COVID, wind of change.

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haku
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Re: COVID, wind of change.

Beitrag von haku »

Wenn Otternase sagt "ich mag China weiterhin, die Menschen, das Essen, die Landschaft an vielen Orten, aber die Richtung, in die sich das politische System entwickelt, ist mir nicht nur unsympathisch, sondern empfinde ich als gefährlich" Also Menschen nett, Politik naja-das gibt es oft. Habe ich in eingen Golfstaaten und auch Südamerika, sowie Spanien und Italien erlebt. Deutschland ist es eher umgekehrt. Die Politik ganz human, aber die Menschen voll forn Arsch. Was ist jetzt besser?
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Re: COVID, wind of change.

Beitrag von TomXian »

sweetpanda hat geschrieben: 30.04.2022, 23:43
In einem besseren Zustand kann sich die CIA China doch gar nicht wünschen.
Einfach mal einen Agenten in eine Millionenstadt schicken der sich in der Wohnung mittels eines abgepackten Mitbringsels selbst infiziert und ständige Stadtbummel macht oder kleine Behälter die ein feines Virenaerosol verbreiten und so die Wirtschaft zum Stilstand bringen.
Diese Satire ist längst die "offizielle" Propaganda-Linie :lol:

Und seit die Shanghaier Bürger begonnen haben sich etwas zu organisieren und beispielsweise zu verabredeten Uhrzeiten mit Kopftöpfen Krach zu schlagen, wird gegen diese "organisierten Straftaten" vorgegangen.

Shanghai reagiert mit Lautsprecherdurchsagen und Textnachrichten an die Bürger, in denen es heißt, dass ausländische Agenten diese Aktion organisiert hätten und dass jeder genau überlegen (!) und zwischen richtig und falsch unterscheiden sollte.

Die chinesische Staatsdoktrin "alle anderen lügen, nur wir sagen die Wahrheit" hat aber bereits scheunentor-große Risse, da die Märchenstunde im Staatsfernsehen, welche man dort "Nachrichten" nennt, mit dem eigenen Erleben und dem Blick aus dem Fenster nichts zu tun hat.

Da mittlerweile 57 Städte vom einem "lockdown" betroffen sind, was man in vielen Städten nicht so nennen darf, ist wohl einen ganze Armada an US Flugzeugen in China gelandet, um die Hundertschaften der "Agenten" an Ort und Stelle zu bringen :)

Normalerweise ist Zensur etwas, was chinesische Bürger nur am Rande mitbekommen und was in der Regel nur eine ganz kleine Minderheit betrifft.

Nun aber sind sehr viele betroffen und man reagiert. "Wir gegen die". Wichtige Inhalte werden innerhalb weniger Stunden immer wieder, hundertfach und sehr hartnäckig geteilt. Ein Wettlauf gegen die Internetzensoren, die es immer wieder zu löschen versuchen. Ein Katz-und-Maus-Spiel.

Die Washington Post schrieb dazu, dass die Vertrauenskrise der Parteidiktatur längst begonnen hätte. Xi Jinping müsse nun den üblichen, geübten Weg einschlagen. Also die unbestreitbaren Probleme den lokalen Behörden anhängen [Beijing arbeitet in Perfektion; Versagen tun lokale Behörden, die zu bestrafen sind], die bestreitbaren Probleme weglügen ["gibt dort keinen lockdown" ... obwohl sämtliche Geschäfte geschlossen, die Ausfallstraßen blockiert sind ..] und journalistische Arbeit zum Erliegen bringen, indem man Journalisten bedroht, mit 6-8 Polizisten bei ihrer Arbeit "begleitet" und deren Hotelzimmer offensichtlich durchsucht und durchwühlt.

Für die Washington Post gibt es nur eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass dies diesmal nicht gelingt und damit die Probleme und Lügen mit den Diktatoren aus Beijing verknüpft werden.

Ich kann nur hoffen, dass selbst diese "geringe Wahrscheinlichkeit" die Milliardäre und Besitzer von China nicht mehr schlafen lässt und - am Ende - der Bürger insgesamt erkennt, was "richtig und falsch" ist.
Der Kriegsverbrecher, Massenmörder und Kleptokrat Putin und seine Entourage gehören verhaftet, verurteilt und hinter Gitter mit anschließender Sicherheitsverwahrung, bis sie in völliger Bedeutungslosigkeit unbeachtet endlich aus dem Leben scheiden.
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Re: COVID, wind of change. Mal was Lustiges

Beitrag von TomXian »

Mal was Lustiges:

Auszug aus der Chinesischen Verfassung (1978), Kapitel III, Grundrechte und Grundpflichten der Bürger.

Art. 45. Die Bürger genießen Freiheit der Rede, der Korrespondenz, der Publikation, der Versammlung, der Koalition, von Straßenumzügen und Protestdemonstrationen sowie des Streiks und haben das Recht auf "freie Meinungsäußerung, freie Aussprache, große Debatten und das Anschlagen von Wandzeitungen".

Art. 50. Die Werktätigen haben das Recht auf materielle Unterstützung im Alter, im Krankheitsfall oder bei Arbeitsunfähigkeit. Um ihnen dieses Recht zu sichern, sorgt der Staat für die schrittweise Ausweitung der Sozialversicherung, der Sozialunterstützung, der staatlichen und der kollektiven medizinischen Betreuung sowie ähnlicher Einrichtungen.

Art. 52. Die Bürger haben die Freiheit der wissenschaftlichen Forschung, des literarischen und künstlerischen Schaffens und anderer kultureller Betätigung. Der Staat fördern und unterstützt die schöpferische Tätigkeit der Bürger in Wissenschaft, Bildungswesen, Literatur, Kunst, Pressewesen, Verlagswesen, Gesundheitswesen, Sport und anderen Bereichen der Kultur.

Art. 55. Die Bürger haben das Recht, vor jedem Staatsorgan beliebiger Ebene gegen jeden Mitarbeiter der Staatsorgane, der Betriebe und Institutionen wegen Rechtsbruch oder Vernachlässigung seiner Pflichten Klage zu führen; bei Verletzung ihrer Rechte haben sie das Recht, vor jedem Staatsorgan beliebiger Ebene Beschwerde zu führen. Niemand darf eine solche Klage oder eine solche Beschwerde unterdrücken oder dafür Vergeltung üben.

Hier zeigt sich wieder einmal, dass das "Recht des Stärkeren" (noch aus Feudalismus-Zeiten) mit Rechtsstaatlichkeit abgelöst werden muss, damit die "Stärke des Rechts" gilt, folglich Regierung und Verwaltung nur im Rahmen der bestehenden Gesetze handeln dürfen und staatliche Entscheidungen von unabhängigen Gerichten überprüft werden können.

Ist dies nicht der Fall, lässt sich auch eine Verfassung nicht durchsetzen.
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Re: COVID, wind of change.

Beitrag von Petermedia »

otternase hat geschrieben: 30.04.2022, 20:03
TomXian hat geschrieben: 30.04.2022, 17:30 Anders als Du differenziere ich unter "China" verschiedene Dinge, etwa die Leute, meine Nachbarn und meine Familie, meine Stadt und der Parteidiktatur aus Beijing. Nur zu letzterer hat sich meine Meinung seit einigen Jahren verändert. Möglicherweise konntest Du mir hier nicht folgen.
wollte hier nur kurz einwerfen, dass ich das sehr gut verstehen kann und es mir ebenso geht: "China" ist quasi ein "Container", der sehr viele Dinge enthält, manche davon liebe ich, manche akzeptiere ich, manche finde ich furchtbar... Und viele ändern sich mit der Zeit, zT. ändern sie sich sogar sehr schnell.
Ich wäre nie so vermessen zu behaupten, dass man alles ausnahmslos und auf alle Zeiten in China entweder lieben oder hassen muss. Man kann beispielsweise die Menschen mögen und die Gesundheits-Politik verabscheuen.

Und übrigens stimme ich auch mit Deiner Einschätzung überein, dass etwa 2008 der Höhepunkt des neuen Chinas war
(der Zeitraum, den ich aus eigener Ansicht kenne, wo ich mindestens einmal pro Jahr, zT. mehrere Monate pro Jahr, sowohl geschäftlich wie privat in China war ist 2004-2019)

Allerdings nahm meines Eindrucks nach bereits ab diesem Zeitpunkt und insbesondere ab ca. 2010 die Korruption so erhebliche Ausmaße an, dass sie die Stabilität des Staates zu gefährden begann. Was wohl leider auch und gerade die negative Folge der an sich sehr positiven Politik des Hu Jintao war.
Insoweit war der "purge" am Anfang der Zeit des Xi Jinping durchaus nicht verkehrt, auch war an sich der Gedanke eines langsameren, aber nachhaltigeren Wachstums nicht verkehrt.

Wirklich zum Negativen, ja geradezu zum Beängstigenden hat sich China erst in der zweiten Amtsperiode des Xi Jinping entwickelt und ganz besonders seit Corona...

Und damit komme ich zurück auf das zuerst Geschriebene: ich mag China weiterhin, die Menschen, das Essen, die Landschaft an vielen Orten, aber die Richtung, in die sich das politische System entwickelt, ist mir nicht nur unsympathisch, sondern empfinde ich als gefährlich und daher beängstigend.
@ Tom
Du fragst mich in einem früheren Beitrag warum ich ein weitaus positiveres Bild zu China habe als du.
Erst mal teile ich in etwa die Ansicht von Otternase.
Natürlich habe ich ganz andere Erfahrungen in China gemacht.
Nahezu alle Menschen mit denen ich zwischen 2000 und 2020 zu tun hatte, haben sich den "Chinese dream" erfüllt. Meine Ex hat damals mit 5 Mitbewohnern eine alte Wohnung in Shenzhen gemietet. Alle verdienten damals um die 3000 RMB und alle haben es heute in die gehobene Mittelschicht mit Auto mehreren Kindern und Immos geschafft.
Das gleich Spiel in Shanghai mit etlichen Chinesen im Umfeld.
Aber auch Verwandtschaft in 3 tier cities haben einen Lebensstandard erreicht den viele hier zu.B Ostdeutschland nicht erreicht haben.
Und ja mehrere Mitarbeiter kommen aus kleinen Städten in Hubei, und selbst dort hat mich der vorherschende Lebensstandard , natürlich nicht auf Shanghai Niveau, immer verwundert.
Ich lernte Bewerber kennen deren Schule in den 00 Jahren gerade einmal ein paar Glühlampen und Ventilator hatten, und im Winter - 20 Grad.
Auch solche Leute haben ihren Master etc z.B an der Tongji gemacht.
Natürlich ist Wohlstand nicht alles, aber viele meiner chinesischen Bekannten erscheinen mir Teilweise glücklicher als etliche Deutsche, auch hier im Forum.
Natürlich bin ich extrem Biased da ich mich letztendlich zwar nicht nur in Shanghai, das ja auch vor Covid eine Blase war, aber doch an der Ostküste zwischen Shenyang Beijing Sha, Xiamen Shenzhen und Hainan bewegt habe.
Aber selbst im Umfeld von xiangxi etc habe ich vieles positives gesehen.
Und tatsächlich habe ich auch die Auswüchse der Korruption erlebt, als wir tütenweise RMB mitbringen müsste, nur um einen Teil eines Events zu organisieren.
Das ist nach Xi um etliches, zumindest in Shanghai als auch Beijing besser geworden.
Aber auch ich sehe natürlich gerade in den letzten Jahren auch die Schattenseiten und Machtverschiebungen in der KPC.
Gerade COVID hat vieles aufgezeigt.
Ich gehöre zu den Vertretern der Meinung, dass die Zero Covid Strategie zumindest in den ersten zwei Jahren durchaus zielführend war.
Im Umfeld der Unwissenheit, aber auch als Entkopplung im Wirtschaftskrieg mit Trump war das ein nachvollziehbarer move.
Auch in meinen Augen hat der wachsende Druck von aussen und COVID autokratische Tendenzen verstärkt. Das kann man gerade in Shanghai gut beobachten.
Ich könnte sicher auch einiges zu Gesundheitssystem und Bodennutzungsplan (durch den Neubau der DSS hatten wir da einige Einblicke) in Shanghai ausführen, aber das wird dann sehr lang.
Nur ganz allgemein.
Was schlägst du vor.
Ein China wie Indien oder aber ein fast paritätisch geteiltes Land wie in den USA wäre für die Stabilität aber wohl auch für das persönliche Gluck der Menschen eine Katastrophe.
Da ich in 2010 viel für die indische Regierung in China gemacht habe, u.a. einen Großteil des medialen Expoauftritt und New Delhi aber auch Bangalore gut kennen, kann ich dir nur sagen bitte nicht für China.
Um es mit der Analogie von Otternase zu sagen.
Ich liebe vieles, toleriere manches und lehne einiges in dem Container China ab.
Ich bin der festen Überzeugung, dass die Chinesen in den letzten 100 Jahren viel für ihren Erfolg arbeiten mussten.
Viel Leid ist von aussen und innen geschehen.
Aber wir wollen doch nicht ernsthaft das Anrecht der Chinesen an Partizipation in Frage stellen.
Ich würde mir wünschen, dass dies so fair wie möglich passiert und die Chinesen nicht die gleichen Fehler in Afrika etc machen wie wir.
Leider sehe ich dort Tendenzen z.B in Sri Lanka aber eben auch auf dem afrikanischen Kontinent, der diesen Blick stark Eintrüben.
Denn das Leid das der Westen in diese Länder gebracht hat, legitimiert in keiner Weise eine Wiederholung.
Ich muss jetzt leider arbeiten, deshalb später mehr.
Allen einen guten Start in die Woche
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Re: COVID, wind of change.

Beitrag von haku »

daf123 hat geschrieben: 30.04.2022, 17:57 Hattest du dich nicht sogar um eine Art Green card gekümmert, um im gelobten Land bleiben zu können?
Das gibt es auch für China? Und wie kommt man an eine Green Card?
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Re: COVID, wind of change.

Beitrag von otternase »

haku hat geschrieben: 02.05.2022, 12:52
daf123 hat geschrieben: 30.04.2022, 17:57 Hattest du dich nicht sogar um eine Art Green card gekümmert, um im gelobten Land bleiben zu können?
Das gibt es auch für China? Und wie kommt man an eine Green Card?
sogenanntes "D-Visum"

Ob Anträge dafür überhaupt derzeit bearbeitet werden, ist mir nicht bekannt. Aber jedenfalls schon vor Covid waren die Hürden dafür sehr hoch. Normalerweise ging das nur an Leute, die sich besonders um China verdient gemacht haben oder zB. in großem Umfang dort investiert haben.
Hier eine schon etwas ältere Meldung:
http://de.china-embassy.gov.cn/det/zdbg ... 750748.htm
Bis 2011 also erst 4700mal vergeben, damals Pläne, die Vergaberichtlinien zu lockern, aber ich gehe davon aus, dass das eher strenger seither geworden ist.
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Re: COVID, wind of change.

Beitrag von haku »

Danke für die Auskunft.
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Re: COVID, wind of change.

Beitrag von Petermedia »

haku hat geschrieben: 02.05.2022, 12:52
daf123 hat geschrieben: 30.04.2022, 17:57 Hattest du dich nicht sogar um eine Art Green card gekümmert, um im gelobten Land bleiben zu können?
Das gibt es auch für China? Und wie kommt man an eine Green Card?
Hab ich gerade aus Zufall gelesen.

http://de.china-embassy.gov.cn/det/zdbg ... 750748.htm
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Re: COVID, wind of change.

Beitrag von haku »

Auch dir, danke.
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Re: COVID, wind of change.

Beitrag von TomXian »

%
Petermedia hat geschrieben: 02.05.2022, 11:41
otternase hat geschrieben: 30.04.2022, 20:03
TomXian hat geschrieben: 30.04.2022, 17:30 Anders als Du differenziere ich unter "China" verschiedene Dinge, etwa die Leute, meine Nachbarn und meine Familie, meine Stadt und der Parteidiktatur aus Beijing. Nur zu letzterer hat sich meine Meinung seit einigen Jahren verändert. Möglicherweise konntest Du mir hier nicht folgen.
Was schlägst du vor.
@Peter

Zunächst einmal decken sich unsere Ansichten sicher zu 90%, lediglich bei der Bewertung der "Regierung" und auch beim Vorgehen in der Viruspandemie haben wir unterschiedliche Ansichten. Manches mag auch daran liegen, dass ich tatsächlich mehr außerhalb von SHA-BJ-SZ war als innerhalb.

Die von Dir genannten Erfolgsgeschichten sind gut und schön, sind aus meiner Sicht aber nicht Ausfluss einer guten Regierungsarbeit, sondern zeugen vom Willen und dem Einfallsreichtum der Bürger.

In jeder Gesellschaft gibt es Lebensrisiken, die den Start, den weiteren Verlauf und das Ende eines Lebens deutlich beeinflussen.
Namentlich sind die Schulausbildung, Berufsausbildung, Studium, Gesundheitsversorgung, unverschuldete Arbeitslosigkeit, Altersversorgung.

Es ist auch nicht so, dass man dies in Beijing nicht wüsste.
In der chinesischen Verfassung (mir liegt die 1978er Ausgabe vor) sind all diese Punkte verfassungsrechtlich jedem Bürger garantiert!
Einschließlich Vollbeschäftigung!
Nun ja, im selben Abschnitt ist auch die unabdingbare Meinungs- und Versammlungsfreiheit garantiert, ebenso wie die unabhängige Verwaltungsgerichtsbarkeit, die es jedem Bürger erlaubt, gegen jede staatliche Entscheidung Beschwerde und Klage zu erheben und dass eine solche Beschwerde oder Klage niemals zu einer Benachteiligung führen dürfe.

Soweit zur Theorie.

Nach alle dem, was ich selbst erfahren habe, mir zugetragen oder erzählt wurde, was ich nachlesen konnte, hat die Parteidiktatur (und ein anderes Wort kann ich nicht benutzen) all diese wichtigen Punkte stets behindert und nicht befördert.

Beispielsweise wurde erst 1987 die allgemeine Schulpflicht eingeführt, nach 21 Jahren (!), in denen viele Jahre gar kein Schulbetieb stattfand oder aber nur die politischen Eliten in Schulen und Universitäten aufgenommen wurden. Und diese Entscheidung wurde nicht etwa zum "Wohle der Nation" getroffen, sondern weil immer mehr Industriebetriebe nach Mitarbeitern verlangten, welche auch Lesen und Schreiben können.

Trotz der Einsicht Deng Xiaopings, dass sich China 1976 in einer mehr als katastropalen Lage befand, wurden auch seine Vorschläge 20 Jahre lang bekämpft und boykottiert. Die "herrschenden Familien" [sein Begriff!] wollten verhindern, dass Konkurrenten aus dem Ausland ins Land kommen ... Konkurrenten im Sinne von Arbeitgebern. Einfach ausgedrückt: Man wollte ungestört weiter zu Hungerlöhnen ausbeuten. 20 Jahre später (1996) warfen diese (zehntausenden von) Staatsbetrieben immer noch keine steuerlichen Gewinne ab, hatten aber zahllose US-Dollar Millionäre geschaffen.

Erst Jiang Zemin, der Mann aus Shanghai, [dem man das im Grunde nicht zutraut] gelang es dann, den "herrschenden Familien" klar zu machen, dass man ausländisches Kapital, ausländisches know-how, ausländische Mitarbeiter und ausländische Produktionsmittel benötigt, um in Zukunft noch mehr Geld zu verdienen.

In der Folge fielen viele Verbote für ausländische Investoren und Betriebe [andere nennen es "Öffnung"] und das Milliardengeschäft ging los.
Der "Westen" startete das größte Ausbildungsprogramm der Menschheitsgeschichte, initiierte den größten know-how Transfer der Menschheitsgeschichte, brachte moderne Fertigungswerkzeuge und -methoden ins Land und steigerte das Lohnniveau rasant, weil zumindest zu Beginn der Arbeitsmarkt umkämpft war. Es fand also all das statt, was die Parteidiktatur über 50 Jahre lang nicht mal im Ansatz hinbekommen hatte.

In den folgenden 10 Jahren verzehnfachte sich das BIP in China und die Steuereinnahmen verdreissigfachten sich.

War es jetzt an der Zeit über Schulausbildung, Berufsausbildung, Studium, Gesundheitsversorgung, unverschuldete Arbeitslosigkeit und Altersversorgung nachzudenken? Nein.

Als Gesundheitsminister machte man sich Gedanken über den Ferrari für den Sohn [kein Scherz und belegt].

Wer Milliardär werden wollte, ging in die Politik!
Auch wenn hier andere Ausbeutungs-Schemata zum Tragen kamen.

Ich will mich hier auch nicht wiederholen.

Bis heute kostet eine gute Schulausbildung viel Geld, ein gutes und anerkanntes Studium noch mehr Geld (dafür konnte man früher eine Wohnung kaufen). Bei ernsthaften, bedrohlichen Krankheiten werden schnell 6stellige Rechnungen fällig, in den besten Krankenhäusern auch 7-stellig.
Eine Altersversorgung existiert rudimentär und unzureichend, wer arbeitslos wird bekommt nichts oder eine kurzfristige, minimale Unterstützung.

Die - in weiten Teilen sogar von DE übernommenen - Pflichtversicherungen seit etwa 2017 (?) (Gesundheit, Arbeitslosigkeit, Rente) betreffen nur (internationale) Großbetriebe und sind wiederum keine Wohltat für die Nation, sondern haben mit den Entsendegesetzen von Drittstaaten zu tun.

Sicher, wer in China jung, sehr gut ausgebildet, gesund und willens ist, eine 70-Stunden-Woche zu akzeptieren, konnte sehr gutes Geld verdienen und damit einen "westlichen" Lebensstandard finanzieren. Insbesondere Ausländer.

Für die meisten aber gilt: Wer nicht begütert ist, fällt durch alle Raster.

Und dies ist nun einmal Turbo-Kapitalismus.

Nichts für ungut und Euch allen eine schöne Woche!
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Re: COVID, wind of change.

Beitrag von otternase »

sweetpanda hat geschrieben: 30.04.2022, 23:43 Was man auch bedenken sollte ist, dass China sich doch in einer extremen Wettbewerb mit dem Westen befindet.
Wie lange will China sich diese
Hyperverletzlichkeit noch leisten? 50 Coronafälle und Millionenstädte werden wochenlang lahmgelegt mit Milliardenschäden und gewaltigem innerstaatlichen Zerwürfnissen.
in der Theorie hast Du natürlich recht, aber (seltsamerweise) hat zumindest die Staatswirtschaft diese Schäden bislang hervorragend weggesteckt: der RMB hat gegenüber dem EUR seit den Öffnungen in Europa und den Lockdowns in China nicht etwa verloren, sondern sogar noch zugelegt, von einem Kurs von etwa 7,25 Anfang Februar auf nun ungefähr 6,95!
Da spielt natürlich der Ukraine-Krieg eine Rolle, der Europa belastet, aber das ist es nicht allein.
sweetpanda hat geschrieben: 30.04.2022, 23:43 Einfach mal einen Agenten in eine Millionenstadt schicken der sich in der Wohnung mittels eines abgepackten Mitbringsels selbst infiziert und ständige Stadtbummel macht oder kleine Behälter die ein feines Virenaerosol verbreiten und so die Wirtschaft zum Stilstand bringen.
Kann man dann beliebig oft wiederholen die Lockdownkosten die immer weiter steigende Kontrollkosten und die immer weiter schreitenden Entfremdung zwischen Volk und Behörden stellen doch einen Elfmeterfreistoß ohne Tormann da.
1) zumindest diese Möglichkeit kommt der chinesischen Regierung doch eher zupass: es ist ein gutes Argument für weitere und stärkere, auch langfristige Abschottung. In dem Thread hier habe ich ja mal begonnen zu spekulieren, was die Ziele der chinesischen Regierung sein mögen viewtopic.php?t=35408
Und da scheint der Wunsch, das Ziel einer dauerhaften Abschottung, geschlossene Grenzen, Entkopplung vom wirtschaftlichen und personellen Austausch ("Störfreimachung") in der Tat eine gute Erklärung zu sein.
2) ich fürchte, dass das nicht zu einer Entfremdung von Volk und Behörden führt, sondern im Gegenteil zu einer stärkeren Einheit "wir Chinesen" gegen "das Ausland". Diesen Effekt, dass eine (vermeintliche) Gefahr aus dem Ausland auch politisch verfeindete Kräfte in einem Land vereint, kennt man ja vielfach aus der Geschichte, "Burgfriedenspolitik"...
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Re: COVID, wind of change.

Beitrag von TomXian »

otternase hat geschrieben: 02.05.2022, 18:13
sweetpanda hat geschrieben: 30.04.2022, 23:43 Was man auch bedenken sollte ist, dass China sich doch in einer extremen Wettbewerb mit dem Westen befindet.
Wie lange will China sich diese
Hyperverletzlichkeit noch leisten? 50 Coronafälle und Millionenstädte werden wochenlang lahmgelegt mit Milliardenschäden und gewaltigem innerstaatlichen Zerwürfnissen.
in der Theorie hast Du natürlich recht, aber (seltsamerweise) hat zumindest die Staatswirtschaft diese Schäden bislang hervorragend weggesteckt: der RMB hat gegenüber dem EUR seit den Öffnungen in Europa und den Lockdowns in China nicht etwa verloren, sondern sogar noch zugelegt, von einem Kurs von etwa 7,25 Anfang Februar auf nun ungefähr 6,95!
Da spielt natürlich der Ukraine-Krieg eine Rolle, der Europa belastet, aber das ist es nicht allein.
sweetpanda hat geschrieben: 30.04.2022, 23:43 Einfach mal einen Agenten in eine Millionenstadt schicken der sich in der Wohnung mittels eines abgepackten Mitbringsels selbst infiziert und ständige Stadtbummel macht oder kleine Behälter die ein feines Virenaerosol verbreiten und so die Wirtschaft zum Stilstand bringen.
Kann man dann beliebig oft wiederholen die Lockdownkosten die immer weiter steigende Kontrollkosten und die immer weiter schreitenden Entfremdung zwischen Volk und Behörden stellen doch einen Elfmeterfreistoß ohne Tormann da.
1) zumindest diese Möglichkeit kommt der chinesischen Regierung doch eher zupass: es ist ein gutes Argument für weitere und stärkere, auch langfristige Abschottung. In dem Thread hier habe ich ja mal begonnen zu spekulieren, was die Ziele der chinesischen Regierung sein mögen viewtopic.php?t=35408
Und da scheint der Wunsch, das Ziel einer dauerhaften Abschottung, geschlossene Grenzen, Entkopplung vom wirtschaftlichen und personellen Austausch ("Störfreimachung") in der Tat eine gute Erklärung zu sein.
2) ich fürchte, dass das nicht zu einer Entfremdung von Volk und Behörden führt, sondern im Gegenteil zu einer stärkeren Einheit "wir Chinesen" gegen "das Ausland". Diesen Effekt, dass eine (vermeintliche) Gefahr aus dem Ausland auch politisch verfeindete Kräfte in einem Land vereint, kennt man ja vielfach aus der Geschichte, "Burgfriedenspolitik"...
Da möchte ich einen etwas anderen Blickwinkel hinzufügen:

Zunächst einmal: Die chinesische Währung ist keine konvertierbare Währung. Umtauschkurse zu anderen Währungen werden nach Gutdünken von der chinesischen Zentralbank festgesetzt, auch wenn China immer wieder auf irgendwelche "Warenkörbe" hinweist, in denen mehrere Währungen gebündelt werden, deren "Inhalt" aber niemand kennt, usw. und so fort.
So hat die Zentralbank damals den RMB gegenüber dem USD mal eben um 16 Prozent (!) abgeschwächt, um so die US Strafzölle von Trump zu unterlaufen.
Grund war hier natürlich nicht, dass die US Währung so stark war, sondern dass dies die Exportpreise der CN Güter um 16% verbilligte und damit konkurrenzfähig hielt.

Die häufigen Währungsmanipulationen sind seit 20 Jahren ein großer Streitpunkt in der WTO und brachten China schon mehrfach an den Rand eines Währungskrieges. Paul Krugman (Nobelpreisträger Wirtschaft) und viele andere meinen, die drastische Unterbewertung des RMB wird zwangsläufig zu schweren Handelshindernissen in den bilateralen Handelsbeziehungen (USA, EU, Rest) führen, insbesondere da die WTO faktische handlungsunfähig ist.

Währungskurse welche die CN Zentralbank festsetzt, sind also im Grunde ohne Aussagekraft.

Die meisten Investmentbanken und Analysten sehen China bereits seit längerem in einer handfesten Wirtschaftskrise mit ungewissen Ausgang.

Chinas Wirtschaftssystem ist nicht nachhaltig. Seit 2008 wachsen die Schulden schneller als die Wirtschaft.
Alles auf Pump, kann man auch sagen.
Seit 2016/17 sind in den wesentlichen Marktsegmenten die Umsätze rückläufig. Die Nachfrage nach Immobilien ist in manchen Gegenden regelrecht zusammengebrochen. Der private Konsum nahm jährlich rund 10% ab. In der Automobilbranche wurden 2017 rund 26 Millionen Fahrzeuge verkauft.
2018 waren es 10% weniger, 2019 dann 28% weniger, 2020 nochmals 12% weniger. Nur noch 15 Millionen Fahrzeuge wurden 2020 verkauft, dies entspricht einem Rückgang um 43% !

Im Sommer 2021 wurden beim Immobilienriesen Evergrande dann über 600 Milliarden USD Auslandsschulden entdeckt. Vor dem Firmengebäude kam es zu Massenprotesten. Der Aktienkurs fiel im Rahmen der Krise innerhalb von fünf Monaten um 95 %. Der Handel wurde ausgesetzt. Die Papiere wurden auf "Ramsch" gesetzt. Evergrande kann seine Schulden nicht bedienen und wird seit 2022 mit Riesensummen staatlich gestützt, damit es nicht zum Bankrott kommt. Ähnliches gilt für andere Branchenriesen wie Kaisa oder China Aoyuan. Auslandsinvestitionen in den Bausektor, die früher mehrere hundert Milliarden USD jährlich ausmachten, liegen heute bei nahezu Null.

Immo, Auto und Konsum machen weit mehr als 50% des China BIP aus !

Hinzu kommen die jahrelangen und immer noch andauernden Handelskonflikte, der völlig unnötige völkerrechtliche Vertragsbruch was Hong Kong angeht, der Weggang wichtiger Großunternehmen, welche die Gängelei und den know-how Diebstahl satt haben. Unternehmen wie INTEL bauen riesige Produktionsstandort auf .... in den USA und Europa. SAMSUNG wird dieses Jahr das letzte seiner Werke in China schließen. Viele Länder und Unternehmen sagen, dass sie ihre Produktionstiefe erhöhen und Lieferketten abbauen werden.

Als China vor wenigen Wochen bekannt hab, dass BIP sei in 2021 um 8% gestiegen, löste dies an den Börsen ein Lächeln aus und wurde sofort ins Reich von Grimms Märchen verbannt. Wesentlich handfester und wahr sind da die 6,9% aus den USA.
Die Börsenaufsicht in den USA ermittelt ohnehin schon seit Jahren wegen Publizierungs- und Bilanzpflichten gegen chinesischer Aktiengesellschaften am US Markt. China verweigert unverständlicherweise bis heute die Überprüfung der Bilanzen und riskiert, dass man den Handel von CN Aktien verbietet.

Und jetzt noch der Putin-Krieg, der aller Welt vor Augen führt, was es bedeutet, abhängig und expressbar zu sein.
Wobei China hier auch noch zeigt, dass es einen Überfall auf ein Nachbarland und das Ermorden von Zivilisten für probate politische Mittel hält.

Ich denke die Zeichen für Chinas Wirtschaft stehen auf Sturm und was wir gerade erleben, ist die Ruhe vor dem Sturm.

Die Pandemie hatte auch etwas gutes für die Parteidiktatur. Die Stimmung in der Bevölkerung war Ende 2019 nämlich nicht gut. Der Preisverfall am Immo-Markt 2013-2016, der allgemeine Preisanstieg und die stagnierenden Löhne sorgten für Unzufriedenheit. Im Januar 2020 - als die Pandemie ausbrach - kam es deshalb auch zu sehr kritischen Bemerkungen und die Alarmglocken in Beijing dürften schrill geläutet haben.

Der Propaganda Erfolg des Jahrhunderts aus April 2020, der Xi zum Sieger und Volkshelden machte, zum König kürte und die heroischen Feiern im Mai und Juni der "Pandemie Besieger" ..... all dies hat Xi bewusst mit seiner Person verbunden. Ähnlich wie bei Mao wurde sein Personenkult überall befördert; auch Xi hat jetzt seine "Xi Bibel" in den Schulen. Gleichzeitig erklärte Xi seine Chinesen zur neuen Herrenrasse und die chinesische Diktatur als das überlegene System. Nationalismus wurde gezielt befeuert.

All dies steht auf dem Spiel, würde sich China von der NULL COVID Strategie - die keine Strategie ist - verabschieden.

China hätte spätestens im Herbst 2021 über eine Impfkampagne eine hohe Impfquote mit wirksamen Impfstoffen absichern müssen, um Omikron - als mildere Virusvariante - zur Durchseuchung und damit Immunisierung der Bevölkerung zu nutzen, so wie es fast alle anderen Ländern gemacht haben.

Dass am Wegsperren der Bevölkerung aus politischen und Propagandagründen festgehalten wird, führt mittlerweile international zu dem Verständnis "Die können es nicht" und bewegt Unternehmen dazu, China als unzuverlässig einzustufen und sich andere Standorte zu suchen.
Der Kriegsverbrecher, Massenmörder und Kleptokrat Putin und seine Entourage gehören verhaftet, verurteilt und hinter Gitter mit anschließender Sicherheitsverwahrung, bis sie in völliger Bedeutungslosigkeit unbeachtet endlich aus dem Leben scheiden.
haku
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Re: COVID, wind of change.

Beitrag von haku »

@ Tomxian
hi, hast du denn dann letztendlich deine greencard bekommen? Was musstest du dafür tun?
Danke schonmal.
otternase hat geschrieben: 02.05.2022, 13:04
haku hat geschrieben: 02.05.2022, 12:52
daf123 hat geschrieben: 30.04.2022, 17:57 Hattest du dich nicht sogar um eine Art Green card gekümmert, um im gelobten Land bleiben zu können?
Das gibt es auch für China? Und wie kommt man an eine Green Card?
sogenanntes "D-Visum"

Ob Anträge dafür überhaupt derzeit bearbeitet werden, ist mir nicht bekannt. Aber jedenfalls schon vor Covid waren die Hürden dafür sehr hoch. Normalerweise ging das nur an Leute, die sich besonders um China verdient gemacht haben oder zB. in großem Umfang dort investiert haben.
Hier eine schon etwas ältere Meldung:
http://de.china-embassy.gov.cn/det/zdbg ... 750748.htm
Bis 2011 also erst 4700mal vergeben, damals Pläne, die Vergaberichtlinien zu lockern, aber ich gehe davon aus, dass das eher strenger seither geworden ist.
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Re: COVID, wind of change.

Beitrag von Grufti »

haku hat geschrieben: 03.05.2022, 17:57 @ Tomxian
hi, hast du denn dann letztendlich deine greencard bekommen? Was musstest du dafür tun?
Danke schonmal.
otternase hat geschrieben: 02.05.2022, 13:04
haku hat geschrieben: 02.05.2022, 12:52
Das gibt es auch für China? Und wie kommt man an eine Green Card?
sogenanntes "D-Visum"

Ob Anträge dafür überhaupt derzeit bearbeitet werden, ist mir nicht bekannt. Aber jedenfalls schon vor Covid waren die Hürden dafür sehr hoch. Normalerweise ging das nur an Leute, die sich besonders um China verdient gemacht haben oder zB. in großem Umfang dort investiert haben.
Hier eine schon etwas ältere Meldung:
http://de.china-embassy.gov.cn/det/zdbg ... 750748.htm
Bis 2011 also erst 4700mal vergeben, damals Pläne, die Vergaberichtlinien zu lockern, aber ich gehe davon aus, dass das eher strenger seither geworden ist.
Typischer Fall von Forum VISUM, damit andere Interessierte die entsprechenden Infos ebenfalls finden :wink:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: COVID, wind of change.

Beitrag von cayman »

haku ich habe dir eine PN gesendet
Anstatt zu klagen was ihr wollt, solltet ihr dankbar sein, dass ihr nicht all das bekommt, was ihr verdient
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