Welcome back, bossel!
Vielleicht solltest du dir das Video mal ansehen. Damit du weißt, worüber du schreibst
bossel hat geschrieben:Der Herr Physiker übersieht die Tatsache, daß die Leutchen nach einem Treffer nicht unbedingt in Lichtgeschwindigkeit niedersinken. Unabhängig von der Frage, inwiefern die Tonspur des Videos bei der Konvertierung korrekt erhalten blieb.
Wer von einem Scharfschützen so getroffen wird, dass man sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, der macht das sehr schnell. Nicht in Lichtgeschwindigkeit, aber so schnell wie die Person in dem Video. Und ein Scharfschütze müsste es gewesen sein, denn kein Sturmgewehr (mit denen chinesische Soldaten normalerweise ausgerüstet sind) deckt diese Entfernung ab. Es sei denn das "Opfer" wurde von jemanden aus der Gruppe der Schneestapfer dahinter niedergestreckt.
Das Video markiert gleich in den ersten Sekunden den Anführer der Gruppe mit einem roten Kreis (damit man weiß, worauf man zu achten hat!). Ein Schuss ist zu hören, die Person fällt. Schnell wird reingezoomt um den Fall nochmals im
close up zu zeigen. Sehr dramatisch, sehr tragisch! Kein Zweifel, da wurde jemand erschossen. Oder zumindest getroffen.
Aber Tibeter (waren es überhaupt Tibeter? Vielleicht waren es Yetis? Aus der Kameraperspektive ist keine Nationalität zu erkennen) sind ja für ihre Reinkarnationen bekannt. Und bei unserem Schussopfer hat die Reinkarnation nur wenige Sekunden gedauert. In 0:37 aus dem Video ist der eben noch erschossene/angeschossene Anführer schon wieder auf den Beinen und in 0:29 in
diesem Bericht über den Vorfall ist er der Gruppe wieder um einige Meter voraus, sehr quicklebendig.
Hier ist also ganz offensichtlich manipuliert worden. Warum?
Die Gruppe floh dann zum Camp der ausländischen Bergsteiger. Im Video wird sogar ein Tibeter gezeigt, der sich im Toilettenzelt vor den chinesischen Soldaten versteckt. Das hätte ich auch gemacht, dort würde sicherlich kein Soldat nach mir suchen. Soldaten sind bekanntlich alle unterbelichtet.Es gibt ja noch so viele andere Verstecke in der Region und Spuren verwischen im Tiefschnee ohnehin schnell. Auch
Betroffene des Vorfalls von Nangpala (dein
Wikilink, bossel) berichten davon, dass sie den Schutz der Ausländer aufgesucht haben. Die im Video gezeigte Gruppe ist jedoch über einen Kilometer (Luftlinie!) vom Camp der Bergsteiger entfernt und bewegt sich selbst nach dem Beschuss weiter in die entgegen gesetzte Richtung.
Natürlich hat die chinesische Regierung ein großes Interesse daran, dass alle Tibeter dort bleiben wo sie sind. Schließlich tragen die Tibeter entscheidend dazu bei den Wohlstand des Landes zu mehren. Deswegen werden sie auch unterdrückt auf Teufel komm raus und gnadenlos erschossen, wenn sie sich ihrem Arbeitseinsatz entziehen und über die Grenze flüchten wollen.