und wie gesagt, so kalt kann man nur so lange argumentieren, wie es um die Kinder anderer Leute gehtonscho hat geschrieben:Da ist mir eine Ohnmacht des Staates in einer absolut winzigen Zahl aller Fälle lieber
Hinrichtungen in China
-
wuseltiger
- VIP

- Beiträge: 1667
- Registriert: 18.03.2007, 21:25
Wenn es um soetwas geht, muss man rational bleiben und ich bezweifle, dass Eltern, deren Kind entführt wurde, rational sind (was natürlich mehr als verständlich ist). Aber wie gesagt: Wie oft passiert denn soetwas?wuseltiger hat geschrieben:und wie gesagt, so kalt kann man nur so lange argumentieren, wie es um die Kinder anderer Leute gehtonscho hat geschrieben:Da ist mir eine Ohnmacht des Staates in einer absolut winzigen Zahl aller Fälle lieber
- chinavelo
- VIP

- Beiträge: 1129
- Registriert: 02.10.2006, 11:20
- Wohnort: Rhein-Main-Gebiet
- Danksagung erhalten: 2 Mal
Schon die Gewaltandrohung einem Tatverdächtigen gegenüber ist in D strafbar. Im Entführungsfall Jakob von Metzler wurde der Frankfurter Vize-Polizeipräsident Wolfgang Daschner deswegen zu einer Geldstrafe verurteilt.wuseltiger hat geschrieben: Was ist aber wenn das eigene Kind gerettet werden koennte, in dem man dem Entführer Gewalt antut? (Wie hieß der kleine? Markus? 9 Jahre...).
Bernd
-
wuseltiger
- VIP

- Beiträge: 1667
- Registriert: 18.03.2007, 21:25
- chinavelo
- VIP

- Beiträge: 1129
- Registriert: 02.10.2006, 11:20
- Wohnort: Rhein-Main-Gebiet
- Danksagung erhalten: 2 Mal
Für die Eltern, die es betrifft, jedenfalls einmal zu viel!onscho hat geschrieben: Wenn es um soetwas geht, muss man rational bleiben und ich bezweifle, dass Eltern, deren Kind entführt wurde, rational sind (was natürlich mehr als verständlich ist). Aber wie gesagt: Wie oft passiert denn soetwas?
Bernd
Ein sehr gutes Beispiel (das mit Markus).
Es kann nicht sein das sich der (nicht nur mutmassliche, sondern schon überführte) Täter sich hinter seinen Rechten verschanzt solange eine eventuelle Möglichkeit besteht das Kind noch lebend zu finden.
Alles, aber auch alles, sollte dann erlaubt sein um den Täter zu Aussagen zu zwingen.
Es kann nicht sein das sich der (nicht nur mutmassliche, sondern schon überführte) Täter sich hinter seinen Rechten verschanzt solange eine eventuelle Möglichkeit besteht das Kind noch lebend zu finden.
Alles, aber auch alles, sollte dann erlaubt sein um den Täter zu Aussagen zu zwingen.
* Es gibt Reis, Baby!
-
wuseltiger
- VIP

- Beiträge: 1667
- Registriert: 18.03.2007, 21:25
Der Junge hieß Jakob, Markus heißt der Täter (war mein Fehler).
Der Täter sitzt heute uebrigens in aller Ruhe im Knast und wartet auf seine Entlassung, hat tatkräftig mitgeholfen, dass der Polizeichef verurteilt wurde und reizt die Öffentlichkeit mit seiner "Stiftung".
Ich würde mir mehr Polizeichefs mit den cochones wünschen...
Der Täter sitzt heute uebrigens in aller Ruhe im Knast und wartet auf seine Entlassung, hat tatkräftig mitgeholfen, dass der Polizeichef verurteilt wurde und reizt die Öffentlichkeit mit seiner "Stiftung".
Ich würde mir mehr Polizeichefs mit den cochones wünschen...
-
wuseltiger
- VIP

- Beiträge: 1667
- Registriert: 18.03.2007, 21:25
-
wuseltiger
- VIP

- Beiträge: 1667
- Registriert: 18.03.2007, 21:25
-
wuseltiger
- VIP

- Beiträge: 1667
- Registriert: 18.03.2007, 21:25
- Pengembara
- Forumexperte

- Beiträge: 293
- Registriert: 06.08.2005, 20:20
- Wohnort: leider wieder Deutschland
Ich bin absolut gegen Folter (und Todesstrafe sowieso).
Nach ein paar Minuten im Netzt habe ich diese Seite hier gefunden http://www.stop-torture.de/resolution.html und kann mich mit der dort abgedruckten Meinung absolut identifizieren.
Wenn wir Folter und Todesstrafe tolerieren, wie können wir dann noch über Länder wie Burma urteilen. Wenn man Folter zulässt, egal in welchen Fall, ist der so genannte Rechtsstaat dem Untergang geweiht.
Nach ein paar Minuten im Netzt habe ich diese Seite hier gefunden http://www.stop-torture.de/resolution.html und kann mich mit der dort abgedruckten Meinung absolut identifizieren.
Wenn wir Folter und Todesstrafe tolerieren, wie können wir dann noch über Länder wie Burma urteilen. Wenn man Folter zulässt, egal in welchen Fall, ist der so genannte Rechtsstaat dem Untergang geweiht.
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden. - Rudolf Herzog (1869-1943)
-
wuseltiger
- VIP

- Beiträge: 1667
- Registriert: 18.03.2007, 21:25
Ich bin auch gegen Folter und die Todesstrafe.
Ich moechte nur darauf hinweisen, dass nicht immer alles so einfach ist, wie es zu sein scheint.
In D brauchen wir die Todesstrafe sicher nicht.
Aber nehmen wir z.b.ein bettelarmes Land irgendwo am Arsch der Welt.
Es fällt doch schwer, diesem Land zu erklären, warum es Schwerverbrecher ein Leben lang ernähren und gut versorgen soll, wenn sie nicht einmal genug Schulen und Krankenhäuser für den Rest der Gesellschaft hat..
Also plakativ zu sagen ich finde die Todesstrafe schlimm, ist zwar ne nette Sache, aber sehr pauschal.
Ich moechte nur darauf hinweisen, dass nicht immer alles so einfach ist, wie es zu sein scheint.
In D brauchen wir die Todesstrafe sicher nicht.
Aber nehmen wir z.b.ein bettelarmes Land irgendwo am Arsch der Welt.
Es fällt doch schwer, diesem Land zu erklären, warum es Schwerverbrecher ein Leben lang ernähren und gut versorgen soll, wenn sie nicht einmal genug Schulen und Krankenhäuser für den Rest der Gesellschaft hat..
Also plakativ zu sagen ich finde die Todesstrafe schlimm, ist zwar ne nette Sache, aber sehr pauschal.
- Pengembara
- Forumexperte

- Beiträge: 293
- Registriert: 06.08.2005, 20:20
- Wohnort: leider wieder Deutschland
Es mag ja pauschal sein, aber wenn man einem Land zugesteht das Todesstrafe Ordnung ist, wie kann man dann dem nächsten Land sagen, dass es moralisch verwerflich ist?
Ich kann pauschal sagen: Todesstrafe und Folter sollte es nicht geben, das sollte das Ziel sein. Das das leider nicht der Fall ist und teilweise nicht mal praktikabel ist, dessen bin ich mir bewusst, aber warum sollte ich deshalb von meiner Meinung abweichen, dass ich gegen Todesstrafe und Folter bin?
Ich kann pauschal sagen: Todesstrafe und Folter sollte es nicht geben, das sollte das Ziel sein. Das das leider nicht der Fall ist und teilweise nicht mal praktikabel ist, dessen bin ich mir bewusst, aber warum sollte ich deshalb von meiner Meinung abweichen, dass ich gegen Todesstrafe und Folter bin?
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden. - Rudolf Herzog (1869-1943)
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast
