chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

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HK_Yan
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von HK_Yan »

Yingxiong hat geschrieben:Dies würde aber den sozialen Aspekt einer Klasse vernachlässigen. Schwache Schüler in einem Fach können nicht mehr durch Mitschüler aufgefangen werden. Jeder bleibt sich selber überlassen.
Ein Grund warum Finnland bei PISA so gut abschneidet ist das schwächere Schüler stark unterstützt werden, inkl. Nachhilfe nach der Schule usw. (ein anderer Grund sind vermutlich kleinere Klassen)
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Yingxiong
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von Yingxiong »

Kleine Klassen, 2 Lehrkräfte, Förderstunden.

Allerdings wo sind die Studenten? Das System der Finnen vernachlässigt die Begabten!
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Philipp
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von Philipp »

Yingxiong hat geschrieben:Dies würde aber den sozialen Aspekt einer Klasse vernachlässigen. Schwache Schüler in einem Fach können nicht mehr durch Mitschüler aufgefangen werden. Jeder bleibt sich selber überlassen.

Für die Oberstufe (ab einem bestimmten Punkt) könnte dieses System dem Yingxiong-System angefügt werden, aber nicht schon im Grundschulalter. Und evtl. auch nur in der Jonasgruppe (Gymnasialgruppe).

Inwiefern werden schwache Schüler "aufgefangen" wenn sie in einer Klasse immer die schlechtesten Ergebnisse haben, den Unterrichtsstoff nicht verstehen und als die Dummen dastehen? In einem Kurssystem wären sie mit anderen zusammen die ungefähr auf dem gleichen Niveau wären.

Umgekehrt werden die Begabten zurückgehalten, weil der Stoff für sie zu einfach ist und sie nicht als "Streber" dastehen wollen.

Das ist so ähnlich wie wenn man alle Schüler in eine Fußballmannschaft tut, dann werden auch nicht die schlechten Fußballspieler von den Starspielern "aufgefangen", sondern einfach als ungewünschte Versager abgestuft.
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Yingxiong
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von Yingxiong »

Ich glaube du hast es nicht verstanden.

Was du beschreibst ist das aktuelle System. Da hast du eben alle Leistungsgruppen in einer Klasse. Besonders in der Grundschule.
Wenn du jedoch begabungshomogenere Gruppen bildest, dann ist die Schere viel geringer. Ausserdem kannst du nicht schon in der Grundschule ein Kurssystem einführen. Grundschulkinder wären dann bereits komplett überfordert.

Denke daran: Das von mir geschaffene Beispiel basiert im Augenblick vor allem auf dem Schuleinstieg (Grundschule). Und auf dem Hauptschul- und Realschulzweig. Den Gymnasialzweig habe ich bisher nur Ansatzweise beschrieben. Da sind noch verschiedene Möglichkeiten offen. Aber ein Kurssystem würde ich auch da noch nicht ab der 5., 6. oder 7. Klasse schaffen.
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von da hai »

Yingxiong hat geschrieben:
da hai hat geschrieben:@Yingxiong Das was bossel kurz schon mal angesprochen hatte würde mich aber auch interessieren. Dein System würde funktionieren, wenn die Leistungen der Schüler tatsächlich in allen Fächern gleich wären. Aber in der Realität ist das wohl eher weniger der Fall. Das würde ja bedeuten, dass man in Mathe in der Jonas, in Deutsch in der Urs und in Bio in der Unmut Klasse ist. Und das sind jetzt nur 3 Fächer. Wann und wie soll man da jemals seinen Abschluss machen? Mit Mathe bin ich dann zwar schon fertig, muss aber wegen Bio und Deutsch noch weiter zur Schule gehen?
Du hast nicht genau gelesen!

Das Kurssystem findest du im Gesamtschulkonzept, nicht bei meinem Konzept. Mein Konzept orientiert sich an dem bisherigen System, nur dass die Klassen anders eingeteilt sind: schnell Lernende, durchschnittlich schnell Lernende und langsam Lernende. Unterschiede wid man in einzelnen Fächern immer haben. Die wird man auch nie vermeiden können. Aber die Unterschiede zwischen Schülern einer Klasse mit einem IQ von 80 und einem mit IQ 140 fallen dann weg. Die Klassen sind in sich homogener und können dann viel spezifischer unterrichtet werden.
Aber da sehe ich doch genau das von mir angesprochene Problem. Du gehst davon aus, dass man in allen Fächern das gleiche Niveau hat - gleich schnell lernt. Es gibt aber genug Leute die genial sind in den Geisteswissenschaften und bei den Naturwissenschaften absolute Nieten sind - und umgekehrt. Während ich in Mathe keine Probleme hatte und dafür zumindest bis zur 10.Klasse so gut wie keinen Aufwand benötigte, habe ich mich durch Sprachen oder Geschichte immer quälen müssen. Mein Lernaufwand war für diese Fächer um ein vielfaches!! höher. Aber wie willst du da differenzieren wer zu den schnell und langsam Lernenden gehört? Nach welchen Fächern richtet sich das denn? Wie gesagt, dein Denkfehler liegt in der Annahme, dass die Leistungen der einzelnen Schüler ungefähr homogen sind - und das ist eben nicht so. Es sei denn ich habs immer noch nicht verstanden :-).

PS: mit meinem vorhergehenden Post wollte ich nicht das Kurssystem ansprechen, sonderen eben gerade die verschiedenen Leistungsfähigkeiten eines Schülers schildern
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Yingxiong
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von Yingxiong »

Bitte genau lesen!

Das System bezieht sich bisher v.a. auf die Grundschule! Du willst doch nicht etwa schon in der Grundschule ein Kurssystem einführen.
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Linnea
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von Linnea »

Yingxiong hat geschrieben:Das ist ein Irrtum. Mein Modell ist keine Kopie der Zwergschulen.
Die Klassen sollen ja in sich homogener sein. In den Zwergschulen sind sie jedoch absolut heterogen.

Wenn ich meine ehemaligen Grundschulen in Deutschland anschaue, dann waren da meist 3-4 parallele Klassen pro Jahrgang.
Nach der Gaussschen Normalverteilung würden sich dann etwa 1 Umutklasse, 2 Ursklassen und 1 Jonasklasse bilden lassen.
Und vielleicht zentral irgendwo eine Albert-Einstein-Klasse.
Nach der Gauß'schen Normalverteilung haben 50% der Bevölkerung einen IQ zwischen 90 und 110. Das wären also die Urs-Klassen. In dem von dir angeführten Beispiel, hat Umut aber die gleiche Begabung wie Urs, lediglich seine Deutschkenntnisse sind schlechter. Umut bräuchte somit gezielten Deutschunterricht (bzw. eigentlich hätte der Kindergartenbesuch ausreichen müssen um altersgemäß deutsch zu lernen) und keine separate Klasse. Denn Umut ist nicht weniger begabt als Urs.

Aber ganz generell, wie willst du die Klassen einteilen? Mittels eines IQ-Tests vor der Einschulung. Wenn man, wie oft angenommen, davon ausgeht, dass der Standardabweichung von IQ-Tests bei 15 Punkten liegt, dann entsteht hier schon das erste große Problem. Was machst du mit Umuts mit einem IQ von 140? Was wird aus Kindern mit Begabungsspitzen? Was passiert mit Legasthenikern etc.?
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Yingxiong
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von Yingxiong »

Linnea hat geschrieben: Nach der Gauß'schen Normalverteilung haben 50% der Bevölkerung einen IQ zwischen 90 und 110. Das wären also die Urs-Klassen. In dem von dir angeführten Beispiel, hat Umut aber die gleiche Begabung wie Urs, lediglich seine Deutschkenntnisse sind schlechter. Umut bräuchte somit gezielten Deutschunterricht (bzw. eigentlich hätte der Kindergartenbesuch ausreichen müssen um altersgemäß deutsch zu lernen) und keine separate Klasse. Denn Umut ist nicht weniger begabt als Urs.
Habe ich auch nur in der kürze der Zeit so geschrieben. In der Umutklasse sind natürlich auch die Kinder, die weniger begabt sind (Hauptschüler)
Linnea hat geschrieben:Aber ganz generell, wie willst du die Klassen einteilen? Mittels eines IQ-Tests vor der Einschulung. Wenn man, wie oft angenommen, davon ausgeht, dass der Standardabweichung von IQ-Tests bei 15 Punkten liegt, dann entsteht hier schon das erste große Problem. Was machst du mit Umuts mit einem IQ von 140? Was wird aus Kindern mit Begabungsspitzen? Was passiert mit Legasthenikern etc.?
Irrtümer wirst du nie ausschliessen können, aber du kannst die Schwierigkeiten verringern. Man kann ja nicht für jeden Schüler eine eigene Klasse bilden.
Es wäre also eine Aufgabe der Vorschulzeit, die Begabungen zu analysieren (wird in manchen Kantonen in der Schweiz bereits getan). Auch Schuleignungstests, die teilweise bereits durchgeführt werden, können eine Einteilung erleichtern.
Umuts mit IQ von 140 lernen die Sprache meist schnell. Wenn sie jeoch in Sonderschulen landen (selber schon erlebt), ist eine negative Schulkarriere vorprogrammiert.
Wenn die begabten Kinder bereits ab der 1. Klasse in leistungshomogenen Klassen beginnen, lernen sie etwas, was sie heute nicht lernen: nämlich, dass sie lernen müssen, um etwas zu erreichen. (Diese Gruppe wird bis heute gewaltig vernachlässigt. Habe in den letzten Jahren mehrere hochbegabte Kinder mit Schulangst betreut!) Für sie wäre eine homogene Lerngruppe ab der 1. Klasse ein gewaltiger Gewinn.
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da hai
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von da hai »

Yingxiong hat geschrieben:Bitte genau lesen!

Das System bezieht sich bisher v.a. auf die Grundschule! Du willst doch nicht etwa schon in der Grundschule ein Kurssystem einführen.
Ähm, ich habe das Gefühl du verstehst nicht was ich meine. Mir gehts nicht um ein Kurssystem. Du hängst dich da ein wenig zu sehr an den von mir genannten Fächern auf. Auch im Lesen, Schreiben und Rechnen hat jeder unterschiedliche Fähigkeiten (auch in der Grundschule gibt es Fächer wie Mathe, Deutsch...) die nicht unbedingt homogen sind. Zum einen, wie willst du die Schüler denn in der ersten Klasse selektieren? Wenn du das nach der ersten Klasse tust, stellt sich dann die Frage, nach was willst du denn selektieren? Der eine hat ne 1 im Rechnen und ne 3 in Deutsch und Schreiben. Der andere hat ne 4 im Rechnen und ne 2 in Deutsch und ne 1 im Schreiben. Ein anderer hat ne 1 im Rechnen und Schreiben aber ne 4 im Sport und Malen... Wie willst du denn da differenzieren wer zu den gehört die schnell lernen und denen die langsam lernen. Das funktioniert eben nur wenn die Leistungen der Schüler jeweils homogen sind.
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Philipp
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von Philipp »

Außerdem kann man in einem durchgehenden Kurssystem auch in einzelnen Fächern nach oben oder unten wechseln, wenn die Leistungen in dem Fach im Laufe der Jahre steigen oder abfallen ohne gleich den kompletten Klassenverband oder die Schule wechseln zu müssen. Sitzenbleiben wäre auch nicht mehr nötig, man würde einfach den Kurs durch den man durchgefallen ist im nächsten Jahr nochmal wiederholen müssen, aber nicht alle anderen Kurse usw.

Ich denke der Sport-Vergleich ist ganz gut, es macht mehr Sinn mit Leuten Sport zu treiben die von ihren sportlichen Leistungen recht ähnlich sind, als mit Leuten die viel sportlicher oder unsportlicher sind als man selber.
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Yingxiong
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von Yingxiong »

da hai hat geschrieben: Ähm, ich habe das Gefühl du verstehst nicht was ich meine. Mir gehts nicht um ein Kurssystem. Du hängst dich da ein wenig zu sehr an den von mir genannten Fächern auf. Auch im Lesen, Schreiben und Rechnen hat jeder unterschiedliche Fähigkeiten (auch in der Grundschule gibt es Fächer wie Mathe, Deutsch...) die nicht unbedingt homogen sind. Zum einen, wie willst du die Schüler denn in der ersten Klasse selektieren? Wenn du das nach der ersten Klasse tust, stellt sich dann die Frage, nach was willst du denn selektieren? Der eine hat ne 1 im Rechnen und ne 3 in Deutsch und Schreiben. Der andere hat ne 4 im Rechnen und ne 2 in Deutsch und ne 1 im Schreiben. Ein anderer hat ne 1 im Rechnen und Schreiben aber ne 4 im Sport und Malen... Wie willst du denn da differenzieren wer zu den gehört die schnell lernen und denen die langsam lernen. Das funktioniert eben nur wenn die Leistungen der Schüler jeweils homogen sind.
Heisst das, du bevorzugst das aktuelle System? Oder:
Heisst das, du willst eine Differenzierung in Kursen schon in der 1. Klasse? Oder:
Heisst das, du willst schon von Anfang an Noten? (Denke daran, dass es in den meisten Regionen in der 1. und 2. Klasse keine Noten mehr gibt!) Oder:
Heisst das, dass du Veränderungen ablehnst, die nur um 10-20% Verbesserungen bringen, und deshalb bei dem bisherigen System bleiben willst, auch wenn es dir noch weniger passt?
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von Yingxiong »

Philipp hat geschrieben:Außerdem kann man in einem durchgehenden Kurssystem auch in einzelnen Fächern nach oben oder unten wechseln, wenn die Leistungen in dem Fach im Laufe der Jahre steigen oder abfallen ohne gleich den kompletten Klassenverband oder die Schule wechseln zu müssen. Sitzenbleiben wäre auch nicht mehr nötig, man würde einfach den Kurs durch den man durchgefallen ist im nächsten Jahr nochmal wiederholen müssen, aber nicht alle anderen Kurse usw.

Ich denke der Sport-Vergleich ist ganz gut, es macht mehr Sinn mit Leuten Sport zu treiben die von ihren sportlichen Leistungen recht ähnlich sind, als mit Leuten die viel sportlicher oder unsportlicher sind als man selber.
Du willst also in der 1. Klasse Grundschule sschon ein Kurssystem einführen!
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von Philipp »

Yingxiong hat geschrieben:
Philipp hat geschrieben:Außerdem kann man in einem durchgehenden Kurssystem auch in einzelnen Fächern nach oben oder unten wechseln, wenn die Leistungen in dem Fach im Laufe der Jahre steigen oder abfallen ohne gleich den kompletten Klassenverband oder die Schule wechseln zu müssen. Sitzenbleiben wäre auch nicht mehr nötig, man würde einfach den Kurs durch den man durchgefallen ist im nächsten Jahr nochmal wiederholen müssen, aber nicht alle anderen Kurse usw.

Ich denke der Sport-Vergleich ist ganz gut, es macht mehr Sinn mit Leuten Sport zu treiben die von ihren sportlichen Leistungen recht ähnlich sind, als mit Leuten die viel sportlicher oder unsportlicher sind als man selber.
Du willst also in der 1. Klasse Grundschule sschon ein Kurssystem einführen!

Hab ich das geschrieben? Wahrscheinlich wäre am besten, wenn am Ende jedes Schuljahrs oder Halbjahrs der jeweilige Lehrer eine kurze Empfehlung für jeden Schüler schreibt, welchen Kurs der Schüler an Hand der Leistungen im vergangenen Jahr im nächsten Schuljahr belegen sollte, z.B. dass er im nächsten Jahr besser in einen fortgeschritteneren Mathe-Kurs sollte, oder in einen einfacheren Kurs usw.

Die Empfehlung könnte er u.a. mit Ergebnissen in Tests oder Klassenarbeiten belegen.

Das Ganze sollte schon möglichst früh anfangen, weil man ja gerade als Kleinkind in einem jungen Alter am besten lernt (z.B. könnten Hochbegabte die auf diese Weise erkannt werden auch schon in der Grundschule Chinesisch lernen).

Falls jemand übersehen wird, würde er nicht wie bei unserem jetzigen Schulsystem auf die Hauptschule aussortiert werden, sondern hätte nach wie vor die Chance später in einen fortgeschrittenen Kurs zu wechseln.
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von Yingxiong »

Kurssysteme in der Grundschule halte ich für verantwortungslos! Da werden wohl 80% der Eltern und Pädagogen auf die Barikaden gehen.
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von Yingxiong »

Philipp hat geschrieben: Falls jemand übersehen wird, würde er nicht wie bei unserem jetzigen Schulsystem auf die Hauptschule aussortiert werden, sondern hätte nach wie vor die Chance später in einen fortgeschrittenen Kurs zu wechseln.
Deswegen halte ich den Übergang nach dem Erreichen eines bestimmten Levels am sinnvollsten.
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