1-Kilometer-Haus

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meimei
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Re: 1-Kilometer-Haus

Beitrag von meimei »

ökologisch sind Hochhäuser natürlich in jeglicher Hinsicht (Schattenwurf, Luftraum, Energieverbrauch, Ressourcenverbrauch, spezielle Materilabehandlung usw) negativ.
Nicht in jeglicher Hinsicht, sondern nur fast in jeglicher Hinsicht. Positiv für die Umwelt ist, dass weniger Erde zubetoniert werden muss. Ich wünschte wir hätten ein paar mehr Hochhäuser (nicht ganz so hohe aber bitte) in der Schweiz, anstelle jeden freien Ecken den es noch hat mit Einfamilienreihenhäusern zuzubauen.
Dennis (CDS)
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Re: 1-Kilometer-Haus

Beitrag von Dennis (CDS) »

Big Al hat geschrieben:Ich seid ja alle bloß neidisch, weil ich nicht in so einer tollen Ecke wie Ostfriesland wohnt. 8)
Also entweder du verstehst Spaß....
Big Al hat geschrieben:Also dazu fällt euch bestimmt nichts mehr ein, oder?
Höchstens lasst ihr wieder so ein paar dumme Sprüche ab, dass wär dann aber langweilig und ziemlich abgedroschen.
Oder du verstehst keinen Spaß....

Beides gleichzeitig passt irgendwie nicht zusammen. :roll:
Dennis (CDS)
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Re: 1-Kilometer-Haus

Beitrag von Dennis (CDS) »

no1gizmo hat geschrieben:Was wäre Paris heutzutage ohne Eifelturm? Shanghai ohne Puding? Taipei ohne Taipei101? New York ohne Empirestatebuildung? usw.
Es wären immer noch Paris, Shanghai, Taipei, New York. Wieviele Leute mag es wohl geben, bei denen die Existenz eines Superwolkenkratzers den Hauptausschlag gibt in diese Städte zu reisen?
no1gizmo hat geschrieben:Unwirtschaftlichkeit ist für manche Leute natürlich auch leicht unterstellt. Aber selbst ein neuer Hightech-Wolkenkratzer, der tatsächlich nur miese Zahlen schreibt, verlangt neuestes Knowhow und ist (abgesehen vom Prestige für die Gegend) auch eine super Referenz für beteiligte Unternehmen und ist letztenendlich dann so gar nicht mehr unwirtschaftlich.
Die gleiche Referenz ließe sich erreichen, wenn man mit der neuesten Technik weniger hoch, aber ökologisch und ökonomisch effizienter bauen würde. Aber ich hatte ja schon geschrieben, dass es für die am Bau beteiligten Unternehmen sicherlich eine gute Möglichkeit ist.
no1gizmo hat geschrieben:Gerade Deutschland sollte mal langsam wieder umdenken. Unseren deutschen Wohlstand verdanken wir der deutschen Industrie, Forschung, Innovation.... wir sind nicht reich geworden, weil wir die kleinsten Autos bauen oder die langweiligsten Hochhäuser. Wir bauen dicke BMW 5er, Porsche GT2, große Flugzeuge, sind an Wolkenkratzer (wie T101) beteiligt, verkaufen Satellitentechnik und Panzer. Das sind alles gar nicht wirklich die vernünftigsten Sachen und nur teilweise ökologische. Aber es ist das, was uns am Knowhow hält und andere haben wollen.
Deutschland baut die o.g. Sachen, weil sich damit am besten Geld verdienen lässt. Ein dicker Mercedes (...wart ich schau mal grad zufällig aus dem Fenster....nach 7 Sekunden entdeckt) auf Taipeis Straßen eignet sich in meinen Augen als deutsches Prestigeobjekt einfacher als ein Hochhaus. Zumal sich berühmte Gebäude immer auf Städte, aber nicht direkt auf Länder beziehen, wie du bei deiner Aufzählung sehr schön bewiesen hast.
no1gizmo hat geschrieben:Und wer sagt denn, dass Hochhäuser dank neuer Technologien wirtschaftlicher baubar sind.
Es darf ja gerne originell sein und damit auch die Kosten in die Höhe treiben, wenn man schon nicht weiß wohin mit dem Geld. Aber dann bitte auch funktionell, d.h. anstatt einen 900m Turm lieber drei 300m Türme mit originellem Design und um unverschämt zu sein vielleicht auch irgendwie in das allgemeine Stadtbild integriert. So toll man Taipei 101 auch finden mag, er steht einfach einsam und verlassen in der Gegend rum und es gibt von weitem nichts, was ihn optisch auch nur im Ansatz unterstützen kann.
no1gizmo hat geschrieben:Aktuell ist es höchst unwirtschaftlich Hybridmotoren zu bauen, dennoch werden sie gebaut, mit dem Wissen, dass die Wirtschaftlichkeit noch kommen wird (kommen muss?).
Sie werden wohl kommen müssen, um die Ressourcen zu sparen, die man bei anderen Projekten aus Prestigegründen sinnfrei verballert. :wink:
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Re: 1-Kilometer-Haus

Beitrag von Grufti »

no1gizmo hat geschrieben: Was wäre Paris heutzutage ohne Eifelturm? Shanghai ohne Puding? .
Vanille ohne Pudding.... :mrgreen:
no1gizmo hat geschrieben: Taipei ohne Taipei101? New York ohne Empirestatebuildung? usw.

.
NY steht trotzdem noch ...auch ohne`die 2 WTO Towers...
:roll: 8)
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Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: 1-Kilometer-Haus

Beitrag von no1gizmo »

Dennis (CDS) hat geschrieben: Es wären immer noch Paris, Shanghai, Taipei, New York. Wieviele Leute mag es wohl geben, bei denen die Existenz eines Superwolkenkratzers den Hauptausschlag gibt in diese Städte zu reisen?
Sicherlich nicht ausschließlich wegen eines Wolkenkratzers, aber dazu beitragen können solche Projekte schon sehr.

Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass Hongkong und Shanghai ohne ihre Skyline nur noch halb so interessant wären, für Touristen, Auslandspraktikanten und Investoren.

Man will auch dort hin investieren (Zeit&Geld), wo es nach Erfolg aussieht.
Dennis (CDS) hat geschrieben: Die gleiche Referenz ließe sich erreichen, wenn man mit der neuesten Technik weniger hoch, aber ökologisch und ökonomisch effizienter bauen würde. Aber ich hatte ja schon geschrieben, dass es für die am Bau beteiligten Unternehmen sicherlich eine gute Möglichkeit ist.
Das kann man ja trotzdem noch machen.

Es ist übrigens sehr teuer einen sehr sparsamen Motor zu bauen, der ökologisch betrieben und auch produziert werden kann.
Dagegen ist der V12 im Mercedes ziemlich einfach zu konstruieren und manchmal sogar nicht teurer zu produzieren (das habe ich gerade in Konstruktion I gelernt :oops: ) als das kleine super sparsame Motörchen mit höchster Effizienz!

Trotzdem packen die richtigen Leute für den V12 wesentlich mehr Scheine (Prestige!) hin, als für den kleinen Motor.
Dennis (CDS) hat geschrieben: Deutschland baut die o.g. Sachen, weil sich damit am besten Geld verdienen lässt. Ein dicker Mercedes (...wart ich schau mal grad zufällig aus dem Fenster....nach 7 Sekunden entdeckt) auf Taipeis Straßen eignet sich in meinen Augen als deutsches Prestigeobjekt einfacher als ein Hochhaus. Zumal sich berühmte Gebäude immer auf Städte, aber nicht direkt auf Länder beziehen, wie du bei deiner Aufzählung sehr schön bewiesen hast.
Warum die Frage stellen "Dicke Autos oder dicke Wolkenkratzer"? Warum nicht einfach beides?
Gut, für Vernunftsmenschen ist das dicke Auto genauso unnötig wie der Wolkenkratzer (liegt bei vielen aber auch daran, das sie sich das eine genauso wie das andere nicht leisten können).

Aber ich wiederhole nochmal: Deutscher Ingenieure und Naturwissenschaftler haben uns zum Wohlstand gebracht, verlieren wir diese, verlieren wir alles!

Was sollen wir sonst verkaufen? Bodenschätze haben wir nicht (nun kommt nicht mit dem bisschen Kohle oder irgend nen Pippifax), Tourismus? nur marginal.

Klar, wir haben Juristen, Banker, Wirtschaftsprüfer, Übersetzer..... das ist auch gut so.

Aber nicht vergessen: Erst das, was Naturwissenschaftler und Ingenieure und auch die Facharbeiter so zusammen basteln, vom Computer(programm) über Hochgeschwindigkeitszüge, FLugzeuge und Automobile bis hin zum Wolkenkratzer... erst diese Dinge werden zum Handels-/Spekulations- und Versicherungsgegenstand (und deren Bedienungsanleitungen müssen übersetzt werden ;-) ) und können ins Ausland verkauft werden.
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Re: 1-Kilometer-Haus

Beitrag von gzs »

Nicht in jeglicher Hinsicht, sondern nur fast in jeglicher Hinsicht. Positiv für die Umwelt ist, dass weniger Erde zubetoniert werden muss. Ich wünschte wir hätten ein paar mehr Hochhäuser (nicht ganz so hohe aber bitte) in der Schweiz, anstelle jeden freien Ecken den es noch hat mit Einfamilienreihenhäusern zuzubauen.
Ganz so einfach ist das nicht, versuch du mal in einem Hochhaus zu wohnen. Wirkliche Behaglichkeit kommt da nicht unbedingt auf, dafür besteht die Gefahr der Ghettobildung.
Zurück zum Thema: Ich halte das für eine Ente bzw. der Autor des Artikels hat nicht richtig aufgepasst. Auf der Website der Architektur-Biennale in Venedig ist vom Plan eines solchen Wolkenkratzers nichts zu lesen und auf SkyscraperPage.com ist auch nichts zu finden.

Vielleicht mal den Verfasser des Artikels, Gerhard Matzig, direkt anmailen und um Infos bitten!?
Genau deshalb hatte ich hier angefragt. Den Autor kontaktiere ich jetzt mal und halte euch auf dem Laufenden - wenn es wen interessiert.
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Re: 1-Kilometer-Haus

Beitrag von Neverland »

Gab es schon eine Antwort?

Ich könnte mir nicht vorstellen da zu wohnen. Ich hätte viel zu große Angst vor einem Erdbeben, einem Orkan und so weiter.
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Re: 1-Kilometer-Haus

Beitrag von no1gizmo »

gzs hat geschrieben: Ganz so einfach ist das nicht, versuch du mal in einem Hochhaus zu wohnen. Wirkliche Behaglichkeit kommt da nicht unbedingt auf, dafür besteht die Gefahr der Ghettobildung..
Ghettobildung? Also diese hässlichen Wohnhochhäuser aus Hongkong und Shanghai.... oder auch hier in Berlin will ich auch nicht haben. DIE sind ja nur dann angebracht, wenn die Stadt einwohnermäßig aus allen Nähten platzt.

Es geht um Bürohochhäuser, die haben ein schönes Design, werden auch (aus Prestige) immer in Schuss gehalten und dort wohnt auch i.d.R. niemand drin.
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Re: 1-Kilometer-Haus

Beitrag von Dennis (CDS) »

Neverland hat geschrieben:Gab es schon eine Antwort?

Ich könnte mir nicht vorstellen da zu wohnen. Ich hätte viel zu große Angst vor einem Erdbeben, einem Orkan und so weiter.
In der Regel sind diese Supertürme mit der allerneusten Sicherheitstechnik ausgestattet bzw. werden speziell für diese Projekte neue Techniken entwickelt. Deswegen sind sie ja auch um ein Vielfaches teurer als "normale" Wolkenkratzer. Taipei 101 z.B. besitzt eine Fassade, die laut Materialtests Windstärke 15 und mehr aushalten kann, einen 660 Tonnen schweren Schwingungsdämpfer, sowie ein nach 9/11 nochmals verstärktes Stahlskelett, welches den Brenntemperaturen von Kerosin und höher standhalten soll, im Gebäude selbst sind hunderttausende Liter von Löschwasser für den Notfall bereits eingelagert usw... Die Kosten der ganzen Geschichte muss man kritisieren, aber den Sicherheitsaspekt würd ich mal von Anfang an sehr hoch ansetzen. Bei einem Erdbeben oder Taifun wäre Taipei 101 meine bevorzugte Wahl der Zuflucht, wobei man ersteres leider nicht planen kann.

Dennis, schon genug (kleinere) Erdbeben und (größere) Taifune erlebt.
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Re: 1-Kilometer-Haus

Beitrag von Neverland »

Materialfehler oder Baufehler kann man aber nie ausschließen.
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Re: 1-Kilometer-Haus

Beitrag von bossel »

Neverland hat geschrieben:Materialfehler oder Baufehler kann man aber nie ausschließen.
Auch in kleineren Gebäuden nicht.
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Re: 1-Kilometer-Haus

Beitrag von Neverland »

Allerdings ist es schon ein Unterschied, ob du bei einem Einsturz aus dem 1. oder 2. Stock springen mußt, oder aus dem 200. Stock. Oder wie am 11.9.: Wie lange dauert das Treppensteigen aus dem obersten Stock, wenn Al Kaida ihr Landungsversuche startet.
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Re: 1-Kilometer-Haus

Beitrag von no1gizmo »

Weicheier brauchen ja nicht in Hochhäuser zu ziehen und auch nicht dort arbeiten :wink:

Oh man, wenns nur Weicheier geben würde, dann gäbs wohl keine Wolkenkratzer, keine Düsenflugzeuge (Flugzeuge wohl überhaupt nicht) und nicht mal einen Mercedes V8 Kompressor (von V12 BiTurbo ganz zu schweigen) :lol:

Mit anderen Worten: Die Weltwirtschaft wäre am Boden :mrgreen:
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Re: 1-Kilometer-Haus

Beitrag von bossel »

Neverland hat geschrieben:Allerdings ist es schon ein Unterschied, ob du bei einem Einsturz aus dem 1. oder 2. Stock springen mußt, oder aus dem 200. Stock.
Ob Du Dir das Genick beim Sprung vom Stuhl oder aus dem Flugzeug brichst, ist für Dich relativ irrelevant, behaupte ich mal.
Oder wie am 11.9.: Wie lange dauert das Treppensteigen aus dem obersten Stock, wenn Al Kaida ihr Landungsversuche startet.
Wie lange dauert Dein Flug, wenn der Nachbar von unten seine Propangasflasche zur Explosion bringt?


Aber bitte:
Ernsthaft, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß Du beim Besuch eines Wolkenkratzers abkratzt im Vergleich zu der Wahrscheinlichkeit in einem kleineren Mietshaus zu krepieren?

Wohnen ist in echten Wolkenkratzern wohl eher nicht. & die in China üblichen Wohntürme werden wohl kaum Ziel von Selbstmordfliegern werden (höchst geringe Wahrscheinlichkeit, vermute ich).
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Re: 1-Kilometer-Haus

Beitrag von bossel »

no1gizmo hat geschrieben:Oh man, wenns nur Weicheier geben würde, dann gäbs wohl keine Wolkenkratzer, keine Düsenflugzeuge (Flugzeuge wohl überhaupt nicht) und nicht mal einen Mercedes V8 Kompressor (von V12 BiTurbo ganz zu schweigen) :lol:
Ganz zu schweigen von der Eisenbahn. Die extremen Geschwindigkeiten (zum Zeitpunkt der Aussage waren, glaube ich, max. 20 km/h avisiert) machen es nämlich unmöglich zu atmen.
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