zum ersten Mal China - fragen zur route

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wasserkohl
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Re: zum ersten Mal China - fragen zur route

Beitrag von wasserkohl »

HK_Yan hat geschrieben:
wasserkohl hat geschrieben:Ich bin ganz anderer Meinung. Alle gebildeten Chinesen koennen Mandarin.Sie muessen an der Grundschule Mandarin lernen und sprechen. 90% Chinesen koennen Mandarin,
Oh sorry, ich habe mich geirrt. Ist natuerlich Unsinn das 45% der Chinesen kein Mandarin koennen. Es sind 47%

http://english.peopledaily.com.cn/20060 ... 99608.html

(wobei es allerdings eher unwarscheinlich ist das man auf diese 47% trifft. Mandarin bleibt immer noch die beste Sprache fuer China, und englisch die Zweitbeste)
47%? Dann muss ich sagen ,Sie sind ein treuer Anglaeubiger von 'Daten-Sekt '.

PS.: besser 'Statistik-Sekt' ? glaube ich.
hifi
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Beitrag von hifi »

In 3 Wochen alle wichtige touristische Stationen in China zu bereisen ist wahrlich ein sehr sehr ehrgeiziges Ziel! :shock:
Es ist so heftig, dass ich als Ex-Chinese nichtmal getraut habe, im Alleingang zu unternehmen. :oops: Ich hatte sowas ähnliches vor und bin dann nach einigen Überlegungen doch auf eine Rundreise zurückgegriffen.

Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass man es sogar auch auf einener Faust schaffen kann, wenn man eine sehr gute Vorbereitung, ein gutes und aktuelles Reiseführerbuch und einige Masse gute Kenntnis über das Land und die Leute hat. Aber es wird trotzdem sicherlich eine ganz schöne Hetzerei werden.
Als gute Vorbereitung meine ich auch, dass man einen ungefähren Plan haben muss, wann man wohin kommt und wie man dahin kommt. Haben Sie die Flugtickets innerhalb China und evt. auch die Hotels schon ausgesucht, gebucht oder reserviert?

- Peking (Beijing) und Umgebung ist voll mit kultureller und geschichtlicher Sehenswürdigkeiten. Wenn man das ganze genau anschauen möchte, dann braucht man eigentlich dafür bereits mindestens eine Woche. In Ihrem Fall würde ich trotzdem 4-5 Tage dafür nehmen, damit man später auch wirklich sagen kann, dass man mal in Peking war.
- Xian würde ich evt. ausklammern, da sie relativ weit vom Weg liegt und dort außer Terrakatta-Armee, die Wildgänse Pagode und die sehr gut erhaltene Stadtmauer, vergleichsweise nicht so besonders viel zu sehen gibt.
- Shanghai soll man natürlich besuchen, inkl. die bunten Einkaufsstraßen und Vergnügungszentren bei Nacht. Dafür soll man mindestens 2-3 Tage einplanen. Als Deutsche ist es fast ein muss, dass man mal bei dieser Gelegenheit auch den Trasrapid vom/zum Flughafen benutzt. Es macht Spaß und kostet ungefähr 6 Euro. Leider erstreckt die Bahn nicht bis zum Stadtzentrum. Man muss also noch zusätzlich Taxi nehmen, um weiter in die Innenstadt zu gelangen.
- In der Nähe von Shanghai sind einige sehr schöne Städte, die man besuchen soll: Hangzhou, Suzhou, Dongding (Tongling??), Wuxi... Dafür wird die Zeit aber zu knapp. Vielleicht müssen Sie nur auf Hangzhou und/oder Suzhou beschränken. Man kann per Bahn dort hinfahren und wieder nach Shanghai zurückkehren. In Shanghei werden viele Tagesausflüge für Chinesen dorthin angeboten, die Reiseleitung ist natürlich auf Chinesisch. Als Individualreisender wird es leider schwierig sein, die Sehenswürdigkeiten in einer Stadt nur innerhalb eines Tages abzulaufen. Dann muss man entweder sehr radikale Abstriche machen, oder sich um eine Übernachtung kümmern. Die Städte sind jedoch sehr sehenswert.
- Huangshan (der gelbe Berg) kann/muss man ebenfalls von Shanghai aus mit dem Zug erreichen. Es ist eine unvergessliche Landschaft ohne gleichen. In China sagt man sogar, dass wenn man Huangshan gesehen hat, dass man dann keinen anderen Berg mehr kennt. (Ist natürlich stark übertrieben, :wink: aber es lohnt sich, die Mühe zu machen dahin zu kommen.) Dafür soll man auch mindestens zwei Tage einplanen, denn wenn man schonmal da ist, dann soll man auch die Sonnenaufgang/untergang auf dem Berg erleben.
- Ich persönlich würde Dali und Lijiang, beide in der südwestlichen Provinz Yunnan, sehr empfehlen. Im Gegensatz zu Peking und Shanghai ist diese Gegend stark von der ursprünglichen ländlichen Karakter, kulturellen Vielfalt und von der Folklore vieler Minderheiten geprägt. Bei meiner Rundreise war Lijiang eindeutig der Höhepunkt der gesamten Reise gewesen! Und es ärgert mich heute noch, dass bei so einer Rundreise einfach keine Zeit drin ist, dass man sich dort ein wenig länger verweilen kann. Das größte Problem ist jedoch, dass man sehr schlecht dahin kommt. Es gibt keinen direkten Flug aus anderen großen Städten dorthin, außer von Kunming und Chengdu aus. Aus Kunming kann man auch per Bus und Bahn nach Dali und weiter nach Lijiang fahren. Dafür ist man jedoch immer mindestens halber Tag unterwegs. In Lijiang soll man nicht nur die wunderschöne Altstadt besuchen, sondern auch die Gigantische Landschaft des Jade-Drachen-Schnee-Bergs (YuLong Xueshan) anschauen. Wenn das Wetter zulässt, dann kann man per Seilbahn bis nach 4500m hoch fahren und dort entlang einer riesigen Gletchezunge wandern. Auf der anderen Seite des Bergs fließt die Yangtse tobend durch eine Schlucht. Diese Schlucht heißt Tiger-Sprung-Schlucht und hat eine sehr schöne lange Wanderweg voller atemberaubenden Ausblicke. Um das ganze zu erleben muss man in dieser Gegend auch mindestens eine Woche verweilen, was für Ihr Vorhaben eher unmöglich ist. Daher muss man auch hier Abstriche machen und sehr wahrscheinlich auf die Schlucht verzichten müssen.
- Wenn Ihnen nun noch Zeit bleibt, dann sollen Sie natürlich Guilin besuchen. Die Landschaft dort ist auch einmalig und wonderschön, besonders die Karstberge (auch Kugelberge genannt) und die Tropfsteinhöhlen sind weltbekannt. Es gibt viele Parks, wo man solsche Berge mit schönen Pagoden, Pavilions und Teehäuschen drauf besuchen kann, die mitten in der Stadtlandschaft stehen. Außerdem empfehlt sich eine Schiffsfahrt entlang der Li-Fluß zu unternehmen, mit der man quasi entspannt durch die bizarre Landschaft gleitet. Für Guilin würde ich 2-3 Tage als absolute Minimum vorschlagen.
- Letztendlich gibt es noch Guangzhou (Kanton) und HongKong, die man angucken soll/mitnehmen kann, wenn überhaupt noch Zeit bleibt. Von diesen beiden Städten aus kann man direkt nach Deutschland zurückfliegen.

Allgemein würde ich die größeren "Sprünge" zwischen den Stationen immer per Flugzeug überwinden, wie z.B. von Peking nach Xian, oder Shanghai, von Shanghai nach Kunming und Guilin. Sonst ist die Reise einfach nicht zu schaffen. Trotzdem soll man für jeden Flug immer halben Tag dauer (inkl. Fahrt zum Flughafen, Checkin und Wartezeit) einplanen. Wenn man keine Vorreservierung hat, dann sollte man noch mehr Zeit einrechnen. Problematisch ist auch, wie man die Sehenswürdigkeiten innerhalb und außerhalb einer Ortschaft ansteuern kann. In der Stadt, wenn man kein Bock auf öffentliche Verkehr hat, kann man zur Not auch auf Taxen zurückgreifen, aber bei einem Ausflug auf den Bergen und zu den Flüssen habe ich im Moment noch keine Idee, wie man als Individualreisenden schnell und bequem ans Ziel kommt. Hier könnte vielleicht ein paar von den alten Hasen etwas mehr Rat geben.

Man sollte bei der Reiseplanung auch ein wenig Spielraum einplanen, denn ein solsches Vorhaben erstreckt mehrere Klimazonen und unterschiedliche Speisenkulturen. Es ist sehr möglich, dass man auchmal für einen oder zwei Tage im Bett liegen muss oder sogar einen Arzt aufsuchen muss. Bei meiner 3-wöchigen Rundreise quer durch das Land war am Ende kaum einer in der Gruppe, der nicht bereits mal ausgefallen, oder zumindest angeschlagen war.

Was das Thema Hochchinesisch (Mandarin) angeht, würde ich mehr wasserkohl zustimmen. Auf meiner Reise gab es kein Problem mit Hochchinesisch und die Menschen in der Gegend, wo viele Touristen rumlaufen, können meistens Hochchinesisch. Was ich mich ziemlich gewundert habe war, wie akzentfrei die meisten sogar waren. (Auch normale Verkäufer!) Das liegt vielleicht in der Verbesserung der Bildung in den letzten Jahren, oder habe ich einfach mehr mit Intellektuellen zu tun gehabt. :roll: Aber ich glaube, dass das Ihnen weniger interessieren wird, da Sie wahrscheinlich kein Chinesisch nur für die Reise gelernt haben.

Das Thema Englisch ist schwierig. Die Kenntnis der Leute ist von Ort zu Ort, von Provinz zu Provinz sehr verschieden. Allgemein sollte man im Bereich Shanghai, Yunnan und natürlich in Hong Kong weniger Problem haben, was natürlich nicht bedeutet, dass man in anderen Städte völlig verlohren ist. Man sollte mehr die jüngeren Leute auf Englisch ansprechen, besonders die, die auch modisch gekleidet sind. Die vielen Wanderarbeiter und Tageslöhner in eine Stadt haben natürlich nicht die gleiche Bildungsniveau wie die Stadtbewohner selbst. Ab und zu trifft man sogar auch auf Leute, die Deutsch gerade lernen oder bereits sprechen können. :)

Es wäre super, wenn Sie nach der Reise noch ein paar Erfahrungen hier berichten können. Viele Gegenden möchte ich auch noch, obwohl nicht als eine zusammenhängende Reise, aber auf eigener Faust etwas genauer anschauen.
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HK_Yan
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Beitrag von HK_Yan »

Ich würde wirklich dazu raten sich Zeit zu nehmen. Würdet ihr einem Chinesen empfehlen innerhalb von 3 Wochen ganz Europa abzuklappern?
Die machen 7 Laender in 10 Tagen. In 3 Wochen wuerden die ganz Europa und Afrika machen.

Ich wuerde mich etwas informieren. BJ geht fuer ein paar Tage. Tibet ist etwas weit und evtl. schwierig einen Flug zu bekommen. Dazu kommt dann noch die Hoehe die nicht jeder gut abkann.
Shanghai soll man natürlich besuchen,
Ich meine BJ als Grossstadt reicht. SH ist das Gleiche, nur etwas polierter. Es sei denn man ist Stadtfreak.

Neben BJ als City passt vielleicht etwas Natur und Ruhe, wie waere es mit Guilin? Ca. 3 von Bj entfernt (im Flieger). Besonders Yang Zhou (sp?) ist sehenswert und sehr ruhig. Dali, Lijiang soll auch sehr schoen sein.

Mich reizen eher Kontraste, ich wuerde wohl mit Standort BJ nach Harbin fliegen und auch gerne mal Dandong sehen (und von da vielleicht einen Abstecher nach Nordkorea machen).
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Grufti
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Beitrag von Grufti »

Die machen 7 Laender in 10 Tagen
da gab es einmal einen Bericht im ZDF..müßte noch als Podcast laufen...
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Linnea
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Beitrag von Linnea »

@ wasserkohl:
Mit Strassenkuechen meinte ich kleine, preiswerte Restaurants am Strassenrand, die in einer Art Garage untergebracht sind.
Unter billige Absteige versteht man gemeinhin ein sehr guenstiges und sehr einfaches Zimmer, das verwiegend von Rucksackreisenden wie z.B. Studenten, die ueber wenig Geld verfuegen, aufgesucht wird. Man kann dort keinerlei Luxus erwarten (z.B. Bad auf dem Gang) und muss unter Umstaenden auch bei der Hygiene deutliche Abstriche hinnehmen.
Beide Begriffe sind nicht doppeldeutig, werden aber eher umgangsspreachlich verwendet.
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wasserkohl
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Beitrag von wasserkohl »

Dann antworte ich "ja". Wenn sie Geschaeft machen wollen, muessen sie Mandarin sprechen, weil die Kunden wahrscheinlich aus ganzem China kommen .

Viele Aeltere koennen kein Mandarin. Aber im Gegensatz dazu sprechen manche Kinder oder Jugendliche nur Mandarin. Mehrere Dialekte verschwinden schon.



PS: Es gibt auch Ausnahmen,wenn die Stadt zu zu klein ist. :lol:
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wasserkohl
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Beitrag von wasserkohl »

Grufti hat geschrieben:
Die machen 7 Laender in 10 Tagen
da gab es einmal einen Bericht im ZDF..müßte noch als Podcast laufen...

Eine Reise nach 7 europaeschen Laendern in 10 Tagen ist ein wichtiges Programm beim China Reisebuero.

oder 10 europaesche Laender in zwei Wochen
TaugeNix

Beitrag von TaugeNix »

HK_Yan hat geschrieben:
Ich würde wirklich dazu raten sich Zeit zu nehmen. Würdet ihr einem Chinesen empfehlen innerhalb von 3 Wochen ganz Europa abzuklappern?
Die machen 7 Laender in 10 Tagen. In 3 Wochen wuerden die ganz Europa und Afrika machen.
Ich war letzten Monat mit meiner Freundin in Europa unterwegs:
Karlsruhe/Paris/Brüssel/Amsterdam/Den Helder/Erfurt/Berlin/Hamburg/Copenhagen/Malmö/Stockholm/Oslo/Bergen/Hirtshals/
Odense/Freiburg - und das in 20 Tagen.
War anstregend, aber ging erstaunlich gut. Wir sind nicht einmal mit dem Gefühl aus einer Stadt abgereist, das Wichtigste nicht gesehen zu haben.

Okay, Erholungsurlaub sieht anders aus.
War trotzdem toll.

Gruß,
TaugeNix^will damit sagen: es kommt auf die Planung an
hifi
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Beitrag von hifi »

Ja, wie Ihr wahrscheinlich schon längst mitgekriegt habt, habe ich ja auch eine 3-wöchige Rundreise quer durch China gemacht.
Solsche Reise wird also auch ganz normal in DE von den Reisebüros angeboten. Ich muss natürlich zugeben, dass das von mir genommene Programm mehr oder weniger schon die Nonplusultra-Version ist. Es gibt aber auch noch sehr vielen verschiedenen Variationen. Die gängigste sind meistens nur 2 Wochen und beinhaltet entweder den südlichen Teil Chinas nicht (und Yunnan sowieso nicht), oder sind nur Sprünge zwischen den großen Städten wie Beijing-Xian-Shanghai-Guilin-HongKong.
Bei mir war wirklich fast alles dabei und es war wahrlich sehr anstrengend. Aber insgesamt auch super klasse! :D Man ärgert sich zwar schon darüber, dass man nicht viel Zeit hat und nicht alles sehen kann, aber man hat dannach einfach Appetit auf mehr. :wink:
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Beitrag von Grufti »

Mit Strassenkuechen meinte ich kleine, preiswerte Restaurants am Strassenrand, die in einer Art Garage untergebracht sind.

Als ich in Taiwan war, war diese Art von Häusern in der Stadt.. der Normalfall..
Entweder als Geschäft / Restaurant / Werkstatt ....oder als Wohnzimmer, mit protziger Sitzgarnitur und blanken Steinfußboden genutzt, in das am Abend der Motorroller geschoben wurde...
Die kalten Leuchtstoffröhren gaben diesem Raum ein äußerst "gemütliches" Interieur, das auch im Winter mit nackten Füßen in Plastiklatschen betreten wurde... --natürlich ungeheizt..
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
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Beitrag von Linnea »

wasserkohl hat geschrieben:Dann antworte ich "ja". Wenn sie Geschaeft machen wollen, muessen sie Mandarin sprechen, weil die Kunden wahrscheinlich aus ganzem China kommen .
Sie muessen es vielleicht verstehen, sprechen muessen sie es noch lange nicht... Man kann auch mit dem Finger auf der Karte bestellen, dafuer braucht es dann gar keine Worte...
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Beitrag von wasserkohl »

Linnea hat geschrieben:
wasserkohl hat geschrieben:Dann antworte ich "ja". Wenn sie Geschaeft machen wollen, muessen sie Mandarin sprechen, weil die Kunden wahrscheinlich aus ganzem China kommen .
Sie muessen es vielleicht verstehen, sprechen muessen sie es noch lange nicht... Man kann auch mit dem Finger auf der Karte bestellen, dafuer braucht es dann gar keine Worte...
Fingersprache macht doch mehr Probleme als Mandarin. 8) :wink:
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Beitrag von Linnea »

wasserkohl hat geschrieben: Fingersprache macht doch mehr Probleme als Mandarin. 8) :wink:
Mit dem Finger auf der Karte heisst auf den Namen des Gerichts, welches man bestellen moechte, mit dem Finger zeigen - und wer sich Reisen leisten kann, der sollte eigentlich auch lesen koennen...
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Beitrag von HK_Yan »

Linnea hat geschrieben:Mit dem Finger auf der Karte heisst auf den Namen des Gerichts, welches man bestellen moechte, mit dem Finger zeigen - und wer sich Reisen leisten kann, der sollte eigentlich auch lesen koennen...
Chinesisch lesen? Welches Restaurant hat denn schon eine englische Karte.

PS: ich warne stark davor in Restaurants blind auf etwas in der Karte zu zeigen. Das geht ekelig daneben. Zeigt lieber auf Gerichte auf dem Nebentisch.

Bei den Moslems (兰州拉面 - 很好吃!!) haengen uebrigends immer Fotos an der Wand, das ist noch bequemer.
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Beitrag von Dennis (CDS) »

Grufti hat geschrieben:Als ich in Taiwan war, war diese Art von Häusern in der Stadt.. der Normalfall..
Entweder als Geschäft / Restaurant / Werkstatt ....oder als Wohnzimmer, mit protziger Sitzgarnitur und blanken Steinfußboden genutzt, in das am Abend der Motorroller geschoben wurde...
Die kalten Leuchtstoffröhren gaben diesem Raum ein äußerst "gemütliches" Interieur, das auch im Winter mit nackten Füßen in Plastiklatschen betreten wurde... --natürlich ungeheizt..
Du wirst dich auch 30 Jahre danach heutzutage in Taiwan sehr heimisch fühlen. An der von dir beschriebenen Situation hat sich bislang rein gar nichts verändert. :lol:
HK_Yan hat geschrieben:Bei den Moslems (兰州拉面 - 很好吃!!) haengen uebrigends immer Fotos an der Wand, das ist noch bequemer.
In vielen Restaurants in Taiwan ebenso. Ich dachte, in China wäre es genau so. Ich hab hier schon Leute erlebt, die weder Chinesisch noch Englisch noch eine andere Sprache, die rein zufällig von einem Einheimischen verstanden werden könnte, beherrschten. Dennoch hatten sie gerade beim Essen mit die wenigsten Probleme. Und ein wenig Abenteuerlust beim Essen ist doch auch nicht verkehrt. :wink:
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