Bewerbung der Taiwan-Behörde um UN-Beitritt ist absurd
als ich nach china kahm war ich china relativ positiv gegeueber eingestellt. Ich dachte mir immer alles uebertriebene kacke von irgendwelchen koernerfressern.
aber nach einiger zeit macht sich doch ein gemischtes bild breit. Man hat in china ne geniale freiheit musik zu downloaden und andere copyright dinge zu umgehen. Aber wenns um echte politik geht hab ich die erfahrung gemacht das leute mit Geld und beziehungen immer weiterkommen. dabei ist es nicht wichtig ob sie in der politik selber aktiv sind es reicht wenn man jemanden kennt de es ist und leute die es sind kennen leute welche ich grad beschrieben habe.
das weiss ja eh jeder das problem ist nur das es voellig normal ist hier. Korruption gehoert zum guten ton und das ist das problem. ein sehr guter bekannter von mir hat en relativ hohes amt in der regierung(lokelregierung also nicht sooo hoch), falls er solche sachen ablehnt verliert er schneller seinen job als ihm lieb waehre oder bekommt zumindest probleme.
das geschieht auf Allen ebenen der politik in china. aber es ist nicht kompliziert es ist eher so
Der staerkere gewinnt. und staerke ist geld.
Das leute dieses system in den himmel heben mit unserioesen quellen ist nicht wirklich mein ding. Aber umgekehrt auch da man china einfach nur bedauern kann zu diesem selbstgeschaffenen system das sich durch akzeptabele mittel nicht aendern laesst.
PS ich rede generell nicht gerne ueber politik. also kann man das hier als ausnahme verstehen. Politik und Religion gehoeren unterm tisch....beides zusammen bedeutet rauswurf (altes kneipersprichwort).
aber nach einiger zeit macht sich doch ein gemischtes bild breit. Man hat in china ne geniale freiheit musik zu downloaden und andere copyright dinge zu umgehen. Aber wenns um echte politik geht hab ich die erfahrung gemacht das leute mit Geld und beziehungen immer weiterkommen. dabei ist es nicht wichtig ob sie in der politik selber aktiv sind es reicht wenn man jemanden kennt de es ist und leute die es sind kennen leute welche ich grad beschrieben habe.
das weiss ja eh jeder das problem ist nur das es voellig normal ist hier. Korruption gehoert zum guten ton und das ist das problem. ein sehr guter bekannter von mir hat en relativ hohes amt in der regierung(lokelregierung also nicht sooo hoch), falls er solche sachen ablehnt verliert er schneller seinen job als ihm lieb waehre oder bekommt zumindest probleme.
das geschieht auf Allen ebenen der politik in china. aber es ist nicht kompliziert es ist eher so
Der staerkere gewinnt. und staerke ist geld.
Das leute dieses system in den himmel heben mit unserioesen quellen ist nicht wirklich mein ding. Aber umgekehrt auch da man china einfach nur bedauern kann zu diesem selbstgeschaffenen system das sich durch akzeptabele mittel nicht aendern laesst.
PS ich rede generell nicht gerne ueber politik. also kann man das hier als ausnahme verstehen. Politik und Religion gehoeren unterm tisch....beides zusammen bedeutet rauswurf (altes kneipersprichwort).
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Um als Botschafterin nach Deutschland geschickt zu werden, solltest Du aber eine ähnliche berufliche Karriere wie der jetzigeSonnenschein hat geschrieben: Also habe ich Hoffnung, eines Tages als Botschaftlerin nach Deutschland geschickt zu werden!!!!
Botschafter vorweisen können.
Bernd
durch Intrigen, Ellenbogen, Beziehungen, harte Arbeit und kluge Sprüche, vllt. auch manchmal mit Gewalt... das ist genauso wie im Westen, aber der Unterschied ist, dass in China allein die Machthaber innerhalb Partei entscheiden wer an die Macht kommt und wer nicht, während man hier aber sowohl Zustimmung von der Partei-Führung und als auch von der Partei-Basis braucht, und dazu noch die Zustimmung vom Volk...Sonnenschein hat geschrieben:Und wie kommt man ins Politbuero und Zentralkommitee? Mit Ellenbogen und Waffen? Man muss da schon ein Ansehen unter den Mitgliedern haben.
in der KPCh wird es wohl ähnlich ablaufen, aber die sind numal Kaderparteien und keine "Ein-Mann-Diktaturen" wie zu Zeiten Stalins oder Maos... es entscheidet halt aber trotzdem immer noch eine nicht demokratisch gewählte Minderheit über die Mehrheit im Land...chinavelo hat geschrieben:Inwieweit es Demokratie innerhalb der Partei gibt, kann ich nicht beurteilen, aber es ist allgemein bekannt, daß es beispielsweise im Politbüro der KPdSU demokratisch im westlichen Sinne zuging. Beschlüsse in diesem Greminium wurden, man mag es kaum glauben, durch Mehrheitsentscheidungen gefällt. Der Generalsekretär der Partei konnte keine einsamen Beschlüsse fassen sondern mußte seine Genossen im Politbüro von der Notwendigkeit dieses und jenes überzeugen. Und wenn er keine Mehrheit fand, war die Angelegenheit vom Tisch.Sonnenschein hat geschrieben: Innerhalb der Partei gibt schon Demokratie.
Bernd
letztlich aber schon, wenn die Minderheit sich demokratisch nicht absetzen lässt...chinavelo hat geschrieben:Was aber nicht zwangsläufig negativ sein muß.Koxinga hat geschrieben:... es entscheidet halt aber trotzdem immer noch eine nicht demokratisch gewählte Minderheit über die Mehrheit im Land...
Bernd
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Jetzt verwechselst Du etwas. Ich spreche nicht von den Entscheidungsträgern sondern von den Entscheidungen. Ob ein demokratischer oder ein nicht-demokratischer Staat Gesetze, Beschlüsse oder sonstige Verordnungen erläßt, ist unerheblich. Sowohl hier als auch dort können sie richtig und/oder falsch sein. Unter Umständen weiß man das erst nach Jahren oder Jahrzehnten. Und zu denken, in der Demokratie wird schon alles richtig gemacht, ist ein Trugschluß. Der Vorteil der Demokratie ist halt, daß ich die Abgeordneten nach 4 oder 5 Jahren abwählen kann, wenn sie Mist machen und hoffen, die neuen Parlamentarier können es besser machen.Koxinga hat geschrieben:letztlich aber schon, wenn die Minderheit sich demokratisch nicht absetzen lässt...chinavelo hat geschrieben:Was aber nicht zwangsläufig negativ sein muß.Koxinga hat geschrieben:... es entscheidet halt aber trotzdem immer noch eine nicht demokratisch gewählte Minderheit über die Mehrheit im Land...
Bernd
Bernd
ja da habe ich Dich mißverstanden, an deiner obigen Aussage ist auch nichts auszusetzen, da bin nämlich genau Deiner Meinung, der Vorteil ist nämlich, dass Entscheidungen demokratisch zurückgenommen werden können, ein absolutistischer Herrscher kann schliesslich auch gute Entscheidungen treffen, aber bei falschen muss man nicht unbedingt davon ausgehen, dass dies auch zurückgenommen wird... mir ging es darum, dass die Entscheidungstreffer zumindest demokratisch legitimiert sind Entscheidungen zu treffen, unabhängig davon, ob sie nun richtig sind oder falsch...chinavelo hat geschrieben:Jetzt verwechselst Du etwas. Ich spreche nicht von den Entscheidungsträgern sondern von den Entscheidungen. Ob ein demokratischer oder ein nicht-demokratischer Staat Gesetze, Beschlüsse oder sonstige Verordnungen erläßt, ist unerheblich. Sowohl hier als auch dort können sie richtig und/oder falsch sein. Unter Umständen weiß man das erst nach Jahren oder Jahrzehnten. Und zu denken, in der Demokratie wird schon alles richtig gemacht, ist ein Trugschluß. Der Vorteil der Demokratie ist halt, daß ich die Abgeordneten nach 4 oder 5 Jahren abwählen kann, wenn sie Mist machen und hoffen, die neuen Parlamentarier können es besser machen.Koxinga hat geschrieben:letztlich aber schon, wenn die Minderheit sich demokratisch nicht absetzen lässt...chinavelo hat geschrieben: Was aber nicht zwangsläufig negativ sein muß.
Bernd
Bernd
Re: Bewerbung der Taiwan-Behörde um UN-Beitritt ist absurd
Hier sind 2 sehr gute Artikeln über Taiwans Sachlage zu den UN-Anträgen:
http://diepresse.com/home/recht/rechtal ... 3/index.do
http://diepresse.com/home/recht/rechtal ... elChannel=
http://diepresse.com/home/recht/rechtal ... 3/index.do
http://diepresse.com/home/recht/rechtal ... elChannel=
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TaugeNix
Re: Bewerbung der Taiwan-Behörde um UN-Beitritt ist absurd
Warum auch, wenn Taiwan ein Teil Chinas ist? Mainland sieht das so, die UN sieht das so, die Weltgemeinschaft sieht das ueberwiegend so..Die Resolution 2758 bestimmt, dass ab 1971 die Vertreter der VRC und nicht Taiwans China in der UNO vertreten dürfen. Nichts wird darüber gesagt, wer Taiwan und seine 23 Millionen Einwohner vertritt.
Uhm, die -warum auch immer- Meinung und Haltung der UN, der meisten Laender der Erde, des MrdVolkes der VR ist also keine politische und insbesondere RECHTLICHE Realitaet?Die VRC leitet daraus aber ab, dass ihr Anspruch auf Vertretung des taiwanesischen Volkes inkludiert wäre, denn sie sieht Taiwan als eine, wenn auch abtrünnige, Provinz der VRC. Diese gebetsmühlenartig wiederholte Einschätzung widerspricht jedoch der politischen und rechtlichen Realität.
Hmm, dann habe ich was im Voelkerrecht nicht verstanden..
Und nochwas direkt von der Propagandaquelle:
ich seh hier ab und zu ein paar Stellungnahmen des Chefs fuer Taiwanangelegenheiten, er sprach gerade in New York vor ein paar anderen einflussreichen Chinesen. Dort wurde gerade wieder ebenjenes zur Sprache gebracht, ein China, eine Fuehrung.
Alles andere wird niemals akzeptiert.
Ach ja, bevor mich hier jemand falsch versteht:
mir ist Taiwan eigentlich egal. Sollen sie doch unabhaengig sein.
Nur: mir ist China nicht egal - und ich fuerchte, eine Unabhaengigkeit wird weitreichende (negative) Konsequenzen fuer Mainland mit sich bringen, Stichwort andere Sezessionsbewegungenen (Xinjiang und seine Uiguren, etc.), sowie ein militaerisches Eingreifen.
Deswegen (und nur deswegen, kein geschichtlicher Hintergrund usw.) bin ich gegen eine Unabhaengigkeit. Wenn ich mal was anderes schrieb, dann mit dieser Intention - auch wenn man sie vielleicht nicht rauslesen konnte
Gruss,
TaugeNix`bleibt gespannt (aber denkt, dass zu unseren Lebzeiten eh nix mehr passieren wird)
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Dennis (CDS)
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Re: Bewerbung der Taiwan-Behörde um UN-Beitritt ist absurd
TaugeNix, das Eine hängt doch nun aber mal mit dem Anderen zusammen, wie du ja selbst erkennst. Hör doch bitte auf in einem Teil deiner Beiträge zu schreiben, dass dir etwas eigentlich egal ist, um im anderen Teil darauf zu verweisen, dass es dir von der Sache her gar nicht egal sein kann. Was dir wahrscheinlich egal ist, ist das Wohl der Menschen in Taiwan. Gut, man kann wirklich nicht alle Völker gleich viel in sein Herz schließen. Man sollte aber allen die gleichen Rechte zusprechen. Mit deiner Begründung hast du aber sogleich viele Millionen Taiwaner beleidigt, die in den vergangenen Jahrzehnten oftmals mit dem Verlust ihres Lebens für ein besseres Taiwan gekämpft und sich ihre Eigenständigkeit redlich verdient haben. Wir hatten diese Diskussionen ja schon etliche Male und fast jedes Mal endete der Disput dann mit deinem Entschluss sich nicht mehr weiter darüber auszulassen, da es von unserer Seite eh nichts bringe, wo ich auch vollkommen zustimme. Also, lass es doch einfach bitte oder vermeide solche Aussagen, wenn du sie nicht halten kannst. Du hattest mal geschrieben, dass du anfängst dich für Taiwan zu interessieren, was ist daraus geworden? Ehrlich gesagt bin ich leicht schockiert zu lesen, dass du das Recht zur Selbstbestimmung einem territorialem Einheitswahn unterordnest. Wenn die Politik in China nicht in der Lage ist, etwaige Unabhängigkeitsbestrebungen außer mit Kriegsdrohungen in den Griff zu bekommen, wie fähig ist diese Politik überhaupt in der Führung eines Staates zum Wohle aller seiner Bürger, wie immer so schön propagiert? Ich würde mir mal Gedanken darüber machen, was alles für China negative Konsequenzen haben kann, wenn Taiwan tatsächlich vereinnahmt wird. Das Recht ihre Meinung auf der Straße kundgeben zu können, das werden sich die Taiwaner nämlich mit Sicherheit nicht mehr nehmen lassen. Verrat mir dann mal, wie die "eine Führung" damit umgehen wird.
Falls jemand übrigens meint, dieser Beitrag wäre in "hot blood" geschrieben, den muss ich leider enttäuschen. In 5 Tagen habe ich Urlaub und bis dahin wird mich nichts mehr aus der Ruhe bringen lassen, nicht mal TaugeNix!
Falls jemand übrigens meint, dieser Beitrag wäre in "hot blood" geschrieben, den muss ich leider enttäuschen. In 5 Tagen habe ich Urlaub und bis dahin wird mich nichts mehr aus der Ruhe bringen lassen, nicht mal TaugeNix!
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TaugeNix
Re: Bewerbung der Taiwan-Behörde um UN-Beitritt ist absurd
Hmm..
Ja, mein Interesse fuer Taiwan ist recht schnell abgestumpft bzw. verschwunden, da es sich fuer mich nicht lohnt, die Augen vor der Realitaet zu verschliessen.
Und deshalb jetzt ja auch mein Beitrag, dass Taiwan von mir aus ruhig Unabhaengig sein kann, dies jedoch einfach dank der Konsequenzen NICHT vorstellbar ist, jedenfalls nicht fuer mich und scheinbar fuer den Rest der Welt.
Ausserdem bezog ich mich darauf, dass die Nichtanerkennung Taiwans seitens der UN, der Weltgemeinschaft usw. durchaus rechtliche und tatsaechliche Realitaeten darstellen, was selbst du nicht bestreiten wirst koennen, ebensowenig wie ich bestreite, dass Taiwan durchaus die Anforderungen eines unabhaengigen Landes erfuellt (und einen solchen Status de facto ja traegt), aber eben NICHT ist, und das nicht nur fuer die VRC.
Warum und mit welcher Legitimation dies so ist, ist eine andere Seite ueber die man herzlich streiten kann. Ich fuer meinen Teil sehe beide Seiten mit Argumenten gefuettert, welche besser sind, lasse ich aber dahingestellt, da dies eben im moment von dem Faktum der EIN CHINA-Politik unter der Fuehrung der KPCh ueberlagert wird.
Die Beleidigung der aufopferungsvoll Kaempfenden erkenne ich jedoch nicht. Es gibt seperatistische Bewegungen ueberall auf der Welt, sei es fuer ein unabhaengiges Kurdistan, Baskenland, Catalonien, Nordirland, usw. Damit will ich keinen Vergleich zwischen diesen Beispielen herstellen, nur die Gemeinsamkeit der Speratismusbewegung aufzeigen. Fuer die "Kaempfer" mag es ein Kampf fuer Freiheit und Unabhaengigkeit sein, fuer die andere Seite sind es zu unterbindende Sezessionsstroemungen. Und da ich auf der Seite stehe, die Realitaet zu akzeptieren, wie sie sich im Moment nunmal darstellt, ist es fuer mich (und mein "mehr ins Herz geschlossene" Mainland) eben eine Sezessionsbewegung.
Wenn es eine gesichtswahrende und ohne aufgezeigte Konsequenzen folgende Loesung gibt, her damit.
Das Mainland grosse Probleme hat, demokratische Strukturen nur im Ansatz zu akzeptieren, ist ein anderes Thema, ueber das ich mich gerne auslassen kann, wobei wir dabei wahrscheinlich eh schnell auf denn gleichen Nenner "Es muss sich dahingehend was aendern" kommen werden.
Nochwas zu meinem oftmals gern genommenen Ende der Diskussion: wie gesagt, Taiwan ist mir eigentlich egal. Nicht egal ist mir jedoch das Schicksal Mainlands. Und das ich dieses hoeher als das Schicksal von Millionen taiwanesischen Chinesen bewerte, ist meine subjektive Meinung, die zwar politisch unkorrekt sein mag, aber einfach so ist.
Eine Dikussion, ob Taiwan es verdient haette oder ob der geschichtliche Hintergrund dieses so fordert, unabhaengig zu sein, ist in meinen Augen fruchtlos, solang die Realitaeten einfach andere sind, zumindest die auf dem Papier. Daran aendern auch Dikussionen nichts.
Und so lange nehme ich mir das Recht heraus, darauf hinzuweisen, dass diese Sezessionsbewegungen wohl niemals ueber den Ansatz hinauskommen werden, jedenfalls nicht, wenn es nach der Meinung der Weltgemeinschaft und natuerlich der VR geht.
Gruss,
TaugeNix`ganz relaxt..
Ja, mein Interesse fuer Taiwan ist recht schnell abgestumpft bzw. verschwunden, da es sich fuer mich nicht lohnt, die Augen vor der Realitaet zu verschliessen.
Und deshalb jetzt ja auch mein Beitrag, dass Taiwan von mir aus ruhig Unabhaengig sein kann, dies jedoch einfach dank der Konsequenzen NICHT vorstellbar ist, jedenfalls nicht fuer mich und scheinbar fuer den Rest der Welt.
Ausserdem bezog ich mich darauf, dass die Nichtanerkennung Taiwans seitens der UN, der Weltgemeinschaft usw. durchaus rechtliche und tatsaechliche Realitaeten darstellen, was selbst du nicht bestreiten wirst koennen, ebensowenig wie ich bestreite, dass Taiwan durchaus die Anforderungen eines unabhaengigen Landes erfuellt (und einen solchen Status de facto ja traegt), aber eben NICHT ist, und das nicht nur fuer die VRC.
Warum und mit welcher Legitimation dies so ist, ist eine andere Seite ueber die man herzlich streiten kann. Ich fuer meinen Teil sehe beide Seiten mit Argumenten gefuettert, welche besser sind, lasse ich aber dahingestellt, da dies eben im moment von dem Faktum der EIN CHINA-Politik unter der Fuehrung der KPCh ueberlagert wird.
Die Beleidigung der aufopferungsvoll Kaempfenden erkenne ich jedoch nicht. Es gibt seperatistische Bewegungen ueberall auf der Welt, sei es fuer ein unabhaengiges Kurdistan, Baskenland, Catalonien, Nordirland, usw. Damit will ich keinen Vergleich zwischen diesen Beispielen herstellen, nur die Gemeinsamkeit der Speratismusbewegung aufzeigen. Fuer die "Kaempfer" mag es ein Kampf fuer Freiheit und Unabhaengigkeit sein, fuer die andere Seite sind es zu unterbindende Sezessionsstroemungen. Und da ich auf der Seite stehe, die Realitaet zu akzeptieren, wie sie sich im Moment nunmal darstellt, ist es fuer mich (und mein "mehr ins Herz geschlossene" Mainland) eben eine Sezessionsbewegung.
Wenn es eine gesichtswahrende und ohne aufgezeigte Konsequenzen folgende Loesung gibt, her damit.
Das Mainland grosse Probleme hat, demokratische Strukturen nur im Ansatz zu akzeptieren, ist ein anderes Thema, ueber das ich mich gerne auslassen kann, wobei wir dabei wahrscheinlich eh schnell auf denn gleichen Nenner "Es muss sich dahingehend was aendern" kommen werden.
Nochwas zu meinem oftmals gern genommenen Ende der Diskussion: wie gesagt, Taiwan ist mir eigentlich egal. Nicht egal ist mir jedoch das Schicksal Mainlands. Und das ich dieses hoeher als das Schicksal von Millionen taiwanesischen Chinesen bewerte, ist meine subjektive Meinung, die zwar politisch unkorrekt sein mag, aber einfach so ist.
Eine Dikussion, ob Taiwan es verdient haette oder ob der geschichtliche Hintergrund dieses so fordert, unabhaengig zu sein, ist in meinen Augen fruchtlos, solang die Realitaeten einfach andere sind, zumindest die auf dem Papier. Daran aendern auch Dikussionen nichts.
Und so lange nehme ich mir das Recht heraus, darauf hinzuweisen, dass diese Sezessionsbewegungen wohl niemals ueber den Ansatz hinauskommen werden, jedenfalls nicht, wenn es nach der Meinung der Weltgemeinschaft und natuerlich der VR geht.
Gruss,
TaugeNix`ganz relaxt..
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Dennis (CDS)
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- Registriert: 13.04.2006, 07:22
- Wohnort: Taiwan
Re: Bewerbung der Taiwan-Behörde um UN-Beitritt ist absurd
Also bist du nichts weiter als ein Ja-Sager mit der Ansicht, dass es sich nicht lohnt für etwas zu kämpfen, was es deiner subjektiven Meinung nach nicht geben kann. So einfach kann die Welt sein.
Danke für die Erläuterung.
Danke für die Erläuterung.
-
TaugeNix
Re: Bewerbung der Taiwan-Behörde um UN-Beitritt ist absurd
Sagen wir es so: in der Taiwan-Frage, ja 
Denn dort bin ich ganz pragmatisch oder von mir aus auch opportunistisch veranlagt, also halte ich es mit der Meinung, die mir am nuetzlichsten erscheint. Und dies ist aus o.g. Gruenden zufaelligerweise die der restlichen Welt.
Was den Rest meines Daseins anbelangt wage ich meine Profilierung als Ja-Sager jedoch stark anzuzweifeln.
Gruss,
TaugNix^... mache mir die Welt wie sie mir gefaellt
Denn dort bin ich ganz pragmatisch oder von mir aus auch opportunistisch veranlagt, also halte ich es mit der Meinung, die mir am nuetzlichsten erscheint. Und dies ist aus o.g. Gruenden zufaelligerweise die der restlichen Welt.
Was den Rest meines Daseins anbelangt wage ich meine Profilierung als Ja-Sager jedoch stark anzuzweifeln.
Gruss,
TaugNix^... mache mir die Welt wie sie mir gefaellt
Re: Bewerbung der Taiwan-Behörde um UN-Beitritt ist absurd
In dem Zusammenhang vielleicht interessant, daß eine Studentin heute in einem Referat über soziale Harmonie in China das Thema Taiwan erwähnte:
Ihrer Ansicht nach (oder auch vielleicht nur der kopierten Ansicht nach) ist es für die soziale Harmonie förderlich, Krieg gegen Taiwan zu führen, sollte dieses sich formell lossagen.
Mir sind da doch fast die Augen aus dem Kopf gefallen. Auf meine Nachfrage hin konnte mir dann aber keiner wirklich erklären, wie sich Krieg (& dann noch gegen die angeblich eigenen Landsleute) mit Harmonie verträgt.
Andererseits wollten mir auch nicht allzuviele glauben (aber doch immerhin einige), als ich erklärte, daß Krieg einfach nur Scheiße ist.
Ihrer Ansicht nach (oder auch vielleicht nur der kopierten Ansicht nach) ist es für die soziale Harmonie förderlich, Krieg gegen Taiwan zu führen, sollte dieses sich formell lossagen.
Mir sind da doch fast die Augen aus dem Kopf gefallen. Auf meine Nachfrage hin konnte mir dann aber keiner wirklich erklären, wie sich Krieg (& dann noch gegen die angeblich eigenen Landsleute) mit Harmonie verträgt.
Andererseits wollten mir auch nicht allzuviele glauben (aber doch immerhin einige), als ich erklärte, daß Krieg einfach nur Scheiße ist.
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