Saiber hat geschrieben:@jjflash
Vernichten nicht nur in Hinsicht der Kriegsfeldzuege des Gottvolkes. Der Gott selber hat ab und dann mal Hand angelegt, wenn ihm seine „Kinder“ mal zu schwer erziehbar wurden.
-„So wenn ihr nicht mit meinen Geboten leben wollt, so sollt ihr durch sie sterben“,
-„So spricht der HERR, der Gott Israels: „Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten“.
-„Sodom und Gomorrha“
Ach so meinst Du das. Aber was ist hier das Problem? Die Menschen sind nach meinem Glauben von Gott geschaffen worden und wenn er will, kann er sie auch wieder vernichten. Wenn Du z.B. eine Tonfigur machst, hast Du das Recht, diese wieder zu zerschlagen, wenn sie Dir nicht gefällt. Oder nicht?
Es steht geschrieben, dass der Gott nicht davor zurueckschreckte ein Genozid zu verueben wenn er es fuer richtig hielt.
Genozid ist die Auslöschung einer nach bestimmten Merkmalen von den anderen abgrenzbaren Gruppe von Menschen durch andere Menschen. Das liegt hier aber nicht vor, wenn das von Gott getan wird. (übrigens auch nicht einmal dann, wenn das ein Tier täte)
Zusätzlich muss aber auch der, der sich auf die Bibelstelle beruft, dieselbe Beziehung zu Gott haben wie der Anführer der Juden damals. Und das ist schlechthin unmöglich, denn er ist kein Prophet, der im Auftrag Gottes handelt, so sehr er sich dessen auch berühmt.
Das ist richtig. Ein Mose, Mohammed, Jesus haette es heute schwerer als damals.
Wen ließ Jesus umbringen? Davon steht nichts in der Bibel.
„Gesetze sind alle zu dem Zweck gemacht, das menschliche Zusammenleben zu regeln. Das findest Du heute wie damals in allen Gesetzeswerken, ob religiös oder säkular.“
Die Bibel in meinen Augen ist eines der aeltesten Gesetzbuecher der Welt. Nicht mehr und nicht weniger. Dieses Gesetzbuch diente als Vorbild fuer die Gesetzgebung unserer heutigen Zeit. Die Bibel (als eine Ansammlung von Schriften) mit ihren Geboten aber wurde von Menschen geschrieben die versuchen wollten eine Ordnung in die anarchistische Denkweise der Menschen damals zu bringen. Das ist Ihnen gelungen mit der „Furcht vor Gott“. Dafuer koennen wir heute diesen Menschen dankbar sein,
Ich würde zwar sagen, dass die Bibel nicht nur ein Gesetzbuch ist, sondern, um es ganz genau zu sagen, eher, dass sie neben Prophezeiungen und Geschichtsschreibung etc. ein solches enthält. Von Menschen geschrieben. Nach meinem Glauben aber auf Gottes Veranlassung.
Jedenfalls hat es seinen Zweck erfüllt. Und hierin sind wir uns einig.
Der Christ muss das AT auch immer im Zusammenhang mit dem NT sehen. Denn Jesus ist als Sohn Gottes auch in der Lage, neue Regeln aufzustellen, was er ja auch getan hat.
Wuerdest du heute einen neuen Jesus nochmal diese Gelegenheit geben? Ihm die Gelegenheit zu geben den Glauben zu veraendern? Ihn vielleicht zu relativieren oder gar als ein 3000 jaehrigen Humbug zu entlarven nur weil er damals bitter notwendig war, aber die Menschheit mittlereweile so weit fortgeschritten, dass er nicht mehr in die Zeit passt?
In der Bibel steht, dass Jesus am Ende der Welt wieder kommt. Wir werden ja dann sehen, was er ändern wird.
Auch die Missionierung ohne Waffe ist ein Akt der Agression gegenueber anderer Glaubenrichtungen.
Damit müssen die anderen Glaubensrichtungen, genauso wie das Christentum selbst auch, leben. Es ist hierbei nicht anders als bei jeder sonstigen (naturwissenschaftlichen, weltanschaulichen, politischen etc.) Ansicht auch. Die eine kann die andere verdrängen, wenn sie die deren Anhänger durch Überzeugung derselben für sich gewinnt.