On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

Hier können China-Veranstaltungen bekannt gemacht werden bzw. über Events in und über China diskutiert werden. Auch Bücher, Filme, Fernsehsendungen können in diesem Forum vorgestellt und diskutiert werden.
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Grufti
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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

Beitrag von Grufti »

Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

Freitag, den 10. Januar 2025 um 19.30 Uhr

205. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


Die Teilnahme ist kostenlos.

"Vortrag
"Das Überleben des Manichäismus an der chinesischen Südostküste""


Referent: Prof. Dr. Ralph Kauz

Ihren letzten Zufluchtsort fand die Weltreligion des Manichäismus an der südöstlichen Küste Chinas, in den Provinzen Fujian und Zhejiang. Gegründet im sassanidischen Reich im 3. Jahrhundert durch den Stifter Mani verbreitete sich diese gnostische Religion vom Römischen Reich bis nach China.
Insbesondere seitens des Christentums und des Islams war sie härtesten Verfolgungen ausgesetzt, die schließlich zu ihrer völligen Vernichtung in Europa, West- und Zentralasien führten. An die Ostküste Chinas gelangte der Manichäismus im 9. Jahrhundert, und in diesem Vortrag wird seine weitere Geschichte und Entwicklung in diesen chinesischen Provinzen beleuchtet werden.


Über den Referenten:

Prof. Dr. Ralph Kauz ist Professor für Sinologie an der Universität Bonn.


Für die Teilnahme an der Präsenzveranstaltung ist keine Anmeldung notwendig - kommen Sie einfach ins Konfuzius-Institut München!

Für die Teilnahme über Zoom registrieren Sie sich bitte hier: Webinar-Registrierung - Zoom.

Der Vortrag wird zeitgleich im Youtube-Livestream übertragen: https://youtube.com/live/3eyZ0N0nVXU?feature=share
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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

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Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

Freitag, den 14. Februar 2025 um 19.30 Uhr

206. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


Die Teilnahme ist kostenlos.

"Vortrag
"Das Ökosystem chinesischer Filmfestivals und ihr Beitrag zur Vielfalt der Filmkultur"


Referentin: CAO Liuying

Obwohl der chinesische Filmmarkt durch eine große Bevölkerungsbasis und eine starke Produktionslandschaft geprägt ist, kämpft der Verleihsektor zunehmend mit einer wachsenden „Einheitlichkeit“. Der Spielraum für unabhängige und niedrigbudgetierte Filme, insbesondere Kunstfilme, wurde nach der Pandemie weiter eingeschränkt.

Gleichzeitig erlebt die Filmfestivallandschaft in China jedoch eine bemerkenswerte Blütezeit. Von staatlich geförderten Großfestivals wie Peking und Shanghai über mittelgroße und kleinere Festivals, die von professionellen Teams kuratiert werden (z. B. Pingyao und FIRST), bis hin zu spezialisierten, unabhängigen Festivals, die sich auf Kurzfilme, Frauenfilme oder Queer-Kino konzentrieren, entstehen zahlreiche neue Veranstaltungsformate. Diese Vielfalt an Festivals schafft ein reichhaltiges Ökosystem, das Kunstfilmen, die im Mainstream-Kino keinen Platz finden, eine Bühne und ein Publikum bietet. Dadurch wird das homogene Filmsystem Chinas sinnvoll ergänzt.

Die Präsentation wird die Entwicklung und den aktuellen Stand dieser Filmfestivals näher beleuchten. Darüber hinaus werden Fallstudien zu Festivals vorgestellt, die in den letzten Jahren besondere Anerkennung bei Filmfans gefunden haben.

Über die Referentin:

CAO Liuying (曹柳莺) ist Vorstandsmitglied des Shanghai Filmkritikerverbands, Filmproduzentin und Filmkritikerin. Jedes Jahr bringt sie viele herausragende Filme von jungen und etablierten Regisseur*innen aus dem chinesischsprachigen Raum auf den internationalen Markt. Sie ist außerdem die Kuratorin des 12. Chinesischen Filmfests München.

Für die Teilnahme an der Präsenzveranstaltung ist keine Anmeldung notwendig - kommen Sie einfach ins Konfuzius-Institut München!

Für die Teilnahme über Zoom registrieren Sie sich bitte hier: Webinar-Registrierung - Zoom.

Der Vortrag wird zeitgleich im Youtube-Livestream übertragen: https://youtube.com/live/fJz2mCGrIwk?feature=share
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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

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Freitag, den 14. März 2025 um 19.30 Uhr

207. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


Die Teilnahme ist kostenlos.

Vortrag

"Ausgerechnet zu den Chinesen..."
Deutschsprachige Abenteurerinnen in China


Referentinnen: Martina Bölck & Hilke Veth

Obwohl der chinesische Filmmarkt durch eine große Bevölkerungsbasis und eine starke Produktionslandschaft geprägt ist, kämpft der Verleihsektor zunehmend mit einer wachsenden „Einheitlichkeit“. Der Spielraum für unabhängige und niedrigbudgetierte Filme, insbesondere Kunstfilme, wurde nach der Pandemie weiter eingeschränkt.

Gleichzeitig erlebt die Filmfestivallandschaft in China jedoch eine bemerkenswerte Blütezeit. Von staatlich geförderten Großfestivals wie Peking und Shanghai über mittelgroße und kleinere Festivals, die von professionellen Teams kuratiert werden (z. B. Pingyao und FIRST), bis hin zu spezialisierten, unabhängigen Festivals, die sich auf Kurzfilme, Frauenfilme oder Queer-Kino konzentrieren, entstehen zahlreiche neue Veranstaltungsformate. Diese Vielfalt an Festivals schafft ein reichhaltiges Ökosystem, das Kunstfilmen, die im Mainstream-Kino keinen Platz finden, eine Bühne und ein Publikum bietet. Dadurch wird das homogene Filmsystem Chinas sinnvoll ergänzt.

Die Präsentation wird die Entwicklung und den aktuellen Stand dieser Filmfestivals näher beleuchten. Darüber hinaus werden Fallstudien zu Festivals vorgestellt, die in den letzten Jahren besondere Anerkennung bei Filmfans gefunden haben.

Über die Referentinnen:

Martina Bölck ist freie Autorin und Dozentin in Hamburg. Von 2003 bis 2008 war sie als Lektorin des DAAD an einer chinesischen Universität in Beijing tätig. Sie hält Vorträge zu China und »starken Frauen« und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der Geschichte der Deutschen in China. Zuletzt veröffentlichte sie “Was Sie dachten NIEMALS über CHINA wissen zu wollen” (2022).

Hilke Veth arbeitete als Journalistin, Dozentin, Dramaturgin und Autorin für den Rundfunk sowie von 1995 bis 2011 als Hörspielredakteurin beim NDR und ist jetzt freiberuflich als Autorin tätig. Sie ist in China geboren und beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Geschichte und Gegenwart des Landes. Ihre Bearbeitung von Liao Yiwus Vier Lehrmeister wurde Hörspiel des Jahres 2011.[

Für die Teilnahme an der Präsenzveranstaltung ist keine Anmeldung notwendig - kommen Sie einfach ins Konfuzius-Institut München!

Für die Teilnahme über Zoom registrieren Sie sich bitte hier: Webinar-Registrierung - Zoom.

Der Vortrag wird zeitgleich im Youtube-Livestream übertragen: https://www.youtube.com/live/M0dwf3FMzo0
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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

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Freitag, den 11. April 2025 um 19.30 Uhr

208. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


Die Teilnahme ist kostenlos.

Autorenlesung und Gespräch
"Das Mädchen und der Tod"..."


Referentin: Luo Lingyuan

Im Mai 2016 wurde eine chinesische Studentin in Deutschland ermordet. Aufgrund genauer Recherchen wird hier versucht, dieses unfassbar grausame Sexualverbrechen mit literarischen Mitteln zu klären, den Weg von Tätern und Opfer nachzuzeichnen und die Ursachen der Gewalt zu erforschen.

Über die Referentin:

LUO Lingyuan ist deutsch-chinesische Schriftstellerin, studierte Journalismus in Shanghai und lebt seit 1990 in Berlin. Sie veröffentlichte mehrere Romane und Erzählbände und wurde mehrfach ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Adelbert-von-Chamisso Förderpreis, 2017 den Erfurter Stadtschreiber-Literaturpreis. 2025 erhält sie das Literaturstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.


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Der Vortrag wird zeitgleich im Youtube-Livestream übertragen:https://youtube.com/live/QRommD43xIA?feature=share
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Freitag, den 09. Mai 2025 um 19.30 Uhr

209. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


Die Teilnahme ist kostenlos.


Religiöse Museen in Taiwan:
Strategien, Räume und Identitäten religiöser Organisationen



Referent: Prof. Dr. Philip Clart

Was motiviert religiöse Organisationen dazu, Museen zu gründen – und welchen Anspruch verfolgen sie damit? Der Vortrag präsentiert vorläufige Ergebnisse eines Forschungsprojekts, das sich mit diesen strategischen Diskursen auseinandersetzt.

Im Fokus stehen die unterschiedlichen Ansätze religiöser Organisationen, ihre Museen als Mittel der Selbstrepräsentation, Bildung oder Mission zu nutzen. Anhand von Fallbeispielen – insbesondere dem Museum der Weltreligionen in Taipeh und dem Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum in Kaohsiung – wird aufgezeigt, wie Religionen ihre Identität, Geschichte und Botschaften durch museale Mittel inszenieren und legitimieren.

Über den Referenten:

Prof. Dr. Philip Clart ist Professor für Kultur und Geschichte Chinas an der Universität Leipzig. 1997 promovierte er an der University of British Columbia in Kanada und lehrte anschließend dort und in den USA, bevor er 2008 nach Leipzig berufen wurde. Er ist Herausgeber des Journal of Chinese Religions und Mitherausgeber der Leipziger Sinologischen Studien. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Volksreligion und neue religiöse Bewegungen in Taiwan, religiöser Wandel und Religionspolitik in China sowie Literatur und Religion der späten Kaiserzeit. Zu seinen Publikationen zählen Han Xiangzi: The Alchemical Adventures of a Daoist Immortal (2007) und Die Religionen Chinas (2009).

Für die Teilnahme an der Präsenzveranstaltung ist keine Anmeldung notwendig - kommen Sie einfach ins Konfuzius-Institut München!

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Der Vortrag wird zeitgleich im Youtube-Livestream übertragen:
https://youtube.com/live/CtgZiTezcJI?feature=share
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Freitag, den 11. Juli 2025 um 19.30 Uhr

211. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


Die Teilnahme ist kostenlos.


Bücherbrücken-App: die mehrsprachige Kinderbibliothek in der Hosentasche



Vortrag von Martin Rehm

Neue Sprachen entdecken – Geschichten neu erleben!

Manche Brücken führen über Flüsse…andere zwischen Sprachen, Geschichten und Kulturen. Bei unserem 211. Jour Fixe im Juli stellen wir ein Projekt vor, das genau solche Verbindungen schafft: die Bücherbrücken-App. Im Mittelpunkt des Abends steht ein Vortrag, der die Idee und Funktionen der App veranschaulicht: wie sie Kinderbücher aufs Smartphone bringt und Geschichten in zwei Sprachen gleichzeitig erlebbar macht.

Ideal für mehrsprachige Kinder, Familien und allen, die sich neue Sprachen mit mehr als nur Vokabellisten aneignen wollen. Sprachinstitute sowie engagierte AutorInnen halten dieses Herzensprojekt am leben, kostenlos und werbefrei. Besonders beim Sprachenlernen entfaltet die App ihr Potenzial, etwa bei Chinesischlernenden mit deutscher Muttersprache oder umgekehrt. Das gleichzeitige Hören und Mitlesen ist eine nachweislich wirkungsvolle Methode: Die Verbindung von Ton, Text und Bedeutung unterstützt das Gehirn beim Aufbau von Strukturen und Wortschatz.

Die Idee entstand 2022, als viele ukrainische Familien nach Deutschland kamen. Ziel war es, Kindern durch Bücher in ihrer Muttersprache ein Stück Vertrautheit zu geben – und gleichzeitig eine Brücke zur neuen Sprache zu bauen. Mit fünf digitalen Büchern begann die Bibliothek, die seither kontinuierlich wächst. Heute umfasst die App Titel auf Deutsch, Ukrainisch, Russisch, Polnisch, Englisch – und nun auch auf Chinesisch.

Im Rahmen der Veranstaltung erleben Sie live, wie die App funktioniert, und erhalten Einblicke in Technik, Spracharbeit und Erweiterungsmöglichkeiten – inklusive Hörprobe und kleinem Vorleseerlebnis.


Über den Referenten:

Martin Rehm ist Programmierer aus Leidenschaft – und das seit seinem achten Lebensjahr. Er bringt über 20 Jahre Berufserfahrung mit, von der technischen Entwicklung bis hin zu strategischen Führungsrollen in internationalen Konzernen. Zuletzt war er als ldeas Lab Manager und Portfolio Manager tätig. Seit 2020 leitet er als geschäftsführender Gesellschafter das Unternehmer Minerva IT Solutions, das sich auf mehrsprachige IT-Lösungen spezialisiert. Dabei stehen digitale Souveränität, Vertrauen und Transparenz im Mittelpunkt- statt Abhängigkeit von datenhungrigen Plattformen.

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Der Vortrag wird zeitgleich im Youtube-Livestream übertragen:
https://youtube.com/live/Ofio1a6GUwE?feature=share
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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

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Freitag, den 12. September 2025 um 19.30 Uhr

212. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


Die Teilnahme ist kostenlos.

War Goethe ein Mandarin? – Zur Aktualität eines deutschen Klassikers in China



Vortrag von Dr. Manfred Osten


Goethes Horizont war weit; und reichte bis nach China. Bereits 1813 schrieb er an seinen Freund Knebel, er wolle sich „dieses wichtige Land“ aufsparen, „um sich dorthin im Falle der Not zu flüchten“. Tatsächlich begann Goethe 1827 in seinem Gedichtzyklus “Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten; eine geistige Reise nach Fernost“ und stellte sich dort als „Mandarin“ vor: als Vertreter einer chinesischen Bildungselite, in bewusster Abgrenzung zu dem, was er als europäische „Verzwergung in Richtung Mittelmäßigkeit“ empfand.

Was bedeutet dieser geistige Auswanderungsgedanke heute? Und wie ist die aktuelle Relevanz von Goethes China-Bild zu verstehen – insbesondere im Licht der von Deng Xiaoping eingeleiteten meritokratisch-orientierten Bildungsrevolution und Chinas daraus resultierenden Aufstieg in der neuen multipolaren Weltordnung?

Diesen Fragen widmet sich Dr. Manfred Osten, ehemaliger Diplomat und Generalsekretär der Humboldtstiftung mit langjähriger Fernosterfahrung. Sein Vortrag schlägt die Brücke von Goethes Denken zur gegenwärtigen weltpolitischen Lage, und fragt, wie sich die wachsende Goethe-Rezeption in China im Kontext dieser Entwicklungen einordnen lässt.

Über den Referenten:

Dr. Manfred Osten studierte Rechtswissenschaften, Philosophie, Musikwissenschaft und Literatur in Hamburg und München. 1969 promovierte er mit einer Arbeit zum Naturrechtsbegriff bei Schelling.

Noch im selben Jahr trat er in den Auswärtigen Dienst ein. Seine Laufbahn führte ihn u. a. nach Frankreich, Kamerun, Tschad, Ungarn, Australien und Japan. 1993 übernahm er die Leitung des Osteuropa-Referats im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, von 1995 bis 2004 war er Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung.

Als Autor, Kulturwissenschaftler und Musikliebhaber widmet sich Osten seit Jahrzehnten dem Dialog zwischen Europa und Asien, insbesondere in der Goethe-Rezeption. Dass Goethe und globale Fragestellungen für Osten eng zusammengehören, zeigt auch seine Publikation Die Welt, “ein großes Hospital“ (Wallstein Verlag), in der er Goethes Denken im Zeichen weltweiter Krisen neu liest.



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Der Vortrag wird zeitgleich im Youtube-Livestream übertragen:
https://www.youtube.com/live/1ezAgzVtjRk
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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

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Freitag, den 14. November 2025 um 19.30 Uhr

214. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


Die Teilnahme ist kostenlos.

RepräsenTiere: Vierbeinige Diplomaten im spätkaiserzeitlichen China



Vortrag von Dr. Alexander Jost


Was geschah, wenn der Kaiser einen Elefanten geschenkt bekam?

Wenn Elefanten, Giraffen oder Löwen an den Hof des chinesischen Kaisers gelangten, war dies weit mehr als ein exotisches Schauspiel. Tiergeschenke gehörten seit jeher zur Praxis der höfischen Diplomatie – sie verkörperten Macht, Wissen und die Fähigkeit, über weite Distanzen Beziehungen zu knüpfen. Von der majestätischen Giraffe bis zum zierlichen Falken: Tiere fungierten als lebendige Mittler zwischen Herrschern und Weltregionen und als bedeutende Elemente kosmologischer Repräsentation.

Der Vortrag beleuchtet diese vielschichtige Praxis vom 13. bis ins 19. Jahrhundert, also von der mongolischen Yuan- bis zur Qing-Dynastie. Dabei geht es nicht nur um den Akt des Schenkens, sondern ganz gezielt auch um das „zweite Leben“ der Tiere an ihrem Bestimmungsort – um ihre Haltung, ihr Verhalten, ihre symbolische Aufladung und ihre Präsenz in Texten, Bildern und Ritualen. Indem sie als lebendige Wesen in einer global verflochtenen Welt sichtbar werden, rücken die Tiere selbst ins Zentrum der Geschichte – ganz im Sinne des sogenannten Animal Turn, der in den Kultur- und Geschichtswissenschaften danach fragt, wie sich historische Ordnungen verändern, wenn nicht mehr nur der Mensch, sondern auch das Tier als handelndes Subjekt begriffen wird.

So eröffnet der Vortrag neue Perspektiven auf die kulturelle Bedeutung von Elefanten, Nashörnern, Löwen, Pferden oder Falken im spätkaiserzeitlichen China und auf den Wegen dorthin sowie auf das komplexe Zusammenspiel von Diplomatie, Kosmologie und Zoologie im Dienst der Repräsentation universaler Herrschaft.

Über den Referenten:

Dr. Alexander Jost ist Leiter des Sachgebietes Asien in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft. Er studierte Sinologie, Islamwissenschaft und Allgemeine Rhetorik in Tübingen und unterrichtete an der Peking-Universität sowie an der Universität Salzburg. Seine Forschungen konzentrieren sich auf den Austausch zwischen China und dem Nahen Osten sowie auf die Wissenschafts- und Technikgeschichte Chinas.


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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

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Freitag, den 12. Dezember 2025 um 19.30 Uhr

215. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


Die Teilnahme ist kostenlos.

Tiernamen und -klassen: Notizen zu Chinas Fauna in alten Texten kritisch hinterfragt



Referent: Prof. Dr. Roderich Ptak


Alte chinesische Texte enthalten viele Tiernamen und bisweilen auch kurze Bemerkungen zu Aussehen, Verhalten und anderen Attributen von Tieren. Doch es gelingt nur selten, die alten Bezeichnungen und kurzen Erwähnungen den heute gültigen zoologischen Kategorien zuzuordnen. Auffällig ist zudem, dass bestimmte Tiere anders gruppiert wurden als erwartet. Außerdem sind Vögel sehr häufig vertreten; sie bilden die größte Gruppe. All dies führt zu grundsätzlichen Fragen. War etwa die Einbindung der Fauna in kosmologische Zusammenhänge entscheidend? Wie stand es um die Beobachtung von Tieren und die Ermittlung von differentiae? Weiterhin zeigen ausgewählte Beispiele, dass einzelne Namen möglicherweise lange falsch interpretiert wurden. Wiederum andere Termini dürften „importiert“ worden sein. Kurz: Der Vortrag wirft offene Probleme auf, die wir bislang nicht lösen können. Doch zugleich lassen diese erahnen, dass die „Altvorderen“ über ein reichhaltiges zoologisches Wissen verfügten.

Über den Referenten:

Prof. Dr. Roderich Ptak , wissenschaftlicher Berater des Münchner Konfuzius-Instituts, lehrte an der LMU und ist seit 2021 im Ruhestand. Er hat mehrere Bücher über Tiere im alten China veröffentlicht (alle im Harrassowitz Verlag): Exotische Vögel: Chinesische Beschreibungen und Importe (2006); Tiere im alten China. Studien zur Kulturgeschichte (2009); Marine Animals in Traditional China: Studies in Cultural History (2009); Birds and Beasts in Chinese Texts and Trade. Lectures Related to South China and the Overseas World (2011); (mit Hu Baozhu): The Earliest Extant Bird List of Hainan: An Annotated Translation of the Avian Section in Qiongtai zhi (2015

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Freitag, den 9. Januar 2026 um 19.30 Uhr

216. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


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Löwen als Geschenk – War der chinesische Hof erfreut?


Vortrag von Prof. Ralph Kauz

Löwen war in China nie heimisch; der Persische Löwe (Panthera leo persica), auch Asiatischer Löwe genannt, war nur in Westasien, Indien und in Südosteuropa verbreitet, und von dieser Unterart gibt es heute nur noch kümmerliche Reste im Gir-Nationalpark in der indischen Provinz Gujarat. Wer nun in Peking den Sommerpalast oder auch viele andere Tempel und Amtsgebäude in China besichtigt, mag deshalb erstaunt sein, häufig Löwen als "Wächter" vor Eingängen zu finden – so aber auch in München vor der Residenz. Obwohl es Löwen in China also nie gab, war doch das Wissen über diese Raubtiere weitverbreitet, und sie genossen eine ähnlich hohe Verehrung wie im Westen, wo sie als Wappentiere häufig zu finden sind. Im vor etwa 2000 Jahren kompilierten lexikographischen Werk Erya 尔雅 steht sogar, dass er Tiger und Leoparden verspeise, also höher als diese einzuordnen sei. Löwen wurden schon in der Östlichen Han-Dynastie (25–220) als Tributgeschenke von Zentralasien an den chinesischen Hof gebracht. Besonders viele Aufzeichnungen über "Tributlöwen" finden sich jedoch erst unter der Ming-Dynastie (1368–1644), sie wurden in historischen Aufzeichnungen, Gedichten und sogar in Bildern verewigt. Dabei war sie aber durchaus nicht immer willkommen, denn die Raubtiere mussten ja verpflegt werden, und der praktische Aspekt der Kosten für diese Pflege wurde von Beamten, die sich um die Staatskasse sorgten, hervorgehoben und eben auch moniert. Löwen als Tributgeschenk und die Diskussionen der Beamten hierüber zeigen also Aspekte der historischen Diplomatie Chinas auf, von denen sich durchaus Parallelen zur Moderne ziehen lassen.

Über den Referenten:

Prof. Dr. Ralph Kauz , ist Professor für Sinologie an der Universität Bonn. Er hat mehrere Studien über Tributgesandtschaften und -geschenke publiziert:

-- mit Bert G. Fragner, Roderich Ptak, Angela Schottenhammer (Hg.), Pferde in Asien: Geschichte, Handel und Kultur / Horses in Asia: History, Trade
and Culture, Denkschriften der phil.-hist. Klasse, 378. Band, Veröffentlichungen zur Iranistik, Nr. 46 (Wien: Verlag der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften, 2009).
-- mit Giorgio Rota und Jan Paul Niederkorn (Hg.), Diplomatisches Zeremoniell in Europa und im Mittleren Osten in der Frühen Neuzeit,
Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse, 796. Band, Veröffentlichungen zur Iranistik, Nr. 52 (Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften, 2009).
-- mit Morris Rossabi (Hg.), Tribute System and Rulership in Late Imperial China (Bonn: Bonn University Press, V&R unipress, 2022).
-- "Bengali Textiles as Tribute Items to Ming China", in: Rosemary Crill (Hg.), Textiles from India: The Global Trade (Calcutta: Seagull Books, 2006), S.
39-55.
-- "Gift Exchange between Iran, Central Asia, and China under the Ming Dynasty, 1368-1644", in: Linda Komaroff (Hg.), Gifts of the Sultan: The Arts
of Giving at the Islamic Courts (Los Angeles: Los Angeles County Museum of Art, New Haven and London: Yale University Press, 2011), S. 115-123.

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Zauberhafte Perlen. Ein Streifzug durch die alte chinesische Literatur


Vortrag von PD Dr. habil. Jiehua Cai


Die Schönheit der Perlen trieb auch schon die alten Chinesen um: Sei es als Tribut oder Luxusgut, sei es als herbeigesehntes Glücksomen oder Zeichen des drohenden Niedergangs, Perlen waren mächtige Symbole, welche die Schicksale von Herrschern wie Untertanen, selbst über den Tod hinaus, bestimmen konnten. Die chinesische Literatur ist daher nicht zufällig reich an bemerkenswerten Perlentexten, welche in ihrer Vielseitigkeit die tiefe Verwurzelung dieses literarischen Motives in der chinesischen Geistesgeschichte unterstreichen. Außer den in Muscheln gewachsenen Naturperlen kannte man in China auch außergewöhnliche Perlen mit zum Teil recht wundersamen Eigenschaften.

Der Vortrag wird daher einleitend zunächst der Frage nachgehen, was man sich unter einer „Perle“ nach traditionellem Verständnis überhaupt vorzustellen hatte. In einem zweiten Teil sollen dann eine kurzweilige Auswahl an herausragenden Perlengeschichten vorgestellt werden, um so ein wenig dem Zauber der Perlen im alten China nachzuspüren.


Über die Referentin:

PD Dr. phil. habil. Jiehua Cai /b] ist Akademische Oberrätin am Institut für Sinologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie hat mehrere Studien zur klassischen und modernen Erzählliteratur sowie zur Literaturtheorie publiziert:

-- Monographie

-- Wilde Schönheiten. Ein Beitrag zur Motivgeschichte der Perlen in der chinesischen Literatur von den Anfängen bis zur Song-Zeit. Wiesbaden: Harrassowitz Verlag, 2024.

-- Das Tianfei niangma zhuan des Wu Huanchu (in der Reihe „Maritime Asia“). Wiesbaden: Harrassowitz Verlag, 2014.
Herausgeberschaft

-- (mit Marc Nürnberger), Zwischen den Meeren / Between the Seas, Festschrift für Roderich Ptak anläßlich seiner Emeritierung, Wiesbaden: Harrassowitz Verlag, 2021.
-- (mit Marc Nürnberger), The Mazu Cult: Historical Studies and Cross-culturalComparisons. Lissabon: Centro Científico e Cultural de Macau und Centro de História da Universidade de Lisboa, 2017.

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Chinas neuer Fünfjahresplan - Wirtschaftliche Weichenstellungen inmitten einer turbulenten Welt


ein Vortrag von Prof. Dr. Markus Taube

Welche Weichen stellt China mit dem neuen Fünfjahresplan für seine wirtschaftliche Zukunft?

Mit dem jüngst verkündeten 15. Fünfjahresplan reagiert die chinesische Staatsführung auf eine Vielzahl innerer und äußerer Herausforderungen. Strukturelle Probleme innerhalb der eigenen Volkswirtschaft treffen auf ein zunehmend instabiles globales Umfeld, das von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheit und sich wandelnden Handelsbeziehungen geprägt ist. Vor diesem Hintergrund verfolgt die Regierung das Ziel, die wirtschaftliche Entwicklung zu stabilisieren und zugleich die Grundlage für Chinas weiteren Aufstieg als globale Führungsmacht zu festigen.

Der Vortrag beleuchtet die zentralen wirtschaftspolitischen Weichenstellungen, die im neuen Fünfjahresplan angelegt sind, und analysiert deren strategische Bedeutung. Dabei werden sowohl die wichtigsten Handlungsfelder als auch die damit verbundenen Herausforderungen in den Blick genommen, die es für eine nachhaltige Transformation der chinesischen Wirtschaft zu bewältigen gilt.

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Über den Referenten:

Prof. Dr. Markus Taube ist Professor für Ostasienwirtschaft / China an der Mercator School of Management der Universität Duisburg-Essen sowie Direktor der IN-EAST School of Advanced Studies. Darüber hinaus ist er Co-Direktor des Konfuzius-Instituts Metropolis Ruhr.

Er studierte Sinologie und Volkswirtschaftslehre in Trier und Wuhan und promovierte an der Ruhr-Universität Bochum, wo er für seine Dissertation mit dem Walter-Eucken-Preis ausgezeichnet wurde. Vor seiner Berufung nach Duisburg-Essen war er unter anderem am ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München tätig.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas, insbesondere in den Bereichen Industriepolitik, Innovationssysteme und internationale Wirtschaftsbeziehungen. Als ausgewiesener China-Experte ist er in verschiedenen wissenschaftlichen und wirtschaftspolitischen Gremien aktiv und war unter anderem Präsident der Euro-Asia Management Studies Association.

Für die Teilnahme an der Präsenzveranstaltung ist keine Anmeldung notwendig - kommen Sie einfach ins Konfuzius-Institut München!

Für die Teilnahme über Zoom registrieren Sie sich bitte hier: Webinar-Registrierung - Zoom.

Der Vortrag wird zeitgleich im Youtube-Livestream übertragen
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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

Beitrag von Grufti »

Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

Freitag, den 08. Mai 2026 um 19.30 Uhr

220. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


Die Teilnahme ist kostenlos.
Ganz China in einem Foto


ein Vortrag von Dr. Hans-Wilm Schütte

Genau hinsehen lohnt sich: Ein Foto als Schlüssel zu China

Ein Andenkenstand am Wegesrand, im Vorbeigehen kurz fotografiert – nichts Besonderes, oder?

Zwölf Jahre später fällt bei der Durchsicht von Chinabildern erneut ein Blick auf die Aufnahme und plötzlich wird klar, dass hinter den paar Gegenständen, die dort ausliegen, gut dreieinhalb Jahrtausende Geschichte und Kultur stecken, bis hin zur Gegenwart: Schrift und Religion, Architektur und Städtebau, Mao Zedong und Glückssymbolik, Porzellan und Jade, Fengshui und Orakel, Seidenstraße, Lebenskunst, Ein-Kind-Politik und etliches mehr, das sich erst beim genauen Hinschauen enthüllt. Am Ende fügen sich die Beobachtungen zu einem ganzen Chinapanorama.

Was eigentlich macht China aus? Worin findet sich seine Identität? Dieser Andenkenstand könnte ein paar Antworten vorschlagen, und natürlich gibt es mehr als ein Foto zu sehen.
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Über den Referenten:

Dr. Hans-Wilm Schütte (geb. 1948) ist Sinologe und Publizist. Mit seinen erfolgreichen Reiseführern zählt er zu den meistgelesenen deutschen Chinaautoren.

Er studierte Chinawissenschaften in Hamburg, Hongkong und Taiwan und lehrte anschließend an den Universitäten Hamburg und Marburg sowie an der Hochschule Bremen. Darüber hinaus war er an verschiedenen Forschungsprojekten beteiligt, die ihn unter anderem nach China, Japan und in die Vereinigten Staaten führten.

Seit 1989 ist er als freiberuflicher Publizist tätig. In dieser Funktion prägte er den deutschsprachigen Markt für Chinareiseführer maßgeblich – mehrere seiner Werke, unter anderem für Baedeker und Marco Polo, zählen zu den Marktführern. Zudem veröffentlichte er regelmäßig Beiträge in renommierten Zeitschriften wie Merian und Geo. Seine Publikationen wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, darunter Englisch, Französisch, Spanisch und Chinesisch.

Von 1999 bis 2008 war er ständiger freier Mitarbeiter am Hamburger Institut für Asienstudien, wo er insbesondere zu Taiwan publizierte. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Wissenschaftsgeschichte, der chinesischen Kulturgeschichte sowie der chinesischen Volksreligion. Darüber hinaus ist er Mitherausgeber des Großen China-Lexikons.

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Der Vortrag wird zeitgleich im Youtube-Livestream übertragen
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Re: On-line Veranstaltungen mit "China-Bezug"

Beitrag von Grufti »

Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

Freitag, den 12.Juni 2026 um 19.30 Uhr

221. Jour Fixe der Stiftung ex oriente


Die Teilnahme ist kostenlos.
Der lange Fahrrad-Marsch



ein Vortrag von Christian Y. Schmidt

Zwei Männer auf Maos Spuren durch China

Christian Y. Schmidt und Volker Häring haben es gewagt: Auf spektakuläre Weise radeln die beiden Chinakenner die Originalroute von Maos Langem Marsch entlang. Vorbei an Reisterrassen und Mandarinenhainen, durch atemberaubende Schluchten, hinein in alte, faszinierende Handelsstädte. Auf ihrer epischen Tour überqueren sie den Jangtse, kämpfen sich durch Ausläufer des Himalayas bis aufs tibetische Hochplateau – und folgen dabei dem Gründungsmythos der Volksrepublik, dem Langen Marsch. Außerdem begeben sich die beiden auf die Spur eines in China legendären Deutschen, der an Maos Revolution maßgeblichen Anteil hatte: dem Schriftsteller und ehemaligen Parteifunktionär Otto Braun. Ein großes Reiseabenteuer mit überraschenden Einblicken in ein widersprüchliches Land. Und mit zwei alten weißen Männern, die sich streiten.

»Es ist ein aufregendes und unglaublich informatives Buch, in dem man aus dem Staunen fast vierhundert Seiten lang nicht mehr herauskommt ... Sie werden es lieben.«

Heribert Prantl, Prantls Blick, SZ-Newsletter
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Über den Referenten:

Christian Y. Schmidt war Redakteur des Satiremagazins Titanic. Er hat mehr als fünfzehn Jahre in Peking gelebt und neben gefeierter Belletristik (Der letzte Huelsenbeck) zahlreiche China-Bücher verfasst, darunter den Spiegel-Bestseller Allein unter 1,3 Milliarden. Mit dem Buch “Der lange Fahrrad Marsch” nimmt er nun Abschied von China.

Begleitend zur Veranstaltung wird ein Büchertisch eingerichtet, an dem das Buch "Der lange Fahrrad-Marsch" (2025) von Christian Y. Schmidt und Volker Häring erhältlich sein wird.

Für die Teilnahme an der Präsenzveranstaltung ist keine Anmeldung notwendig - kommen Sie einfach ins Konfuzius-Institut München!

Für die Teilnahme über Zoom registrieren Sie sich bitte hier: Webinar-Registrierung - Zoom.

Der Vortrag wird zeitgleich im Youtube-Livestream übertragen
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