ferrara hat geschrieben: statt "staatlicher medien" gibt es in deutschland "wirtschaftliche medien". was geld bringt, wird getan. was nichts wert ist, interessiert keine. es hat mit "überwachung gegen den staat" wenig zu tun, obwohl das manchmal doch eine der nebenwirkungen ist.
zusammengefasst: objektiv ist keine von den beiden.
Deine Aussage ist richtig, aber Deine Schlußfolgerung ist falsch.
Wäre ein deutscher politiker korrupt und ein Journalist würde das herausfinden, würde das seiner Zeitung eine rießige Auflage bescheren (=viel Geld) und der betr. Journalist würde berühmt werden (=gute Jobaussichten für ihn) und sie würde es veröffentlichen.
Ob sie das macht, weil es das richtige ist, oder weil sie damit Geld verdient ist völlig egal!. Wichtiger ist, dass die Regierung nicht das Recht haben darf, den Medien etwas zu verbieten. Das nennt sich dann Pressefreiheit..
Der Motor mag zwar Geld sein, aber das System funktioniert, weil das (böse) Geld es in die richtige Richtung schiebt

