Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

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Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

Beitrag von sweetpanda » 02.05.2020, 10:06

Mir ist ja immer daran gelegen die fachliche Diskussionskultur in diesem Forum zu heben.

Daher lasse ich euch gerne an meiner neuen Recherche teilhaben und da bin ich einem großen Klopper auf der Spur.

In diversen seriösen Fachzeitschriften und Wissenschaftsblättern wurde schon seit Jahren darüber berichtet, dass es in chinesischen Virenlaboren nicht so gut "läuft".
Es kam in den letzten Jahren wiederholt zur Freisetzung des SARS-Erregers, der glücklicherweise nicht so leicht übertragbar wie COVID 19 und konnte daher immer wieder eingedämmt werden.
Bald wird es mehrere Labore der höchsten Sicherheitsstufe in China geben, glücklicherweise werden diese Anlagen mit ausländische Unterstützung gebaut, auch die Ausbildung der Mitarbeiter erfolgt natürlich im wesentlichen außerhalb Chinas.
Was westliche Forscher aber schon Jahre vor COVID kritisierten ist der Umstand, dass in jedem Labor trotz höchster Vorsicht, bester Technik und Ausbildung etwas schief gehen kann. Dann sei es am wichtigsten offen, schnell und transparent zu reagieren und alle bezweifeln, dass es in China die notwendige Fehlerkultur für diese Fälle gibt. Transparenz sei der eigentlich Schutzwall den solch eine Einrichtung zu umgeben hat.


https://www.nature.com/news/inside-the- ... ns-1.21487

https://science.sciencemag.org/content/304/5671/659


Ich glaube natürlich nicht, dass es sich um COVID-19 um eine Biowaffe handelt aber die Theorie, dass es sich um einen im Labor isolierten natürlichen Fledermausvirus handelt bei dessen Handhabung es zu einem unbeabsichtigten Fehler kam, ist im Lichte der seit Jahren in der Fachwelt gemachten Vorwürfe nicht mehr so unwahrscheinlich wie ich noch vor 2 Monaten glaubte.
Neue Informationen führen auch bei mir dazu anderen Ideen/Meinungen Spielraum zu geben.
Die verblüffend schnelle Bekanntgabe des Gencodes, war vielleicht dem Umstand geschuldet, dass man schon längst wusste mit welchen Viren man seit Monaten forschte? Man wusste plötzlich sehr genau um die Gefahren und konnte keine Zeit mehr mit wochenlangen Scheinforschungen verplempern, um die ganze Sache noch besser zu vertuschen.

Bei dem derzeit immer weiter zunehmende internationalen Druck auf China ist selbstverständlich davon auszugehen, dass solch ein Unfall nie bekannt werden dürfte. Diese wäre mit Abstand das höchste Staatsgeheimnis der Volksrepublik.
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Re: Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

Beitrag von rundherum » 02.05.2020, 10:31

Interessanter Input. Wie ist denn das in anderen Ländern? Es haben ja viele andere Nationen solche Labors. Kommt es dort nie zu Zwischenfällen?
Und es scheint ja offenbar eine gewisse Transparenz in China zu herrschen, wenn in der Vergangenheit solche Fälle ans Licht kamen. Ging das jeweils durch Regierungsfilter an die Öffentlichkeit?

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Re: Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

Beitrag von sweetpanda » 02.05.2020, 10:52

Hier so ein kleiner Bericht zu einem alten Zwischenfall, auch die WHO sprach von Sicherheitsmängeln.

https://www.the-scientist.com/news-anal ... wice-50137

Kleinere Unfälle gibt es scheinabr immer wieder.
https://eu.usatoday.com/story/news/2015 ... /25258237/

Die Frage ist wie bereit du als kleiner Laborhansel in China bist Meldung zu machen, Autoritäten, Hierarchien stehen in einem autoritären System stabiler im Weg als bei uns. Besonder bei einem Vorfall von epochalem Ausmaß, dem wir jetzt gegenüber stehen.
Bei den kleineren Zwischenfällen konnte man natürlich im nachhinein die internationale Gemeinschaft als vertrauengebende Maßnahme informieren.
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Re: Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

Beitrag von jackie_chan » 02.05.2020, 17:13

Ein Freund von mir forschte in einem S4 Labor. Seiner Aussage nach gibt es nur eine Möglichkeit, wie ein Erreger aus solch einem Labor, zumindest in Deutschland, in die Umwelt gelangen könnte: durch Vorsatz.
Ich war vor geraumer Zeit selbst für einige Wochen in einem Umweltlabor der Chinese Academy of Science in Beijing tätig. Wir hantierten zwar nicht mit biologischen, dafür aber mit anderen Gefahrstoffen. Im Vergleich zu dem was ich aus Deutschland kannte, war die Einhaltung von Sicherheitsstandards und Ordnung teils eine Katastrophe. Es fehlte oft an elementarem Verständnis für Gefahr. Aus diesem Grund kam es beispielsweise auch zu dem verheerenden Brand in Tianjin vor einigen Jahren. Die Feuerwehr trifft hierbei keine Schuld, die waren gut ausgebildet.
Insofern kann ich Sweetie zustimmen, wenngleich das nicht auf mehr als persönlichen Erfahrungen beruht. Ich halte es für möglich, dass Corona aus irgendeinem Labor in die Umwelt gelangte. Ob es wirklich so war, wird man nie erfahren. Solange die KP am roten Knopf sitzt, wird sich daran auch nichts ändern.

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Re: Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

Beitrag von sweetpanda » 03.05.2020, 10:51

jackie_chan hat geschrieben:
02.05.2020, 17:13
zumindest in Deutschland, in die Umwelt gelangen könnte: durch Vorsatz.
Wenn man plötzlich merkt, dass in einem Überdruckanzug doch ein kleines Loch und die Sensoren den Druckverlust kaum merken konnten, dann kann auch in so einem Hochsicherheitslabor etwas passieren. In irgend einem Bericht hatte ich gelesen, dass Mitarbeiter ihre eigenen Notebooks in Laboren mit niedriger Schutzstufe rein und raus gebracht hätten. Da standen den westlichen Beratern die Haare zu Berge.

Offensichtlich nimmt die Sache derzeit Fahrt auf, im englischsprachigem Raum wird mittlerweile von einem einem geleakten Dokument der "Five-Eyes" (Geheimdienste der USA, UK, Canada, Australien und Neuseeland) berichtet, das genau beschreibt wie die KP die Welt betrog.

So seien in einem Labor in der Nähe von Wuhan, nicht weit entfernt von dem berühmten Tier-Markt, tödliche von Fledermäusen stammende Coronaviren untersucht wurden und dabei kam es schon im November zu einem Unfall. Trotz Beweisen der Mensch zu Mensch Übertragung leugneten die Behörden diese bis zum 20 Januar.
Brisant ist auch, dass bereits am 31. Dezember Beamte in Taiwan Bedenken äußerten, ebenso wie Experten in Hongkong am 4. Januar.
Die von China stark beeinflusste WHO meldete noch am 14. Januar, dass es bisher keine Beweise für die Mensch zu Mensch Übertragung gäbe.
https://twitter.com/WHO/status/1217043229427761152

Besonders perfide sei gewesen, dass Peking Reiseverbote für sein eigenes Volk verhängte, sagte aber anderen Nationen, dass solche Einschränkungen nicht notwendig seien. Diesen Rat teilte die China hörige WHO auch viel zu lange.

Aus meiner Sicht wird man der KP bald folgendes vorwerfen:
Spätestens im Verlauf er ersten beiden Januarwochen merkten sie, dass sie vor einem gigantischen Problem stehen werden, Tausende Tote und eine veritable Wirtschaftskrise waren unvermeidbar.
Zeitgleich befindet man sich in einem immer härter ausgetragenen Wettbewerb um die Weltherrschaft mit der westlichen Welt und musste im Handelskonflikt die erste schwere Niederlage seit 30 Jahren einstecken, da konnte man es sich nicht erlauben, dass man nur selbst von dieser Krankheit betroffen wird.
Die Feinde der KP sollten sich auch mit dem Problem herumschlagen müssen.
Vergleichbar einem Hauseigentümer der vor seinem brennenden Haus steht und wenigstens etwas Genugtuung erfährt, als sein Brand wenigstens auf das Haus seines Nachbarn überspringt mit dem er seit vielen Jahren in heftigem Streit ist.
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Re: Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

Beitrag von Asgaros » 04.05.2020, 04:22

Die ganzen angeblichen Beweise sind doch völlig irrelevant.

Punkt 1: US/Five-Eyes-Beweise sind generell nicht glaubwürdig, siehe Irakische Massenvernichtungswaffen.

Punkt 2: Wenn man angeblich schon im November, aber spätestens im Januar, von Unfällen und Ungereimtheiten gewusst hat, wieso hat der Westen dann die Welt nicht rechtzeitig gewarnt? Stattdessen hieß es ja noch bis zum März in Amerika, dass es sich nur um eine Grippe handelt und diese demnächst magisch verschwindet.

Punkt 3: Im November gab es wohl auch schon erste merkwürdige Fälle von Lungenerkrankungen in Italien. Wieso ist denn dort keiner auf die Idee gekommen, dass wir es mit einem neuartigen (von Mensch zu Mensch übertragbarem) Virus zu tun hatten? War ja wohl alles doch nicht so einfach und offensichtlich?

Fakt ist: Bei den jetzigen US-Beweisen handelt es sich um reinste Propaganda, um vom eigenen Versagen abzulenken. Die amerikanische Wirtschaft und Politik bekommt dafür jetzt die Rechnung serviert und in China schert man sich einen Dreck darum, was der Westen angeblich zu vermelden hat. Und das ist auch gut so: Es wird Zeit, dass man nicht mehr vor den Amis den Kopf einzieht und jede Behauptung als bewiesen hinnimmt. Eine angenehme Entwicklung in der Weltpolitik!

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Re: Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

Beitrag von rundherum » 04.05.2020, 07:54

Punkt 1: US/Five-Eyes-Beweise sind generell nicht glaubwürdig, siehe Irakische Massenvernichtungswaffen.
Im Falle vom Irak wäre ich vorsichtig. Nur weil die Inspektoren im Nachhinein die Waffen nicht gefunden haben, heißt das nicht, dass sie nicht existierten. Ich sah mit eigenen Augen die Bücher eines europäischen Konzern, der dem Irak zumindest die Anlagen zum Erstellen von Chemiewaffen geliefert hat. Und ein gewisser europäischer Staat hat diesen Export auch genehmigt. Natürlich ist damit noch nicht bewiesen, dass der Irak diese Anlagen auch eingesetzt hat. Aber es spricht doch einiges dafür.
Ob dies aber den Irak-Krieg rechtfertigt, ist dann die nächste Frage.

Offenbar sagen aber selbst die Geheimdienste derzeit, dass es sich bei COVID-19 nicht um eine Bio-Waffe handelt (wobei das Virus trotzdem versehentlich aus dem Labor freigesetzt worden sein könnte). Sondern, dass China einfach zu intransparent informiert hat. Dass dem so war, liegt auf der Hand. Aber dafür hat China danach ja umso entschlossener den Virus bekämpf

Die nächste Aussage, die im Raum (oder im Oval Office) steht, ist, dass China das Virus absichtlich über seine Grenzen entwischen ließ.
Aktuelle Anschuldigung:
Trump: “What China really treated the world badly on was, they stopped people going into China, but they didn't stop people going into the USA and all over the world. You couldn't fly out of Wuhan to go to Beijing and or to any place in China... you could fly out of Wuhan, where the primary problem was, to different parts of the world. What’s that all about? A case could be made, that China said, ‘hey, look, this is going to have a huge impact on China, we might as well let the rest of the world [have the problem too]’.”
Fakt ist: Bei den jetzigen US-Beweisen handelt es sich um reinste Propaganda, um vom eigenen Versagen abzulenken.
Ich halte es zwar auch für Propaganda. Aber vermutlich dürfte hier mehr dahinter sein als nur der Wunsch, vom eigenen Versagen abzulenken. Eventuell ist dies ein neuer Schachzug im Tradewar, der China teuer zu stehen kommen könnte. Denn während Trump poltert, laufen unter Pompeo die Vorbereitungen für einen Maßnahmenkatalog mit dem man China das Geld aus der Tasche ziehen könnte.

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Re: Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

Beitrag von Asgaros » 04.05.2020, 09:43

You couldn't fly out of Wuhan to go to Beijing and or to any place in China... you could fly out of Wuhan, where the primary problem was, to different parts of the world.
Ist das so? Soweit ich es in Erinnerung hatte, gab es um das Neujahrsfest in Wuhan relativ kurzfristig den kompletten Shutdown. Ausgangssperren wurden verhängt; Bahnhöfe und Flughäfen wurden komplett dichtgemacht. Demnach halte ich die Aussage, dass man währenddessen auch weiterhin von Wuhan in die USA reisen konnte, für kompletten Unsinn.

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Re: Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

Beitrag von sweetpanda » 04.05.2020, 18:12

Asgaros hat geschrieben:
04.05.2020, 09:43
You couldn't fly out of Wuhan to go to Beijing and or to any place in China... you could fly out of Wuhan, where the primary problem was, to different parts of the world.
Ist das so? Soweit ich es in Erinnerung hatte, gab es um das Neujahrsfest in Wuhan relativ kurzfristig den kompletten Shutdown. Ausgangssperren wurden verhängt; Bahnhöfe und Flughäfen wurden komplett dichtgemacht. Demnach halte ich die Aussage, dass man währenddessen auch weiterhin von Wuhan in die USA reisen konnte, für kompletten Unsinn.
Diesen Vorwurf kann auch ich weder bestätigen noch entkräften.
Doch hier habe ich interessanten Beitrag, der veranschaulicht wie früh und heftig China schon den "inner-chinesischen" Verkehr stoppt, weiterhin aber gemeinsam mit der WHO auf die Aufrechterhaltung des internationalen Verkehrs pochte.
https://economictimes.indiatimes.com/bl ... gn-travel/

Während man in China schon im Januar und erst recht Februar die Verkehrsaufkommen massiv reduzierte, landeten weltweit Flugzeuge voller Chinesen.
Trump und Italien stoppten Flüge aus China schon Ende Januar, der Virus konnte sich aber weiterhin über den Umweg Europa in der ganzen Welt verbreiten.
Erst nach einem (Droh)Anruf von Trump am 27. März gab Xi nach und reduzierte auch alle Flüge die aus China herausgehen.

Ich kann die prozentualen Angaben über das Verkehrsaufkommen zu den jeweiligen Zeitpunkten in China nicht überprüfen, es klingt aber alles ziemlich plausibel.
Das zusammen zutragen ist sicher kein geheimdienstliches Wissen und sicher keine üble Verschwörung um China zu Schaden.
Das sind Fakten die hoffentlich mittlerweile jeder westlichen Staatsführung zur Entscheidungsfindung dienen.

Ich sage ganz klar, wenn das was dort angegeben ist, auch nur im Ansatz stimmt wird das knallharte Konsequenzen für China und die WHO haben.

Hier die alles entscheidende Passage des Berichtes als Zitat:

"...because of China’s diabolic international travel policy it spread rapidly to a totally unprepared Europe, mainly Italy and Spain and thereafter to the rest of the world becoming a global pandemic. So weather the virus was produced in the Wuhan Virology Institute as an exercise of bio-terrorism or simply arrived unintentionally due to bat and pangolin infected blood from its exotic animal markets in Wuhan, China is answerable for the way it allowed the virus to spread."
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Re: Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

Beitrag von Laogai » 04.05.2020, 22:25

Rassitischer Hetzer sweetpanda hat geschrieben:
Asgaros hat geschrieben:
You couldn't fly out of Wuhan to go to Beijing and or to any place in China... you could fly out of Wuhan, where the primary problem was, to different parts of the world.
Ist das so? Soweit ich es in Erinnerung hatte, gab es um das Neujahrsfest in Wuhan relativ kurzfristig den kompletten Shutdown. Ausgangssperren wurden verhängt; Bahnhöfe und Flughäfen wurden komplett dichtgemacht. Demnach halte ich die Aussage, dass man währenddessen auch weiterhin von Wuhan in die USA reisen konnte, für kompletten Unsinn.
Diesen Vorwurf kann auch ich weder bestätigen noch entkräften.
Welchen Vorwurf meinst du?
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Re: Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

Beitrag von Asgaros » 05.05.2020, 05:09

because of China’s diabolic international travel policy it spread rapidly to a totally unprepared Europe, mainly Italy
Italien hat als eines der ersten Länder am Anfang des Jahres den Flugverkehr von und nach China eingestellt. Wenn andere Länder dann nicht nachziehen und weiterhin wochenlang Passagiere ohne Kontrollen aus Hochrisikogebieten einreisen lassen (unter anderem auch aus dem Iran), dann ist das NICHT Chinas Schuld sondern ein hausgemachtes Versagen im jeweiligen Land.

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Re: Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

Beitrag von GigiPineapple » 05.05.2020, 07:29

Ich sehe das auch so, dass nicht China in der Verantwortung ist, der eigenen Bevölkerung zum Schutz anderer Länder das Reisen ins Ausland zu untersagen.

Vielmehr hätten da die jeweiligen Länder die Einreise verbieten müssen. Spätestens Mitte Januar wussten alle Regierungen der jetzt betroffenen Länder um das Virus.
Aber nein, da wurde solange nicht gehandelt, bis es zu spät war.

In München hat sich im Januar und Februar die Mehrheit der Studenten noch über die Chinesen mit Masken lustig gemacht. "Reagieren total über"

An der Verbreitung des Virus ist jeder, wirklich jeder zu einem gewissen Grad schuld, der die Sache irgendwie auf die leichte Schulter genommen und Risiken heruntergespielt hat.
Weather forecast for tonight: dark.

I cook with wine, sometimes I even add it to the food.

All generalizations are false, including this one.

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Re: Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

Beitrag von Malin » 05.05.2020, 09:19

Möglicherweise doch US-selbstgestrickt und nicht von den Five Eyes:

https://www.theguardian.com/world/2020/ ... oszVQ8LYqs

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Re: Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

Beitrag von sweetpanda » 05.05.2020, 17:43

Laogai hat geschrieben:
04.05.2020, 22:25
Welchen Vorwurf meinst du?
Die Behauptung von Trump, dass aus Wuhan weiterhin Flüge ins Ausland gingen aber nicht ins Inland.
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Re: Wiederholte Pannen in chinesischen Hochsicherheitslaboren

Beitrag von sweetpanda » 05.05.2020, 17:47

Die KP geht jetzt selbst davon aus, dass die Anti-KP Stimmung weltweit das Niveau von 1989 erreichen wird.

https://www.reuters.com/article/us-heal ... SKBN22G19C
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