Frage zu chinesischer Betonung
- jessieschau
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Re: Frage zu chinesischer Betonung
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Dennis (CDS)
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Re: Frage zu chinesischer Betonung
Danke, jessie. Hilft uns hier aber gerade leider nicht wirklich weiter.
Ich mach jetzt erstmal Mittag und langweile mich heute Nachmittag beim Meeting....
Ich könnte mir gut vorstellen, dass es etwas mit der Häufigkeit der Vokale in chinesischen Silben zu tun hat. Wer also Lust und Zeit hat über 400 Silben auf die Häufigkeit der Vokale hin zu untersuchen, nur zu.Linnea hat geschrieben:Nunja, bei Pinyin wird immer der Vokal mit dem Akzent versehen, der in der Reihenfolge a, e, o, u, i am weitesten vorne steht. Jetzt frag mich aber bitte nicht warum (frag jemand anderes, ich würde es auch gerne wissen), denn ich weiß es nicht..
Re: Frage zu chinesischer Betonung
Das stimmt nicht, der Ton bezieht sich auf die Silbe.sanctus hat geschrieben:Die Töne beziehen sich immer nur auf einen Vokal. Der entsprechend dann auch so ausgesprochen werden muss. Und das hat dann natürlich auch einen Gewissen Einfluss auf die ganze Silbe.
Wo das Tonzeichen ist ist festgelegt. Die Regel ist: In Silben, die mehrere Vokale enthalten, wird das Tonzeichen auf den ersten Vokal gesetzt, wenn es sich um ein a, e oder o handelt, ansonsten auf den zweiten Vokal. (lìu gibt es also gar nicht)Woher weiss ich wann es lìu heisst, und wann liù?
http://de.wikipedia.org/wiki/Pinyin#Reg ... Tonzeichen
Deutsch hat auch Akzente und Töne. Ich hab aber schon jemanden gehört der mit Akzent spricht. Zu Tönen, bei Fragen endet z.B. die letzte Silbe mit Ton 2. Aufforderungen enden gewöhnlich mit Ton 4. Sprache ist eigentlich immer Tonal daher ist die Diskussion um Töne eigentlich nicht relevant. Falsch betontes Deutsch wird auch sehr schwer verständlich. Genauso muss man bei Mandarin auf saubere Aussprache achten, dass kommt mit der Routine automatisch und man sollte das am Anfang nicht zu genau nehmen.Ich denke wir Deutschen tendieren vielleicht eher dazu aus dem i-Punkt einen Strich zu machen, weil unsrere Sprache keine Akzente kennt.
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Re: Frage zu chinesischer Betonung
Anscheinden habe ich mich doch zu missverständlich ansgedrückt. Unsere Sprache kennt, von ä, ö und ü abgesehen, keine diakritischen Zeichen. Da ä, ö und ü aber, vor allem im Vergleich zum i eher selten vorkommen, sind diese für einen deutschen Muttersprachler vielleicht eher etwas besonderes und werden deshhalb von ihm bevorzugt auf das i gemacht... außerdem ist es so schön faul. Auf dem i einen Punkt zu machen, das haben wir alle schon jahrelang eingeübt, jetzt muss er nur noch länger werden...HK_Yan hat geschrieben:Deutsch hat auch Akzente und Töne. Ich hab aber schon jemanden gehört der mit Akzent spricht. Zu Tönen, bei Fragen endet z.B. die letzte Silbe mit Ton 2. Aufforderungen enden gewöhnlich mit Ton 4. Sprache ist eigentlich immer Tonal daher ist die Diskussion um Töne eigentlich nicht relevant. Falsch betontes Deutsch wird auch sehr schwer verständlich. Genauso muss man bei Mandarin auf saubere Aussprache achten, .Linnea hat geschrieben:Ich denke wir Deutschen tendieren vielleicht eher dazu aus dem i-Punkt einen Strich zu machen, weil unsrere Sprache keine Akzente kennt.
Widerspruch! Ich habe noch niemanden kennen gelernt, der am Anfang mit der Aussprache geschlampert hat und dessen Aussprache dann deutlicher wurde, höchstens schneller und wortgewandter - hingegen kenne ich auch niemanden, der am Anfang bemüht war sehr deutlich zu sprechen und daraus irgendwelchen negativen Konsequenzen gezogen hat...HK_Yan hat geschrieben: dass kommt mit der Routine automatisch und man sollte das am Anfang nicht zu genau nehmen.
Re: Frage zu chinesischer Betonung
Man sollte am Anfang einfach nur sein Vokabular erweitern und ein Gefühl für den Satzbau bekommen. Im englischen kann man auch später noch an der Aussprache arbeiten. Töne sind für die meisten Anfänger viel zu Abstrakt um die Bedeutung zu verstehen. Das kommt automatisch wenn man ein Gefühl für die Melodie der Sprache entwickelt. Es belastet mehr als das es hilft. Lernen sollte aber stressfrei sein. Mit einen Tonfanatiker als Lehrer würde ich nicht lernen wollen. Das nervt und verunsichert mehr als das es hilft.Linnea hat geschrieben:Widerspruch! Ich habe noch niemanden kennen gelernt, der am Anfang mit der Aussprache geschlampert hat und dessen Aussprache dann deutlicher wurde, höchstens schneller und wortgewandter - hingegen kenne ich auch niemanden, der am Anfang bemüht war sehr deutlich zu sprechen und daraus irgendwelchen negativen Konsequenzen gezogen hat...HK_Yan hat geschrieben: dass (Toene) kommt mit der Routine automatisch und man sollte das am Anfang nicht zu genau nehmen.
Wer so lernt sollte natürlich immer gut zuhören und ein Gefühl für die Melodien der Wörter zu entwickeln.
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Re: Frage zu chinesischer Betonung
Schön wenn das bei dir klappt, aber diese Aussage ist mir viel zu pauschal.HK_Yan hat geschrieben: Man sollte am Anfang einfach nur sein Vokabular erweitern und ein Gefühl für den Satzbau bekommen.
Ja, nur machts dann fast keiner mehr, weil man auch so verstanden wird...HK_Yan hat geschrieben: Im englischen kann man auch später noch an der Aussprache arbeiten.
Abstrakt? Wie du oben schon geschrieben hast. Jede Sprache hat ihre eigenen Satz- und Wortmelodienen. Um den vierten Ton des Chinesischen zu lernen muss man sich nur mal hinstellen, aufstampfen und dabei "nein" rufen, dann hat man es im Grunde verstanden. Ein guter Lehrer kennt solche Eseslbrücken und gibt sie an seine Schüler weiter.HK_Yan hat geschrieben: Töne sind für die meisten Anfänger viel zu Abstrakt um die Bedeutung zu verstehen. Das kommt automatisch wenn man ein Gefühl für die Melodie der Sprache entwickelt. Es belastet mehr als das es hilft. Lernen sollte aber stressfrei sein. Mit einen Tonfanatiker als Lehrer würde ich nicht lernen wollen. Das nervt und verunsichert mehr als das es hilft.
Wer so lernt sollte natürlich immer gut zuhören und ein Gefühl für die Melodien der Wörter zu entwickeln.
Oder ein anderes Beispiel: Wir hatten an der deutschen Uni zwei parallele Sprachkurse. Einen bei einem Tonfanatiker, wie du es nennst, und einen bei einem Tonschlamper, wie ich es nenne - die Tonfanatikerklasse hat ein halbes Semester lang arg gelitten, dann waren die Töne eingeübt, die anderen dann beim Praxistest in China, weil sie keiner verstanden hat und sie nochmal alle Vokabeln, diesmal aber mit Tönen, neu lernen durften - den Unterschied hat man übrigens nach zwei Jahren noch gehört... und ja, es gab auch Ausnahmen - allerdings nur in der Schlamperklasse...
Re: Frage zu chinesischer Betonung
Das ist vielleicht der Unterschied. Ich lerne nur Sprache um diese anzuwenden. Die ganze Theorie interessiert dahinter mich nicht. Bei einem Buch was mit Tönen beginnt (gibt es wirklich) würde ich das Kapitel überspringen. Die CDs sagen doch viel mehr aus.Wir hatten an der deutschen Uni zwei parallele Sprachkurse.
Das "verstanden werde" ist ja schon mal ein nicht ganz unwichtiger Punkt. Ob man dann weiter dran arbeitet muss jeder selber wissen. Manchen tun's, manche nicht.Linnea hat geschrieben:Ja, nur machts dann fast keiner mehr, weil man auch so verstanden wird...HK_Yan hat geschrieben: Im englischen kann man auch später noch an der Aussprache arbeiten.
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Re: Frage zu chinesischer Betonung
Es ging in diesem Beipiel auch nicht um Theorie sondern rein um die praktische Anwendung. Ein Dozent hat konstruktiv korrigiert, einer hat gar ncht korrigiert!HK_Yan hat geschrieben:Das ist vielleicht der Unterschied. Ich lerne nur Sprache um diese anzuwenden. Die ganze Theorie interessiert dahinter mich nicht. Bei einem Buch was mit Tönen beginnt (gibt es wirklich) würde ich das Kapitel überspringen. Die CDs sagen doch viel mehr aus.Wir hatten an der deutschen Uni zwei parallele Sprachkurse.
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polyhedron
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Re: Frage zu chinesischer Betonung
ein chin. Reim besteht aus bis zu vier Teile (eine ganze Silbe noch ein Konsonant davor):
介音Zwischenstimme (i, u oder ü) 、韻腹(主要元音)Hauptvokal、韻尾Reimende (i, u, n, ng)、聲調Ton
oder
______T______
(C) (V) V (V/C)
für jede Silbe ist der Hauptvokal und der Ton nötig. Und der Ton muss an Hauptvokal markiert werden, nicht an Zwischenstimme oder Reimende.
also,
a ist 0-a-0 , markiert an a
ao ist 0-a-o, markiert an a
ian ist i-a-n, markiert an a
iao ist i-a-o, markiert an a
ie ist i-e-0, markiert an e
darum ist die Markierordnung wie a, e > o > i, u, ü
aber iu und ui sind verkürzte Formen von iou und uei, aber die Hauptvokal sind ausgelassen.
deshalb werden die Reimenden wie Hauptvokal gedacht und immer nachmarkiert.
daher sind liù und huì korrekt, lìu oder hùi falsch.
介音Zwischenstimme (i, u oder ü) 、韻腹(主要元音)Hauptvokal、韻尾Reimende (i, u, n, ng)、聲調Ton
oder
______T______
(C) (V) V (V/C)
für jede Silbe ist der Hauptvokal und der Ton nötig. Und der Ton muss an Hauptvokal markiert werden, nicht an Zwischenstimme oder Reimende.
also,
a ist 0-a-0 , markiert an a
ao ist 0-a-o, markiert an a
ian ist i-a-n, markiert an a
iao ist i-a-o, markiert an a
ie ist i-e-0, markiert an e
darum ist die Markierordnung wie a, e > o > i, u, ü
aber iu und ui sind verkürzte Formen von iou und uei, aber die Hauptvokal sind ausgelassen.
deshalb werden die Reimenden wie Hauptvokal gedacht und immer nachmarkiert.
daher sind liù und huì korrekt, lìu oder hùi falsch.
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