mich bitte nicht nach Namen, ich erinnere mich auch daran nicht mehr
Kann man Tiger Woods als Westler ansehen?
anyway, euch zu liebe werde ich morgen gerne mal ein wenig recherchieren
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Re: Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
Ist er denn auch ein Halbchinese?incues hat geschrieben: Kann man Tiger Woods als Westler ansehen?![]()
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Re: Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
Ich hab nie von "nur" chinesisch gesagt, sondern von asiatisch.báitù hat geschrieben:Ist er denn auch ein Halbchinese?incues hat geschrieben: Kann man Tiger Woods als Westler ansehen?![]()
![]()
Sein Vater war halb Afrikaner, mit einflüssen von ein Viertel Indianer und ein Viertel Chinese.
Seine Mutter ist halb Thailänderin, mit einflüssen von einem Viertel ebenfalls Chinesin und einem Viertel Holländerin.
...um's mal genau zu nehmen
btw: sorry für's OT
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Re: Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
Etwas ähnliches. Aber sei's drumwuseltiger hat geschrieben:Bin nicht sicher, ob es etwas ähnliches schon gab
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Re: Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
Da unsere Kleine ja mittlerweile 14 Monate alt ist - hier mal einiges von unseren bisherigen Erfahrungen:
Meine Frau übernimmt (natürlich) den chinesischen Part zzgl. den Deutschen - bis ich wieder vom Büro zurück bin.
Voni mir gibts also deutsch.
"Mama", Papa (alternativ: Baba) waren die ersten Wörter, die unsere Kleine so drauf hatte.
Wir hatten uns schon vorher kleine chin. "Lesebücher" von meiner Schwiegerfamilie schicken lassen, wo z.B. der jeweilige Gegenstand abgebildet ist und darunter in chin. Zeichen, Pinyin und englisch das passende Wort.
Im "Lern-Kit" war noch einiges mehr - z.B. Buschstabenkarten mit passenden Bildern (E für Ente, A für Auto u.s.w.).
Nach unserer bisherigen Einschätzung kann sie beide Sprachen gleich gut verstehen. Da aber im Familienleben natürlich mehr deutsch als chinesisch gesprochen wird, versucht sie auch mehr deutsch als chinesisch zu sprechen.
Interessant wirds werden, wenn wir Anfang September für 5 Wochen nich China fliegen. Dort sind die Gegebenheiten genau anders herum: Lingua franca ist dann chinesisch.
* Davon abgesehen: Englischsprachige (Kinder)lieder scheinen ihr auch zu gefallen.
** Ein befreundetes chin. Ehepaar ist schon seit einiger Zeit mit den Vorbereitungsarbeiten zur Gründung einer deutsch/chin. Grundschule (hier in Berlin) beschäftigt.
Sollte das realisiert werden können, werden wir unsere Kleine dort anmelden.
Meine Frau übernimmt (natürlich) den chinesischen Part zzgl. den Deutschen - bis ich wieder vom Büro zurück bin.
Voni mir gibts also deutsch.
"Mama", Papa (alternativ: Baba) waren die ersten Wörter, die unsere Kleine so drauf hatte.
Wir hatten uns schon vorher kleine chin. "Lesebücher" von meiner Schwiegerfamilie schicken lassen, wo z.B. der jeweilige Gegenstand abgebildet ist und darunter in chin. Zeichen, Pinyin und englisch das passende Wort.
Im "Lern-Kit" war noch einiges mehr - z.B. Buschstabenkarten mit passenden Bildern (E für Ente, A für Auto u.s.w.).
Nach unserer bisherigen Einschätzung kann sie beide Sprachen gleich gut verstehen. Da aber im Familienleben natürlich mehr deutsch als chinesisch gesprochen wird, versucht sie auch mehr deutsch als chinesisch zu sprechen.
Interessant wirds werden, wenn wir Anfang September für 5 Wochen nich China fliegen. Dort sind die Gegebenheiten genau anders herum: Lingua franca ist dann chinesisch.
* Davon abgesehen: Englischsprachige (Kinder)lieder scheinen ihr auch zu gefallen.
** Ein befreundetes chin. Ehepaar ist schon seit einiger Zeit mit den Vorbereitungsarbeiten zur Gründung einer deutsch/chin. Grundschule (hier in Berlin) beschäftigt.
Sollte das realisiert werden können, werden wir unsere Kleine dort anmelden.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
Dem Augenblick sehne ich auch schon fieberhaft entgegen, dass meine Frau das übernimmtingo_001 hat geschrieben: Meine Frau übernimmt (natürlich) den chinesischen Part zzgl. den Deutschen - bis ich wieder vom Büro zurück bin.
Nach unzähligen Kursen im Goethe-Institut, wird sie dem Kind dann irgendwann auch mal erklären können, was ein Imperativ ist oder wieso und wie Verben konjugiert werden. Ich bin da leider nicht so die Leuchte bzw. nicht in der Lage so etwas zu vermitteln. (schon gar nicht kindgerecht) Ich bin eher der "das ist halt so"-Typ
Aber ich sagte ja schon. Im Fall der Fälle werde ich dann wieder Onkel Ingo kontaktieren
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Re: Spracherziehung Eurer lieben Kleinen
Der Onkel ist zwar unabhängig - aber nicht allwissendincues hat geschrieben:Aber ich sagte ja schon. Im Fall der Fälle werde ich dann wieder Onkel Ingo kontaktieren
Obwohl ich in Deutsch nie ne schlechtere Note als ne "2" hatte, konnte ich manche Fragen meiner Frau nicht wirklich beantworten.
Beispiel: ich frage - du fragst - er fragt.
Aber: ich trage - du trägst - er trägt.
Und das war nur ein Beispiel.
Meine Frau hat(te) da noch einige andere Fragen, wo ich auch nur sagen konnte: "Das ist halt so".
* Ne Antwort, die mir eigentlich nur widerstrebend über die Lippen kommt.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
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