Fragen zu chinesischen Geschichte

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
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meimei
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Beitrag von meimei »

Ich bin fassungslos. Oder vielleicht schon zu alt
Darf ich dich zitieren, dave2k?
Nein, zu alt bist du nicht. Ich bin gerade 20 geworden und auch ziemlich fassunglos. Oder bin ich auch schon zu alt?:-)
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Grufti
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Re: Fragen zu chinesischen Geschichte

Beitrag von Grufti »

wuseltiger hat geschrieben:
Grufti hat geschrieben: erst einmalk willkommen in unserem Forum.. :wink:
Wenn ich jetzt pedantisch wäre würde ich sagen: "Ich kenne das Wort einmalk nicht.. Meinst du einmal?"

Aber ich habe besseres zu tun ;)
"einmalk " das war ein sogenannter "dicker Finger" !! :oops: :lol:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
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dave2k
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Beitrag von dave2k »

Tja ich Glückspilz mein Lehrer war krank und ich werde erst nach den Ferien den Test schreiben.

ps: mit ausfuehrlich meinte ich keine Antworten wie sie in Wikipedia stehen, wo man für eine Antwort 2-4 Stunden lesen muss ...

Aso und die Sätze die ich formuliert habe als Beispiel, waren natuerlich nicht alles !

1. interessiert mich China und 2. möchte ich ja gute Noten in Geschichte bekommen...
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farandor
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Beitrag von farandor »

Na,
dann halt Dich mal ran.

Hast ja nun 2 Wochen Zeit oder? :wink:
Lesen bedeutet seiner Seele den Weg ins Abenteuerland zu öffnen


http://www.forum.chinaseite.de/forum48.html Das Buchprojekt,schaut mal rein!
dave2k
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Beitrag von dave2k »

Trotzdem waere ich dankbar, wenn mir der ein oder andere helfen würde 8)
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SimonSayz
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Beitrag von SimonSayz »

Ich glaube 2 Wochen sind mehr als genug Zeit, sich mit der Materie zu beschäftigen. Du hast 13 Stichpunkte aufgeschrieben, im Idealfall beschäftigst du dich an einem Tag explizit mit 1 Thema und schreibst nur das nötigste raus. Wenn du nicht mehr weiter kommen solltest kannst du hier immernoch deine Fragen loswerden. Am letzten Tag kannst du dann eine Zusammenfassung deiner Mitschriften erstellen.

Leih dir ein paar Bücher über die Themen aus, erarbeite das Ganze mit einem Freund/Klassenkameraden, geh in die Bib da wirst du kaum abgelenkt . . . . Aber von uns verlangen, dich damit zu zutexten wovon nicht mal 10% gebraucht werden ist schon fast dreist!
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dave2k
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Beitrag von dave2k »

wie euch schon aufgefallen ist, uebe ich nicht so gerne.
Ich wuerde gerne die Tage Bücher kaufen um meinen Lernwillen zu erhöhen quasi. Ich habe allgemein das Problem, dass ich sehr ungern lerne. Sicher weil ich kein richtiges Lernsystem besitze ...

Also wenn ihr mir da weiterhelfen koenntet, waere ich euch sehr dankbar !
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HK_Yan
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Beitrag von HK_Yan »

dave2k hat geschrieben:ps: mit ausfuehrlich meinte ich keine Antworten wie sie in Wikipedia stehen, wo man für eine Antwort 2-4 Stunden lesen muss ...
Du solltest lernen wie man effektiv liest und aus Texten Informationen saugt. Innerhalb einer Stunde hatte ich aus Wiki die Basisinfo zu allen Fragen.
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Sonnenschein
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Beitrag von Sonnenschein »

SimonSayz hat geschrieben:

Simon, der morgen auch eine Klausur schreibt und trotz Hardcorelernen nix im Kopf hat. Oh, sollte auch mal langsam die letzten paar Seiten im Skript auswendig lernen und schlafen gehen.
Simon, was ist der Unterschied zwischen Klausur und Test?
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Selket
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Beitrag von Selket »

Apopro chinesische geschichte.

Ich hab dauernd streit mit meiner freundin ueber einen punkt.

die chinesen sagen das Chiang kai cheks truppen feige waren und jedes gefecht aus dem weg gingen.

Ich hingegen weiss das es genau umgekehrt war das 99% aller gefechte mit
china vs japan auf Chiangs ruecken ausgetragen wurden.


Nur haben wir beide ein problem Wir beharren auf unseren positionen. Ich brauche handfeste beweise fuer das eine oder andere also videos oder sowas weil auf die geschichtsbuecher wikis usw antwortet sie nur "INFARME LUEGEN".
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Beitrag von Grufti »

die chinesen sagen das Chiang kai cheks truppen feige waren und jedes gefecht aus dem weg gingen.
Das wundert mich einerseits ...und andererseits nicht

Es wundert mich, weil der Sieg der Kommunisten durch die angebliche Feigheit der KMT Soldaten garnicht so großartig erscheint..
anderseits wundert es mich nicht...denn da die KMT den Kampf um die Vorherrschaft in China verloren hatte, hatte sie aus dem chinesischen Geschichtsverständnis heraus das "Mandat des Himmels " verloren..

..und eine räudigen Hund kann man leichter und viel lieber treten...
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Beitrag von belrain »

Selket hat geschrieben: Nur haben wir beide ein problem Wir beharren auf unseren positionen. Ich brauche handfeste beweise fuer das eine oder andere also videos oder sowas weil auf die geschichtsbuecher wikis usw antwortet sie nur "INFARME LUEGEN".
Also, solange du kein Parteimitglied dazu bringst eine eidesstattliche Erklärung abzugeben, dass es so war wie du sagst, wird alles von deiner Frau als Lüge erklärt - so wurde es ihr von Kindesbeinen an beigebracht. Alles, was die KP in einem schlechten Licht zeigt ist gelogen, Hetzkampagne des Westens etc :wink:
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belrain
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Beitrag von belrain »

dave2k hat geschrieben: Also damit mich niemand falsch versteht : Es würde reichen wenn ihr alles zusammenfassen wuerdet Quasi wie Revolution wurde schon immer dazu benutzt, sich eines unfähigen oder unwürdigen Herrschers zu entledigen und ein paar Infos zur Revolution. Quasi maximal 5 Sätze zu jedem Begriff, wobei 3 wahrscheinlich auch schon reichen würden.
Sei wenigstens ehrlich und schreib das du nur zu faul bist, um alles selbst zu erarbeiten.

So gesehen frage ich mich, wie du bisher deine Klausuren bestanden hast.
Und wenn du wirklich auch Chinainteresse hättest, würde es dir nichts ausmachen 2, 3 oder 10 Stunden Text zu lesen und die für dich wichtigen Punkte zu extrahieren.

Wenn ich mir dann noch überlege, dass deine Generation mal meine Rente zahlen soll - Bild

Im Grunde sind die hier schreibenden Leute echt hilfsbereit und haben schon viel für Andere getan - aber zu erwarten das sich diese Leute für dich Stundenlang hinsetzen und deine Arbeit machen ist ziemlich dreist.

Und stell dir mal vor, da wäre ein Spassvogel dabei, der dir einige nette Daten und Fakten verdreht Bild
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Beitrag von hifi »

Selket hat geschrieben:Apopro chinesische geschichte.

Ich hab dauernd streit mit meiner freundin ueber einen punkt.

die chinesen sagen das Chiang kai cheks truppen feige waren und jedes gefecht aus dem weg gingen.

Ich hingegen weiss das es genau umgekehrt war das 99% aller gefechte mit
china vs japan auf Chiangs ruecken ausgetragen wurden.


Nur haben wir beide ein problem Wir beharren auf unseren positionen. Ich brauche handfeste beweise fuer das eine oder andere also videos oder sowas weil auf die geschichtsbuecher wikis usw antwortet sie nur "INFARME LUEGEN".
Nun, das wundert mich nicht, wie die Position von Deiner Freundin ist. Das entspricht auch genau die Geschichte zu dieser Zeit, die ich in einer chinesischen Schule in der 80er Jahre gelernt habe.
Aber ich wundere mich jedoch ein bißchen über die Zahl 99%, die Du genannt hast.
Ich glaube, die Wahrheit könnte eher irgendwo dazwischen liegen.

Fakt ist, dass die Truppen von Chiang Kai Chek damals die Regierungstruppen von China waren. Also sowohl zahlenmässig als auch technisch wesentlich massiger und überlegener waren, als die rote Armee. Daher ist es auch selbstverständlich, dass die meisten Gefechte gegen die Japaner von diesen Truppen durchgeführt waren. Fakt ist aber auch, dass die Kommunisten zu dieser Zeit auch gegen die Japaner kämpften, aber ihre Bewegungsräume waren kleiner und diese konzentrierten sich in norden.

Bemerkenswert war die Rolle der USA in dieser Zeit. Während Chiang Kai Chek am Anfang voll damit beschäftigt war, die Kommunisten vollständig zu vernichten, kammen die Amies hinzu und versuchten zwischen den streitenden Chinesen zu vermitteln. Was in China nicht jeder weiß ist, dass die USA bei der Beendigung des Bürgerkriegs um gemeinsam gegen den äußeren Feind zu kämpfen eine zentrale Rolle gespielt hatte. Auch in der Verhandlung zwischen Japan und USA während dieser Zeit war China eins der sehr wichtigen Themen der Auseinandersetzungen, wo es letztendlich zu keiner Einigung kamm und Japan sich beschloss, einen ersten Schlag gegen die amerikanische Flotte in Pazifik durchzuführen. Mit der Einigung zwischen KMT und KP wurde die rote Armee offiziell zur 8. Armee der chinesischen Streitkräfte und die Kommunisten zogen sogar die Uniform des vormals verhassten Feindes an.

Wie die Truppenmoral in Chang Kai Chek's Armee zu dieser Zeit war, kann ich nicht sagen. Fest steht, dass sie die Besetzung Chinas durch die Japaner nicht wirklich effektiv aufhalten konnten. Fest steht aber auch, dass die Städte nicht wiederstandslos aufgegeben wurden waren. Bei der Invasion von Shanghai ranten die Japaner zum Teil gegen deutschen Waffen und deutschen Stahlhelme an, da Deutschland vor dem Ausbruch des 2. Weltkriegs an der Modernisierung der chinesischen Armee beteiligt war, wodurch Japan in Berlin sogar offiziell protestierte. Und die Gefechte in Shanghai und auch vor Nanjing waren heftig. Ich weiß nicht, wie stark die Verluste bei der Japaner war, aber die Massake von Nanjing zeigte die Zorn der Japaner. Natürlich sollten die Gräueltaten eher dazu dienen, den weiteren Widerstand zu brechen. Jedoch führten solsche Grausamkeiten nur dazu, dass die Menschen sich noch heftiger dagegen wehrten, und zwar sowohl von der Lage der KMT, als auch von den Kommunisten aus. Die Chinesen waren dann endlich einmal einig.

Nach dem 2. Weltkrieg versuchte die USA wieder einmal zu vermitteln, als ein erneutes Aufflammen von Bürgerkrieg in China drohte. Diesmal führte es jedoch nicht zur Einigung und die Amerikaner haben sich beschlossen Chang Kai Chek mit Waffen, Logistik und finanziell zu unterstützen. Zu dieser Zeit war es dann tatsächlich so, dass die Armee von Chang Kai Chek sehr unmotiviert war. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, in dem Fall scheiterte die Verhandlungen auch an der Sturheit von Chang, da er eine Einigung mit Mao und Zhou en Lai nicht akzeptieren konnte oder möchte. Die meisten Chinesen sind jedoch Kriegsmüde und haben viele andere Probleme, wo der Krieg gegen die Japaner doch das ganze Land ziemlich verwüstet hatte. Die Kommunisten versprachen die Armut in China entgültig zu beseitigen und die Chinesen endlich aus dem Kolonialismus zu befreien. Ich glaube, damals haben wirklich viele daran gelaubt. Nicht nur die armen, sondern auch viele reichen und die Intellektuellen. So war auch die Frau von Sun Yat Zen in Festland geblieben, obwohl sie selbst Mitglied von KMT war. Auch ein Opa von mir war Teil der KMT-Armee gewesen. Er war Flugzeugingenieur und kamm bei dem Krieg gegen die Japaner aus der USA zurück. Er ist ebenfalls in China geblieben und hatte Chang Kai Chek zum Schluss nicht mehr gemocht. Viele haben daran geglaubt, dass China ein neues Anfang bevor stand und alles nun besser wird.
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sanctus
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Beitrag von sanctus »

Der Opa meiner Freundin war auch in der KMT. Er ist dann später auch auf dem Festland geblieben. Die Folgen waren nur, das sein Sohn (Vater meiner Freundin) dann später nicht studieren durfte. Komisch finde ich nur das der Vater meiner Freundin heute überzeugter Kommunist ist und sogar in der Lokalpolitik eine Rolle spielt. Vieleicht weil er es auch ohne Studium zu einer eigenen Firma gebracht hat und er der erste im Ort war der ein Auto fuhr.
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