Investitionsgründe deutscher Unternehmen in China
Investitionsgründe deutscher Unternehmen in China
Es ist erst 20 Jahre her, da investierten nur deutsche Großunternehmen in den chinesischen Markt. Mitte der 1990er begannen auch Unternehmen des Mittelstands langsam mit einer Investitionstätigkeit. Nach dem WTO Beitritt Chinas in 2001 stiegen jedoch gerade die deutschen Mittelständler verstärkt in Chinas Wirtschaft ein.
Heute wird eine Investition nach China (häufig auch in den Medien) immer mit dem enormen Kostenvorteil der Produktion in der VR erklärt. Eine Studie der DZ Bank weist jedoch auf ein viel breiteres Spektrum an Gründen als den reinen Kostenvorteil.
Zu den Gründen für die Investition für deutsche Unternehmen in China gehören (der Wichtigkeit nach sortiert):
1. Die erwartete Marktentwicklung in China
2. Die vergangene Marktentwicklung in China
3. Erwartung neuer Kunden
4. Folgen wichtiger Kunden nach China
5. Vorhandensein internationaler Konkurrenten in China
6. Niedrigere Produktionskosten
7. Produktion zum Rückexport in die EU
Wie diese Auswertung also erkennen lässt, ist China schon allein aufgrund seines lokalen Markts attraktiv und weniger aufgrund des Kostenvorteils.
Legt man den in der Studie erhobenen Investitionsantrieb zu Grunde bietet China auch und gerade für den deutschen Mittelstand bestmögliche Chancen für eine prosperierende Entwicklung.
Heute wird eine Investition nach China (häufig auch in den Medien) immer mit dem enormen Kostenvorteil der Produktion in der VR erklärt. Eine Studie der DZ Bank weist jedoch auf ein viel breiteres Spektrum an Gründen als den reinen Kostenvorteil.
Zu den Gründen für die Investition für deutsche Unternehmen in China gehören (der Wichtigkeit nach sortiert):
1. Die erwartete Marktentwicklung in China
2. Die vergangene Marktentwicklung in China
3. Erwartung neuer Kunden
4. Folgen wichtiger Kunden nach China
5. Vorhandensein internationaler Konkurrenten in China
6. Niedrigere Produktionskosten
7. Produktion zum Rückexport in die EU
Wie diese Auswertung also erkennen lässt, ist China schon allein aufgrund seines lokalen Markts attraktiv und weniger aufgrund des Kostenvorteils.
Legt man den in der Studie erhobenen Investitionsantrieb zu Grunde bietet China auch und gerade für den deutschen Mittelstand bestmögliche Chancen für eine prosperierende Entwicklung.
Beste Grüsse,
CONCENCIA Management Consulting für China, Hongkong & Taiwan.
http://www.concencia-consulting.de
CONCENCIA Management Consulting für China, Hongkong & Taiwan.
http://www.concencia-consulting.de
Ja, die gute alte Kolonialzeit - die Entdeckung von billigeren Produktionsstaetten oder neuen Absatzmaerkten - wo ist sie nur geblieben? Wahrscheinlich genau wie die meisten Vorstaende von damals – einfach dahin, denn irgendwann hat kein Aktionaer mehr verstanden warum in diese ‘todsicheren’ Geschaefte immer mehr Geld nachgepumpt werden musste. Aber macht nichts, wir haben ja noch die Klein- und Mittelstaendischen Unternehmen, probieren wir das Ganze nochmal von vorne.
Heute lacht kein Deutscher mehr wenn der Chinesische Haendler das Zahlungsziel um zusaetzliche 120 Tage ausdehnt und selbstverstaendlich den gleichen Einzelpreis bei erheblich reduzierter Abnahme fordert.
Und so mancher Investor findet vor Kopfschmerz nicht mehr in den Schlaf, darf er rechtlich doch nur maximal 49% an der gesamten Investition halten. Um die staatliche Genehmigung zu bekommen musste er dafuer saemtliche Betriebsgeheimnisse preisgeben und nun hofft er das nicht gleich nebenan eine reine chinesische Fabrik entsteht die genau sein Produkt zu genau den gleichen Bedingungen weitaus guenstiger in den Absatzmarkt fliessen laesst.
Und wenn die Fabrik erst steht, dann kommen zusaetzliche Sorgen:
Human Resources – woher das geschulte Personal nehmen, es existiert ja garnicht in China?
Infrastruktur – der Markt waechst viel zu schnell um eine geordnete Infrastruktur zuzulassen, was heute der ‘beste’ Standort scheint ist uebermorgen fernab von Gut und Boese.
Mentalitaet – Teamwork existiert nicht, Qualitaets/Lieferstandards kennt man nicht, Korruption und Verkauf von Betriebsgeheimnissen allgegenwaertig, Chinesische Kommunikation ist indirekt statt direkt.
Zoll/Steuerbestimmungen – werden teilweise sogar nachtraeglich abgeandert sodass man rueckwirkend zahlen muss, wer plant derartige Sonderausgaben schon in seine Preiskalkulation mit ein und ist trotzdem noch wettbewerbsfaehig?
Erwartung neuer Kunden? 2003 waren 5% der in China vertrieben Mobiltelefone chinesische Produkte, 2006 waren es bereits 56%. Wer kauft schon teures wenn’s auch billiger geht, dank der ganzen Investoren und ihrer offenbarten Betriebsgeheimnisse kann man ja nun fast vergleichbaren Standard zu weitaus guenstigeren Konditionen in Umlauf bringen. Was? Schlechtes Beispiel? Ach so, kann sein, aber bis auf Pharma- und Maschinenbauindustrie waren ja alle so bloed die Karten vollstaendig auf den Tisch zu legen.
Heute lacht kein Deutscher mehr wenn der Chinesische Haendler das Zahlungsziel um zusaetzliche 120 Tage ausdehnt und selbstverstaendlich den gleichen Einzelpreis bei erheblich reduzierter Abnahme fordert.
Und so mancher Investor findet vor Kopfschmerz nicht mehr in den Schlaf, darf er rechtlich doch nur maximal 49% an der gesamten Investition halten. Um die staatliche Genehmigung zu bekommen musste er dafuer saemtliche Betriebsgeheimnisse preisgeben und nun hofft er das nicht gleich nebenan eine reine chinesische Fabrik entsteht die genau sein Produkt zu genau den gleichen Bedingungen weitaus guenstiger in den Absatzmarkt fliessen laesst.
Und wenn die Fabrik erst steht, dann kommen zusaetzliche Sorgen:
Human Resources – woher das geschulte Personal nehmen, es existiert ja garnicht in China?
Infrastruktur – der Markt waechst viel zu schnell um eine geordnete Infrastruktur zuzulassen, was heute der ‘beste’ Standort scheint ist uebermorgen fernab von Gut und Boese.
Mentalitaet – Teamwork existiert nicht, Qualitaets/Lieferstandards kennt man nicht, Korruption und Verkauf von Betriebsgeheimnissen allgegenwaertig, Chinesische Kommunikation ist indirekt statt direkt.
Zoll/Steuerbestimmungen – werden teilweise sogar nachtraeglich abgeandert sodass man rueckwirkend zahlen muss, wer plant derartige Sonderausgaben schon in seine Preiskalkulation mit ein und ist trotzdem noch wettbewerbsfaehig?
Erwartung neuer Kunden? 2003 waren 5% der in China vertrieben Mobiltelefone chinesische Produkte, 2006 waren es bereits 56%. Wer kauft schon teures wenn’s auch billiger geht, dank der ganzen Investoren und ihrer offenbarten Betriebsgeheimnisse kann man ja nun fast vergleichbaren Standard zu weitaus guenstigeren Konditionen in Umlauf bringen. Was? Schlechtes Beispiel? Ach so, kann sein, aber bis auf Pharma- und Maschinenbauindustrie waren ja alle so bloed die Karten vollstaendig auf den Tisch zu legen.
Sorry, ich muss dir widersprechen - Maschinenbauindustrie ist genauso blöd
Nun musst du aber aufpassen, die Wahrheit möchte man hier im Forum nicht so gerne sehen. Schmilzt doch das schöne rosarote Bild vom Land des Lächelns dahin
Nun musst du aber aufpassen, die Wahrheit möchte man hier im Forum nicht so gerne sehen. Schmilzt doch das schöne rosarote Bild vom Land des Lächelns dahin
Das Leben ist schön
Shanghai - seit 2009
1. April 2012 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
1. April 2015 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
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- Wang Bao Nu
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Ach was, da schmilzt gar nichts. Wo nichts ist, kann nichts schmelzen.belrain hat geschrieben:Sorry, ich muss dir widersprechen - Maschinenbauindustrie ist genauso blöd![]()
Nun musst du aber aufpassen, die Wahrheit möchte man hier im Forum nicht so gerne sehen. Schmilzt doch das schöne rosarote Bild vom Land des Lächelns dahin
Es ist so wie es ist, da hat der gute Shaolin schon recht. Man muss es eben chinesisch angehen, nur mit exponentiell hoeherem speed
Lass sie doch gucken, und wie sie gucken, wuerden am liebsten reinkriechen, zum bruellen komisch.
Wenn sie's dann endlich mehr schlecht als recht kopiert bekommen haben, ziehe ich V2.1 aus der Schublade (wo's seit Jahren rumgammelt, neben V2.2, V2.5, V3 usw.) und top es einfach.
Wenn du zur Quelle willst, musst du gegen den Strom schwimmen!
OK OK, hast Recht aber ich konnte einfach nicht widerstehen...belrain hat geschrieben:Sorry, ich muss dir widersprechen - Maschinenbauindustrie ist genauso blöd![]()
Nun musst du aber aufpassen, die Wahrheit möchte man hier im Forum nicht so gerne sehen. Schmilzt doch das schöne rosarote Bild vom Land des Lächelns dahin
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