Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

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ferrara
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Re: Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

Beitrag von ferrara »

HK_Yan hat geschrieben:
ferrara hat geschrieben:das motiv ist einfach das geld.
Ich bin eigentlich sehr dankbar das Geld das Motiv ist. Wenn Ideologie das Motiv wird dann hat man eine Presselandschaft wie in Deutschland 1940, oder wie in China heute, oder im einzelne Beispiele im Westen, z.B. Epoch Times, oder irgendwelche NPD Zeitschriften.
willst damit sagen, dass ich recht habe? :wink:
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hydrazin
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Re: Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

Beitrag von hydrazin »

ferrara hat geschrieben: willst damit sagen, dass ich recht habe? :wink:

Es ist schon witzig, dass kein Chinese jetzt mehr auf meine Aussagen eingeht und stattdessen lieber Rechtschreibfehler in Tageszeitungen sucht, bzw darueber diskutiert, ob Geld die Welt regiert..
Ich schließe daraus, dass ich mit meiner Kritik recht habe ;)
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ferrara
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Re: Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

Beitrag von ferrara »

hydrazin hat geschrieben: Wenn du dein Land beschützen willst, dann musst du dir eine Lösung für die sozialen Spannungen in China ueberlegen. Das sind die Probleme die auf euch Chinesen zukommen.

Beleidigungen durch ausländische Zeitungen, das sind nur Worte. Die werden geschrieben und vergessen..
es tut mir leid. so schnell werde ich es wohl nicht vergessen können. vor allem wenn ich sehe, wie viele imageschaden eingerichtet wurden.
hydrazin hat geschrieben: Dass eure Regierung zum Mond fliegen möchte, andererseits aber nicht genug Schulen und gute Unis für die Bevölkerung hat, das sind die wahren Probleme! Ich bin gespannt wie ihr die lösen wollt!

Ich lese immer in der Zeitung: Die Chinesen sind so stolz auf ihre Regierung, sie sind so stolz auf das Wirtshaftswachstum, stolz auf das was sie erreicht haben in den letzten Jahrzehnten. Das verstehe ich auch. Aber ich glaube nicht, dass das auf die Millionen zutrifft, die in 陕西 leben und denen von ausländischen Hilfsorganisationen Wasseranschluesse gebaut werden, weil die eigene Regierung ihnen kein fliessendes Wasser besorgt.

Dass einer der in D studiert (machst du doch, oder?) mit der Regierung zufrieden ist,das ist mir schon klar. Du musst dich aber fragen, was mit den anderen Chinesen ist,die nicht am Wirtschaftswachstum teilhaben und die als Bauern oder Wanderarbeiter arbeiten und das ist doch wohl die ueberwiegende Mehrheit in China ??
natrlich mache ich mich gedanken drüber.
erstens, ich weiß, dass in china noch viele probleme gibt. aber für solche probleme gibt´s keine schnelle lösung. da muss man nur schritt für schritt die gute dinge vorantreiben.
zeitens, habe ich schon in vielen meinen beiträge erwähnt: manche sachen kann ich zur zeit einfach nicht ändern. ich mache nur, was ich jetzt machen kann, und hoffe dabei, dass es hilft.
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Re: Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

Beitrag von hydrazin »

ferrara hat geschrieben: natrlich mache ich mich gedanken drüber.
erstens, ich weiß, dass in china noch viele probleme gibt. aber für solche probleme gibt´s keine schnelle lösung. da muss man nur schritt für schritt die gute dinge vorantreiben.
zeitens, habe ich schon in vielen meinen beiträge erwähnt: manche sachen kann ich zur zeit einfach nicht ändern. ich mache nur, was ich jetzt machen kann, und hoffe dabei, dass es hilft.


du hast diese zeit. studierst im ausland, wirst dein leben lang eine gute arbeitsstelle und ein gutes gehalt bekommen. du hast alle zeit der welt, zu sagen, dass die anderen chinesen die auf dem land leben halt noch geduldig sein muessen. Die Frage ist, ob diese Menschen noch diese Geduld haben und haben werden.
Diese Floskeln hoert man staendig: Man muss warten und Geduld haben. Das gilt vielleicht wirklich (?) bei den Menschenrechten (da ist China noch nicht soweit), aber das gilt sicher nicht bei den Investitionen.
Eure Regierung hat 1.200.000.000.000 Dollar gespart (wofür?), anstatt mit diesem Geld (das den Menschen in China gehoert, da es Stuergelder sind) Schulen und Unis zu bauen. Und dann kommt einer wie du (dem es sehr gut geht) und sagt: Naja die muessen noch warten (worauf?). Das Geld denen zu helfen ist da. Nur der Wille fehlt!
Und wie gesagt, dass einer dem es gutgeht das rechtfertigt verstehe ich, aber ihr muesst es vor den anderen Chinesen rechtfertigen, darauf bin ich mal gespannt in den nächsten Jahrzehnten...
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ferrara
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Re: Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

Beitrag von ferrara »

hydrazin hat geschrieben:
ferrara hat geschrieben: willst damit sagen, dass ich recht habe? :wink:

Es ist schon witzig, dass kein Chinese jetzt mehr auf meine Aussagen eingeht und stattdessen lieber Rechtschreibfehler in Tageszeitungen sucht, bzw darueber diskutiert, ob Geld die Welt regiert..
Ich schließe daraus, dass ich mit meiner Kritik recht habe ;)
rechtschreibfehler rauszufinden kann ich leider nicht. dafür ist mein deutsch zu schlecht.
aber das "ob geld die welt regiert" ist doch ein sinnvolles diskussionsthema. aber gut, wenn du nicht mitmachen willst, ignorier es einfach.
deine kritik an die chinesischen medien ist zurecht. es ändert aber nicht daran, dass die westlichen medien manchmal auch sch** bauen.
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Re: Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

Beitrag von hydrazin »

ferrara hat geschrieben: deine kritik an die chinesischen medien ist zurecht. es ändert aber nicht daran, dass die westlichen medien manchmal auch sch** bauen.
und wie. Wenn ich mir anschaue, wie dieses Keller-Drama in Österreich ausgeschlachtet wird, und wie die Opfer vor den Medien versteckt werden muessen, dann koennte ich dir vor die Schuhe kotzen. Das stimmt. Es wird unsere Gesellschaft aber nicht auseinanderreißen.

China war früher nicht ungerecht, weil China arm war. Das klingt verrückt, aber wenn ein Land arm ist, kann keiner auf den Nachbarn neidisch sein, da der auch nichts hat. Wenn aber die eine Hälfte einen rasanten Aufschwung erlebt und die andere Hälfte nicht, dann wird das irgendwann zuviel für eine Gesellschaft werden.
Wenn dann die Hälfte die davon profitiert der anderen immer wieder sagt sie muesse noch geduldig sein, obwohl gigantische Geldmengen vorhanden sind, die sofort eingesetzt werden koennen, dann ist das blanker Zynismus.
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Re: Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

Beitrag von ferrara »

hydrazin hat geschrieben: du hast diese zeit. studierst im ausland, wirst dein leben lang eine gute arbeitsstelle und ein gutes gehalt bekommen. du hast alle zeit der welt, zu sagen, dass die anderen chinesen die auf dem land leben halt noch geduldig sein muessen. Die Frage ist, ob diese Menschen noch diese Geduld haben und haben werden.
ich studiere zwar jetzt in deutschland, kommt es aber nicht automatisch aus, dass ich lebenlang ein gutes leben führen werde. man muss immer fleißig daran arbeiten!
ob die arme leute geduld haben weiß ich nicht. ich weiß aber, sie haben hoffnung. sie können sehen, was demnächst zu ihnen kommen werde. und sie verhalten sich auch entsprechend, und zwar ruhe bewahren, weiter fleißig arbeiten.
hydrazin hat geschrieben:Diese Floskeln hoert man staendig: Man muss warten und Geduld haben. Das gilt vielleicht wirklich (?) bei den Menschenrechten (da ist China noch nicht soweit), aber das gilt sicher nicht bei den Investitionen.
Eure Regierung hat 1.200.000.000.000 Dollar gespart (wofür?), anstatt mit diesem Geld (das den Menschen in China gehoert, da es Stuergelder sind) Schulen und Unis zu bauen. Und dann kommt einer wie du (dem es sehr gut geht) und sagt: Naja die muessen noch warten (worauf?). Das Geld denen zu helfen ist da. Nur der Wille fehlt!
ja. das geld ist da. warum muss aber in deutschland überall an den unis geld gespart werden, und gleichzeitig truppen nach afghanistan oder irgendwosonst geschickt werden? denk mal bitte daran, bevor du über den eigenen tellerrand hinausguckst.
darüber hinaus ist für mich die investition an bildung und an technologie gleich wichtig. "zu mond zu fliegen" ist nicht das eigentliche ziel. dass "auf dem mond bodenschätze gibt" ist eher die zukunftsmusik. viel wichtiger ist jedoch, dadurch die technologie zu perfektionieren, weiterzuentwickeln. das machen die amerikaner nichts anderes.
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Re: Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

Beitrag von ferrara »

hydrazin hat geschrieben:
ferrara hat geschrieben: deine kritik an die chinesischen medien ist zurecht. es ändert aber nicht daran, dass die westlichen medien manchmal auch sch** bauen.
und wie. Wenn ich mir anschaue, wie dieses Keller-Drama in Österreich ausgeschlachtet wird, und wie die Opfer vor den Medien versteckt werden muessen, dann koennte ich dir vor die Schuhe kotzen. Das stimmt. Es wird unsere Gesellschaft aber nicht auseinanderreißen.

China war früher nicht ungerecht, weil China arm war. Das klingt verrückt, aber wenn ein Land arm ist, kann keiner auf den Nachbarn neidisch sein, da der auch nichts hat. Wenn aber die eine Hälfte einen rasanten Aufschwung erlebt und die andere Hälfte nicht, dann wird das irgendwann zuviel für eine Gesellschaft werden.
Wenn dann die Hälfte die davon profitiert der anderen immer wieder sagt sie muesse noch geduldig sein, obwohl gigantische Geldmengen vorhanden sind, die sofort eingesetzt werden koennen, dann ist das blanker Zynismus.
wenn das geld in das bildungssystem investiert wird, seht man nicht sofort die wirkung. ich sehe aber, dass jährlich millionen chinesischen hochschulabsolventen neu auf den arbeitsmarkt kommen.wenn das ohne investition möglich wäre...
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Re: Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

Beitrag von hydrazin »

ferrara hat geschrieben: und sie verhalten sich auch entsprechend, und zwar ruhe bewahren, weiter fleißig arbeiten.
Das bleibt abzuwarten.
ferrara hat geschrieben: ja. das geld ist da. warum muss aber in deutschland überall an den unis geld gespart werden, und gleichzeitig truppen nach afghanistan oder irgendwosonst geschickt werden? denk mal bitte daran, bevor du über den eigenen tellerrand hinausguckst.
Also bei allem was recht ist, aber Deutschland mit China zu vergleichen, das ist wirklich weit hergeholt. D und Ch haben in etwa das gleiche Bruttoinlandsprodukt. Während sich das aber in D auf 80 Millionen Menschen verteilt, verteilt sich das in China auf 1.500 Millionen.

die Bildungssituation in China mit der in D zu vergleichen ist unsinn.
ferrara hat geschrieben: darüber hinaus ist für mich die investition an bildung und an technologie gleich wichtig. "zu mond zu fliegen" ist nicht das eigentliche ziel. dass "auf dem mond bodenschätze gibt" ist eher die zukunftsmusik. viel wichtiger ist jedoch, dadurch die technologie zu perfektionieren, weiterzuentwickeln. das machen die amerikaner nichts anderes.
Ja auch das ist sehr weit hergeholt. Bodenschätze auf dem Mond abholen zu wollen, aber die eigene Bevölkerungnicht nicht versorgen zu koennen.
Weißt du was es kostet den Astronauten Unterwäsche auf die ISS zu bringen? Jedes Kilo kostet hundertausende Dollar und du sprichst davon Rohstoffe (die ja im Millionentonnen-Maßstab benötigt werden) vom Mond auf die Erde zu bringen, das ist lächerlich. Die Kosten wären exorbitant! So ein blödsinn..
Aber ja Weiterentwicklung und Innovtionen sind natürlich wichtig!


ferrara hat geschrieben:wenn das geld in das bildungssystem investiert wird, seht man nicht sofort die wirkung. ich sehe aber, dass jährlich millionen chinesischen hochschulabsolventen neu auf den arbeitsmarkt kommen.wenn das ohne investition möglich wäre...
Ja ich glaube 2 Millionen Uni-Absolventen pro Jahr. Wenn die aber alle gleichgut wären, warum wollen dann alle an Tongji o.ä. Unis? Ich vermute, dass die meisten der schlechten Unis gar keine richtigen Unis sind. Tongji natürlich ist super und durchaus mit westlichen Unis vergleichbar..Aber ich kenne Fälle, wo diese Abschlüsse einfach gekauft wurden und die frisch gebackenen Master-Absolventen nicht einen Tag an einer Uni waren, dazu waeren ihre Schulnoten viel zu shlecht gewesen..
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Re: Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

Beitrag von siedenderschnee »

Leute, wieso fangt ihr wieder an,über Politik zu diskutieren. In diesem Thread wollte ich doch nur bei der chinesischen Sprache bleiben. :)
HK_Yan hat geschrieben:Leider gibt es in China keine anderen Quellen. Ich denke auch mal das so ein Reporter da nicht ganz alleine ist sondern auch ein lokales Team hat. Ob der Reporter nun chinesisch kann oder nicht ist für die Arbeit bestimmt hilfreich, aber nicht essenziell.
Das ist offensichtlich falsch.
Die Nachricht vor Kürze über die sogenannte "Ausweisung der ausländischen Studenten in China während der Olympischen Spiele" z.B. stammte nicht aus Xinhua oder China Dairy oder irgendeiner offiziellen Quelle Chinas.
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Re: Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

Beitrag von ferrara »

hydrazin hat geschrieben: Also bei allem was recht ist, aber Deutschland mit China zu vergleichen, das ist wirklich weit hergeholt. D und Ch haben in etwa das gleiche Bruttoinlandsprodukt. Während sich das aber in D auf 80 Millionen Menschen verteilt, verteilt sich das in China auf 1.500 Millionen.

die Bildungssituation in China mit der in D zu vergleichen ist unsinn.
darüber hinaus: china mit deutschland zu vergleichen ist unsinn. also bitte nicht mit deutschen augen china zu beurteilen.
hydrazin hat geschrieben: Ja ich glaube 2 Millionen Uni-Absolventen pro Jahr. Wenn die aber alle gleichgut wären, warum wollen dann alle an Tongji o.ä. Unis? Ich vermute, dass die meisten der schlechten Unis gar keine richtigen Unis sind. Tongji natürlich ist super und durchaus mit westlichen Unis vergleichbar..Aber ich kenne Fälle, wo diese Abschlüsse einfach gekauft wurden und die frisch gebackenen Master-Absolventen nicht einen Tag an einer Uni waren, dazu waeren ihre Schulnoten viel zu shlecht gewesen..

ich weiß nicht ob deine aussage richtig ist. aber auch wenn es stimmt, liegt das problem nicht an "hardware", sondern an "software". mit investition wird sich das problem nicht lösen.
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Re: Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

Beitrag von ferrara »

siedenderschnee hat geschrieben: Leute, wieso fangt ihr wieder an,über Politik zu diskutieren. In diesem Thread wollte ich doch nur bei der chinesischen Sprache bleiben. :)
wollte ich eigentlich auch nicht. bin eher gezwungen mich dazu zu äußern. :cry:
siedenderschnee hat geschrieben:
Das ist offensichtlich falsch.
Die Nachricht vor Kürze über die sogenannte "Ausweisung der ausländischen Studenten in China während der Olympischen Spiele" z.B. stammte nicht aus Xinhua oder China Dairy oder irgendeiner offiziellen Quelle Chinas.
das war ja zum wirderholten mal ein "rechtschreibfehler" oder ein "tippfehler".
:wink:
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Re: Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

Beitrag von hydrazin »

ferrara hat geschrieben:
darüber hinaus: china mit deutschland zu vergleichen ist unsinn. also bitte nicht mit deutschen augen china zu beurteilen.
Das ist der typische Standardspruch. Die Unterschiede moegen zwar auf den ersten Blick gross sein, aber auf den Zweiten sind wir alle gelich. Wir wollen alle eine gute Ausblidung fuer unsere Kinder und eine sorgenfreie Zukunft und Wohlstand. Egal ob wir Wei oder Hans heißen, alle wollen dasselbe ;)
ferrara hat geschrieben: ich weiß nicht ob deine aussage richtig ist. aber auch wenn es stimmt, liegt das problem nicht an "hardware", sondern an "software". mit investition wird sich das problem nicht lösen.
Es ist doch egal, ob es an der hardware oder an der software liegt. Das Geld wird z.b. fuer einen cctv-Tempel ausgegeben, anstatt fuer Schulen oder Wasseranschlüsse. Da spielt eine gewisse Verachtung der gebildeten Chinesen vor den Ungebildeten eine grosse Rolle.. und ein Geltungsbedürfnis endlich auch Hochhäuser zu haben..
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Re: Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

Beitrag von hydrazin »

ferrara hat geschrieben: wollte ich eigentlich auch nicht. bin eher gezwungen mich dazu zu äußern. :cry:

gezwungen von was? Vom Nationalstolz, der jegliche Kritik an China im Keim ersticken möchte?? Selbst solche, die richtig ist?
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Re: Chinesisch-Kenntnisse der deutschen Journalisten in China

Beitrag von siedenderschnee »

hydrazin hat geschrieben: Wenn du dein Land beschützen willst, dann musst du dir eine Lösung für die sozialen Spannungen in China ueberlegen. Das sind die Probleme die auf euch Chinesen zukommen.
Ist die beste Lösung nicht etwa "die Wirtschaft weiter und nachhaltig vorantreiben" bis einestages alle Chinesen davon profotieren können?
Oder sage ich mal andersrum, wäre dieses Wirtschaftswastum seit 20-30 Jahren in China nicht vorhanden, dann hätten diese "soziale Spannungen" überhaupt nicht entstehen können. Alle sind arm und gleich arm in ganz China und keiner ist damit unzufrieden.
hydrazin hat geschrieben: Beleidigungen durch ausländische Zeitungen, das sind nur Worte. Die werden geschrieben und vergessen..
Beleidigungen durch ausländische Zeitungen allein sind OK. Aber wenn man das Tag für Tag und Jahr für Jahr macht und die westliche Öffentlichkeit dadurch ein ganz falsches Bild von China kriegt und daraus Vorurteile über China und Chinesen entwickelt, ist meines Erachtens nicht OK.
hydrazin hat geschrieben: Dass eure Regierung zum Mond fliegen möchte, andererseits aber nicht genug Schulen und gute Unis für die Bevölkerung hat, das sind die wahren Probleme! Ich bin gespannt wie ihr die lösen wollt!
Da sehe ich wieder anders. Zum Mond fliegen ist auf keinen Fall nur ein Imageprojekt.
Zum Mond fliegen heißt nicht etwa nur zum Mond fliegen und nichts mehr,sondern das fordert Forschungen in allen Bereichen und die ganze Gesellschaft sowie die Wirtschaft kann davon profotieren.

Die Chinesen stört es viel mehr, wenn z.B. die Gebäude der lokalen Regierungen unverhältnismäßig groß,prächtig und luxuriös gebaut und renoviert werden. Oder unzählige Dienstautos der Behörden für private Angelegenheiten benutzt werden und die Regierung muss die enorm große Summe der Benzinkosten übernehmen. Und jedes Jahr mehr 50 Milliraden Dollars ins Ausland fließen durch die koruppten Beamter usw.

In ganz China betrachtet ist viel viel mehr Geld verschwendet worden als ein Raumfahrtprojekt.
hydrazin hat geschrieben: Ich lese immer in der Zeitung: Die Chinesen sind so stolz auf ihre Regierung, sie sind so stolz auf das Wirtshaftswachstum, stolz auf das was sie erreicht haben in den letzten Jahrzehnten. Das verstehe ich auch. Aber ich glaube nicht, dass das auf die Millionen zutrifft, die in 陕西 leben und denen von ausländischen Hilfsorganisationen Wasseranschluesse gebaut werden, weil die eigene Regierung ihnen kein fliessendes Wasser besorgt.
So stolz sind wir nicht, überhaupt nicht. Im Gegenteil, viele Chinesen die in China leben, beschweren sich ständig über die immer steigende Preise und die niedrige Löhne. Und kein Chinese ist im Ernst wirklich stolz auf die Regierung.(Was die Zeigung hier oder auch in China dir erzählt muss du nicht glauben). Aber wenn man sein Leben vor 20 Jahren und jetzt vergleicht, muss man schon mal erst zufrieden sein und darf man auch optimistisch auf die Zukunft blicken.
hydrazin hat geschrieben: Dass einer der in D studiert (machst du doch, oder?) mit der Regierung zufrieden ist,das ist mir schon klar. Du musst dich aber fragen, was mit den anderen Chinesen ist,die nicht am Wirtschaftswachstum teilhaben und die als Bauern oder Wanderarbeiter arbeiten und das ist doch wohl die ueberwiegende Mehrheit in China ??
Ich habe auch Verwanten und Bekannten, die als "Bauern und Wanderarbeiter arbeiten". Und vielleicht zu deiner Überraschung sind sie meistens sehr dankbar gegenüber der Regierung und freuen sich auf jede kleine Verbesserung. Verehren sogar Mao als großartiger Führer, der das ganz China befreit hat...
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