"Mao Anzug/Zhongshan-Zhuang Anzug"

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
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Selket
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Beitrag von Selket »

nun poste ich doch mal was dazu.


Meine meinung ist das mao dachte er wuerde mit seinen reformen etwas gutes bewirken. Leider war ihm der weg voellig egal (ich eriinere mal an das zitat mit der weissen und schwarzen katze)und er hat zu 60% Dummheit und 40%kalkuehl millionen in den tot geschickt.


der vergleich mit hitler hinkt gewaltig:

Hitler hat an die 35 millionen auf dem gewissen (10 mio durch vernichtung. 20 millionen russische soldaten 5 millionen alliirte soweit ich das richtig in errinnerung habe.
Nun gibt es aber 2 punkte die man beachten muss. der punkt eins ist das die KZs zum toeten konzipiert wurden. Das hat mao soweit ich weiss nicht gemacht(also keine willentliche massenvernichtung). Andererseits war krieg und da gibt es nunmal opfer. Unter mao gab es keinen krieg er hat keinen wirklichen grund gehapt soviel leid ueber die menschen zu bringen ich denke das ein hitlerdeutschland das in friedenszeiten gewesen waehre niemals derartige dinge gemacht haette. (also nicht 30 millionen des eigenen landes sterben lassen)

also kann man die beiden absolut NICHT vergleichen. die beiden haben menschen auf dem gewissen aber aus voellig unterschiedlichen gruenden.


Wie sich das land unter Chiang kai chek entwickelt haette weiss man auch nicht wirklich...taiwan ist eine kleine insel und das prinzib laesst sich denke ich mal nicht auf gesammt china uebertragen.


Aber man kann gut sehen was aus Korea geworden ist.
vor 30 jahren war korea noch bitterarm (sued) keine natuerlichen rohstoffe usw. Aber haben es geschafft heute ziemlich gut dazustehen.

aber eines war mao ohne frage. Ein absolut genialer feldherr. Militaerisch wirklich ein genie wenn man sich mal die fakten und zahlen anschaut was National und rot china zur zeit des buergerkrieges an truppen panzern waffen usw hatten.



Und die antwort bekommt man von fast allen chinesen zu hoeren die ich kenne. aber auch nicht mehr
romeo
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Beitrag von romeo »

Ich kann an Mao nichts postives erkennen. Aufgrun seiner inkompetenten und chaotischen Wirtschaftsspolitik sind in den 50-er Jahren über 20 Mio Menschen elendig verhungert. Dies geht auch noch auf das Konto dieses Massenmörders.
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Amadou
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Beitrag von Amadou »

Wenn du einfach nur, ohne deine Bemerkung über die "böse" USA nach dem Anzug gefragt hättest, wäre das auch nicht passiert. Man kann also davon ausgehen, dass du bewusst provoziert hast - oder einfach nicht nachdenkst wenn du schreibst.
Ganz genau, ich schreibe schlicht und einfach drauf los ohne nachzudenken, ich bin ja nur ein kleiner Teenager, der China "cool" findet und deshalb gern so aussehen würde wie die Typen da, und weil Che auch recht cool ist, ist dann Kommunismus bestimmt auch ne super Erfindung, weil die ja alle so stylish aussehen.
:roll:

Entschuldigung, aber auf dieses Niveau von Beleidigungen und haltlosen Behauptungen müssen wir uns doch nicht begeben, bitte.
Soso, Waffenhandel ist also der richtige Schritt? Und das die "bösen Kolonialmächte" dort versuchen, Bewässerungsanlagen und andere nützliche Dinge zu installieren ist einfach zu starkes einmischen? Oder denkst du, Afrika muss seine "einstige Stärke" mit Waffengewalt beweisen?
Das habe ich nicht gesagt und das weißt du auch, das ist reine Unterstellung. Ebensowenig representiert es meine Meinung, also bitte, lassen wir das doch.
Ganz ehrlich, wenn du solche Dinge schreibst, wundert es dich dann das dich andere Leute verbal (schreibend) angreifen? Wahrscheinlich vertrittst du diese Meinung auch lautstark in deiner Schule und wunderst dich, dass deine Mitschüler dich beschimpfen - aber klar, sind ja alles Rassisten. Es gibt ein deutsches Sprichwort: "Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück." Schon mal drüber nachgedacht?
Schwachsinn, schlicht und einfach kompletter Schwachsinn. Du kennst mich nicht und bist weder in der Position dies zu behaupten, noch kannst du es beweisen. Doch du darfst mir glauben, dass dem nicht so ist.
Ich weiß durchaus, wann es besser ist, einfach mal seine eigenen Interressen und seine eigene Meinung zurückzusetzen. Lassen wir doch diesen Irrsinn.
Würde mich mal interessieren wie deine Meinung wäre, wenn beispielsweise Deutschland wirklich seine Flüchtlingshilfe einstellt - bestimmt würdest auch du lauthals "Nazis" rufen, oder?
Ja, selbstverständlich, ich würde mich auf den Marktplatz stellen und eine flammende Rede halten, wie korrupt doch Deutschland ist, und was für Nazis die Deutschen sind, weil sie keine Flüchtlinge aufnehmen. Entschuldige bitte meinen sarkastischen Ton, doch das ist genauso großer Schwachsinn wie das da oben. Sollten wir unsere Behauptungen nicht lieber mit Argumenten untermauern, anstatt auf die persönliche Ebene zu gehen. Das zeugt wohl eher von Unwissenheit, als von der nötigen Kompetenz hier einer sachlichen Diskussion beizuwohnen.
Was ist mit Zeitunge? Illustrierten? Büchern? Oder sind das nur "Propagandablätter"?
Weder habe ich das so gesagt, noch ist das meine Meinung. Der Ausdruck ist hier absolut fehl am Platz. Ich habe im Bezug auf die Deutschen Medien die Sensationsgier gemeint, die die meisten Deutschen Schmierblätter leider haben. Aus diesem Grund sind meiner Meinung nach die meisten Medien keine verlässliche Quelle, da sie ja auf Nachrichten und Skandale angewiesen sind um Geld zu machen.
Bei Büchern gestaltet sich die Sache anders, da diese gut recherchiert sein müssen, da ja der Name des Autors auf dem Spiel steht. Es steckt weitaus mehr Aufwand in einem guten Buch, als in einer Zeitung.
Erfahrung und Weisheit kommt eindeutig mit dem Alter. Intelligenz ist eine genetisch bedingte Sache, die durch Fleiss und eigenen Willen gefördert wird.
Da bin ich z.T. anderer Meinung, aber darüber kann man nun wirklich nicht diskutieren.

Bezüglich wuseltiger...
Aber es spielt doch keine Rolle, was Mao wollte, was er sich vorgestellt hat, oder was für Absichten er hatte.
Einzig und allein entscheidend ist doch, was aus seinen Handlungen resultierte.
Und was dabei herauskam, lässt es doch nicht zu, dass man sich diesen Mann als Vorbild aussucht...
Ich finde durchaus die Beweggründe eines solchen Menschens sehr interressant und bewunderswert, sicherlich ist irgendwo das was herauskommt auschlaggebend, doch ich bleibe bei meiner Meinung.

Belrain...
@belrain: das gesprächsklima wurde bereits wesentlich sachlicher, ich finde es schade, dass du nochmals den angreifenden ton aufgenommen hast. ich halte deinen ton für unangemessen, viele aussagen wurden auch bereits von amadou relativiert.
Vielen Dank :)
@amadou: ich bin von dir ziemlich angetan, zwar stimme ich mit deiner weltanschauung absolut nicht überein, aber ich finde deine haltung gut, dass man über alles reden kann und eben seine meinung ändern kann. natürlich werden wir dich nun nicht vollkommen von unserer sicht überzeugen können, das braucht eben zeit und reflektion, ebenso wirst du kaum eine chance haben uns von deinem standpunkt vollkommen überzeugen zu können (um ehrlich zu sein, auch ein bißchen wirst du es nicht schaffen, das liegt an deiner weltanschauung, die hier kaum einer als option in erwägung zieht, es klingt scheisse, aber über das "alter" oder diese "phase" sind die meisten hier hinaus).
Und noch einmal Danke für das Kompliment :), und ich denke auch dass sich meine Weltanschauung noch ändern wird, durch Dinge die ich erlebe. Das wird sich zeigen.
ich behaupte, wäre che guevara nicht so früh gestorben, dann wäre er zu genauso einem verbrecher geworden wie auch andere. ich meine, che guevara hat auch viele oppositionelle hinrichten lassen. ein weisses schaf war er nicht. die frage ob man ein held oder verbrecher ist, wird von der nachwelt ausgelegt. meistens werden diejenigen helden, die früh sterben. wäre hitler vor 1939 gestorben, wäre er als einer der ganz großen staatsmänner in die deutsche geschichte eingegangen. bismark, der einen krieg angezettelt hat, gilt derzeit auch heute noch als ganz großer staatsmann. teile frankreichs (die jugendlichen sind sich da nicht mehr so einig) sehen in napoleon einen helden, andere sehen in ihm auch nur einen weiteren hitler.
müssen große männer so viele leben nehmen? nach unserer heutigen auffassung nein. jeder der auch nur ein einziges leben gefordert hat, ist ein verbrecher.
Da bin ich voll und ganz deiner Meinung, vor allem bezüglich Che Guevara, er hätte sich sicherlich zu Castro gesellt, wenn er nicht sogar schlimmer gewesen wäre. Und das mit Hitler stimmt auch voll und ganz.
Doch dann nehme ich auch in Kauf, dass ich in gewisser Weise einen Verbrecher bewundere.
leute wie mahadma gandhi, martin luther king, ... leute, die ohne gewalt eine riesige revolution losgetreten haben. die enticklung unserer welt hat uns auf eine neue stufe gebracht, eine in der gewaltfreiheitm eine große tugend sind. menschen wie herakles oder siegfried würden heute massenmörder sein und keine helden. auch wenn es sicherlich noch sehr romatnisch ist so menschen wie ahmed schah massud zu helden zu erklären (ich bin von ihm ziemlich angetan und möchte ihn gerne als helden (v)erklären).
In der Tat, ich rechne auch Mahatma Gandhi und den ehrenwerten Dr. Martin Luther King Jr., sowie Bob Marley zu meinen Vorbildern, und Helden und ich bewundere sie zutiefst. Sie haben uns gezeigt dass es auch anders geht und man trotzdem Erfolg haben kann.
Doch ebenso rechne ich Malcolm X, haile Selassie, und die Black Panther Party for Self Defense, insbesondere Huey P. Newton (der übrigens auch auf dem kleinen Bild links neben meinen Beiträgen abgebildet ist) zu meinen Helden, die vielleicht sogar mehr erreicht haben, mit wieder einer anderen Philosophie. Ich denke das richtige ist der Mittelweg, mein Geschichtslehrer und Kollege im Blasorchester meinte einmal, er lehne jede Art von Extremismus und Fanatismus in beide Seiten ab, damit hat er sehr recht, es ist beides falsch.
Mir geht es darum, dass leider einige Einwanderer sich das Recht herausnehmen auf Staatskosten zu leben, sich zu benehmen wie #Q$$§"§$§ und uns in unserem eigenen Land zu beschimpfen und zu diskriminieren, was nicht unbedingt förderlich ist für das multikulturelle Zusammenleben, oder. Solche Leute gehören, meiner Meinung nach, abgeschoben. Wenn dir das zu krass ist, tut es mir leid.
Ich kann mich nur wiederholen, ich will nicht in diesem Land leben und ich lehne es ab. Ich bin nicht freiwillig hier und ich habe auch nicht vor hier zu bleiben. Von Einwanderern ist auch nicht zu reden, wir werden alle wieder in unser Land zurückkehren, wenn die Zeit gekommen ist.
Deine Ansicht ist mir keineswegs zu extrem, im Gegenteil, ich bin sogar deiner Meinung was dieses Thema anbelangt, man sollte Einwanderer, die sich nicht integrieren können abschieben, doch mein Vater hat es geschafft, innerhalb von 2 Jahre diese Sprache fast fließend zu sprechen und besser als jeder Türke, der schon 10 Jahre hier ist, er hat bei der WM ebenfalls für Deutschland mitgefiebert und sogar mit seinen deutschen Freunden gefeiert, weil Deutschland so weit kam. Alles was er sich herausnimmt ist das Recht in die Mosque zu gehen und seinen Glauben zu behalten.
Wie kannst du dir das Recht herausnehmen mich so schamlos zu verurteilen, wenn du mich doch gar nicht kennst.

"Judge not, unless thou art prepared to be judged thyself!"
- His Majesty, Haile Selassie I Emperor of Ithiopia


wuseltiger, Kapitel II ;)

Nur der Rückschluß, dass Deutschland deshalb kein lebenswerter Platz sei, da muss ich ihm Widersprechen, denn er wird kaum einen Platz finden, wo es besser ist (in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht).

Das mag sein, doch nicht nur solche Dinge wie Infrastruktur oder Wirtschaft eines Landes sind für das persönliche Wohl ausschlaggebend. Ich fühle mich wegen persönlichen Gründen nicht wohl in diesem Land es ist mir selbst nach einigen Jahren noch fremd und deshalb mag ich es nicht. Das ist doch eine logische, menschliche Reaktion, wenn man sich unwillkommen fühlt, dann lehnt man es eben ab dorthin zu gehen, doch ich habe leider keine andere Wahl.
Aber: Beschäftige dich mit Geschichte und suche dir bessere Vorbilder. Sonst ergeht es dir so wie den Hitler-Anhängern, die auf seine Ideen hereingefallen sind, ohne zu wissen mit wem sie es zu tun haben..
Glaub mir, ich habe mich schon intensiv damit beschäftigt und ich tue es immer noch, doch ich habe auch andere Vorbilder wie oben aufgezählt.



Selket
Und noch Wesentlich viele mehr also echt gratulation zu einem flamethread gehoert normalerweise nur eines dieser themen aber der thread hat die
"flamewarscheinlichkeitsstichwoertergrenze" echt stark komprimiert.

Naja wirklich geflamed wird (noch) nicht aber diese diskussion wird niemals enden. Es sind einfach zu viele schlagwoerter bzw keulen geworfen worden.
Kann mir bitte jemand erklären was "to flame" bedeutet? :D Danke

demasla...
D., der gerne auf das Thema zurück kommen würde. Hat seinen Anzug vor Jahren auf der Wangfujing gekauft. Gibt ihn aber nicht her. Ist ausserdem keine Nonkonformisten-Uniform, sondern die elegante Weiterentwicklung der Zhongshan-Vorlage. Kann auch zu festlichen Anlässen getragen werden. Man spart den Smoking und ist somit nonkonform (hehe). Bei geschlossenem Kragen entfällt die Fliege und die Krawatte sowieso. Man wird allerdings in China-Restaurants leicht für den Oberkellner gehalten.
Ganz genau für diesen Zweck will ich ihn ja. Für Auftritte oder eben andere formelle Anlässe.
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Selket
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Beitrag von Selket »

Edit: In einer demokratie darf man zwar alles sagen....aber man MUSS es nicht :roll:
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Amadou
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Beitrag von Amadou »

Und schon wieder muss ich dir widersprechen. :D

Zeig mir ein Land, in dem ich alles sagen darf. Man hat doch überall Restriktionen und Verbote, und oft kleidet sich ein Regime in den Mantel der Demokratie, damit es so scheint, dass man alles sagen darf, doch dem ist nicht immer so.
Selbst in Deutschland gibt es solche Restriktionen.
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XiuMei
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Beitrag von XiuMei »

Selket hat geschrieben:Meine meinung ist das mao dachte er wuerde mit seinen reformen etwas gutes bewirken. Leider war ihm der weg voellig egal (ich eriinere mal an das zitat mit der weissen und schwarzen katze)und er hat zu 60% Dummheit und 40%kalkuehl millionen in den tot geschickt.
Kurze Anmerkung am Rande: Das Katzenzitat stammt - soweit ich weiß - von Deng Xiaoping, nix Mao.
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Amadou
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Beitrag von Amadou »

No matter if it is a white cat or a black cat; as long as it can catch mice, it is a good cat

- Deng Xiaoping, das hat er 1962 gesagt, es ist aber eigentlich ein Sichuanisches proverb (Sprichwort?), von daher hat er es ja nicht selbst erfunden.
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belrain
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Beitrag von belrain »

Amadou hat geschrieben:
belrain hat geschrieben:Wenn du einfach nur, ohne deine Bemerkung über die "böse" USA nach dem Anzug gefragt hättest, wäre das auch nicht passiert. Man kann also davon ausgehen, dass du bewusst provoziert hast - oder einfach nicht nachdenkst wenn du schreibst.
Ganz genau, ich schreibe schlicht und einfach drauf los ohne nachzudenken, ich bin ja nur ein kleiner Teenager, der China "cool" findet und deshalb gern so aussehen würde wie die Typen da, und weil Che auch recht cool ist, ist dann Kommunismus bestimmt auch ne super Erfindung, weil die ja alle so stylish aussehen.
:roll:
Entschuldigung, aber auf dieses Niveau von Beleidigungen und haltlosen Behauptungen müssen wir uns doch nicht begeben, bitte.
Ich habe dich nicht beleidigt. Ich habe lediglich festgestellt, dass du entweder bewusst provoziert oder nicht nachgedacht hast. Letzteres hast du ja nun widerlegt.
Mir liegt es fern dich zu beleidigen. Solltest du es so aufgefasst haben, tut es mir leid.
Amadou hat geschrieben:
belrain hat geschrieben:Soso, Waffenhandel ist also der richtige Schritt? Und das die "bösen Kolonialmächte" dort versuchen, Bewässerungsanlagen und andere nützliche Dinge zu installieren ist einfach zu starkes einmischen? Oder denkst du, Afrika muss seine "einstige Stärke" mit Waffengewalt beweisen?
Das habe ich nicht gesagt und das weißt du auch, das ist reine Unterstellung. Ebensowenig representiert es meine Meinung, also bitte, lassen wir das doch.
Ich habe dir nichts unterstellt, sondern deine Meinung hinterfragt. Aber anscheinend war dir meine Wortwahl zu provokant.
Amadou hat geschrieben:
belrain hat geschrieben:Erfahrung und Weisheit kommt eindeutig mit dem Alter. Intelligenz ist eine genetisch bedingte Sache, die durch Fleiss und eigenen Willen gefördert wird.
Da bin ich z.T. anderer Meinung, aber darüber kann man nun wirklich nicht diskutieren.
Wollte ich auch nicht. Habe lediglich meine Meinung dazu niedergeschrieben.
Amadou hat geschrieben:
belrain hat geschrieben:Mir geht es darum, dass leider einige Einwanderer sich das Recht herausnehmen auf Staatskosten zu leben, sich zu benehmen wie #Q$$§"§$§ und uns in unserem eigenen Land zu beschimpfen und zu diskriminieren, was nicht unbedingt förderlich ist für das multikulturelle Zusammenleben, oder. Solche Leute gehören, meiner Meinung nach, abgeschoben. Wenn dir das zu krass ist, tut es mir leid.
Ich kann mich nur wiederholen, ich will nicht in diesem Land leben und ich lehne es ab. Ich bin nicht freiwillig hier und ich habe auch nicht vor hier zu bleiben. Von Einwanderern ist auch nicht zu reden, wir werden alle wieder in unser Land zurückkehren, wenn die Zeit gekommen ist.
Deine Ansicht ist mir keineswegs zu extrem, im Gegenteil, ich bin sogar deiner Meinung was dieses Thema anbelangt, man sollte Einwanderer, die sich nicht integrieren können abschieben, doch mein Vater hat es geschafft, innerhalb von 2 Jahre diese Sprache fast fließend zu sprechen und besser als jeder Türke, der schon 10 Jahre hier ist, er hat bei der WM ebenfalls für Deutschland mitgefiebert und sogar mit seinen deutschen Freunden gefeiert, weil Deutschland so weit kam. Alles was er sich herausnimmt ist das Recht in die Mosque zu gehen und seinen Glauben zu behalten.
Wie kannst du dir das Recht herausnehmen mich so schamlos zu verurteilen, wenn du mich doch gar nicht kennst.
Wo habe ich dich hier verurteilt?
Was mich aber interessiert ist, wieso sagst du ihr seid nicht freiwillig hier? Es wäre mir neu, dass Deutschland asuländische Mitbürger gegen ihren Willen festhält. Also, was sind eure (ich nehme an, du und deine Familie?) Beweggründe hier zu sein? Und was bedeutet
Amadou hat geschrieben: wenn die Zeit gekommen ist.
?
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belrain
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Beitrag von belrain »

Amadou hat geschrieben:
belrain hat geschrieben:Ganz ehrlich, wenn du solche Dinge schreibst, wundert es dich dann das dich andere Leute verbal (schreibend) angreifen? Wahrscheinlich vertrittst du diese Meinung auch lautstark in deiner Schule und wunderst dich, dass deine Mitschüler dich beschimpfen - aber klar, sind ja alles Rassisten. Es gibt ein deutsches Sprichwort: "Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück." Schon mal drüber nachgedacht?
Schwachsinn, schlicht und einfach kompletter Schwachsinn. Du kennst mich nicht und bist weder in der Position dies zu behaupten, noch kannst du es beweisen. Doch du darfst mir glauben, dass dem nicht so ist.
Ich weiß durchaus, wann es besser ist, einfach mal seine eigenen Interressen und seine eigene Meinung zurückzusetzen. Lassen wir doch diesen Irrsinn.
Wieso Schwachsinn und Irrsinn? Ich habe lediglich die Vermutung aufgestellt, dass du deine persönliche Meinung (ich will hier nicht leben, bin nicht freiwillig hier, die Kolonialmächte sind Schuld das es Afrika so schlecht geht, etc.) nicht nur in diesem Forum sondern auch im privaten Umfeld vertrittst. Und das dir dadurch die Leute entsprechend reserviert oder gar rassistisch entgegentreten. Die Reaktion wäre normal. Wenn mir jemand sagt: "Ich kann dich nicht ausstehen" werde ich ihm gegenüber auch nicht freundlich sein.
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TaugeNix

Beitrag von TaugeNix »

Hey Amadou..

In (mindestens) einem Punkt muss ich Belrain recht geben: Deutschland ist nicht dafür bekannt, ausländische Mitbürger gegen ihren Willen hier festzuhalten.
Wenn du allerdings hier bist um von diesem System zu profitieren (Schulbildung, etc.), dann musst du dir schon eingestehen, dass du eben doch FREIWILLIG hier bist.. :roll:

Wie dem auch sei, ich bin (wie in vielen anderen Postings schon gesagt) auch gegen ein System, wie es sich z.Zt. in Deutschland mehr und mehr herauskristallisiert, aber das ist ein anderes Thema.

Jedenfalls noch einmal:
Du musst bedenken: für fast alle Chinesen sind Afrikaner niemals gleichwertig. Sie können sich mit ihnen arrangieren, solange es wirtschaftliche Interessen gibt.
Aber im Endeffekt wird in China offen Rassismus ausgelebt, und sich nicht dafür geschämt.

Ich könnte dir Geschichten erzählen, aber das lass ich jetzt mal (aus Zeitgründen), da würdest du noch einmal überdenken, ob du nicht lieber etwas "nicht-chinesisches" anziehen möchtest.
Grundsätzlich ist dabei festzuhalten, dass Asiaten im Allgemeinen Schwarze für Untermenschen halten, die eingängigen Vorurteile habe ich ja schon oben beschrieben.

Und noch einmal zur Bekräftigung: dass der Kolonialismus an der Entwicklung Afrikas Schuld sein soll, halte ich für widersinnig. DAS dieser einen immensen Flurschaden anrichtete ist unbestritten, aber du darfst auch niemals die sozial-ethische Komponente des "vergessenen Kontinents" vergessen.

Denn auch wenn "wir" (ich und meine weißen "Brüder", so ein Quatsch) die Waffen liefern, den Abzug zieht Afrika immer selbst.

Gruß,
TaugeNix^ist selber halber Ausländer, wurde schon oft von Schwarzen als Rassist beschimpft, weil er sich völlig normal ihnen gegenüber verhielt und eben nicht die "ewigwährende" Schuld akzeptiert
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Selket
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Beitrag von Selket »

taugenix du nimmst mir die aus dem munde.

und nochmal wegen den waffen http://www.youtube.com/watch?v=_2b_mFS3WM8 das video erklaert alles :)
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LeChef
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Beitrag von LeChef »

und aus tradition heraus muss ich taugenix post etwas relativieren. von den meisten ausländern hier höre ich, wie rassistisch chinesen gegenüber schwarzen sind. ich persönlich habe das hier noch nie bemerkt, ein gabonesischer freund, der hier schon seit 5 jahren lebt beklagt sich auch nciht darüber und mehrere chinesinnen halten schwarze für echt sexy. die jungs vergöttern auf der anderen seite die schwarzen basketballstars. auch ältere herren betonen die gute freundshft zwischen afrika und china, weil sie ja alle arm sind/waren. obwohl ich auch mit dem vorurteil hergekommen bin "chinesen mögen keine scharzen" musste ich aus meiner erfahrung heraus dieses vorurteil größtenteils über bord werfen. aber meine erfahrungen sind entgegenläufig der verbreiteten meinung/erfahrung, warum auch immer. vielleicht habe ich einfach nur "glück" oder alle anderen haben eine verstellte sicht. aber ich halte ersteres für wahrscheinlicher.

@tgnx: kääsköppe und klocksträger sind auch von deutschem blut, wie es so schön in der ersten strophe deren nationalhymne heisst.
Rock is my Religion
"Mein Leben hat keinen Sinn, keine Richtung, kein Ziel, keine Bedeutung. Trotzdem bin ich glücklich. Was mache ich richtig?" ; Snoopy
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Beitrag von wuseltiger »

Selket hat geschrieben:http://www.youtube.com/watch?v=_2b_mFS3WM8 das video erklaert alles :)

Ahh man lernt nie aus: "guns defend people against people with smaller guns".. Ja das klingt logisch. Hätte nur jeder Schüler ne Knarre, dann gäbe es keine Schulmassaker..
Denn auch wenn "wir" (ich und meine weißen "Brüder", so ein Quatsch) die Waffen liefern, den Abzug zieht Afrika immer selbst.
Ich verstehe diese Aussage als Gegenargumentation zu amadous Meinungen, die sicherlich nicht die meinen sind, aber zu diesem Thema:
Es ist doch auch wiedersinnig, Waffen in Erdteile zu verkaufen, die von gewaltbereiten autoritären Regimen beherrscht werden und dann zu sagen: Menschen töten Menschen, nicht die Waffen..

Ich denke, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, wem man etwas verkauft. Man würde doch auch keinem Kind ein Messer in die Hand geben und sagen: Blöde Schwerkraft, warum hast du das Kind auf das Messer gezogen? Und ebensowenig sollte man Waffen nach Afrika verkaufen.
Nicht weil das alle Kinder sind, sondern weil die Staaten dort fast ausnahmslos von ziemlich fragwürdigen Regimen kontrolliert werden.

Ausser man sieht das ganze etwas zynisch und sagt, dass so wenigstens die Entwicklungshilfe wieder nach BRD zurückkommt ;)

Man muss sich mal vor Augen halten, dass Äthiopien eine der modernsten, schlagkräftigsten Armeen in Afrika hat, mit modernen Kampfjets modernen Panzern usw. Ich meine: Äthiopien.. Ich kenne dieses Land nur von den alljährlichen Spendenaufrufen, mit den Bildern von vor Hunger aufgeblähten Kinderbäuchen..
Aber zum Glück werden unsere Spenden und Entwicklungshilfe gut angelegt.. Denn damit werden Arbeitsplätze im schwäbischen Subvetioniert, bei Heckler und Koch ;)[/quote]
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da hai
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Beitrag von da hai »

Ich wollte mal etwas zur Diskriminierung einwerfen, da am Anfang des Threads das Beispiel mit der Kassiererin genannt wurde. Meines Erachtens wird zu oft die "Diskriminierungskeule" herausgeholt - behandelt eine Verkäuferin einen ausländischen Kunden schlecht ist sie ausländerfeindlich, verprügelt ein Deutscher einen Ausländer ist er ausländerfeindlich... Leider wird oft vergessen, das die tatsächlichen Hintergründe dieses Benehmens nicht unbedingt auf Fremdenhass beruhen. Ich (als Deutscher) wurde schon so oft von Verkäuferinnen etc. unfreundlich bedient bzw. angemault - das letzte Mal am So auf dem Volksfest wo die "freundliche" Bedienung wohl einfach keine Lust auf Kunden hatte. In solchen Situationen - die einfach überall und zu jeder Zeit vorkommen können, sei es weil die Frau/Mann nen schlechten Tag erwischt hat, von Natur aus unfreundlich ist oder dergleichen mehr - nun jedesmal Fremdenhass zu sehen finde ich überzogen. Das bedeutet nicht das es dieses Problem nicht gibt, trotzdem muss man es relativieren, da gerade oben genannte Beispiele leider zu einer Übersensibilisierung führen, so dass man schnell dazu neigt alles auf die Schiene Fremdenhass zu schieben.

Zum Thema Rassismus
Der Rassismus den du selbst anprangerst Amadou, ist schon in deinem Kopf, ist in dir selbst vorhanden. Du bist diesbezüglich nicht anders als die die du kritisierst. Mit solchen Aussagen wie "meine Brüder und Schwestern" implizierst du doch gerade, das du selbst die Menschen nach Schwarz,Weiß, Gelb... einteilst. Du selbst reduzierst den Menschen lediglich auf seine Hautfarbe, du definierst dich einzig und allein durch diese und vergisst dabei, das es doch gerade darum geht dies nicht zu tun und den Menschen als Menschen zu sehen und nicht als eine Unterteilung von Hautfarbe, Nationalität etc. Du sprichst von deinen Brüdern und Schwestern und vergisst dabei, dass es sich bei diesen um so viele verschiedene Individuen handelt, mit so vielen unterschiedlichen Gedanken, Vorstellungen... die den deinen so fern sind. Was hast du gemeinsam mit dem Schwarzen der in Kenia am Straßenrand sitzt und sich durchs Leben betteln muss, mit der schwarzen Frau in Äthiopien die darum bemüht ist genug Nahrung für ihr Baby zu beschaffen, dem schwarzen Arzt aus Südafrika der leichtgläubigen Menschen Geld aus der Tasche zieht, dem schwarzen Musikproduzenten der in seiner Villa in den USA alle viere von sich strecken kann, der schwarzen Edelhure die gerade wieder den nächsten Freier abzieht, dem schwarzen Mann der in Sambia gerade wieder ein paar Leute umgebracht hat bloß um seine Drogen bezahlen zu können, mit der schwarzen Politikerin in.... was hast du mit all diesen Menschen gemein außer der Hautfarbe??? Du selbst sorgst mit dafür das der Rassismus am Leben bleibt. Zu allererst musst du bei dir selbst anfangen den Rassismus zu bekämpfen, indem du den Menschen als Menschen siehst und ihn nicht in Kategorien von weiß, schwarz, gelb... steckst.

Hier ergeben sich Parallelen zum Mauerfall. Die Mauer ist zwar weg, doch wirklich verschwinden wird sie erst, wenn sie aus den Köpfen ist.
TaugeNix

Beitrag von TaugeNix »

Naja: entweder behandelt man Afrika als unselbständig, passt auf, was 'GUT' für den Kontinent sein könnte und bevormundet Afrika damit - oder man behandelt es wie von Amadou gefordert als selbständig, gleichwertig. Ist es dann die Schuld der Weißen, wenn Afrika sich dann doch als rückständig zeigt, und den Abzug zieht oder bei AIDS einem Medizinmann vertraut? Ach, ich vergaß: HIV ist ja eine Erfindung der Weißen :roll:
TaugeNix^sieht Afrika selbst in der Pflicht
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