Die besten Chinesisch-Lernmethoden (Vokabelpauken sinnvoll?)

Übersetzungen, Computerprobleme, Chinesische Zeichen, Studium in China, Sinologie usw.

"Paukst" du Vokabeln? [an alle Chinesisch-Lerner)

Ja, ich lerne jeden Tag intensiv.
2
11%
Ja, regelmäßig, aber nicht jeden Tag
8
42%
Ja, allerdings unregelmäßig
6
32%
Nein, aber ich halte es für sinnvoll
3
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Nein, ich halte es nicht für sinnvoll
0
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Dennis (CDS)
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Re: Die besten Chinesisch-Lernmethoden (Vokabelpauken sinnvoll?)

Beitrag von Dennis (CDS) »

NHR hat geschrieben:Für fortgeschrittene Chinesischlerner sicher nicht mehr so wichtig, aber gerade am Anfang finde ich das sehr hilfreich. Im gegensatz zu bopomofo.
Von vielen wird BoPoMoFo maßlos unterschätzt. Gerade für Anfänger ist es, wenn sie nach höchstens 10 Tagen (!) die Umschrift beherrschen in Bezug auf Aussprache besser geeignet als Pinyin. Diese Erfahrung macht aber natürlich in Deutschland fast niemand, da alle gleich mit Pinyin beginnen. Zudem schult es auch gleich die Konzentration für das Lesen der Schriftzeichen....wenn ich am Anfang neue Vokabeln gelernt habe, hab ich mir immer zuerst die Aussprache in BoPoMoFo und erst später in Pinyin aufgeschrieben.
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OlafSt
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Re: Die besten Chinesisch-Lernmethoden (Vokabelpauken sinnvoll?)

Beitrag von OlafSt »

Ich lerne das Schreiben, weil es für mich schlicht dazugehört. Die Schrift wegzulassen, nur weil es viel Mühe für wenig Lohn ist, wäre für mich nur mehr eine halbe Sache. Ich stehe da sicher allein mit meiner Einstellung - aber so ist es nun mal :)

Davon abgesehen wirkt die Schrift in gewissem Maße faszinierend auf mich, ebenso wie das arabische, wo man mit ein paar Schlängel-Linien und Punkten ganze Bücher schreiben kann.

Olaf
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NHR
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Re: Die besten Chinesisch-Lernmethoden (Vokabelpauken sinnvoll?)

Beitrag von NHR »

Dennis (CDS) hat geschrieben:
NHR hat geschrieben:Für fortgeschrittene Chinesischlerner sicher nicht mehr so wichtig, aber gerade am Anfang finde ich das sehr hilfreich. Im gegensatz zu bopomofo.
Von vielen wird BoPoMoFo maßlos unterschätzt. Gerade für Anfänger ist es, wenn sie nach höchstens 10 Tagen (!) die Umschrift beherrschen in Bezug auf Aussprache besser geeignet als Pinyin. Diese Erfahrung macht aber natürlich in Deutschland fast niemand, da alle gleich mit Pinyin beginnen. Zudem schult es auch gleich die Konzentration für das Lesen der Schriftzeichen....wenn ich am Anfang neue Vokabeln gelernt habe, hab ich mir immer zuerst die Aussprache in BoPoMoFo und erst später in Pinyin aufgeschrieben.
Du weißt ja, dass man hier (Fu Jen University) beides lernen kann.
Bei Pinyin und bopomofo scheiden sich scheinbar die Geister...Laut einigen Studenten, die hier seit 6-12 Monaten sind, gibt es sowohl Lehrer, die bopomofo für total unnütz halten und solche, die primär bopomofo lehren.
Meine Lehrerin schreibt immer das Schriftzeichen, sagt dann die einzelnen Elemente in bopomofo und schreibt es dann daneben.

Ich persönlich bin aus Deutschland pinyin-vorgeschädigt und erkenne keinen Nutzen darin, jetzt nochmal bopomofo auswendig zu lernen. Bei neuen Vokabeln kann ich auch einfach das Buch nehmen und mir das bopomofo daraus zurechtschreiben. Es gibt ja auch ne Tabelle bopomofo-pinyin. Dabei merkt man sich mit der Zeit sicher auch einige bopomofo-Zeichen nebenher.
Dennis (CDS)
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Re: Die besten Chinesisch-Lernmethoden (Vokabelpauken sinnvoll?)

Beitrag von Dennis (CDS) »

NHR hat geschrieben:Du weißt ja, dass man hier (Fu Jen University) beides lernen kann.
Ich weiß nicht, ob es die Regel immer noch gibt, aber vor ein paar Jahren musste man als Anfänger im ersten Semester noch einen extra Kurs zum Lernen von BoPoMoFo belegen und es war gut so.
NHR hat geschrieben:Bei Pinyin und bopomofo scheiden sich scheinbar die Geister...Laut einigen Studenten, die hier seit 6-12 Monaten sind, gibt es sowohl Lehrer, die bopomofo für total unnütz halten und solche, die primär bopomofo lehren.
Das die Lehrer es total unnütz finden, halte ich für ein Gerücht. Sie richten sich eher an den Willen der Studenten und da sie meisten nun mal nicht Willens sind ein für sie unbequemeres System zu benutzen, obwohl es in der Anfangsphase mehr Vorteile hat. Was andere Studenten über ihre Lehrer erzählen ist sowieso immer so eine Sache.....
NHR hat geschrieben:Ich persönlich bin aus Deutschland pinyin-vorgeschädigt und erkenne keinen Nutzen darin, jetzt nochmal bopomofo auswendig zu lernen. Bei neuen Vokabeln kann ich auch einfach das Buch nehmen und mir das bopomofo daraus zurechtschreiben. Es gibt ja auch ne Tabelle bopomofo-pinyin. Dabei merkt man sich mit der Zeit sicher auch einige bopomofo-Zeichen nebenher.
Ich sprach ja auch nur von den Anfängern ohne Vorkenntnisse. BoPoMoFo ist für den Fall, dass man erst die Aussprache lernen muss einfach logischer und durch den zunächst höheren Lernaufwand auch gleich motivierender, wenn man nach ein paar Tagen in der Lage ist es zu lesen.
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Mucha
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Re: Die besten Chinesisch-Lernmethoden (Vokabelpauken sinnvoll?)

Beitrag von Mucha »

Hi,

mein Problem beim lernen ist es, dass ich mir die Toene irgendwie so ueberhaupt nicht merken kann und auch wenn ich schon einiges vestehen kann, kann ich meist nicht mit totaler Sicherheit sagen welche Toene nun genutzt wurden.

Wie macht ihr das? Lernt ihr jedesmal bis ihr auch die Toene perfekt im Kopf habt? Oder lernt ihr das so nach und nach mit dem Sprechen?
Wuerde mich freuen wenn ihr dazu ein paar Tipps haettet.

Viele Gruesse
Andreas
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HK_Yan
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Re: Die besten Chinesisch-Lernmethoden (Vokabelpauken sinnvoll?)

Beitrag von HK_Yan »

Mucha hat geschrieben:mein Problem beim lernen ist es, dass ich mir die Toene irgendwie so ueberhaupt nicht merken kann
Da gibt es verschiedene Methoden. Töne als solche kann man sich kaum merken, man kann sich aber die Melodie eines Satzes merken.

Eine andere Alternative wendet Michel Thomas in seinen Kursen an, sich die Töne via Farbe und Handbewegung zu merken. 3 ist z.B. rotes V (Zeige und Mittelfinger zum Sieg gespreizt). Damit hast eine visuelle und kinetische Merkhilfe.

Eine andere Methode wendet Alison Matthew in dem sehr guten Buch "Learning Chinese Characters" an. Die Zeichen merkt man sich durch kleine Stories, die Figuren der Stories sind teilweise festgelegt mit Riese (1), Fee (2), Teddy (3), Zwerg (4)

Mit der Kombination klappt es dann 100%
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Re: Die besten Chinesisch-Lernmethoden (Vokabelpauken sinnvoll?)

Beitrag von Linnea »

HK_Yan hat geschrieben:Eine andere Alternative wendet Michel Thomas in seinen Kursen an, sich die Töne via Farbe und Handbewegung zu merken. 3 ist z.B. rotes V (Zeige und Mittelfinger zum Sieg gespreizt). Damit hast eine visuelle und kinetische Merkhilfe.
Was auch ganz praktisch sein kann, ist die Töne mit großen Hand- bzw. Armbewegungen in der Luft "mitzumalen", wenn man ein Wort neu lernt.
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XiuMei
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Re: Die besten Chinesisch-Lernmethoden (Vokabelpauken sinnvoll?)

Beitrag von XiuMei »

NHR hat geschrieben:Meine Lehrerin schreibt immer das Schriftzeichen, sagt dann die einzelnen Elemente in bopomofo und schreibt es dann daneben.
Wow, deine Lehrerin spricht Bopomofo? :shock: :mrgreen:
Dennis (CDS)
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Re: Die besten Chinesisch-Lernmethoden (Vokabelpauken sinnvoll?)

Beitrag von Dennis (CDS) »

XiuMei hat geschrieben:
NHR hat geschrieben:Meine Lehrerin schreibt immer das Schriftzeichen, sagt dann die einzelnen Elemente in bopomofo und schreibt es dann daneben.
Wow, deine Lehrerin spricht Bopomofo? :shock: :mrgreen:
Sumi, das geht wirklich. Wenn du ein Schriftzeichen phonetisch mit zwei oder drei BoPoMoFo Zeichen wiedergibst, dann kann man jedes der einzelnen Elemente einzeln aussprechen. Erst die Kombination der Einzelsilben macht die richtige Aussprache des Schriftzeichens aus.

Zum Beispiel: ㄅ (be) + ㄠ (ao) = ㄅㄠ (bao, eigentlich gehört es übereinander geschrieben)

Dennis, der heute noch das "be, pe, me, te usw." im Kopf hat. :wink:
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XiuMei
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Re: Die besten Chinesisch-Lernmethoden (Vokabelpauken sinnvoll?)

Beitrag von XiuMei »

Dennis (CDS) hat geschrieben:
XiuMei hat geschrieben:
NHR hat geschrieben:Meine Lehrerin schreibt immer das Schriftzeichen, sagt dann die einzelnen Elemente in bopomofo und schreibt es dann daneben.
Wow, deine Lehrerin spricht Bopomofo? :shock: :mrgreen:
Sumi, das geht wirklich. Wenn du ein Schriftzeichen phonetisch mit zwei oder drei BoPoMoFo Zeichen wiedergibst, dann kann man jedes der einzelnen Elemente einzeln aussprechen. Erst die Kombination der Einzelsilben macht die richtige Aussprache des Schriftzeichens aus.

Zum Beispiel: ㄅ (be) + ㄠ (ao) = ㄅㄠ (bao, eigentlich gehört es übereinander geschrieben)

Dennis, der heute noch das "be, pe, me, te usw." im Kopf hat. :wink:
Oh, das war mir nicht bewußt... :o Man kann also "Bopomofo sprechen"... Ich hoffe nur, bei meiner neuen Lehrerin muß ich das Gekritzel nicht lernen... es reicht, daß sie Langzeichen von uns verlangt... :lol:
Kathrin P.
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Re: Die besten Chinesisch-Lernmethoden (Vokabelpauken sinnvoll?)

Beitrag von Kathrin P. »

Hmm, ich kann mir die Töne bisher so halbwegs merken. Aber in dem Buch, das wir benutzen (Contemporary Chinese - ist halt Englisch-Chinesisch) sind die Töne in den Texten immer noch mal über den Schriftzeichen die entsprechenden Töne, falls man es doch mal nicht weiß.

Ansonsten hab ich pro Vokabel sowieso 2 Vokabelkarten, und auf der einen muss ich eben neben die Aussprache und die Bedeutung richtig haben, wenn sie ins nächste Fach soll.

Zudem sitze ich immer beim Vokabeln lesen (ja, ich les sie ein paar Mal, nicht nur die 2x im Unterricht, sondern auch zu Hause noch mal) immer da und gehe entweder mit dem Kopf oder mit einem Finger die Töne mit. Schaut zwar lustig aus, aber es hilft...

Kathrin (total auf Entzug, weil ich jetzt 2 Wochen nichts wirklich Neues lerne, erst am 1.4. gehts mit dem 3. Kurs weiter :( )
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domasla
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Re: Die besten Chinesisch-Lernmethoden (Vokabelpauken sinnvoll?)

Beitrag von domasla »

Ein kleiner gelber Kreis lächelt uns an. Jetzt blinzelt er mit den Augen. Unter dem Kreis erscheint rechts ein Ärmchen. Eine Hand hebt sich, mit ausgestrecktem Zeigefinger. Er will uns etwas zeigen... Grinst und öffnet den Mund. Langsam kommt eine Sprechblase heraus. Sie ist leer und steigt nach oben. War nur ein Test. Die nächste Sprechblase enthält chinesische Schriftzeichen (kurz). Am Anfang wackeln sie etwas. Doch dann sind sie stabil. Immer mehr davon fliegen oben aus unseren Bildschirmen heraus. Der kleine gelbe Freund freut sich darüber. Er winkt uns nochmal zu. Dann wird er kleiner und erscheint plötzlich selbst in einer Sprechblase. Der letzten. Sie hat ihn eingesaugt. Grimassen schneidend verschwindet das Wölkchen im Hintergrund.

D., der Pinyin spricht, sobald er den Mund aufmacht.
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