Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

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Sepp
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

Beitrag von Sepp »

romeo hat geschrieben: Bist Du aus Berlin??
Das hier:
Ling Ling hat geschrieben:Da wo der Zug in den Hauptbahnhof von Köln einfährt...
und das hier:
Ling Ling hat geschrieben:Und eine Woche später fahre ich in der Strassenbahn und neben mir sitzt ein Mann, Angestellter der KVB...
deuten darauf hin, dass Ling Ling nicht aus Berlin ist...
§ 328 StGB: Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, [...] wer eine nukleare Explosion verursacht.
romeo
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

Beitrag von romeo »

Sepp hat geschrieben:
romeo hat geschrieben: Bist Du aus Berlin??
Das hier:
Ling Ling hat geschrieben:Da wo der Zug in den Hauptbahnhof von Köln einfährt...
und das hier:
Ling Ling hat geschrieben:Und eine Woche später fahre ich in der Strassenbahn und neben mir sitzt ein Mann, Angestellter der KVB...
deuten darauf hin, dass Ling Ling nicht aus Berlin ist...
Tschuldigung, das habe ich überlesen. Kenne aber ähnliche Geschichten aus Berlin.
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Das E
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

Beitrag von Das E »

Jedes mal wenn es z.B Überschwemmung in China gibt, werden die deutschen Medien sofort daüber berichten
Ähh achja? Ist mir hier noch nicht aufgefallen. Wann war das denn?
ludwigcheng hat geschrieben:Ich habe heute mit einer Sinologe darüber diskutiert. Er sagt, dass die westlichen Medien immer China verteufeln, weil sie auf jeder Art und Weise beweisen, dass Kommunistenstaaten nicht gut sind.Ich habe damit einverstanden. Jetzt verstehe ich, warum die deutschen Medien so machen.
Aber trotzdem hoffe ich, dass die Beziehungen zwischen Deutschland und China immer besser werden.
Ich würde aufpassen das hier net alles zustark vereinfacht wird. Es wird zwar gerne auf die "westlichen Medien / deutschen Medien" gebasht aber darin gerne die großen Unterschiede vergessen. Hier gibt es ne Bild und einen Spiegel, genauso wie ne FAZ, TAZ, Welt oder Kapital. Oder gehen wir ins extreme und schauen die linken oder rechten Blätter an und zwischen all denen Elementen liegen Welten. Einige Medien sind öffentlich rechtlich, andere basieren auf Privatunternehmen die ne Gewinnmaximierung erziehlen wollen, sie werden von politischen Organisationen getragen, von Lokalvereinigungen, von Gewerbetreibende, und vielen mehr. Genauso vielfältig sind die Gründe wie und warum Medien über China berichten wie sie berichten. Die einen machen es weil China gerade In ist, die anderen weil mal ne lokale Produktion dahin outgesourct wurde, weil es als Finanzplatz sehr interssant ist, weil die politische Bedeutung angestiegen ist, weil sie generell Umweltsünder anbrangern usw...

Ich habe das Grundlegende Thema schonmal mit anderen Chinesen besprochen und ich empfand es damals als sehr schwer ihnen das zu erklären. Man hat mir auch nicht wirklich geglaubt und dann erklärt das eh alles zentral gesteuert ist und das alles Teil einer großen politischen Verschwörung gegen China ist. Vom Prinzip passt deine Aussage auch in das Schemata - all die Medien berichten nur so weil sie gegen Kommunisten sind. Habe immer gedacht das ein Partikularismus typisch Chinesich wäre (tztz schämt euch Hampden-Turner Trompenaars) aber irgendwie glaubte man mir einfach nicht das es sowas wie vom rest unabhängige Medien gibt die einfach nur das machen was ihnen passt.

Gerade wenn Chinesen von Deutschen Medien sprechen habe ich immer persönlich den Eindruck die kennen Spiegel, RTL, NTV, Bild und eventuell noch eine Sendung von ARD/ZDF. Wenn dort etwas gegen China berichtet wird, wird es auch immer gerne gleich hervorgezogen und diese als alleiniges Sprachrohr angesehen. Das daneben aber noch massig andere Sachen existieren wird scheinbar häufig nicht wahrgenommen, z.B. wenn mal wieder gesagt wird das deutsche Medien nichts positives über China berichten. Schade eigentlich es gibt da sehr interessante Artikel.
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Laogai
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

Beitrag von Laogai »

Das E hat geschrieben:Gerade wenn Chinesen von Deutschen Medien sprechen habe ich immer persönlich den Eindruck die kennen Spiegel, RTL, NTV, Bild und eventuell noch eine Sendung von ARD/ZDF.
Die Magazine Fokus und Stern noch dazu genommen und man hat die Quellen, die für 90 bis 95% aller Deutschen (eigene Schätzung) meinungsbildend sind.

Das Negativbild über China in vielen deutschen/westlichen Publikationen hat meiner Meinung nach zwei Gründe:
a) Only bad news is good news.
b) Ein Feindbild wird gebraucht.
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SimonSayz
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

Beitrag von SimonSayz »

laogai hat geschrieben:Das Negativbild über China in vielen deutschen/westlichen Publikationen hat meiner Meinung nach zwei Gründe:
a) Only bad news is good news.
b) Ein Feindbild wird gebraucht.

Selbst in James Bond Filmen wurden die Sowjets/Russen irgendwann langweilig und seitdem sind die Filme immer langweiliger geworden.
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Cromson
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

Beitrag von Cromson »

bossel hat geschrieben:
Ling Ling hat geschrieben:Neben mir in der Strassenbahn steht eine Frau, als sie aussteigt merkt sie, das sie beklaut wurde, schon das zweite mal in einer Woche, ganz normal eben hier ...
Nee, nee, da stimmt was nicht. Ganz normal in Kunming ... (owei, hoffentlich sieht Cromson das nicht)
Das hab ich aber jetzt gesehn, Du!!! :shock:
romeo hat geschrieben:Ja, am dt. Rechtssystem kann man schon verzweifeln. Ein Bekannter von mir wurde in Berlin von türkischen und arabischen Jugendlichen fast totgeschlagen, weil er die selbe Straßenseite wie dieses Gesindel benutzt hat. Jetzt hat er eine Metallplatte im Schädel und kann nur noch stundenweise arbeiten. Die gutmenschelnde Justiz hat dieses Pack mit lächerlich geringen Strafen wie Sozialarbeit und Bewährung belohnt. Alle befinden sich noch in Dtl. :twisted:
Das erklaert deine Abneigung gegenueber Auslaendern.
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

Beitrag von romeo »

Cromson hat geschrieben:
bossel hat geschrieben:
Ling Ling hat geschrieben:Neben mir in der Strassenbahn steht eine Frau, als sie aussteigt merkt sie, das sie beklaut wurde, schon das zweite mal in einer Woche, ganz normal eben hier ...
Nee, nee, da stimmt was nicht. Ganz normal in Kunming ... (owei, hoffentlich sieht Cromson das nicht)
Das hab ich aber jetzt gesehn, Du!!! :shock:
romeo hat geschrieben:Ja, am dt. Rechtssystem kann man schon verzweifeln. Ein Bekannter von mir wurde in Berlin von türkischen und arabischen Jugendlichen fast totgeschlagen, weil er die selbe Straßenseite wie dieses Gesindel benutzt hat. Jetzt hat er eine Metallplatte im Schädel und kann nur noch stundenweise arbeiten. Die gutmenschelnde Justiz hat dieses Pack mit lächerlich geringen Strafen wie Sozialarbeit und Bewährung belohnt. Alle befinden sich noch in Dtl. :twisted:
Das erklaert deine Abneigung gegenueber Auslaendern.

Schwachsinn!! Ich habe kein Problem mit Ausländern, sondern nach einer intensiven Beschäftigung mit der Problematik, mit der Masseneinwanderung und deren ausufernde Pamperung durch Stütze u.a., mit Moslems.
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Topas
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

Beitrag von Topas »

Und ich habe ein problem mit grenzen, macht und damit, dass wir nicht einfach alle menschen sein können :wink:
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
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romeo
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

Beitrag von romeo »

Topas hat geschrieben:Und ich habe ein problem mit grenzen, macht und damit, dass wir nicht einfach alle menschen sein können :wink:
Menschen und Ideologien sind oftmals inkompatibel - das ist die Realität.
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Cromson
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

Beitrag von Cromson »

romeo hat geschrieben:
Cromson hat geschrieben:Das erklaert deine Abneigung gegenueber Auslaendern.

Schwachsinn!! Ich habe kein Problem mit Ausländern, sondern nach einer intensiven Beschäftigung mit der Problematik, mit der Masseneinwanderung und deren ausufernde Pamperung durch Stütze u.a., mit Moslems.
Also doch ein Problem... :roll:

Konnte man ja in vorherigen Posts schon gut erkennen, aber klar Schwachsinn!!! :mrgreen:

PS.: Siehst du eigentlich auch die deutschen Sozialschmarotzer, oder eher auf einem Auge blind? Oder duerfen die das? Mmmmmh....
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Topas
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

Beitrag von Topas »

und wofür gibt es dann Ideologien ? Die Menschen werden in drei Klassen eingeteilt : die wissenschaftlich denkenden ( beweisbasiert ), die ideologisch denkenden ( vermutungsbasiert ) und die gläubigen ( erzählbasiert ). Fragt mich nicht wo ich dass her habe, ich weiss es nicht mehr. Es fiel mir in dem Zusammenhang gerade nur so ein.
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Ling Ling
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

Beitrag von Ling Ling »

Topas hat geschrieben:und wofür gibt es dann Ideologien ? Die Menschen werden in drei Klassen eingeteilt : die wissenschaftlich denkenden ( beweisbasiert ), die ideologisch denkenden ( vermutungsbasiert ) und die gläubigen ( erzählbasiert ). Fragt mich nicht wo ich dass her habe, ich weiss es nicht mehr. Es fiel mir in dem Zusammenhang gerade nur so ein.
Natürlich sind die wissenschaftlich denkenden nach deiner Meinung die besseren Menschen, oder? Sie argumentieren ja beweisbasiert.

Nun ja, das Ende der Demokratie ist die Konsequenz. Ich war mal für die Pressearbeit einer grünen Fraktion zuständig, allerdings nicht auf Landesebene sonder etwas tiefer.

Ideal ist es, wenn man über dritte Statistiken oder wissenschaftliche Berichte in Umlauf bringt, die nicht mit einem selbst direkt als Auftraggeber in Zusammenhang gebracht werden. Wenn sie dann publiziert werden kann man sich auf diese berufen, obwohl man sie selbst verursacht hat. Eine Methode die immer gut funktioniert. Man gibt sich selbst eine Vorlage. Es ist eine der Hauptaufgaben der Pressearbeit. Der Acker muss bestellt werden damit das Stimmvieh herangezüchtet wird, ups, die geschätzten Wählerinnen und Wähler natürlich. Sie sollen "unabhängige" Fakten in die Hand bekommen damit sie im gewünschten Sinne argumentieren können.

Als Beispiel braucht man nur mal die Biographien der Experten im Gesundheitswesen zu untersuchen (Lauterbach zum Beispiel). Auch was die Rentenfrage angeht, immer sind die sogenannten Experten im Auftrag dritter handelnde Interessenvertreter, zum Beispiel der Versicherungswirtschaft.

Eine Meinung zählt nur noch etwas, wenn sie durch Statistik- und wissenschaftliche Beweise untermauert wird. Das ist aber keine Demokratie. Darüber sollten einige hier im Forum mal nachdenken. Es ist das Gegenteil von Demokratie.

Demokratie beinhaltet das Recht auf freie Meinungsäußerung. Wenn jemand im persönlichen Umfeld eine Erfahrung macht hat er das Recht dazu aus dieser Erfahrung heraus eine eigene Meinung zu entwickeln, auch sie zu äußern. Sie muss nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Untersuchungen oder Statistiken genüge sein. Wenn Meinungen nämlich immer den statistischen, bzw. wissenschaftlichen Ergebnissen entsprechen müssen, brauchen wir keine Wahlen und auch keine Demokratie mehr sondern können alle Entscheidungen entsprechend den wissenschaftlichen Ergebnissen fällen.

Jeder der die Meinung eines anderen versucht mit einer Statistik oder einem wissenschaftlichen Bericht zu entkräften zeigt damit:

1. Er erwartet vom anderen nicht mit seiner Meinung akzeptiert zu werden sonder er benötigt Beweise die ihn stützen.

2. Er gibt nicht seine Meinung wieder sondern nur von dritten veröffentlicht Ergebnisse, damit entmündigt er sich selbst.

3. Er hat nicht verstanden das publizierte wissenschaftliche Berichte im Auftrag erstellt werden. Für jede Statistik, für jede wissenschaftliche Arbeit gibt es einen Auftraggeber.

Persönliche Erfahrungen sind viel wichtiger. Der Mensch kann es pyschisch nur schwer ertragen, wenn seine persönlichen Erfahrungen in Frage gestellt werden. Er hat ja etwas direkt erlebt, warum also soll das nun falsch sein?

Umgekehrt verlieren Menschen die sich nur nach wissenschaftlichen Untersuchungen und Statistiken richten schnell den Boden unter den Füssen, wenn gerade sie eine Situation trifft, die sie nach diesen Erkenntnissen nicht zu erwarten gehabt hätten. Aber ein Mensch mit persönlichen Erfahrungen hätte den Braten vielleicht schon vorher gerochen und wäre nicht in diese Situation gekommen.

Wenn Person A zum Beispiel in China etwas negatives erlebt hat, hat er das Recht sich negativ zu äußern. Wenn Person B dort etwas positives erlebt hat, kann er eine positive Meinung zu China haben. Je mehr Menschen positive Erlebnisse haben, je besser wird die Meinung über China. Ob es in China tatsächlich mehr positive oder negativer Ereignisse gibt ist dabei unerheblich. Wichtig ist nur wie sie erlebt und wahrgenommen werden und welche Meinungen sich daraus ableiten.
Aus ihren Erlebnissen lernen sie Situationen einzuschätzen, positiv oder negativ. Ihre Wahrnehmung der Situationen und Veränderungen wird geschärft. Situationsänderungen werden nun wahrgenommen und es kann darauf reagiert werden. Jemand ohne persönliche Erfahrungen, nur mit den wissenschaftlichen Fakten im Aktenkoffer, hat diese persönliche Wahrnehmung nicht, seine persönliche Reaktion ist eingeschränkt, vielleicht sogar falsch.

Beispiel: Ein deutsches Ehepaar geht über die Nathanroad, sie haben die Information, Hong Kong ist eine sehr sichere Stadt. Ein Inder will ihnen einen Anzug verkaufen und geht neben ihnen her. Die Frau und der Mann bekommen Angst weil sie nicht wissen wie sie sich verhalten sollen. Die Frau sagt ängstlich zum Mann: Nachher haut er uns noch eine rein!
Mit mehr persönlicher Erfahrung kann man die Situation besser einschätzen, die Statistik und der Reiseführer haben hier nicht weitergeholfen. Im Augenblick der Unsicherheit sind beide in ihrer Wahrnehmung eingeschränkt weil sie nur noch Angst haben. Sie werden diese Erfahrung weitergeben.

Wenn die Presse hier so schreibt, das es nicht mit den Meinungen der Menschen übereinstimmt, die positive Erfahrungen in China gemacht haben, dann werden sie von ihnen als kleinkariert abqualifiziert.

Menschen, die noch nie in China waren und deshalb auf die Informationen der Presse vertrauen, werden bei negativer Berichterstattung ein negatives Bild haben. Sie können dann wieder wie oben schon beschrieben fleißig zitieren, was sie wo gelesen haben und es als Beweise anführen.

Ein wichtiges Ziel im Leben eines Menschen sollte es sein, nicht Trugbildern zu erliegen sondern eigene Urteilskraft und Urteilsfähigkeit zu entwickeln. Sie sind die Grundlagen der Vernunft, der Mangel an eigener Urteilskraft ist das was man gemeinhin als Dummheit bezeichnet.

Urteilen kann man aber in erster Linie am besten aus eigener Erfahrung, eigenem Erleben. Jede Statistik und wissenschaftliche Untersuchung stammt aus der Bewertung von Situationen durch einen anderen Menschen.

Dann will ich noch mal kurz anfügen, dass ich keine Nationalität genannt habe. Da gibt es inzwischen keinen Unterschied mehr, deutsche Jugendliche sind an den von mir genannten Erlebnisse genauso beteiligt wie ausländische.
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

Beitrag von no1gizmo »

Cromson hat geschrieben: PS.: Siehst du eigentlich auch die deutschen Sozialschmarotzer, oder eher auf einem Auge blind? Oder duerfen die das? Mmmmmh....
Tolle Logik.

Wenn fremde Kinder in deinem Haus rumzicken und deinen Kühlschrank leerfressen, dann lässt du sie gewähren, weil du deine eigenen Kinder ja auch nicht rauswerfen kannst?
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

Beitrag von Topas »

@ Ling ling:

ehm, netter text, nur ich frage mich, worauf du hinaus willst. ich habe lediglich erwähnt, welche drei Denkmuster es im allgemeinen gibt, jedoch habe ich keine persönliche Bevorzugung einer einzelnen Sichtweise dargelegt.

Du bekommst von mir ein "UNTERSCHREIB!" auf ein grossteil deines Textes. Dass Wissenschaftliche Studien oft gezielt in Auftrag gegeben werden, dass persönliche Erfahrungen wertvoll sind, dass jeder seine eigenen Urteile bilden sollte...alles ok.

Allerdings liesst sich aus deinem Text nahezu eine Verteufelung der wisenschaftlichen Arbeit heraus ( Nein, dieser Satz von mir ist jetzt keine indirekte Bevorzugung des wissenschaftlichen Denkens, sondern blos ein kritische beurteilung derer ).
Klar , persönliche Erfahrungen riechen meist viel eher den Braten. Dafür riechen Wissenschaftler meisst eher dass Schnitzel, welches die menschliche Nase schon gar nicht mehr Erfassen kann. Auch ist nicht pauschal jede Studie in böser presseabsicht in Auftrag gegeben worden. Auch dass eine Meinung ohne statistischer Studie nicht mehr anerkannt wird , ist nicht ganz wahr. Was wahr ist, dass meinungen schon einmal gerne von gegnern statistisch wiederlegt werden. Aber auch hier gibts es so und so, und es sollte nicht pauschal alles in einem Topf geworfen werden.

Eine persönliche Erfahrung ist individuell. Somit gibt es zur zeit fast 7 milliarden unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungswerte. Aber ich kann nach deiner Vision nicht einfach sagen, dass jetzt alle 7 Milliarden Erfahrungen die gleichen Gefahren kommen sehen. Der Grund liegt eben in den unterschiedlichen Erlebnissen, Auffassungen,...
Sicher, oftmals lassen sich menschliche Aspekte wissenschaftlich nicht darlegen bzw vorhersagen. Aber diese lassen sich mit Hilfe der Wissenschaft besser messen, besser kategorisieren , so dass zukünftige generationen gar nicht erst einen kometenabsturz erleben müssen, um zu wissen, dass dieser tödlich sein kann. Warum ? Weil der letzte kometenabsturz wissenschaftlich detailliert beschrieben worden ist, und auf Basis derer Schutzmassnahmen für zukünftige Einschläge ergriffen worden sind.

Wissenschaft und Erfahrung funktionieren im kontext. Wissenschaft ist objektiver, profitiert von "weiterentwickelten" Erfahrungen anderer und legt und völlig neue Erkenntnismethoden zugrunde, wozu die alleine menschliche Erfahrung gar nicht in der Lage wäre. Sie ist vielmahr dazu da, um zu lernen mit der Umwelt umzugehen. Die Erfahrung sorgt für dass soziale zusammenleben, für gesünderes leben , Erfahrung basiert auf gefühle ! Aber sie ist halt begrenzt auf die Organleistungen eines menschen. Und dieser kann nun mal nicht schädliche Mikrobakterien, welche gerade im Körper eindringen erfahren. Er erfährt nur die Syptome, die Schmerzen. Die Wissenschaft dagegen kann in Erfahrung bringen, durch Mikroskope, durch Kategorisierung von Bakterienarten, durch statistische Erhebung der Erkrankungen, an welchem Ort, in welcher Altersgruppe u.s.w. sich die Erkrankungen häufen. Erfahren kann der körper dies nicht.


Wie du seihst, geht dass eine nicht ohne dem anderen, ohne dass wir in die Stienzeit zurückfallen würden.
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?

Beitrag von Cromson »

no1gizmo hat geschrieben:
Cromson hat geschrieben: PS.: Siehst du eigentlich auch die deutschen Sozialschmarotzer, oder eher auf einem Auge blind? Oder duerfen die das? Mmmmmh....
Tolle Logik.

Wenn fremde Kinder in deinem Haus rumzicken und deinen Kühlschrank leerfressen, dann lässt du sie gewähren, weil du deine eigenen Kinder ja auch nicht rauswerfen kannst?
Retour: Tolle Logik

Es macht keinen Unterschied! Es gibt genug Deutsche, die den Auslaendern in nix nach stehen.

Um es mit deinen Worten zu sagen:
Oder zahlst du gern fuer Adoptivkinder, die dir trotzdem noch rotzfrech Geld aus deiner Brieftasche klauen?

Komisch, aber ich sehe bei dir eine Tendenz zu Auslaenderhass in ausgewaehlte Richtungen. Lasse mich natuerlich gern eines besseren belehren.
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