Der Westen sollte kein Vorbild für China sein

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
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Grufti
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Beitrag von Grufti »

Wenn man ständig Partnerschaften beendet weil irgendwas wieder nicht passt, wird man keindauherhaftens Glück finden.

Und mit dem Ernährer stimmt auch nicht mehr ganz. Das ist keine Ausrede. Meint du das alle Frauen zwanghaft gebunden sind obwohl sie es nicht wollen? Es gibt viele Frauen di ihr eigenes Geld verdienen und trotzdem nicht auf ein Familienleben versichten wollen.
und wieso steigen dann die Scheidungsraten auch in Deutschland ?
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Beitrag von Tomek »

Grufti hat geschrieben:
Wenn man ständig Partnerschaften beendet weil irgendwas wieder nicht passt, wird man keindauherhaftens Glück finden.

Und mit dem Ernährer stimmt auch nicht mehr ganz. Das ist keine Ausrede. Meint du das alle Frauen zwanghaft gebunden sind obwohl sie es nicht wollen? Es gibt viele Frauen di ihr eigenes Geld verdienen und trotzdem nicht auf ein Familienleben versichten wollen.
und wieso steigen dann die Scheidungsraten auch in Deutschland ?
Warum suchen immer Menschen in Deutchland ein Ausländer als Partner wo traditionelle Werte wie Familie noch was bedeuten?

Vielleicht haben sie erkannt das die Menschen hier zu schnell aufgeben und die Familie erst hinter dem Geld kommt.
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Laogai
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Re: Der Westen sollte kein Vorbild für China sein

Beitrag von Laogai »

Tomek hat geschrieben:Schau dir andere Beispiele an wo Werte wie Familie noch was gelten. Auch wo die Frau unabänhig vom Partner ist.
Das schaue ich mir gerne an! Wo wäre das?
Tomek hat geschrieben:Aber wir leben ja im Lifestyle Deutschland. Ja, ist klar.
Man hat verlernt miteinander Probleme in einer Ehe aus der Welt zu schaffen weil man unfähig ist.
Probleme in einer traditionellen chinesischen Ehe (oder auch einer traditionellen "westlichen" Ehe) wurden nicht miteinander aus der Welt geschafft! Der Mann -oder die Familie des Mannes- entschied, wie mit Problemen umgegangen wird, die Frau hatte da kein Mitspracherecht.

Nochmals meine Vermutung: Du bist auf der Suche nach einer idealen Lebensform und glaubst diese in der asiatischen Philosophie gefunden zu haben. Die westliche Philosophie ist auch nicht übel. Aber letztendlich bleibt beides nur eine Philosophie, die der Realität weit hinterherhinkt :cry: :shock: :wink:
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Re: Der Westen sollte kein Vorbild für China sein

Beitrag von Tomek »

laogai hat geschrieben:
Tomek hat geschrieben:Schau dir andere Beispiele an wo Werte wie Familie noch was gelten. Auch wo die Frau unabänhig vom Partner ist./quote]
Das schaue ich mir gerne an! Wo wäre das?
Tomek hat geschrieben:Aber wir leben ja im Lifestyle Deutschland. Ja, ist klar.
Man hat verlernt miteinander Probleme in einer Ehe aus der Welt zu schaffen weil man unfähig ist.
Nochmals meine Vermutung: Du bist auf der Suche nach einer idealen Lebensform und glaubst diese in der asiatischen Philosophie gefunden zu haben. Die westliche Philosophie ist auch nicht übel. Aber letztendlich bleibt beides nur eine Philosophie, die der Realität weit hinterherhinkt :cry: :shock: :wink:
Hast Recht !
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Re: Der Westen sollte kein Vorbild für China sein

Beitrag von Laogai »

Tomek hat geschrieben:
laogai hat geschrieben:
Tomek hat geschrieben:Schau dir andere Beispiele an wo Werte wie Familie noch was gelten. Auch wo die Frau unabänhig vom Partner ist.
Das schaue ich mir gerne an! Wo wäre das?
Tomek hat geschrieben:Aber wir leben ja im Lifestyle Deutschland. Ja, ist klar.
Man hat verlernt miteinander Probleme in einer Ehe aus der Welt zu schaffen weil man unfähig ist.
Nochmals meine Vermutung: Du bist auf der Suche nach einer idealen Lebensform und glaubst diese in der asiatischen Philosophie gefunden zu haben. Die westliche Philosophie ist auch nicht übel. Aber letztendlich bleibt beides nur eine Philosophie, die der Realität weit hinterherhinkt :cry: :shock: :wink:
Hast Recht !
Nö, ich habe nicht recht!!!!
Das war nur meine Meinung.
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Re: Der Westen sollte kein Vorbild für China sein

Beitrag von Tomek »

laogai hat geschrieben:
Tomek hat geschrieben:
laogai hat geschrieben: Das schaue ich mir gerne an! Wo wäre das? Nochmals meine Vermutung: Du bist auf der Suche nach einer idealen Lebensform und glaubst diese in der asiatischen Philosophie gefunden zu haben. Die westliche Philosophie ist auch nicht übel. Aber letztendlich bleibt beides nur eine Philosophie, die der Realität weit hinterherhinkt :cry: :shock: :wink:
Hast Recht !
Nö, ich habe nicht recht!!!!
Das war nur meine Meinung.
Ist klar, aber das was du geschrieben geht schon in die richtige Richtung.

Ich suche nach was und kann es in einem Land was ich übrigens sehr mag nicht finden. Leider! Das System und die daraus resultierenden Lebensgestaltungsformen sprechen mich überhaupt nicht an.

Ich habe Glück in meinem Leben aber zum vollkommenden Glück fehlt einfach was.
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Beitrag von Laogai »

Sorry, OT:
Grufti hat geschrieben:
Laogaii hat geschrieben:Kleine Anekdote am Wegesrand: Als ich mit dem Sinologiestudium begann waren in meinem Semester einige Kommilitonen, die das Fach gewählt hatten, weil sie -wie soll ich es ausdrücken?- die asiatische Lebensweise als Therapie zu ihrer Unzufriedenheit mit dem Leben hier in Deutschland ansahen. Ich nannte sie "Glücksucher".
Die meisten dieser Kommilitonen wechselten das Fach bzw. brachen das Studium ab, nachdem sie dann das erste mal ich China waren...
Ich bin auch ein "Glückssucher",....und hatte Sinologie aus haarscharf genau den gleichen Motiven studiert...nur......ich bin nach meinen 2 jährigem Taiwan-Aufenthalt 77 - 79 hier in Deutschland unglücklicher als je zuvor...
Dann mach doch wieder rüber! :P
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Beitrag von Grufti »

Tomek hat geschrieben:
Grufti hat geschrieben:
Wenn man ständig Partnerschaften beendet weil irgendwas wieder nicht passt, wird man keindauherhaftens Glück finden.

Und mit dem Ernährer stimmt auch nicht mehr ganz. Das ist keine Ausrede. Meint du das alle Frauen zwanghaft gebunden sind obwohl sie es nicht wollen? Es gibt viele Frauen di ihr eigenes Geld verdienen und trotzdem nicht auf ein Familienleben versichten wollen.
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Vielleicht haben sie erkannt das die Menschen hier zu schnell aufgeben und die Familie erst hinter dem Geld kommt.

So hatte ich auch gedacht... ich hatte nie eine deutsche Freundin oder Frau...weil ich dieses (Vor-?)Urteil gehabt hatte...

meine erste Frau stammte aus Taiwan...und sie hatte alles in Gang gesetzt.... um sich nach 10 Jahren Ehe von mir scheiden zu lassen...und das Sorgerecht für unseren Sohn zu bekommen..


Sie hatte auf "Traditionelle Werte" gepfiffen....obwohl sie aus einer ganz normalen taiwanesischen Mittelklasse Familie stammte

Hast Du den Thread "Scheidung - EIn Desaster für Männer " gelesen ?

http://forum.chinaseite.de/ftopic2941.html
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
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Beitrag von Grufti »

Dann mach doch wieder rüber!
1. habe ich dort keine vernünftige Arbeit, durch die ich mindestens genauso viel verdiene, wie hier...
und 2. macht da meine aktuelle Frau (aus Beijing) nicht mit
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Re: Der Westen sollte kein Vorbild für China sein

Beitrag von Laogai »

Tomek hat geschrieben:Ich suche nach was und kann es in einem Land was ich übrigens sehr mag nicht finden. Leider! Das System und die daraus resultierenden Lebensgestaltungsformen sprechen mich überhaupt nicht an.
Puh, dann kann ich dir leider nur zwei Ratschläge geben: Lese und Reise! Beides erweitert den Horizont (ich weiß, die Floskel ist alt und abgegriffen). Aber du solltest immer hinterfragen: Stimmt das, was ich gerade gelesen habe?
Und
Wie ordne ich ein, was ich gerade gesehen habe?
Tomek hat geschrieben:Ich habe Glück in meinem Leben aber zum vollkommenden Glück fehlt einfach was.
Hey, du noch jung oder was? :wink:
Lass dir gesagt sein: Das vollkommene Glück gibt es nicht!
Oder solltest du es gefunden haben, dann lass es mich wissen, ich komme mit!
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Re: Der Westen sollte kein Vorbild für China sein

Beitrag von HK_Yan »

Tomek hat geschrieben: Denn was soll man von den westlichen Laendern schon grossartiges uebernehmen?
Da stimme ich voll zu. Ich denke da an die schlimmsten krankhaften Auswuechse die da waeren:

Demokratie
Unabhaengige Gerichte
Gewaltenteilung
Rechtsstaat

Diese Gaengelei im Westen ist wirklich schlimm, man darf nichtmal seinen Muell da hinschmeissen wo man will.
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Beitrag von belrain »

Tomek hat geschrieben: Warum suchen immer Menschen in Deutchland ein Ausländer als Partner wo traditionelle Werte wie Familie noch was bedeuten?
Die meisten Deutschen suchen einen ausländischen Partner, weil es exotisch ist, was neues, etwas, das nicht jeder hat.
Einige gehen sogar soweit zu sagen, ich nehme eine traditionelle Chinesin, Thai etc, weil die noch wissen wie sie sich gegenüber einem Mann zu verhalten haben. Bei vielen ist die Rollenverteilung noch so im Kopf wie es Eva H. geschrieben hat.

Anders ist es nicht zu erklären, warum jemand eine Partnerin / einen Partner haben möchte, mit dem /der man nicht Sprechen kann.
Und es gibt, gerade in Entwicklungsländern, viele potentielle Partner die ihr vermeintliches Glück darin suchen, reiche Ausländer zu heiraten.

Und viele "bereuen" auch, einen Partner aus einem anderen Kulturkreis zu haben - siehe den Scheidungsthreat hier, oder viele Ehen Türkischer Mann, deutsche Frau - schliesslich kommen die meisten deutschen Frauen mit der Rolle "Kinder, Küche, Bett" nicht zurecht. Aber in manchen Kulturen ist gerade das die Tradition.

Es gibt nur sehr wenige, die den Partner/die Partnerin nach "inneren Werten" wählen. Ist aber normal, denn das Auge isst ja mit :wink:
Tomek hat geschrieben: Vielleicht haben sie erkannt das die Menschen hier zu schnell aufgeben und die Familie erst hinter dem Geld kommt.
Dann bist du aber in China falsch. Mittlerweile ist es in China gerade so, dass das Geld den höchsten Stellenwert hat. Ehen werden auch heute noch durch die Eltern arrangiert - nach materiellen Werten. Die Eltern haben auch heute noch starkes Mitspracherecht bei der Partnerwahl - bist du in deren Augen nicht gut genug, kannst du gehen.

Aber auch in China gibt es Ausnahmen, klar. Unsere "Grinsekatze" ist ja mit einer zusammen. Allerdings kommt sie auch aus gehobeneneren Verhältnissen, schliesslich studiert sie und das ist nicht billig in China (für chinesische Einkommensverhältnisse).
Das Leben ist schön

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Beitrag von Grufti »

Anders ist es nicht zu erklären, warum jemand eine Partnerin / einen Partner haben möchte, mit dem /der man nicht Sprechen kann.
Ich hatte erst so gut Chinesisch gelernt ( nicht wg. einer künftigen Bekanntschaft, sondern Interesse an der chinesischen Kultur!), bevor ich
nur im entferntesten daran gedacht hatte, irgendjemand näher aus diesem Kulturkreis kennenzulernen.
Und es gibt, gerade in Entwicklungsländern, viele potentielle Partner die ihr vermeintliches Glück darin suchen, reiche Ausländer zu heiraten.
Darauf hatte weder meine erste, noch meine jetzige Frau gehofft, oder danach gestrebt..
Da ich immer nur daran gedacht hatte, daß die Mädels in mir nur ´den "reichen Ausländer" sehen, hatte ich mindestens eine Chance vergeben , in Taiwan bleiben zu können.. ( die Geschichte mit meinen "Badenixen"... :oops: )
Und viele "bereuen" auch, einen Partner aus einem anderen Kulturkreis zu haben - siehe den Scheidungsthreat

Meine Scheidung -- und viele andere -- hatte nichts damit zu tun, daß meine Ex aus einemn anderen Kulturkreis gekommen war.. Eine deutsche Frau hätte sich vielleicht schon viel früher scheiden lassen ...aus Gründen der "Selbstverwirklichung"....
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Beitrag von belrain »

Grufti hat geschrieben: Ich hatte erst so gut Chinesisch gelernt ( nicht wg. einer künftigen Bekanntschaft, sondern Interesse an der chinesischen Kultur!), bevor ich
nur im entferntesten daran gedacht hatte, irgendjemand näher aus diesem Kulturkreis kennenzulernen.
Löblich, aber nicht die Regel. Ich kenne viele Expats, die schon einige Jahre in China sind, sogar eine chinesische Freundin haben aber kein Chinesisch sprechen (wollen). Meiner Meinung nach sehr traurig.
Auch in Deutschland gibt es genug Paare, bei denen der Mann kein Interesse hat, die Sprache der Frau zu lernen.
Grufti hat geschrieben:
Und es gibt, gerade in Entwicklungsländern, viele potentielle Partner die ihr vermeintliches Glück darin suchen, reiche Ausländer zu heiraten.
Darauf hatte weder meine erste, noch meine jetzige Frau gehofft, oder danach gestrebt..
Da ich immer nur daran gedacht hatte, daß die Mädels in mir nur ´den "reichen Ausländer" sehen, hatte ich mindestens eine Chance vergeben , in Taiwan bleiben zu können.. ( die Geschichte mit meinen "Badenixen"... :oops: )
Löblich für deine (Ex)Frau(en). Aber ob sich Taiwan als Entwicklungsland sieht? :wink:
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Beitrag von Grufti »

Löblich für deine (Ex)Frau(en). Aber ob sich Taiwan als Entwicklungsland sieht?
meine jetzige Frau kommt aus Beijing..
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