Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

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chinavelo
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Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Beitrag von chinavelo »

TaugeNix hat geschrieben: Außerdem glaube ich nicht an eine Eskalation, die Sportler haben schon signalisiert, dass kaum einer sich trauen wird, sich durch "politisches" Gebahren um Siegchancen zu bringen.
Damit wirst Du sicherlich Recht haben, viel interessanter in diesem Zusammenhang ist jedoch die Frage: wie verhält sich der DOSB bzw. das IOC, wenn ein Sportler welcher Nation auch immer, sich beispielsweise eine klitzekleine Tibetfahne auf die Sporthose näht oder ein Armband mit der Aufschrift "Sportler für Menschenrechte" trägt und ansonsten keine verbale Stellungnahme abgibt? Wird das bereits als politische Äußerung betrachtet oder als unbedenkliches und damit als nicht sanktionswürdiges Verhalten? Ich bin mal gespannt wie sich das IOC in diesen Fällen verhält!

Bernd
wuseltiger
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Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Beitrag von wuseltiger »

wieso darf ein sportler keine politische meinung äussern?

was macht einen Sportler so besonders, dass er das nicht darf?
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NHR
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Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Beitrag von NHR »

Gegenfrage: warum sollte ein Sportler unbedingt öffentlich eine politische Meinung vertreten?

Diese Menschen erreichen ein Millionenpublikum, stimmt. Aber sie werden nicht als politische Allzweckwaffe zur Olympiade geschickt. Sie sind dort, weil sie gute Sportler sind.
Einen Sportler, der die Olympiade für seine persönliche Agenda nutzt, würde ich ausschließen.

Und das ganz unabhängig von der KPCh und der Tibetfrage.

Ihre Meinung vertreten können die Sportler außerhalb des Stadions in Privatkleidung und privater Sache.
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Shaolin
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Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Beitrag von Shaolin »

chinavelo hat geschrieben: Damit wirst Du sicherlich Recht haben, viel interessanter in diesem Zusammenhang ist jedoch die Frage: wie verhält sich der DOSB bzw. das IOC, wenn ein Sportler welcher Nation auch immer, sich beispielsweise eine klitzekleine Tibetfahne auf die Sporthose näht oder ein Armband mit der Aufschrift "Sportler für Menschenrechte" trägt und ansonsten keine verbale Stellungnahme abgibt? Bernd
Wahrscheinlich wird die Oympiade um 20 Sekunden zeitversetzt gesendet, saemtliche unerwuenschte Effekte werden selektiert. Das wissen auch die Sportler und unabhaengig von der bestehenden Verordnungen/Regelungen was zB outfit waehrend der eigentlichen Veranstaltung anbelangt wird es mit Sicherheit auch Statuten geben die aussagen wie man sich innerhalb des olympischen Dorfes zu verhalten hat. Das Tragen von T-Shirts, Buttons, Aufkleber etc auch ohne verbale Aeusserung gilt bereits als politische Stellungnahme.

Hier noch was interessantes zum Thema Olympiade und Olympisches Feuer: http://forum.chinaseite.de/ltopic1694-64339.html#p64339
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HK_Yan
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Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Beitrag von HK_Yan »

Shaolin hat geschrieben:Wahrscheinlich wird die Oympiade um 20 Sekunden zeitversetzt gesendet,
Hong Kong TV wird in China ca. 1 Minute zeitversetzt gesendet. Oft gibt es dann bei den Nachrichten plötzliche Werbeeinblendungen. Sicher wird es mit der Olympiade genauso sein.

Ich nehme mal sehr stark an dass das IOC die Vergabe der Spiele bitter bereut. Der Marketingschaden der für die Marke "Olympia" entsteht ist riesig. Das IOC hat sicher gehofft das die Vergabe an China China helfen wird sich weiter zu öffnen, und genau das Gegenteil ist passiert, und passiert weiter.
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Yingxiong
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Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Beitrag von Yingxiong »

HK_Yan hat geschrieben: Ich nehme mal sehr stark an dass das IOC die Vergabe der Spiele bitter bereut. Der Marketingschaden der für die Marke "Olympia" entsteht ist riesig. Das IOC hat sicher gehofft das die Vergabe an China China helfen wird sich weiter zu öffnen, und genau das Gegenteil ist passiert, und passiert weiter.
Wieso? Es hat sich in China bereits viel geändert. Man könnte sie sogar als "Olympiasieger im Ändern" bezeichnen.
Warum geht es euch eigentlich nicht schnell genug? Noch schnellere Änderungen würden zu einer Instabilität führen, die zwangsläufig in Bürgerkriege ausarten würde.
TaugeNix

Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Beitrag von TaugeNix »

wuseltiger hat geschrieben:wieso darf ein sportler keine politische meinung äussern?

was macht einen Sportler so besonders, dass er das nicht darf?
Sportler dürfen ihre Meinung äußern, wie und wo sie wollen - aber nicht in der Funktion als Sportler. Denn dort genießen sie eine Aufmerksamkeit und auch eine Vorbildfunktion, die nur hinsichtlich ihres Auftreten als SPORTLER gerechtfertigt ist, hinsichtlich eine wie auch immer gearteten anderen Funktion jedoch nicht.

Deshalb finde ich z.B. es unverantwortlich, wenn Sportler Werbung für hochkomplizierte Anlagefonds, Versicherungen usw. machen - oder eben Politik.
Denn dort haben sie genauso viel oder wenig Ahnung, wie jeder andere - nur nicht die gleiche Reichweite mit ihren unfundierten Meinungen.

Gruss,
TaugeNix^just my meinung :P
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Grufti
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Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Beitrag von Grufti »

Yingxiong hat geschrieben:
HK_Yan hat geschrieben: Ich nehme mal sehr stark an dass das IOC die Vergabe der Spiele bitter bereut. Der Marketingschaden der für die Marke "Olympia" entsteht ist riesig. Das IOC hat sicher gehofft das die Vergabe an China China helfen wird sich weiter zu öffnen, und genau das Gegenteil ist passiert, und passiert weiter.
Wieso? Es hat sich in China bereits viel geändert. Man könnte sie sogar als "Olympiasieger im Ändern" bezeichnen.
Warum geht es euch eigentlich nicht schnell genug? Noch schnellere Änderungen würden zu einer Instabilität führen, die zwangsläufig in Bürgerkriege ausarten würde.
Nach den Spielen besteht doch keinerlei Veranlassung mehr , irgendetwas zu ändern..
Außer ... die Verbesserungen wieder rückgängig zu machen...
Außerdem was für "Verbesserungen " ? "Umweltschutz" und Korruption und Ausbeutung der Bauern / Wanderarbeiter trifft ja nur die einheimische Bevölkerung selbst. :mrgreen:
Minderheiten wie die Tibeter ?? Meinungsfreihiet ?? Anprangerung von Mißständen durch Einheimische ? Wenn das "Verbesserungen" sein sollen wie sehen dann die Rücknahme der "Verbesserungen " aus ??

Wenn schon jetzt sich (fast) niemand darum kümmern sollte,...später ist es ist es eh dann zu spät... denn --falls sich die politische Führung sich je zu etwas "verpflichtet" gefühlt haben sollte...nach den Spielen dann schon gleich garnicht mehr...
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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HK_Yan
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Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Beitrag von HK_Yan »

Yingxiong hat geschrieben:
HK_Yan hat geschrieben: Ich nehme mal sehr stark an dass das IOC die Vergabe der Spiele bitter bereut. Der Marketingschaden der für die Marke "Olympia" entsteht ist riesig. Das IOC hat sicher gehofft das die Vergabe an China China helfen wird sich weiter zu öffnen, und genau das Gegenteil ist passiert, und passiert weiter.
Wieso? Es hat sich in China bereits viel geändert.
Denke mal daran das die Pressefreiheit in China weltweit eine der schlechtesten ist. Was das IOC vermutlich besonders stören wird ist das die versprochene Pressefreiheit nicht nur nicht eingetreten ist, sondern sogar noch verschärft wurde. Vor kurzem musste das IOC öffentlich erwähnen das es während der Olympiade ein zensurfreies Internet erwartet. Das das öffentlich gefragt wird zeigt das das IOC auch extrem frustriert mit China sein muss.
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wuseltiger
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Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Beitrag von wuseltiger »

TaugeNix hat geschrieben: Sportler dürfen ihre Meinung äußern, wie und wo sie wollen - aber nicht in der Funktion als Sportler. Denn dort genießen sie eine Aufmerksamkeit und auch eine Vorbildfunktion, die nur hinsichtlich ihres Auftreten als SPORTLER gerechtfertigt ist, hinsichtlich eine wie auch immer gearteten anderen Funktion jedoch nicht.

Deshalb finde ich z.B. es unverantwortlich, wenn Sportler Werbung für hochkomplizierte Anlagefonds, Versicherungen usw. machen - oder eben Politik.
Denn dort haben sie genauso viel oder wenig Ahnung, wie jeder andere - nur nicht die gleiche Reichweite mit ihren unfundierten Meinungen.

Gruss,
TaugeNix^just my meinung :P

Dann muesste aber das gleiche fuer Schauspieler, Sänger und Künstler gelten.

Witzigerweise wollen Schauspieler in ihrer Funktion als Promis gerne politische Statements abgeben (auch über Tibet), weil es Geld bringt und ihre Popularität befördert.

Sportler duerfen keine politischen Meinungen äussern, weil es den wirtschaftlichen Interessen der Verbände entgegensteht. Würde es mehr Geld bringen, würden diese Statuten schnell geändert..

Ausserdem ist das IOC doch gar nicht der Arbeitgeber der Sportler. Das ist in D in den meisten Fällen die Bundeswehr. Also sollten die Sportler der Bundeswehr verpflichtet sein (und den Stuerzahlern). Obwohl zugegeben, Soldaten duerfen sich auch nicht voellig uneingeschraenkt ueber Politik äussern..

Als alter Zyniker sehe ich hinter allem was Profi-Sportler und ihre Organisationen machen nichts weiter als den Versuch die Gewinne zu maximieren.. Dazu gehoeren Spritzen und eben Maulkoerbe... :P

Und ganz persönlich finde ich es nicht schlimm, wenn ein Promi sich fuer irgend etwas einsetzt oder fuer irgendetwas Werbung macht oder sich politisch äussert, auch nicht auf dem Siegertreppchen (just my opinion), ich sehe jedoch dahinter prinzipiell den Versuch Geld zu verdienen :wink:
TaugeNix

Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Beitrag von TaugeNix »

wuseltiger hat geschrieben:
TaugeNix hat geschrieben: Sportler dürfen ihre Meinung äußern, wie und wo sie wollen - aber nicht in der Funktion als Sportler. Denn dort genießen sie eine Aufmerksamkeit und auch eine Vorbildfunktion, die nur hinsichtlich ihres Auftreten als SPORTLER gerechtfertigt ist, hinsichtlich eine wie auch immer gearteten anderen Funktion jedoch nicht.

Deshalb finde ich z.B. es unverantwortlich, wenn Sportler Werbung für hochkomplizierte Anlagefonds, Versicherungen usw. machen - oder eben Politik.
Denn dort haben sie genauso viel oder wenig Ahnung, wie jeder andere - nur nicht die gleiche Reichweite mit ihren unfundierten Meinungen.

Gruss,
TaugeNix^just my meinung :P

Dann muesste aber das gleiche fuer Schauspieler, Sänger und Künstler gelten.

Witzigerweise wollen Schauspieler in ihrer Funktion als Promis gerne politische Statements abgeben (auch über Tibet), weil es Geld bringt und ihre Popularität befördert.

Sportler duerfen keine politischen Meinungen äussern, weil es den wirtschaftlichen Interessen der Verbände entgegensteht. Würde es mehr Geld bringen, würden diese Statuten schnell geändert..

Ausserdem ist das IOC doch gar nicht der Arbeitgeber der Sportler. Das ist in D in den meisten Fällen die Bundeswehr. Also sollten die Sportler der Bundeswehr verpflichtet sein (und den Stuerzahlern). Obwohl zugegeben, Soldaten duerfen sich auch nicht voellig uneingeschraenkt ueber Politik äussern..

Als alter Zyniker sehe ich hinter allem was Profi-Sportler und ihre Organisationen machen nichts weiter als den Versuch die Gewinne zu maximieren.. Dazu gehoeren Spritzen und eben Maulkoerbe... :P

Und ganz persönlich finde ich es nicht schlimm, wenn ein Promi sich fuer irgend etwas einsetzt oder fuer irgendetwas Werbung macht oder sich politisch äussert, auch nicht auf dem Siegertreppchen (just my opinion), ich sehe jedoch dahinter prinzipiell den Versuch Geld zu verdienen :wink:
Naja - da sprichst du einen Punkt an, den ich nicht unbedingt nennen wollte:
Ich finde, Menschen, die eine gewisse Aufmerksamkeit erfahren, sollte ihre Worte und Meinungen ein wenig zurückhalten - oder sich nur äußern, wenn sie von etwas 100% überzeugt sind bzw. über einen fundierten Standpunkt verfügen.
Wenn ich dummes Zeug rede (was ... häufiger vorkommt :oops: ), dann werde ich belehrt, oder man nimmt es hin. Ich schädige damit nur mich selbst bzw. meine Kompetenz und Glaubwürdigkeit. Wenn nun ein wie auch immer gearteter Mensch mit einer Meinung aber mehr als eine Gesprächsrunde erreicht, dann ist es in meinen Augen unverantwortlich, mit dummen Statements ohne Hintergrundwissen anderen Menschen ein solches Vorbild und/oder eine solche Meinung darzulegen.

Ich musste gerade den Kopf schütteln: bei Amazon.de gibt es auf der Startseite jetzt Tibet-Flaggen zu kaufen. Vielleicht sollte man den monetären Zug wirklich nicht vergessen, wenn nun einige auf dem Tibet-Trip wandeln.

Gruss,
TaugeNix^hat nix gegen Statements eine Prinz P. "Kam Ball, hab ich geschossen, hab ich Tor gemacht" :lol:
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jd
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Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Beitrag von jd »

wuseltiger hat geschrieben:wieso darf ein sportler keine politische meinung äussern?
Wirf mal einen Blick auf die Olympische Charter, dort speziell auf Regel 51 "Advertising, Demonstrations, Propaganda", Absatz 3: "No kind of demonstration or political, religious or racial propaganda is permitted in any Olympic sites, venues or other areas."

Zu Regel 51 existiert in der Olympischen Charter noch folgendes erläuterndes "Bye-Law": "No form of publicity or propaganda, commercial or otherwise, may appear on persons, on sportswear, accessories or, more generally, on any article of clothing or equipment
whatsoever worn or used by the athletes or other participants in the Olympic Games, except for the identification – as defined in paragraph 8 below – of the manufacturer of the article or equipment concerned, provided that such identification shall not be marked conspicuously for advertising purposes."

Jens David,
der die Sache unter (sport)rechtlichen Gesichtspunkten beleuchtet und der glaubt, dass symbolische Gesten nicht unter Regel 51 fallen
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Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Beitrag von Dennis (CDS) »

Das Traurige ist doch, dass dieser Artikel 51 der Olympischen Charta wohl bislang noch nie öffentlich zitiert werden musste....

Dennis, der übrigens hofft, dass das IOC den Ausrichtern genau so gründlich auf die Finger schauen wird, wie es bei den Athleten der Fall zu werden scheint.

Ob es nämlich in Ordnung ist, das Olympische Feuer unter dem Bildnis von Mao der "Öffentlichkeit" zu präsentieren wäre ebenso einer Überprüfung wert.
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Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Beitrag von wuseltiger »

jd hat geschrieben:
wuseltiger hat geschrieben:wieso darf ein sportler keine politische meinung äussern?
Wirf mal einen Blick auf die Olympische Charter, dort speziell auf Regel 51 "Advertising, Demonstrations, Propaganda", Absatz 3: "No kind of demonstration or political, religious or racial propaganda is permitted in any Olympic sites, venues or other areas."

Zu Regel 51 existiert in der Olympischen Charter noch folgendes erläuterndes "Bye-Law": "No form of publicity or propaganda, commercial or otherwise, may appear on persons, on sportswear, accessories or, more generally, on any article of clothing or equipment
whatsoever worn or used by the athletes or other participants in the Olympic Games, except for the identification – as defined in paragraph 8 below – of the manufacturer of the article or equipment concerned, provided that such identification shall not be marked conspicuously for advertising purposes."

Jens David,
der die Sache unter (sport)rechtlichen Gesichtspunkten beleuchtet und der glaubt, dass symbolische Gesten nicht unter Regel 51 fallen

Die Regel 51 wurde schon oft in den Medien ausführlich erklärt und diskutiert. Meine Frage zielte mehr darauf ab, weshalb es eine solche Regel ueberhaupt gibt. Und ich galube, dass dies v.a. finanzielle Gründe sind.
Bei dem Begriff olympischer Geist denke ich eher an Ghostbusters, als an Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit..
wuseltiger, der hofft dass wenigstens diese Begriffe (F,G, B) nicht verkomerzialisiert werden, da sie für mich das Grundgerüst unserer (abendländischen) geschichtlichen Entwicklung darstellen...
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Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Beitrag von Shaolin »

wuseltiger hat geschrieben:Die Regel 51 wurde schon oft in den Medien ausführlich erklärt und diskutiert. Meine Frage zielte mehr darauf ab, weshalb es eine solche Regel ueberhaupt gibt. Und ich galube, dass dies v.a. finanzielle Gründe sind.
Nicht nur v.a. sondern hauptsaechlich, das IOC der Neuzeit hat schnell gemerkt das ein zentrales Marketing den Rubel/Dollar/Euro rollen laesst. Ausnahmesportler dienen der eigenen IOC Promotion mindestens genauso wie ein guter Fussballer dem gesamten DFB, zB bei der Vermarktung von Fernsehrechten. Was allerdings nichts daran aendert das die Vergabe der Spiele an China wohl intern mehr Kopfschmerzen bereitet als man offen zugibt.
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