Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

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FaktenFakten
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von FaktenFakten »

SB ist SB.
Es gibt keine Bedeutung!
Insbesondere ist es kein Schimpfwort!

Ich sage dir, es ist kein Schimpfwort, soger Kompliment!

Ob du es glaubst, ist mir völlig egal!
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ingo_001
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von ingo_001 »

FaktenFakten hat geschrieben:So viele SB hier, so froh eh, warum?
Wie kommst Du dazu, das zu behaupten?
Und wer hat gesagt, die Deutschen könnten alles besser?
Und was heisst "SB"?

PS.: Man sollte NIE VERALLGEMEINERN, denn damit liegt man IMMER falsch.
Es hört sich zwar gut an, weil man damit leicht Stimmungen erzeugen/beeinflussen kann - ist aber NICHT OBJEKTIV.
Und ich denke ARGUMENTE SOLLTEN IMMER OBJEKTIV/KONSTRUKTIV SEIN.
Das sage ich übrigens JEDEM, egal ob er Deutscher, Chinese, US-Amerikaner, Russe, Marsianer oder sonstwoher ist.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
FaktenFakten
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von FaktenFakten »

ah, Verallgemeinen!

Das ist alles, was die deutschen Medien über China gemacht haben.

Eigene Meinung: sie können nur Verallgemeinen!
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domasla
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von domasla »

Möchte noch jemand etwas zur Meldung mit den Erdbeben sagen?

Es muss nicht gleich richtig sein. Sollte nur etwas mit dem Thema zu tun haben.

Bitte!

D., der sich mit Geologie nicht so gut auskennt.
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happyfuture
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von happyfuture »

Ich war zu dieser Zeit in Chengdu und habe einiges hautnah miterlebt. Diese Beben mit dem Dammbau zu erklären ist für mich einer der vielen Versuche unserer Medien, Aufmereksamkeit zu erregen. Bin kein Geologe jedoch ist ziemlich sicher, dass sich die Erdplatten bewegen und leider das Himalaya-Plateau auf das tiefer gelegene östliche China drückt. Da rappelt es dann irgendwann. Der besagte Staudamm ist in anderer Hinsicht eine "Zeitbombe" - er droht zu brechen!

Was die westlichen Medien zum Teil über China hier präsentieren hat mit der Wahrheit nichts mehr zu tun. Ein Beispiel war letztes Jahr das super Schneechaos in China, wo angeblich die gesamte Energieversorgung bedroht war und Wetterkarten in europäischen Nachrichten-TV gezeigt wurden, wonach bis Höhe Hong Kong klirrende Kälte dargestellt wurde. Ich war dort bei knapp 20 Grad plus im T-Shirt unterwegs.

Werner
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von ingo_001 »

FaktenFakten hat geschrieben:ah, Verallgemeinen!

Das ist alles, was die deutschen Medien über China gemacht haben.

Eigene Meinung: sie können nur Verallgemeinen!
Du machst gerade den Fehler, den viele Chinesen machen: Du denkst die Medienberichterstattung = der Meinung der Bevölkerung.
Das ist jedoch nicht richtig, weil - jedenfalls interessierte Menschen - immer MEHRERE UNTERSCHIEDLICHE Informationsquellen heranziehen und sich ERST DANN EINE EIGENE MEINUNG bilden:

ES mag zwar für Dich schwer zu verstehen sein aber in Deutschland haben die Medien KEIN MONOPOL auf die Meinungsbildung - auch wenn es einzelne immer wieder versuchen.
Ich denke mal, Das "BILD" & Co. nichts dagegen hätten, wenn sie eine ähnliche Monopolstellung wie XINHUA hätten - was diese jedoch nie offen sagen würden.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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domasla
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von domasla »

@事实事实: Ich glaube nicht, dass mit schlechten Nachrichten über China Geld verdient wird. In dieser Zeit könnte man auch jede andere Nachricht senden. Es gibt genug Ereignisse, über die man berichten kann. Es muss nicht immer China sein.

Wenn du die deutschen Nachrichten siehst, dann wird eigentlich über die meisten Ereignisse... negativ berichtet. Auch über Ereignisse in Deutschland. Mach das doch mal! Zähle die Nachrichten. Und zähle, wie viele davon negativ sind. Wie viele davon über China? Meistens gibt es gar keine Nachrichten über China.

Zurück zum Thema. Ein umstrittener Staudamm als Ursache wäre natürlich eine "schöne" Lösung. So einfach. Wenn man die Dimensionen betrachtet, wird es eher unwahrscheinlich. Wechselwirkungen sind natürlich denkbar. In beiden Richtungen.

D., dem egal ist, wer sich diese Gedanken gemacht hat. Sie müssen nur schlüssig sein.
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bossel
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von bossel »

Ling Ling hat geschrieben:Die großen Staudammprojekte sind genauso nutzlos wie es früher die große Mauer gegen die Invasoren waren.
Nutzlos würde ich sie nicht nennen. Aber die Frage ist: Nutzen sie mehr als sie schaden?
Ein Raum mit einem Zufluss von Meerwasser. Durch die Wellen hebt und senkt sich der Wasserspiegel in diesem Raum und es entsteht ein Überdruck, bzw Unterdruck
Wir haben letztens irgendwo zu dem Thema schon diskutiert. Denke, laogai hat darauf verlinkt.
Das, was Du hier erwähnst, ist so eine Art Gezeitenkraftwerk. Das muß aber leider auch nicht so umweltfreundlich sein, wie es klingt. Es kommt sehr stark auf die Art des Kraftwerks an. Bei Wikipedia gibt es auch dazu mehr Info.


happyfuture hat geschrieben:Bin kein Geologe jedoch ist ziemlich sicher, dass sich die Erdplatten bewegen und leider das Himalaya-Plateau auf das tiefer gelegene östliche China drückt.
Das Eine schließt das Andere nicht aus. Du solltest Dir die Berichte nochmal durchlesen. Mancherorts ist ganz gut erklärt, welche Wirkung so ein Damm haben kann.
Mathias
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von Mathias »

domasla hat geschrieben: ... Ein umstrittener Staudamm als Ursache wäre natürlich eine "schöne" Lösung. So einfach. Wenn man die Dimensionen betrachtet, wird es eher unwahrscheinlich ...
Staudämme sind immer umstritten, bedeuten sie doch gravierende Veränderungen für Mensch und Natur. Die Meldung: "Damm löste verheerendes Erdbeben in China aus" ist zwar ungenau, aber deshalb nicht falsch. Darum lässt sich darüber auch so trefflich diskutieren. Niemand wird bestreiten können, daß, von Menschen gemachte Beanspruchungen die Bruchtektonik beeinflussen. Nur wie groß dieser Einfluß ist, fällt dann mehr in den Bereich Vermutung. Ob in einer deutschen Redaktion ein Sack Reis umfällt, oder am Zipingpu-Damm 20 Millionen Kubikmeter Wasser abgelassen werden, wer kann die Auswirkungen schon vorhersagen?
domasla hat geschrieben: ... Ich glaube nicht, dass mit schlechten Nachrichten über China Geld verdient wird ...
Die Medien halten sich an das Motto: "Every news is good news!". Man nehme eine unscharfe Behauptung, würze sie mit etwas Katastrophenszenario und einem Schuß Wissenschaftsjournalismus - und schon hat man eine tolle Schlagzeile. Klimaforscher, z.B. kennen sich damit besonders gut aus :D
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von bossel »

Mathias hat geschrieben:wer kann die Auswirkungen schon vorhersagen?
Vorhersagen sind immer schwer. Vermute aber mal, mit ausreichenden Daten versehen, können entsprechend ausgebildete Geologen durchaus Wahrscheinlichkeiten für so ein Ereignis errechnen.

IdF erfolgte die Analyse aber auch nach dem Ereignis & das ist idR etwas einfacher, nehme ich an.

Ähnlich wie beim Klima: Es ist einfacher, Vergangenes zu berechnen & zu erklären, als zukünftige Entwicklungen vorherzusagen.
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Henry_
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von Henry_ »

Ich bin weder Wissenschaftler, noch kann ich bei derartigen Themen mitreden.
Da ich aber bereits 2x in Jiangyou war (meine Freundin wohnt dort), also ziemlich
direkt im Zentrum des Erdbebens, habe ich die diversen Beschädigungen und
Erd-Veränderungen aus nächster Nähe sehen können.

Rein gefühlsmäßig würde ich sagen, derartige Erdbewegungen kann ich mir aufgrund
eines Staudammes nicht vorstellen. Man muss ich die Dinge einfach mal aus der Nähe
ansehen. Die Bewegungen der Erde müssen einfach GIGANTISCH gewesen sein. Das
soll vom Staudamm ausgegangen sein? Ich kanns einfach nicht glauben. Sollte es sich
lediglich "mit ausgewirkt" haben, dann doch wohl eher in geringem Maße. Die Auswirkung
jetzt als so gravierend darzustellen, in Verbindung mit Sätzen wie, "da hat die chinesische
Regierung Erklärungsnot"
empfinde ich mal wieder typisch. Frei nach dem Motto:
"Nur bad news, sind good news!"

Vielleicht bin ich voreingenommen. Aber was ich vorort gesehen habe, ist wirklich gigantisch
und weckt bei mir Zweifel an der Staudamm-Theorie.
Wie gesagt, rein gefühlsmäßig!



Henry
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von happyfuture »

Henry_ hat geschrieben:Ich bin weder Wissenschaftler, noch kann ich bei derartigen Themen mitreden.
Da ich aber bereits 2x in Jiangyou war (meine Freundin wohnt dort), also ziemlich
direkt im Zentrum des Erdbebens, habe ich die diversen Beschädigungen und
Erd-Veränderungen aus nächster Nähe sehen können.

Rein gefühlsmäßig würde ich sagen, derartige Erdbewegungen kann ich mir aufgrund
eines Staudammes nicht vorstellen. Man muss ich die Dinge einfach mal aus der Nähe
ansehen. Die Bewegungen der Erde müssen einfach GIGANTISCH gewesen sein. Das
soll vom Staudamm ausgegangen sein? Ich kanns einfach nicht glauben. Sollte es sich
lediglich "mit ausgewirkt" haben, dann doch wohl eher in geringem Maße. Die Auswirkung
jetzt als so gravierend darzustellen, in Verbindung mit Sätzen wie, "da hat die chinesische
Regierung Erklärungsnot"
empfinde ich mal wieder typisch. Frei nach dem Motto:
"Nur bad news, sind good news!"

Vielleicht bin ich voreingenommen. Aber was ich vorort gesehen habe, ist wirklich gigantisch
und weckt bei mir Zweifel an der Staudamm-Theorie.
Wie gesagt, rein gefühlsmäßig!



Henry
Klasse! Danke Henry! Für mich der erste sachliche Beitrag hier (mich ausgenommen!!)
Unterschreib ich!!

Werner
Ling Ling
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von Ling Ling »

@bossel

Ne, war kein Gezeitenkraftwerk, das ist zu aufwendig und teuer. Der Bericht war auf "Abenteuer Wissen", Folge "Energie aus dem Meer". Ziemlich am Ende des Berichts, so bei 25 Minuten. Ist noch im Entwicklungsstadium, scheint aber sehr viel Zukunft zu haben.
Findet man in der ZDF-Mediathek
beowulf
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von beowulf »

hmm - ich sag es gleich, ich bin kein Geologe noch Seismologe etc.

Prinzipiell halte ich es aber für möglich, dass ein Staudamm in einem Erdbebengebiet das Tüpfelchen auf dem "i" ist. Nur steckt die Forschung dazu meines Wissens nach in den Kinderschuhen und im nachhinein Ursachen/Erklärungen zu finden ist immer leicht. Wenn das wirklich der Auslöser war - vielleicht wäre das Erdbeben aber trotzdem passiert - nur vielleicht erst 5 Jahre später?

Was mich an der Nachricht etwas beunruhigt - ist die Gefahr, dass "Schadenfrohe" u. "besserwisserische" Stimmen laut werden, die die Schuld der Regierung direkt bzw. indirekt zuweisen - also im Prinzip Falun Gong Argumentation (Auftrag des Himmels entzogen) aber mit Berufung auf die "Wissenschaft". Folglich wird die Reaktion bei den Chinesen die sein, dass sie diese Theorien und die großflächige Berichterstattung darüber nicht als wissenschaftliche Diskussion (Wissenschaft urteilt nicht) sondern als politische (hier wird Schuld gesucht und geurteilt) betrachten.
Deswegen sollte man das Thema - auch von der westlichen Presse her - mit äußerster Sorgfalt angehen und es vielleicht auf einer generelleren Ebene (Staudämme können Erdbeben auslösen) darüber berichten und diskutieren.
Ling Ling
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Re: Erdbebeben in China selbst mitverursacht?

Beitrag von Ling Ling »

Rein wissenschaftlich, Wasser sollte man nicht unterschätzen. Wie schwer Wasser ist kann man leicht feststellen wenn man mal ein Aquarium anhebt. Auch ist nicht jeder Wohnraum für ein Wasserbett geeignet weil es doch sehr schwer ist.

Umgekehrt sind die Erdbewegungen die den Tsunami ausgelöst haben auch nicht sehr groß. Die Bewegungen des Wassers waren nur aus der Sicht des Menschen gewaltig, für die Natur nur ein kleines Kräuseln.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, das Wasser so einen hohen Druck auf die Erdkruste ausübt, das dadurch vorhandene Spannungen gelöst werden und Erdbeben entstehen können. Wie groß die Menge Wasser in eine Stausee ist, kann man sich auch schlecht vorstellen. 1943 wurde die Möhnetalsperre durch einen britischen Bombenangriff zerstört und die daraus resultierenden Überschwemmungen machen deutlich, wie viel Wasser in so einer, im Vergleich zu den großen chinesischen Stauseen, kleinen Talsperre ist. Die Auswirkungen des Yangtse Staudamms auf das Klima werden ja ebenfalls kontrovers diskutiert. Große Wasserflächen haben sicher Auswirkungen sowohl nach oben (Klima) als nach unten (Geologisch).

Solch große Staudämme sind ökologisch nicht sinnvoll und strategisch ein nur schwer zu schützendes Ziel.

@beowulf
Wir leben in Deutschland und hier sollte das Recht auf Meinungsäußerung wahrgenommen werden können. Eine Selbstzensur werde ich mir nicht auferlegen. Greenpeace hat diese Großprojekte immer wieder angeprangert und auch, das deutsche Firmen mit Hermes-Bürgschaften abgesichert, dabei mit machen.
Es ist wichtig das man Flagge zeigt und das Feld nicht Leuten wie FaktenFakten überläßt, der ja, obwohl Deutschland so viel schlechter als China ist, in Berlin lebt, warum wohl?

Der Westen braucht vor China keine Angst zu haben. Die chinesische Regierung schmückt sich mit wirtschaftlichen Erfolgen, die der Westen bezahlt hat. Mehr als 800 Milliarden Euro sind an westlichen Investitionen in China getätigt worden. Nicht uneigennützig, das ist klar. Aber wir liefern mit unserem Engagement dort auch technisches Know How beiläufig kostenlos mit. Der Regierung dürfte das klar sein, der Bevölkerung in China wird es aber als Erfolg des chinesischen Volkes verkauft. Genauso ist es mit dem Staudamm. Westliche Firmen sind am Bau beteiligt, liefern Know How und Fachkräfte, wie zum Beispiel die Rheinbraun AG. Solange der Damm hält ist es ein Erfolg Chinas, wenn es mal Probleme geben sollte, werden wir daran Schuld sein. Daher sind kritische Bemerkungen zu diesen Projekten auch Kritik an unserer Industrie, nicht nur an der chinesischen Regierung.

Sieh dir doch mal an, welches der spektakulären Hochhäuser, welche der olympischen Sportstätten, welche Flughäfen, CCTV, Terminal 3 etc. von Chinesen entworfen wurden? Fast alles von Architekten aus dem Westen!

Sie schmücken sich mit fremden Federn. Nur wenn ein Projekt nicht optimal läuft, weisen sie darauf hin, das es ein Ausländer ist der es plant. Die Züge die nach Tibet fahren sind ebenfalls nicht aus China sondern aus dem Westen importiert.

Wer hat den die Helfer des CRK ausgebildet und dafür Sorge getragen das sie in Sichuan bei den Erdbeben gute Hilfe leisten konnten? War das nicht der Westen, das Rote Kreuz?

In Zeiten der herbeigeredeten Wirtschaftskrise sollte der Westen sich mal wieder auf seine eigene Leistungsfähigkeit besinnen und nicht gleich verstummen vor Ehrfurcht wo keine angebracht ist. Die immer weiter auseinander klaffende Schere von Arm und Reich in China wird dem Land noch so viele Probleme bereiten, das sie genug mit sich selbst zu tun haben werden.
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