Tibet - Was ist da los?

Tibet liegt im Westen Chinas. Städte in Tibet sind Lhasa (拉萨) und Shigatse (日喀则市),
Dennis (CDS)
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Dennis (CDS) »

ferrara hat geschrieben:(glücklicherweise gibt es auch genug leute in diesem forum, die chinesisch/englisch vertraut sind. deutsch sowieso. :roll: )
Ferrara, ich hab es glaube schon einmal geschrieben. Wenn es dich stört, dass in einem deutschen Forum der Großteil der Mitglieder auf Deutsch schreibt, dann steht es dir frei, dieses Forum nicht zu benutzen. Du schreibst doch eigentlich ganz vernünftige Beiträge. Mit ganzen zwei Wörtern und einem augenrollenden Smiley machst du diesen Eindruck bei mir allerdings ganz schnell wieder zunichte. Ich würde auch nicht in ein chinesisches Forum gehen und mich darüber aufregen, wenn die dortigen Mitglieder etwas Kritisches über Deutschland auf Chinesisch und nicht auf Deutsch schreiben.

PS: Bin ich jetzt patriotisch oder nationalistisch? :wink:
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Sonnenschein
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Sonnenschein »

5. Uns ist aufgefallen, dass am selben Tag des 14. März, an dem es zu Gewaltausbrüchen in Lhasa kam, die Führer der tibetischen autonomen Region erklärten, "ausreichende Beweise dafür zu haben, dass es sich um einen von Dalai-Clique organisierten, vorbereiteten und detailliert geplanten Vorfall" handelt. Das bedeutet: Sie wussten vorab, dass es zum Gewaltausbruch kommt. Aber sie ergriffen keine wirksamen Maßnahmen, um die Entwicklung der Ereignisse und ihre Eskalation zu stoppen. Eine ernste Untersuchung ist notwendig, ob hier eine Verletzung ihrer Pflichten vorliegt.

Das zeigt, wie naive diese Intellektuellen sind. Die Polizei hat nichts gemacht sondern nur Zurückhaltung geübt. Trotzdem wird sie vom Westen Unterdrückung und Repressalien bezichtigt. Stellt euch vor, wie der Westen reagiert, wenn die Polizei bei erster Gewalttat zugegriffen hätte!
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beijingfox
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von beijingfox »

Dennis (CDS) hat geschrieben:
ferrara hat geschrieben:(glücklicherweise gibt es auch genug leute in diesem forum, die chinesisch/englisch vertraut sind. deutsch sowieso. :roll: )
Ferrara, ich hab es glaube schon einmal geschrieben. Wenn es dich stört, dass in einem deutschen Forum der Großteil der Mitglieder auf Deutsch schreibt, dann steht es dir frei, dieses Forum nicht zu benutzen. Du schreibst doch eigentlich ganz vernünftige Beiträge. Mit ganzen zwei Wörtern und einem augenrollenden Smiley machst du diesen Eindruck bei mir allerdings ganz schnell wieder zunichte. Ich würde auch nicht in ein chinesisches Forum gehen und mich darüber aufregen, wenn die dortigen Mitglieder etwas Kritisches über Deutschland auf Chinesisch und nicht auf Deutsch schreiben.

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Grufti
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Grufti »

Sonnenschein hat geschrieben:5. Uns ist aufgefallen, dass am selben Tag des 14. März, an dem es zu Gewaltausbrüchen in Lhasa kam, die Führer der tibetischen autonomen Region erklärten, "ausreichende Beweise dafür zu haben, dass es sich um einen von Dalai-Clique organisierten, vorbereiteten und detailliert geplanten Vorfall" handelt. Das bedeutet: Sie wussten vorab, dass es zum Gewaltausbruch kommt. Aber sie ergriffen keine wirksamen Maßnahmen, um die Entwicklung der Ereignisse und ihre Eskalation zu stoppen. Eine ernste Untersuchung ist notwendig, ob hier eine Verletzung ihrer Pflichten vorliegt.

Das zeigt, wie naive diese Intellektuellen sind. Die Polizei hat nichts gemacht sondern nur Zurückhaltung geübt. Trotzdem wird sie vom Westen Unterdrückung und Repressalien bezichtigt. Stellt euch vor, wie der Westen reagiert, wenn die Polizei bei erster Gewalttat zugegriffen hätte!
Die chinesischen Behörden haben aber erst rauchende Trümmer und Tote ( wohlgemerkt chinesische Tote, nur keine Tibeter) benötigt, um irgendeine Maßnahme vor den Augen der Weltöffentlichkeit, und besonders auch vor den Augen der eigenen Bevölkerung rechtfertigen zu können.
Stelle Dir mal vor, es hätte keine chinesischen Tote gegeben....und man hätte ausschließlich Soldaten und prügelnde Polizisten gesehen...!
Es hätte für die chinesischen Behörden keinerlei Veranlassung gegeben, die Ausländer und besonders die ausländischen Journalisten auszuweisen...um dann eine großangelegte "Säuberung " durchzuführen. wie sie allerhöchstwahrscheinlich gerade stattfindet,


Ich halte es propagandatechnisch ( im Sinne der VR Regierung !) sehr richtig, daß es erst eingeplante chinesische Tote gegeben hatte, bevor die Regierung versuchte, mit stärkeren Maßnahmen die Lage wieder in den Griff zu bekommen

Aus der deutsche Geschichte eine Lehre ziehend, erinnere ich nur mal an den Reichstagsbrand..und die anschließende Verfolgung ihrer politischen Gegner durch die NSDAP.


Im übrigen glaube ich weiterhin daran, daß bei den "Hooligans" einige "Agents provocateurs" des chinesischen Staates gegeben hatte....
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Sonnenschein
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Sonnenschein »

Was, die Regierung hat chinesische Tote eingeplant? Grufti, you are getting more and more wacko! Hätte ich dich geheiratet, hätte ich dich längst zurechtgewiesen! :oops: Deine Frau spricht nicht viel Deutsch, gelt?
http://www.michaelparenti.org/Tibet.html
Dennis (CDS)
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Dennis (CDS) »

Sonnenschein hat geschrieben:Was, die Regierung hat chinesische Tote eingeplant? Grufti, you are getting more and more wacko! Hätte ich dich geheiratet, hätte ich dich längst zurechtgewiesen! :oops: Deine Frau spricht nicht viel Deutsch, gelt?
Richtlinien des China-Forums

Bleiben Sie höflich. Verwenden Sie keine Ausdrücke, die darauf abzielen, andere Forenteilnehmer zu beleidigen oder zu diskreditieren.Auch im Internet sollten gewisse Umgangsformen beachtet werden.

http://www.chinaseite.de/china-forum/ch ... egeln.html

Als Teilnehmer dieses Forums muss Grufti natürlich auch Kommentare über seine eigene Person zulassen. Seine Frau, auch wenn sie von ihm manchmal erwähnt wird, tut aber in diesem Fall nichts zur Sache. Und im Übrigen ist Grufti auch dem Sprechen der chinesischen Sprache mächtig.
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Sonnenschein
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Sonnenschein »

Hätte ich Grufti beleidigt? Hätte ich ihn nicht als Chinafreund behandelt, würde ich ihm gar keine Antwort würdigen. Leute wie Kusti ignoriere ich konsequent sonst würde ich wirklich die Richtlinien dieses Forums verletzen!
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beijingfox
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von beijingfox »

Sonnenschein hat geschrieben:Hätte ich Grufti beleidigt? Hätte ich ihn nicht als Chinafreund behandelt, würde ich ihm gar keine Antwort würdigen. Leute wie Kusti ignoriere ich konsequent sonst würde ich wirklich die Richtlinien dieses Forums verletzen!
so was von arrogant...eine beleidigung auch noch als wuerdigung hinzustellen :o
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Scipio
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Scipio »

@ Sonnenschein:

Das erste Propagandafilmchen habe ich angeschaut. Ist leider von den Argumenten her schlecht gemacht. Nur einige Anmerkungen:
China ist primär das Land der Han-Chinesen. Die Minderheiten haben einen geringen Anteil an der Gesamtbevölkerung. Sie werden dazu gedrängt, Mandarin zu lernen. Wenn sie es nicht tun, werden sie arbeitsmarkttechnisch benachteiligt.
China war keineswegs ein so einheitliches Land, wie im Film dargestellt. Da verweise ich auf die Geschichtsbücher. Die Herrscher waren auch nicht immer Han-Chinesen, sondern z. Bsp. Mongolen oder Mandschus.
Der Wunsch nach einem Nationalstaat ist zumindest jetzt beim Mittelstand präsent. Es herscht auf diesem Gebiet ein Nachholbedarf z. Bsp. zu Europa.
Die Minderheiten in China haben zum Teil separatistische Tendenzen, das ist in Europa auch nicht anders. (Katalonien, Baskenland, etc.)
In China will sicherlich eines Tages die islamische Region ihre Bodenschätze selber verwalten. Das wird ein noch grösseres Problem als die Tibetfrage werden. Die Unterstützung für die Mohammedaner könnte noch viel massiver ausfallen, als die Unterstützung des Westens für Tibet. Die Anhänger des Islam haben genügend Geld und auch eine sehr grosse Opferbereitschaft.
Grosse Länder sind generell instabil, besonders wenn sie eine schwierige geopolitische Lage haben.
Jedenfalls hat niemand ein Interesse daran, China allzu sehr erstarken zu lassen, schon gar nicht die direkten Nachbarn...

Es bringt nichts, sich im Internet zu ereifern. Eine souveräne Haltung würde bedeutend mehr Eindruck hinterlassen.

Freundliche Grüsse, Scipio :wink:
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Scipio
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Scipio »

Uebrigens enthält der Film auch noch Angriffe auf andere Nationen. So etwas weckt die Abwehrreflexe bei den betroffenen Lesern und ist für China kontraproduktiv.
Dilettantisch der Film.
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Sonnenschein
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Sonnenschein »

Wenn sie es nicht tun, werden sie arbeitsmarkttechnisch benachteiligt.

Was willst du damit sagen? Wenn ich in England leben will, muss ich auch Englisch lernen. Das ist eine souveräne Bemerkung, die Eindruck machen soll!?

Arrogant ist derjenige, der wenig von China weißt, und sich trotzdem in dummen Behauptungen ergeht.
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Scipio
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Scipio »

Sonnenschein hat geschrieben:Hätte ich Grufti beleidigt? Hätte ich ihn nicht als Chinafreund behandelt, würde ich ihm gar keine Antwort würdigen. Leute wie Kusti ignoriere ich konsequent sonst würde ich wirklich die Richtlinien dieses Forums verletzen!
Wenn man überzeugen will, muss man anders argumentieren.

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FG, Scipio
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ferrara
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von ferrara »

Dennis (CDS) hat geschrieben:
ferrara hat geschrieben:(glücklicherweise gibt es auch genug leute in diesem forum, die chinesisch/englisch vertraut sind. deutsch sowieso. :roll: )
Ferrara, ich hab es glaube schon einmal geschrieben. Wenn es dich stört, dass in einem deutschen Forum der Großteil der Mitglieder auf Deutsch schreibt, dann steht es dir frei, dieses Forum nicht zu benutzen. Du schreibst doch eigentlich ganz vernünftige Beiträge. Mit ganzen zwei Wörtern und einem augenrollenden Smiley machst du diesen Eindruck bei mir allerdings ganz schnell wieder zunichte. Ich würde auch nicht in ein chinesisches Forum gehen und mich darüber aufregen, wenn die dortigen Mitglieder etwas Kritisches über Deutschland auf Chinesisch und nicht auf Deutsch schreiben.

PS: Bin ich jetzt patriotisch oder nationalistisch? :wink:
wenn man zitieren will, dann bitte nicht halbherzig. hier ist meinen vollständigen text.
ferrara hat geschrieben: ich habe jetzt keinerei vertrauen zu den westlichen medien. also ich fordere an dieser stelle, den originalen brief aufzuposten, um unabsichtliche oder absichtliche übersetzungsfehler und missverständnisse zu vermeiden, egal der auf deutsch, englisch oder chinesisch geschrieben wurde. (glücklicherweise gibt es auch genug leute in diesem forum, die chinesisch/englisch vertraut sind. deutsch sowieso. :roll: )
woraus hast du die schlossfolgerung gezogen, dass ich mich stört, dass in einem deutschen Forum der Großteil der Mitglieder auf Deutsch schreibt? und es stört wascheinlich auch nicht, wenn in einem Forum, das "CHINA FORUM" heißt, ab und zu chinesische beiträge gepostet werden. ich kann überhaupt nicht verstehen, warum du über meinen beitrag so aufgeregt hast, dass du mich aus dem forum aussortieren willst.
egal, ich bleibe hier, behalte mein gutes recht in diesem forum, und verteidige meine meinung.
Innere Ruhe bewahren.
ferrara, der weiterhin für große signaturen steht.
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von de guo xiong »

Scipio hat geschrieben:
Sonnenschein hat geschrieben:Hätte ich Grufti beleidigt? Hätte ich ihn nicht als Chinafreund behandelt, würde ich ihm gar keine Antwort würdigen. Leute wie Kusti ignoriere ich konsequent sonst würde ich wirklich die Richtlinien dieses Forums verletzen!
Wenn man überzeugen will, muss man anders argumentieren.

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FG, Scipio
da schließe ich mich einfach mal an!

de guo xiong der diese Filme sehr differenziert sieht (aber sie sich auch anschaut)
To the world you maybe one person,
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Scipio
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Scipio »

Sonnenschein hat geschrieben:Wenn ich in England leben will, muss ich auch Englisch lernen.
In England bist Du Sonnenschein eine Ausländerin.

Die chinesischen Minderheiten sind jedoch daheim in China, ob es ihnen passt oder nicht.

Sie sollten das Recht haben, Behördengänge in ihrer jeweiligen Muttersprache erledigen zu können, zumindest in der Region, in der sie leben.
Als Beispiel für Mehrsprachigkeit sei mal hier die Schweiz genannt, die ja bekanntlich viersprachig ist.

Freundliche Grüsse, Scipio :wink:
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