gibt es gott ?

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ingo_001
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von ingo_001 »

@ jjflash

Hab mir jetzt nicht alle Deine Beiträge durch gelesen, deshalb vermute ich mal, dass Du nicht r-k bist, denn sonst hättest Du ein arges Argumentationsproblem:

- Papst (Alleinvertretungs- und Unfehlbarkeitsanspruch) :roll:
- Die gewaltsame Christianisierung Mittel- und Süd-Amerikas (trotz des NT)
- die Vergebung von Sünden durch z.B. beten von x-Ave Maria oder Rosenkränzen (ist für mich ja schon Vorsatz zum Sündenbegehen) :roll:

Kann da auf Wunsch noch andere Beispiele bringen.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Tenshu
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von Tenshu »

Quelle Wikipedia

Die germanische Bezeichnung Guþ, „Gott“ war ursprünglich ungeschlechtlich, neutral, ebenso wie andere germanische Bezeichnungen für Gott bzw. Gottheiten. Bei der Übertragung auf den christlichen Gott wurde das Wort zur Zeit der arianischen Christianisierung der Goten im 3. - 4. Jahrhundert im oströmischen Wirkungskreis,[6] und in der fränkisch-angelsächsischen römisch-katholischen Mission unter den Merowingern und Karolingern zum Maskulinum. Das Wort blieb im Gotischen als Bezeichnung der heidnischen Götter geschlechtslos aus der christlichen Ablehnung dieser Götter heraus.

Vielleicht ist Gott ja doch eine Frau? :mrgreen:
"Wenn Windows die Lösung ist, dann möchte ich bitte das Problem wieder haben."
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ingo_001
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von ingo_001 »

Wie war das doch noch gleich?
... und Gott schuf den Menschen nach SEINEM Ebenbild?
Sollte dem so sein (und ferner kein Übersetzungsfehler vorliegen) wäre Gott ja ein ... Chauvinist :roll:
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: gibt es gott ?

Beitrag von Saiber »

@jjflash
Vernichten nicht nur in Hinsicht der Kriegsfeldzuege des Gottvolkes. Der Gott selber hat ab und dann mal Hand angelegt, wenn ihm seine „Kinder“ mal zu schwer erziehbar wurden.

-„So wenn ihr nicht mit meinen Geboten leben wollt, so sollt ihr durch sie sterben“,
-„So spricht der HERR, der Gott Israels: „Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten“.
-„Sodom und Gomorrha“


Qin Shihuangdi, Cheops, Alexander, alles Menschen. Keine Goetter, selbst wenn sie Goetter sein wollten. Das waren Menschen und keiner wird das bezweifeln.
Der Gläubige, der solche Bibelstellen zitiert, um seine heutigen Gewalttaten zu rechtfertigen, kann sich deshalb nur auf eine historische Begebenheit, aber nicht auf Gott berufen.
Es steht geschrieben, dass der Gott nicht davor zurueckschreckte ein Genozid zu verueben wenn er es fuer richtig hielt.
Zumal eine Analogie zu damals nicht möglich ist.
Dazu müsste schon einmal eine gleiche Situation heute wie damals vorhanden sein.
Da gibt es genuegend Ortschaften wo einige Glaeubige gerne eine Wiederholung von Sodom und Gomorrha sehen wuerden.
Zusätzlich muss aber auch der, der sich auf die Bibelstelle beruft, dieselbe Beziehung zu Gott haben wie der Anführer der Juden damals. Und das ist schlechthin unmöglich, denn er ist kein Prophet, der im Auftrag Gottes handelt, so sehr er sich dessen auch berühmt.
Das ist richtig. Ein Mose, Mohammed, Jesus haette es heute schwerer als damals.
„Gesetze sind alle zu dem Zweck gemacht, das menschliche Zusammenleben zu regeln. Das findest Du heute wie damals in allen Gesetzeswerken, ob religiös oder säkular.“
Die Bibel in meinen Augen ist eines der aeltesten Gesetzbuecher der Welt. Nicht mehr und nicht weniger. Dieses Gesetzbuch diente als Vorbild fuer die Gesetzgebung unserer heutigen Zeit. Die Bibel (als eine Ansammlung von Schriften) mit ihren Geboten aber wurde von Menschen geschrieben die versuchen wollten eine Ordnung in die anarchistische Denkweise der Menschen damals zu bringen. Das ist Ihnen gelungen mit der „Furcht vor Gott“. Dafuer koennen wir heute diesen Menschen dankbar sein,
Der Christ muss das AT auch immer im Zusammenhang mit dem NT sehen. Denn Jesus ist als Sohn Gottes auch in der Lage, neue Regeln aufzustellen, was er ja auch getan hat.


Wuerdest du heute einen neuen Jesus nochmal diese Gelegenheit geben? Ihm die Gelegenheit zu geben den Glauben zu veraendern? Ihn vielleicht zu relativieren oder gar als ein 3000 jaehrigen Humbug zu entlarven nur weil er damals bitter notwendig war, aber die Menschheit mittlereweile so weit fortgeschritten, dass er nicht mehr in die Zeit passt?
„Aber Missionierung mit der Waffe ist dem Christen nicht erlaubt. Wenn er es trotzdem tut, begeht er eine Sünde.“
Auch die Missionierung ohne Waffe ist ein Akt der Agression gegenueber anderer Glaubenrichtungen.
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von Tenshu »

ingo_001 hat geschrieben:Wie war das doch noch gleich?
... und Gott schuf den Menschen nach SEINEM Ebenbild?
Sollte dem so sein (und ferner kein Übersetzungsfehler vorliegen) wäre Gott ja ein ... Chauvinist :roll:
Als Gott den Menschen erschuf war er bereits müde; das erklärt vieles. :mrgreen:
"Wenn Windows die Lösung ist, dann möchte ich bitte das Problem wieder haben."
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von jjflash »

Saiber hat geschrieben:@jjflash
Vernichten nicht nur in Hinsicht der Kriegsfeldzuege des Gottvolkes. Der Gott selber hat ab und dann mal Hand angelegt, wenn ihm seine „Kinder“ mal zu schwer erziehbar wurden.

-„So wenn ihr nicht mit meinen Geboten leben wollt, so sollt ihr durch sie sterben“,
-„So spricht der HERR, der Gott Israels: „Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten“.
-„Sodom und Gomorrha“
Ach so meinst Du das. Aber was ist hier das Problem? Die Menschen sind nach meinem Glauben von Gott geschaffen worden und wenn er will, kann er sie auch wieder vernichten. Wenn Du z.B. eine Tonfigur machst, hast Du das Recht, diese wieder zu zerschlagen, wenn sie Dir nicht gefällt. Oder nicht?

Es steht geschrieben, dass der Gott nicht davor zurueckschreckte ein Genozid zu verueben wenn er es fuer richtig hielt.
Genozid ist die Auslöschung einer nach bestimmten Merkmalen von den anderen abgrenzbaren Gruppe von Menschen durch andere Menschen. Das liegt hier aber nicht vor, wenn das von Gott getan wird. (übrigens auch nicht einmal dann, wenn das ein Tier täte)

Zusätzlich muss aber auch der, der sich auf die Bibelstelle beruft, dieselbe Beziehung zu Gott haben wie der Anführer der Juden damals. Und das ist schlechthin unmöglich, denn er ist kein Prophet, der im Auftrag Gottes handelt, so sehr er sich dessen auch berühmt.
Das ist richtig. Ein Mose, Mohammed, Jesus haette es heute schwerer als damals.
Wen ließ Jesus umbringen? Davon steht nichts in der Bibel.
„Gesetze sind alle zu dem Zweck gemacht, das menschliche Zusammenleben zu regeln. Das findest Du heute wie damals in allen Gesetzeswerken, ob religiös oder säkular.“

Die Bibel in meinen Augen ist eines der aeltesten Gesetzbuecher der Welt. Nicht mehr und nicht weniger. Dieses Gesetzbuch diente als Vorbild fuer die Gesetzgebung unserer heutigen Zeit. Die Bibel (als eine Ansammlung von Schriften) mit ihren Geboten aber wurde von Menschen geschrieben die versuchen wollten eine Ordnung in die anarchistische Denkweise der Menschen damals zu bringen. Das ist Ihnen gelungen mit der „Furcht vor Gott“. Dafuer koennen wir heute diesen Menschen dankbar sein,
Ich würde zwar sagen, dass die Bibel nicht nur ein Gesetzbuch ist, sondern, um es ganz genau zu sagen, eher, dass sie neben Prophezeiungen und Geschichtsschreibung etc. ein solches enthält. Von Menschen geschrieben. Nach meinem Glauben aber auf Gottes Veranlassung.
Jedenfalls hat es seinen Zweck erfüllt. Und hierin sind wir uns einig.


Der Christ muss das AT auch immer im Zusammenhang mit dem NT sehen. Denn Jesus ist als Sohn Gottes auch in der Lage, neue Regeln aufzustellen, was er ja auch getan hat.

Wuerdest du heute einen neuen Jesus nochmal diese Gelegenheit geben? Ihm die Gelegenheit zu geben den Glauben zu veraendern? Ihn vielleicht zu relativieren oder gar als ein 3000 jaehrigen Humbug zu entlarven nur weil er damals bitter notwendig war, aber die Menschheit mittlereweile so weit fortgeschritten, dass er nicht mehr in die Zeit passt?
In der Bibel steht, dass Jesus am Ende der Welt wieder kommt. Wir werden ja dann sehen, was er ändern wird.




Auch die Missionierung ohne Waffe ist ein Akt der Agression gegenueber anderer Glaubenrichtungen.
Damit müssen die anderen Glaubensrichtungen, genauso wie das Christentum selbst auch, leben. Es ist hierbei nicht anders als bei jeder sonstigen (naturwissenschaftlichen, weltanschaulichen, politischen etc.) Ansicht auch. Die eine kann die andere verdrängen, wenn sie die deren Anhänger durch Überzeugung derselben für sich gewinnt.
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von aquadraht »

jjflash hat geschrieben:
Ach so meinst Du das. Aber was ist hier das Problem? Die Menschen sind nach meinem Glauben von Gott geschaffen worden und wenn er will, kann er sie auch wieder vernichten. Wenn Du z.B. eine Tonfigur machst, hast Du das Recht, diese wieder zu zerschlagen, wenn sie Dir nicht gefällt. Oder nicht?
Eindeutig nicht. Wären wir in der Lage, mittels künstlicher Intelligenz eine denkende, fühlende und ihrer selbst bewusste Maschine zu erschaffen, dann hätten wir nicht das Recht, sie einfach wieder zu zerstören, wenn sie einmal nicht macht, was wir wollen. Das wäre Mord.

Genauso ist Dein Gott ein widerlicher Mörder, wenn er ganze Städte ausrottet, weil ihm das Benehmen der Einwohner nicht passt. Zum Glück ist das nur ein Märchen, vermutlich eine Rationalisierung einer Naturkatastrophe.
Es steht geschrieben, dass der Gott nicht davor zurueckschreckte ein Genozid zu verueben wenn er es fuer richtig hielt.

Genozid ist die Auslöschung einer nach bestimmten Merkmalen von den anderen abgrenzbaren Gruppe von Menschen durch andere Menschen. Das liegt hier aber nicht vor, wenn das von Gott getan wird. (übrigens auch nicht einmal dann, wenn das ein Tier täte)
Bei einem Tier ist es kein Mord, weil das Tier entsprechend seiner Ausstattung mit Trieben und Instinkten handelt. Ein Gott hingegen hätte alle Fähigkeiten der Menschen, sogar noch in höherem Masse, und damit eine höhere Verantwortung, so wie ein Erwachsener eine höhere Verantwortung hat als ein Kind und ein gesunder Mensch im Vergleich zu einem geistig Behinderten. Der Gott, der Genozid begeht, ist das grössere Schwein.

Ein Grund mehr, nicht dran zu glauben. Es gibt schon zu viele Mörder, da muss man sich keinen im Himmel dazuphantasieren.

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Re: gibt es gott ?

Beitrag von Saiber »

Die Menschen sind nach meinem Glauben von Gott geschaffen worden und wenn er will, kann er sie auch wieder vernichten. Wenn Du z.B. eine Tonfigur machst, hast Du das Recht, diese wieder zu zerschlagen, wenn sie Dir nicht gefällt. Oder nicht?
Stehst du damit mit deinem Glauben nicht im Widerspruch? Sozusagen wenn ich etwas erschaffe, vielleicht "Nachwuchs" und der gefaellt mir nicht, darf ich diesen wieder vernichten?
Genozid ist die Auslöschung einer nach bestimmten Merkmalen von den anderen abgrenzbaren Gruppe von Menschen durch andere Menschen. Das liegt hier aber nicht vor, wenn das von Gott getan wird.
Willkuer und Gleichlosigkeit.
Von Menschen geschrieben. Nach meinem Glauben aber auf Gottes Veranlassung.
Und kannst du bestimmen wieviel davon auf Gottes Veranlassung geschrieben wurde und wieviel auf des Schreibers?
Damit müssen die anderen Glaubensrichtungen, genauso wie das Christentum selbst auch, leben. Es ist hierbei nicht anders als bei jeder sonstigen (naturwissenschaftlichen, weltanschaulichen, politischen etc.) Ansicht auch. Die eine kann die andere verdrängen, wenn sie die deren Anhänger durch Überzeugung derselben für sich gewinnt.
Und deshalb wird die Welt mit Kulturkaempfen und Konflikten konfrontiert die seit Jahrtausend andauern und noch in Zukunft andauern werden.
Das Christentum, der Islam, das Judentum. Intolerante Religionen die nicht miteinander koennen (obwohl sie den ein und den selben Gott anbeten) und keine anderen Religionen neben sich existieren lassen, denn sie werden und muessen verdraengt werden, deren Schaefe eingesammelt und bekehrt um das eigene Ueberleben der Religion zu sichern. Das bedeutet Konflikte, das bedeutet Kriege und damit endloser Hass.
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von bossel »

ingo_001 hat geschrieben:Hab mir jetzt nicht alle Deine Beiträge durch gelesen, deshalb vermute ich mal, dass Du nicht r-k bist
Er hat bereits erwähnt, daß er evangelisch ist.



jjflash hat geschrieben:Ach so meinst Du das. Aber was ist hier das Problem? Die Menschen sind nach meinem Glauben von Gott geschaffen worden und wenn er will, kann er sie auch wieder vernichten. Wenn Du z.B. eine Tonfigur machst, hast Du das Recht, diese wieder zu zerschlagen, wenn sie Dir nicht gefällt. Oder nicht?
Interessanter, wenn auch menschenverachtender Standpunkt. Das heißt, Eltern dürfen mit ihren Kindern machen, was sie wollen, da sie diese ja geschaffen haben?
Wen ließ Jesus umbringen? Davon steht nichts in der Bibel.
Hmm, war da nicht was? Dreieinigkeit, glaube ich. Der Typ ist Gott, also ist er auch für des Gottes Taten verantwortlich (wenn man davon ausgeht, daß der Gott der Bibel tatsächlich das gemacht hat, was in der Bibel steht & man daran glaubt).
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von jjflash »

@bossel & Saiber:
Mein Standpunkt ist überhaupt nicht menschenverachtend. Denn Gott ist ja kein Mensch, sondern ein dem Menschen übergeordnetes Wesen. Mit erschaffen ist hier auch nicht das bloße Kinder zeugen bzw. austragen gemeint, sondern die Möglichkeit, völlig neue Wesen zu konzipieren und aufzubauen.
Für Gott sind die durch ihn erschaffenen Wesen so etwas wie Tonfiguren, die wir gemacht haben, nach unserer Konzeption. Und er hat das Recht, diese zu vernichten. Zum einen sind es seine Machwerke, die er ungehindert wieder zerstören kann, und zum anderen gibt es kein Recht, das Gottes Macht beschränkt, denn er allein setzt das Recht. Über Gott steht nämlich kein Gesetz. Und deshalb ist diese Vernichtung weder böse noch gut, sondern kann in unseren Maßstäben gar nicht beurteilt werden. Auch wenn das beseelte Kreaturen sind.
Es ist aber klar, dass der Mensch den anderen Menschen nicht töten kann, ohne sich schuldig zu machen. Denn damit greift er in Gottes Kompetenz ein.
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von aquadraht »

jjflash hat geschrieben: Mein Standpunkt ist überhaupt nicht menschenverachtend. Denn Gott ist ja kein Mensch, sondern ein dem Menschen übergeordnetes Wesen. Mit erschaffen ist hier auch nicht das bloße Kinder zeugen bzw. austragen gemeint, sondern die Möglichkeit, völlig neue Wesen zu konzipieren und aufzubauen.
Mit fortschreitender Erkenntnis gewinnen wir Menschen solche "gottgleichen" Fähigkeiten. Schon jetzt sind wir die "Götter" unserer Kinder, der Tiere, der Natur um uns. Wir können mit ihnen nach Belieben umgehen, wenn wir uns nicht selbst Gesetze und Regeln schaffen, die uns Grenzen setzen.
Für Gott sind die durch ihn erschaffenen Wesen so etwas wie Tonfiguren, die wir gemacht haben, nach unserer Konzeption. Und er hat das Recht, diese zu vernichten. Zum einen sind es seine Machwerke, die er ungehindert wieder zerstören kann, und zum anderen gibt es kein Recht, das Gottes Macht beschränkt, denn er allein setzt das Recht. Über Gott steht nämlich kein Gesetz.
Das ist das Recht des Stärkeren. Hätte Hitler gesiegt, hätte kein Gesetz über seinem Entschluss, alle Juden und mindestens 100 Millionen Slawen zu ermorden, gestanden. Der Sieger setzt das Recht, wie Dein Gott. Die durch ihn Besiegten sind "so etwas wie Tonfiguren, die wir gemacht haben, nach unserer Konzeption. Und er hat das Recht, diese zu vernichten. Zum einen sind es seine Machwerke, die er ungehindert wieder zerstören kann, und zum anderen gibt es kein Recht, das [seine] Macht beschränkt, denn er allein setzt das Recht. Über [dem Sieger] steht nämlich kein Gesetz."

Deine Worte. Dein Gott ist nicht besser als Hitler.

Und deshalb ist diese Vernichtung weder böse noch gut, sondern kann in unseren Maßstäben gar nicht beurteilt werden. Auch wenn das beseelte Kreaturen sind.
Soso.
Es ist aber klar, dass der Mensch den anderen Menschen nicht töten kann, ohne sich schuldig zu machen. Denn damit greift er in Gottes Kompetenz ein.
Das ist obszön. Du exemplifizierst, warum man Atheist sein sollte.
jjflash
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von jjflash »

@aquadraht: Deine Ausführungen zeigen mir, dass Du anscheinend nicht ganz erfasst hast, was man unter Gott versteht. Dass Du dann Atheist bist, kann ich mir dann gut vorstellen...

Wenn der Mensch sozusagen "Gott" ist und somit durch nichts in seinen Handlungen beschränkt ist, kommt es ja, wie Du folgerichtig geschrieben hast, darauf an, dass er sich selbst Grenzen setzt.
Das setzt einen guten, verantwortungsbewussten Menschen voraus, der seine Mitmenschen achtet und schätzt. Was passiert allerdings, wenn er erkennt, dass es sich für ihn mehr lohnt, die einmal gesetzten Grenzen zu überschreiten? Er wird sie überschreiten, wenn er die Möglichkeit dazu hat. Gegen Gewissensbisse kann er ja argumentieren, dass es ja keinen Gott gibt, der sein Verhalten bemerkt.
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von Tenshu »

Bevor ihr euch jetzt in Details verliert, hier mal ein paar interessante Betrachtungsweisen für das Pro und Contra.

http://www.duentscheidest.com/artikel/gibtes.html" target="_blank
"Wenn Windows die Lösung ist, dann möchte ich bitte das Problem wieder haben."
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von jadelixx »

Tenshu hat geschrieben:Bevor ihr euch jetzt in Details verliert, hier mal ein paar interessante Betrachtungsweisen für das Pro und Contra.

http://www.duentscheidest.com/artikel/gibtes.html" target="_blank
Da gibts kein Pro und Kontra. Das ist wohl eher dazu gedacht, Leute die sich mit der Wissenschaft nicht so recht anfreunden koennen, in den Glauben an einen Gott zu fuehren. Eine Rattenfaengerseite. Alles nach dem Motto, "Schau mal, Du musst schon zugeben, das die Zusammenhaenge dieser Welt schwer zu verstehen sind und deswegen muss es einen Gott geben." Einfach nur krank diese Argumentation.
Ich habe frueher gedacht, das Menschen, die immernoch an Gott Glauben, einfach nur ein bisschen dumm sind. Dein Link zielt wahrscheinlich auf solche Leute, die in der Schule nicht aufgepasst haben oder eine paar naturwissenschaftliche Faecher abgewaehlt haben.
jjflash hat geschrieben:Das setzt einen guten, verantwortungsbewussten Menschen voraus, der seine Mitmenschen achtet und schätzt. Was passiert allerdings, wenn er erkennt, dass es sich für ihn mehr lohnt, die einmal gesetzten Grenzen zu überschreiten? Er wird sie überschreiten, wenn er die Möglichkeit dazu hat. Gegen Gewissensbisse kann er ja argumentieren, dass es ja keinen Gott gibt, der sein Verhalten bemerkt.
Es ist genau andersherum. Gegen Gewissenbisse argumentiert der Glaeubige heute und in der Vergangenheit immer mit Gott. Schliesslich handelt man im Namen Gottes, die weltlichen Wertevorstellungen sind nicht relevant. Es ist keine Ausnahme sondern eher die Regel, das mit Gott argumentiert wird, wenn Kriege angezettelt werden oder Gewalt begruendet werden muss.

Wirklich schlimm ist diese Sehnsucht der Glaeubigen nach einer End Zeit. So ziemlich jedes Problem muss herhalten, um Leuten mit einer End Zeit zu drohen und wenn es auch nur ein Jahreswechsel zu einem neuen Jahrtausend ist.
Nothing in life is to be feared, it is only to be understood. Now is the time to understand more, so that we may fear less. - Marie Curie
The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem. - Jack Sparrow
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von Tenshu »

jadelixx hat geschrieben:Da gibts kein Pro und Kontra. Das ist wohl eher dazu gedacht, Leute die sich mit der Wissenschaft nicht so recht anfreunden koennen, in den Glauben an einen Gott zu fuehren. Eine Rattenfaengerseite. Alles nach dem Motto, "Schau mal, Du musst schon zugeben, das die Zusammenhaenge dieser Welt schwer zu verstehen sind und deswegen muss es einen Gott geben." Einfach nur krank diese Argumentation.
Ich habe frueher gedacht, das Menschen, die immernoch an Gott Glauben, einfach nur ein bisschen dumm sind. Dein Link zielt wahrscheinlich auf solche Leute, die in der Schule nicht aufgepasst haben oder eine paar naturwissenschaftliche Faecher abgewaehlt haben.
Natürlich ist das eine Rattenfängerseite. Ich habe noch keine Internetseite, die sich mit Gott beschäftigt gesehen, auf denen es keine Menschen dieses Schlages gibt. Allerdings finde ich die Argumentation bis zum Punkt 5, sehr (sagen wir mal) "Interessant". :roll: Alles was nach Punkt 5 kommt ist eh nur Gewäsch.

Im Grunde genommen kann man mit diesen Seiten, als auch mit den Atheistenseiten den Glauben der Menschen in die gewollte Richtung steuern. Bei den Atheisten werden viele wissentschaftliche Argumentationen aufgeführt, warum es Gott nicht gibt. Ich finde das genauso Krank.
"Wenn Windows die Lösung ist, dann möchte ich bitte das Problem wieder haben."
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