Visitenkarten in China
Visitenkarten in China
Im Grunde habe ich ein gewisses Faible für Understatement-Visitenkarten, z.B. auf der Vorderseite lediglich Name, ggf. Titel und Berufsbezeichnung und erst auf Rückseite noch sämtliche beruflichen Kontaktangaben.
Aber ein Kurzbericht (eines Chinesen) des ARD/ZDF-Morgenmagazins hat mich neugierig gemacht auf die chinesische Variante der Visitenkarte.
Ich kenne persönlich die (auch) chinesische Variante, auf der einen Seite die Namens- und Kontaktangaben in chinesischen Schriftzeichen, auf der anderen Seite die gleichen Angaben in englischer Sprache zu machen.
In dem erwähnten Beitrag wurde jedoch erwähnt, es gelte ich China als verpöhnt, Understatement-Visitenkarten ähnlich meiner Einleitungsbeschreibung zu verwenden, und als en vogue, Visitenkarten zu benutzen, die - so der Beitrag sinngemäß - "eine Art Geschichte" über den Verwender erzählen.
Meine Deutung ging dahin, dass so eine Art stilisierter Lebenslauf darauf enthalten sein könnte...
Ich wäre an Euren Erfahrungen über die verschiedenen Angaben auf chinesischen Visitenkarten interessiert. Falls jemand Beispiele für Visitenkarten, die "eine Art Geschichte" des Verwenders erzählen, parat hat, so würde ich mich freuen, wenn hier mal Zitate dieser Visitenkarten eingestellt werden würden, um mir ein Bild anhand konkreter Formulierungen machen zu können.
Jens David,
gerade mit der Gestaltung seiner eigenen Visitenkarte befasst...
Aber ein Kurzbericht (eines Chinesen) des ARD/ZDF-Morgenmagazins hat mich neugierig gemacht auf die chinesische Variante der Visitenkarte.
Ich kenne persönlich die (auch) chinesische Variante, auf der einen Seite die Namens- und Kontaktangaben in chinesischen Schriftzeichen, auf der anderen Seite die gleichen Angaben in englischer Sprache zu machen.
In dem erwähnten Beitrag wurde jedoch erwähnt, es gelte ich China als verpöhnt, Understatement-Visitenkarten ähnlich meiner Einleitungsbeschreibung zu verwenden, und als en vogue, Visitenkarten zu benutzen, die - so der Beitrag sinngemäß - "eine Art Geschichte" über den Verwender erzählen.
Meine Deutung ging dahin, dass so eine Art stilisierter Lebenslauf darauf enthalten sein könnte...
Ich wäre an Euren Erfahrungen über die verschiedenen Angaben auf chinesischen Visitenkarten interessiert. Falls jemand Beispiele für Visitenkarten, die "eine Art Geschichte" des Verwenders erzählen, parat hat, so würde ich mich freuen, wenn hier mal Zitate dieser Visitenkarten eingestellt werden würden, um mir ein Bild anhand konkreter Formulierungen machen zu können.
Jens David,
gerade mit der Gestaltung seiner eigenen Visitenkarte befasst...
Re: Visitenkarten in China
Mit "Understatement" kommst du in China nicht weit. Je mehr auf der Karte steht und je wichtiger man dadurch erscheint, umso besser. Chinesen, soviel ich weiss, mögen es nicht lange hin und her zu blättern (Karte umdrehen). Alles auf einen Blick ist am Besten.
Das Leben ist schön
Shanghai - seit 2009
1. April 2012 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
1. April 2015 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
Shanghai - seit 2009
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Re: Visitenkarten in China
Keine Visitenkarte. Eine Visitenrolle. Ungefähr 550 cm breit. Oder als Hängerolle. Da kann man auch prima eine handelsübliche Tapete im alten Endlosdrucker verarbeiten. Gibt gleich den richtigen Hintergrund.
Darauf dann Bilder vom letzten Urlaub, die Ahnenreihe, was man schon immer mal tun wollte...
D., der gerade einen weiteren Grund gefunden hat, warum man in China Visitenkarten mit beiden Händen überreichen soll. Wahrscheinlich ab 2 kg Gewicht.
Darauf dann Bilder vom letzten Urlaub, die Ahnenreihe, was man schon immer mal tun wollte...
D., der gerade einen weiteren Grund gefunden hat, warum man in China Visitenkarten mit beiden Händen überreichen soll. Wahrscheinlich ab 2 kg Gewicht.
Re: Visitenkarten in China
OK, das war mir ja inzwischen klar geworden.belrain hat geschrieben:Mit "Understatement" kommst du in China nicht weit.
Um also meine Frage konkreter zu stellen:belrain hat geschrieben:Je mehr auf der Karte steht und je wichtiger man dadurch erscheint, umso besser. Chinesen, soviel ich weiss, mögen es nicht lange hin und her zu blättern (Karte umdrehen). Alles auf einen Blick ist am Besten.
Welche Angaben - über die Standardangaben "Name, Vorname, Berufsbezeichnung und/oder Position im Unternehmen, berufliche Kontaktangaben wie Firmenadresse, Firmentelefonnummer, -faxnummer, -E-Mail-Adresse, -Internet-URL" hinaus - habt Ihr schon auf chinesischen Visitenkarten gesehen?
- weitere persönliche Details (Geburtsdatum bzw. -jahr, private Kontaktdaten, usw.) ?
- weitere Angaben zu Ausbildung/Werdegang/Lebenslauf ?
- weitere Angaben zur Firma ?
- Sonstiges (Motto o.ä.) ?
Jens David,
einfach neugierig
Re: Visitenkarten in China
domasla hat geschrieben:Keine Visitenkarte. Eine Visitenrolle. Ungefähr 550 cm breit. Oder als Hängerolle. Da kann man auch prima eine handelsübliche Tapete im alten Endlosdrucker verarbeiten. Gibt gleich den richtigen Hintergrund.
Darauf dann Bilder vom letzten Urlaub, die Ahnenreihe, was man schon immer mal tun wollte...
D., der gerade einen weiteren Grund gefunden hat, warum man in China Visitenkarten mit beiden Händen überreichen soll. Wahrscheinlich ab 2 kg Gewicht.
Jens David,
dessen Gedanken - angeregt durch obige Satire - gerade abschweifen...
Re: Visitenkarten in China
Also, ich habe hier gerade einen Stapel an Beispielen vor mir liegen, die sind ohne Ausnahme alle gleich aufgebaut (vorne Englisch - hinten Chinesisch) und sehr minimalistisch, was die Informationen, die draufstehen, betrifft: Name, Firma, Position, Adresse, Kontaktdaten - mehr nicht.
oh, eine Ausnahme ist dabei, da ist ein Passfoto mit drauf.
oh, eine Ausnahme ist dabei, da ist ein Passfoto mit drauf.
Re: Visitenkarten in China
Danke für die Info.Xuehua hat geschrieben:Also, ich habe hier gerade einen Stapel an Beispielen vor mir liegen, die sind ohne Ausnahme alle gleich aufgebaut (vorne Englisch - hinten Chinesisch) und sehr minimalistisch, was die Informationen, die draufstehen, betrifft: Name, Firma, Position, Adresse, Kontaktdaten - mehr nicht.
oh, eine Ausnahme ist dabei, da ist ein Passfoto mit drauf.
Also, dieser Stapel von Beispielen entspricht dem mir bereits bekannten Muster einer chinesischen Visitenkarte eines Global Players...
Schade irgendwie, ich hatte mir nach dem ARD/ZDF-Morgenmagazin-Bericht etwas mehr Salz in der Suppe erhofft...
Jens David,
auf der Suche nach mehr Würze...
Re: Visitenkarten in China
Wuerde ich nach meinen Erfahrungen so glatt unterschreiben.belrain hat geschrieben:Mit "Understatement" kommst du in China nicht weit. Je mehr auf der Karte steht und je wichtiger man dadurch erscheint, umso besser. Chinesen, soviel ich weiss, mögen es nicht lange hin und her zu blättern (Karte umdrehen). Alles auf einen Blick ist am Besten.
Noch nie (geschaetzte 2 Schuhkarton voller chin. Visitenkarten).jd hat geschrieben:
Welche Angaben - über die Standardangaben "Name, Vorname, Berufsbezeichnung und/oder Position im Unternehmen, berufliche Kontaktangaben wie Firmenadresse, Firmentelefonnummer, -faxnummer, -E-Mail-Adresse, -Internet-URL" hinaus - habt Ihr schon auf chinesischen Visitenkarten gesehen?
- weitere persönliche Details (Geburtsdatum bzw. -jahr, private Kontaktdaten, usw.) ?
- weitere Angaben zu Ausbildung/Werdegang/Lebenslauf ?
- weitere Angaben zur Firma ?
- Sonstiges (Motto o.ä.) ?
Jens David,
einfach neugierig
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