TaugeNix hat geschrieben:
Diesen Einwurf könnte ich unterschreiben, nur an den letzten Satz mag ich nicht glauben..
Der Westen will China eben nicht die Chance geben. Dann müssten sie ja über sich selber nachdenken.
Hier nochmal der letzte Absatz, der für mich am Wichtigsten ist:
Für die universellen Werte, die der Westen vertritt, braucht das kein Schaden zu sein. Ihnen bietet sich damit erst recht die Gelegenheit, ihre Universalität zu erweisen. Sie heben sich selbst auf, wenn sie als Waffen im Kampf um andere Interessen gebraucht werden, während eine Voraussetzung der westlichen Moderne von jeher die Fähigkeit war, aus sich herauszutreten und von außen zu sehen. Es käme also in der gerade entstehenden Phase vor allem darauf an, die Werte selbst anzuwenden. Das schließt die Artikulation der eigenen Überzeugungen ein, vor allem die Entschiedenheit, Opfern staatlicher Willkür, wo immer es sie gibt, zur Seite zu stehen. Aber auch die Bereitschaft, um der Werte willen die eigene Machtperspektive zu relativieren und sich in die Perspektive des anderen hineinzuversetzen. Die Olympischen Spiele könnten die Gelegenheit dafür sein.
R.I.P. Little Yingxiong Engelskind 05.01.2013
Die Erinnerung ist das Fenster durch das wir Dich sehen können, wann immer wir wollen...
Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden - ich hab die Zeit noch nicht gefunden!
& dann war da noch: Jajah Babel: Live-Übersetzer für´s Telefon
DSLteam.de. SF wird Realität.
"Nach Anruf einer lokalen Jajah Servicenummer in China, können Telefongespräche mit Chinesen in englischer Sprache geführt werden. Sollen die Sätze für den chinesischen Gesprächspartner unmittelbar in dessen Muttersprache übersetzt werden, so genügt die Betätigung der Rautetaste. Ebenso soll während des Gespräches in Echtzeit jedes gesprochene chinesische Wort in englisch übersetzt werden."
Am Tag nach der Eröffnung der Olympischen Spiele ist laut chinesischen Medienberichten ein US-Tourist getötet worden. Der Täter, ein 47-jähriger Chinese, beging nach der Tat Selbstmord.
Protestaktionen in Peking und Hongkong
Peking (dpa) - Demonstrationen gegen die chinesische Herrschaft in Tibet und Menschenrechtsverletzungen in China haben den Beginn der Olympischen Spiele überschattet.
"Hallo Leute da bin ich wieder! War nur mal ein paar tausend Jährchen weg, was habt ihr denn inzwischen so... ACH DU SCHEISSE!!!" - Gott
Letzte Zeilen aus Freedom City
SZ.
"Die Zahl meiner Bewacher ist gestiegen. Die Lage ist angespannt. Freunde, versucht bitte nicht mehr, mit mir in Kontakt zu treten. Wenn es Neues gibt, dann werde ich so schnell wie möglich in meinem Blog davon berichten.
Es sind die letzten Zeilen in Zengs Blog. "So wie ich es verstehe, wollen die Behörden nicht, dass sie während der Spiele in Peking ist", teilte ihr Anwalt Li Fangping mit. Seit Donnerstag, einen Tag vor Beginn der Spiele, ist Zeng Jinyan unauffindbar."
In einer Schweizer Zeitung hat jetzt gestanden, warum das Visum annuliert wurde. Der Mann hat falsche Angaben über seinen Arbeitgeber gemacht. Er habe geschrieben, dass er Kaufmann bei einer Bank sei. Die Bank hat dies jedoch dementiert!
R.I.P. Little Yingxiong Engelskind 05.01.2013
Die Erinnerung ist das Fenster durch das wir Dich sehen können, wann immer wir wollen...
Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden - ich hab die Zeit noch nicht gefunden!
In einer Schweizer Zeitung hat jetzt gestanden, warum das Visum annuliert wurde. Der Mann hat falsche Angaben über seinen Arbeitgeber gemacht. Er habe geschrieben, dass er Kaufmann bei einer Bank sei. Die Bank hat dies jedoch dementiert!
Yingxiong, du solltest doch mit am Besten wissen, dass solche Behauptungen ohne doppelte und nachvollziehbare Quellenangaben hier praktisch bedeutungslos sind.
Yingxiong hat geschrieben:Werde noch versuchen, den Namen der Zeitung herauszufinden. Ein Arbeitskollege hat mir heute den Zeitungsausschnitt mitgebracht.
Er wollte das Visum bekommen, indem er in den Formularen falsche Angaben gemacht hat.
Er sagte, er sei Kaufmann bei einer Bank. Doch der Betrieb hat das dementiert. Der Mann hat uns also belogen. Deshalb konnten wir ihm das Visum nicht geben.
Sollte das Visum immer bei einer Falschangabe verweigert werden, dann duerfte keiner meiner Bekannten (einschliesslich meiner Wenigkeit) in China sein.
Und: Warum wurde ueberhaupt bei der Bank nachgefragt, ob der Visaantragsteller tatsaechlich bei der Bank arbeitet