Chinesischer Freund?

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
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Torte
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Re: Chinesischer Freund?

Beitrag von Torte »

irgendwo hatte ich mal gelesen, dass es eher an der toleranzschwelle der asiatischen frauen liegt.
europäischer mann + asiatische frau ist wohl die meist frequentierte interkulterelle beziehung. In dem artikel (finde ihn leider nicht mehr) stand halt wie gesagt dass sich asiatische frauen eher vorstellen können mit einem europäischen mann eine beziehung einzugehen als alle anderen.....ich sage mal ethnischen gruppen (sowohl auf männlicher als auch weiblicher seite).
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Ling Ling
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Re: Chinesischer Freund?

Beitrag von Ling Ling »

Shaolin hat geschrieben:Westliche Frauen sind idR selbstbewusst und unabhaengig, ihre Erwartungshaltung bezieht sich ueberwiegend auf ein geplegtes Auesseres, gute Manieren, Wortgewandheit/Wortwitz, einen Beschuetzerinstinkt, Zuvorkommenheit, einen guten Koerperbau und natuerlich schadet etwas Geld auch nicht.
Nun, bis aufs Geld wirds wohl ueberwiegend schwierig die anderen Komponenten in einem Chinesen zu vereinigen was nicht heisst das es bei anderen Rassen leichter wird...
Kann ich so nicht bestätigen. Aber vielleicht liegt das daran, das ich als Sportler mehr mit Sportlern zu tun habe? Die Chinesen mit denen ich es zu tun habe sind gepflegt, haben einen guten Koerperbau, Wortgewandheit und Wortwitz sind auch vorhanden. Es wird sehr viel gelacht. Und gute Manieren haben sie auch. Hängt das nicht mehr von Beruf und Bildung ab statt von Nationalität? Nur wer Geld hat kann sich eine Wohnung mit Dusche leisten und in seiner Freizeit Sport betreiben, das wäre doch hier genau das gleiche.

Ich erinnere mich daran, das man zur Zeit des 2. Weltkrieges sagte, deutsche Männer wären für französische Frauen was ganz tolles weil im Gegensatz zu Franzosen Deutsche sauber wären, athletischer und gepflegt. Die Franzosen hätten doch nur Wein und Zigaretten im Kopf gehabt und das Arbeiten nicht erfunden. Das französische Frauen während der deutschen Besatzungszeit ein Verhältnis mit Deutschen begannen, war also nur, weil wir Deutschen so klasse waren :shock:.

In meiner Jugend (was schon einige Jahrzehnte her ist) gab es im Sinne der Völkerverständigung hier im Rheinland einen regen Austausch mit französischen Schulen, Sportvereinen, wie Städtepartnerschaften. Es hat mich damals genervt, wenn alle Mädchen immer von den doch so romantischen, schönen Franzosen schwärmten.

Da hatte sich plötzlich alles umgedreht. So schnell kann sich das ändern.

Ich kann mich gut daran erinnern, das es in Hong Kong oft Mönche gibt die auf der Strasse betteln. Sie sind gut gekleidet und sehr sauber. Meine weibliche Begleitung fand eine Menge von ihnen "süss" und "attraktiv".

Habe mal in einem deutschen Sportstudie Jugendliche und Erwachsene in einer Kampfsportart trainiert. In der Gruppe waren viele Marrokaner, aber auch Deutsche und Türken. In der Umkleide war ein Deutscher, der hatte eine Unterhose, die war voll ge ... :oops:
Daraufhin sprachen mich die Marrokaner ganz beschämt an und meinten, wie kann das sein, er ist doch Deutscher. :wink:
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HK_Yan
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Re: Chinesischer Freund?

Beitrag von HK_Yan »

Ling Ling hat geschrieben:Kann ich so nicht bestätigen. Aber vielleicht liegt das daran, das ich als Sportler mehr mit Sportlern zu tun habe? Die Chinesen mit denen ich es zu tun habe sind gepflegt, haben einen guten Koerperbau, Wortgewandheit und Wortwitz sind auch vorhanden. Es wird sehr viel gelacht. Und gute Manieren haben sie auch. Hängt das nicht mehr von Beruf und Bildung ab statt von Nationalität?
Das bestätigt dann auch meine Erfahrung, das sind gerade nicht die die unangenehm als Bauerntölpel auffallen, sondern in der "Normalo" Menge untergehen. Ist es nicht gerade die chinesische Regierung die Benimmregeln gemacht hat für Chinesen die ins Ausland fahren? Viele brauchen sowas nicht, einige haben es aber bitter nötig.
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bossel
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Re: Chinesischer Freund?

Beitrag von bossel »

Shaolin hat geschrieben:Geplegtes Auesseres:
Hmm, naja, also ...
Damit können auch nicht alle ausländischen Besucher in China dienen:
Bild
Gesehen in HK.

PS: Lege auch keinen gehobenen Wert auf ein gepflegtes Äußeres (nur sauber soll es sein), aber der Junge schlägt mich um Längen.
TaugeNix

Re: Chinesischer Freund?

Beitrag von TaugeNix »

bossel hat geschrieben:
Shaolin hat geschrieben:Geplegtes Auesseres:
Hmm, naja, also ...
Damit können auch nicht alle ausländischen Besucher in China dienen:
Bild
Gesehen in HK.

PS: Lege auch keinen gehobenen Wert auf ein gepflegtes Äußeres (nur sauber soll es sein), aber der Junge schlägt mich um Längen.
Verdammt, woher hast du mein Foto?! :oops:
Aber wenigstens hab ich an dem Tag die schwarzen Socken angezogen und mich gegen weiß in Assi-Letten entschieden. :lol:

Gruss,
TaugeNix^VoKuHiLa?!
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no1gizmo
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Re: Chinesischer Freund?

Beitrag von no1gizmo »

Als ich in Shanghai war, habe ich viele (meiner Meinung nach) gepfelgte Chinesen gesehen. In Beijing auch (aber in Shanghai mehr). Das liegt definitiv nicht an der chinesischen Nationalität, sondern am Status. Manche können es sich leisten, andere nicht.

Und dass Frauen flexibler sein sollen als Männer, glaube ich nicht, eher umgekehrt. Ich als Mann bin viel offener, kann mir z.B. vorstellen nach China oder auch ganz woanders hinzugehen und dort zu leben. Das kenne ich von Frauen eher nicht so (obwohl z.B. meine Freundin ja eine Frau ist, die HIER lebt, zumindest eine Zeit lang).
Haima hat geschrieben: Um ein Thema herauszupicken: Die männliche Verwandtschaft meiner Frau kann sich nicht so recht vorstellen, uns hier zu besuchen. Alle haben Angst, sie könnten ohne ihr gewohntes Essen verhungern hier. :) .
Das finde ich witzig. Ich finde chinesisches Essen ist voll das "Frauenfutter", so gar nicht männlich. Nen saftiges (und vorallem großes) Steak mit etwas Gemüse ist da viel männlicher, da es halt viele Proteine enthält und so - macht groß und stark und schmeckt.
Allerdings würde ich in China das deutsche Essen zwar etwas vermissen und hin und wieder mal mir etwas deutsches (oder anderes westliches Essen) organisieren, aber ich würde zu 90-98% das einheimische (chinesische) Essen zu mir nehmen.
Während Chinesen (so auch meine Freundin und ihre Freunde) ständig zum Feuertopfessen rennen und auch mehrmals in der Woche anderes chinesisches Essen brauchen, nerv. In letzter Zeit hat sich das aber verbessert, habe sie ein bisschen eingedeutscht :wink:

Achja, das mit den chinesischen Männern. Auch die gepfelgten Männer, die Modells auf den Plakaten und so, wirken nicht so attraktiv auf europäische Frauen, weil die Mandelaugen einfach weiblich sind... so hat es mir mal eine deutsche Frau erklärt.
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Re: Chinesischer Freund?

Beitrag von farandor »

Mhh,gerade die Mandelaugen sind doch schön :shock:

Versteh ich nicht,aber ich gehör anscheinend wirklich zu den Ausnahmen.Ich könnte mir auch durchaus vorstellen mal eine Zeitlang in China zu leben.

Naja,wenn ich könnte wie ich wollte wäre ich warscheinlich sowieso ständig mit dem Rucksack unterwegs um mir die Welt anzuschauen. :wink:

Aber was nicht ist kann ja noch werden :mrgreen:
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Re: Chinesischer Freund?

Beitrag von Shaolin »

hifi hat geschrieben:@Shaolin
Sie haben ja voll die Peilung über uns. :shock:
Für mich ist das eher eine Beleidigung.
Tut mir aber echt leid das sowas wie Chinesen überhaupt gibt.
Wahrheit schmerzt manchmal, aber warum verteidigt ihr Eure Kultur nicht und sagt frei heraus: "Ja, wir spucken gerne die Knochen auf den Teller und duschen nur abends". Letztendlich ist es von meiner Seite keine Beleidigung sondern meine (zugegeben ueberspitzt dargestellte) Erfahrung in 15 Jahren China, ohne Zweifel unterscheiden sich nun mal unser beider Kulturen wie Tag und Nacht.
Das es weiterhin Chinesen gibt, dafuer hab ich mitgesorgt und in einem fantastischen Joint-Venture weitere zwei zu den 1.3 Mrd addiert, am dritten (allerdings mit neuer Partnerin) wird gerade gearbeitet.
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Re: Chinesischer Freund?

Beitrag von Shaolin »

Ling Ling hat geschrieben: Kann ich so nicht bestätigen. Aber vielleicht liegt das daran, das ich als Sportler mehr mit Sportlern zu tun habe? Die Chinesen mit denen ich es zu tun habe sind gepflegt, haben einen guten Koerperbau, Wortgewandheit und Wortwitz sind auch vorhanden. Es wird sehr viel gelacht. Und gute Manieren haben sie auch. Hängt das nicht mehr von Beruf und Bildung ab statt von Nationalität? Nur wer Geld hat kann sich eine Wohnung mit Dusche leisten und in seiner Freizeit Sport betreiben, das wäre doch hier genau das gleiche.
Richtig, neben der Kultur natuerlich auch der Beruf (bzw Einkommen) und Bildung (Schulbildung/Ausbildung/Weiterbildung) - und jetzt mal die Hochrechnung im direkten Vergleich. Wohl gemerkt, Ausgangspunkt war die Fragestellung warum es mehr westliche Maenner mit chinesischen Frauen gibts als andersrum.
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Re: Chinesischer Freund?

Beitrag von Shaolin »

bossel hat geschrieben:Geplegtes Auesseres:
Hmm, naja, also ...
Damit können auch nicht alle ausländischen Besucher in China dienen
Supi, ein Paradebeispiel fuer meinen Satz
Shaolin hat geschrieben: ... Nun, bis aufs Geld wirds wohl ueberwiegend schwierig die anderen Komponenten in einem Chinesen zu vereinigen was nicht heisst das es bei anderen Rassen leichter wird...[/quote]
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Linnea
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Re: Chinesischer Freund?

Beitrag von Linnea »

no1gizmo hat geschrieben:Und dass Frauen flexibler sein sollen als Männer, glaube ich nicht, eher umgekehrt. Ich als Mann bin viel offener, kann mir z.B. vorstellen nach China oder auch ganz woanders hinzugehen und dort zu leben. Das kenne ich von Frauen eher nicht so (obwohl z.B. meine Freundin ja eine Frau ist, die HIER lebt, zumindest eine Zeit lang).
Du bist aber noch relativ jung, relativ ungebunden und vorallem kinderlos. Noch dazu ein Mann. Ich denke bei vielen Frauen, vor allem wenn es dann an die Familienplanung geht, kommt durchaus der Wunsch durch, ihre Kinder in einem ihnen bekannten und vertrauten Umfeld großzuziehen. Männer scheinen dieses Problem eher weniger zu haben oder zu sehen, da sie, vor allem in einer Ernährer-Hausfrau-Beziehung, lange nicht so sehr am Alltag mit den Kindern dran sind und sich viele Probleme für sie so gar nicht erst ergeben. Letztlich entscheidet sich die Frage wer dann mit wem wohin geht auch an den Finanzen und Berufsperspektiven, denn ohne Geld geht's halt auch nicht...
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Re: Chinesischer Freund?

Beitrag von Dennis (CDS) »

hifi hat geschrieben:@Shaolin
Sie haben ja voll die Peilung über uns. :shock:
Für mich ist das eher eine Beleidigung.
Tut mir aber echt leid das sowas wie Chinesen überhaupt gibt.
Ist in meinen Augen wieder ein Verständigungsproblem und Ironieresistenz.

Hifi, die Darstellungen Shaolins sind sehr amüsant zu lesen und aus der Art und Weise geht hervor, dass er zweifelsohne diese Erfahrungen gemacht hat. Gerade durch die überspitzte Darstellung kann man aber auch heraus lesen, dass es nicht so ernst gemeint ist, vor allem nicht als Beleidigung.

Umgekehrt müssten sich Deutsche eigentlich eher durch die Meinung vieler Chinesen beleidigt fühlen, wir ernährten uns nur von Schweinshaxe und Bier. Es ist zwar schön vorzugeben, etwas über ein anderes Land zu wissen.....nur stimmen sollte es auch, oder nicht?

Einen Teil von Schweinshaxe und Bier kann ich nämlich nicht ausstehen, du darfst gerne raten welchen. :wink:
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Re: Chinesischer Freund?

Beitrag von gonar »

farandor hat geschrieben:Mhh,gerade die Mandelaugen sind doch schön :shock:

Versteh ich nicht,aber ich gehör anscheinend wirklich zu den Ausnahmen.Ich könnte mir auch durchaus vorstellen mal eine Zeitlang in China zu leben.
Also ich kann es mir auch durchaus vorstellen...mein Eltern sind damals nach Deutschland eingewandert um hier zu Wohlstand zu gelangen....wäre doch ganz toll, wenn ich nach China auswandern würde, um das Selbe dort erreichen zu können...wobei die Chancen dafür (speziell für einen Ausländer) in China wohl nicht so toll sind :lol:

Gruss
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Re: Chinesischer Freund?

Beitrag von devurandom »

Dennis (CDS) hat geschrieben: Ist in meinen Augen wieder ein Verständigungsproblem und Ironieresistenz.

Hifi, die Darstellungen Shaolins sind sehr amüsant zu lesen und aus der Art und Weise geht hervor, dass er zweifelsohne diese Erfahrungen gemacht hat. Gerade durch die überspitzte Darstellung kann man aber auch heraus lesen, dass es nicht so ernst gemeint ist, vor allem nicht als Beleidigung.
Also ich mag ja ironieresistent sein. Aber ich kann beim besten Willen keine Augenzwinke im Text von Shaolin erkennen. Mehr trieft es von Ueberheblichkeit und einer Art Humor, die auf den Buehnen von diversen Karnevalsitzungen anzutreffen ist - Hauptsache, man findet sich selbst witzig.
Umgekehrt müssten sich Deutsche eigentlich eher durch die Meinung vieler Chinesen beleidigt fühlen, wir ernährten uns nur von Schweinshaxe und Bier.
AFAIK herrscht unter den Chinsen hier in D. ein Bild ueber "die Deutschen", dass "die Deutschen"
1. provinziell, kleinbuergerlich
2. geschmacklos in Sachen Mode
3. gefuehlskalt
sind. Ich habe auch schon paar mal chinesische Texte gelesen, die sich mit diesem Bild der Deutschen befassen. Struktruell und argumentativ zeigen diese Texte erstaunliche Aehnlichkeiten wie der von Shaolin. Tja, was tun wir bloss ohne unser alle liebe Vorurteile, gelle? ;-)

Gruss
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Re: Chinesischer Freund?

Beitrag von HK_Yan »

Dennis (CDS) hat geschrieben:Umgekehrt müssten sich Deutsche eigentlich eher durch die Meinung vieler Chinesen beleidigt fühlen, wir ernährten uns nur von Schweinshaxe und Bier. Es ist zwar schön vorzugeben, etwas über ein anderes Land zu wissen.....nur stimmen sollte es auch, oder nicht?
Oder das Klischee vom Bierbauch mit Glatze und Thaigirl an der Seite, oder den Skinhead in Dresden, oder oder oder . Gibt es alles. Als Deutscher verstehe ich aber nicht wie man sich angesprochen fühlen kann. Randgruppen gibt es überall.
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