Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
Guten Tag,
ich hätte mal eine eventuell etwas speziellere Visums Frage.
Meine Ausgangssituation ist folgende: Ich bin als Doktorand / Mitarbeiter in einem Forschungsprojekt und mir werden Gelder zur Verfügung gestellt um von September 2017 - Dezember 2017 in Peking Archivstudien / Forschung für meine Doktorarbeit durchzuführen. Ich will im Prinzip selbstständig forschen würde aber gerne die Bibliothek der Renmin Uni nutzen und eventuell auch als Zuhörer in ein paar Seminare/Vorlesungen gehen. Das wichtige ist aber einfach dass ich nach Peking gehe damit die Gelder nicht verfallen.
Meine Kontaktperson hatte mir jetzt eine super elaborierte Liste geschickt um mich als 高级进修生 (fortgeschrittener Student) für das Wintersemester zu registieren, was neben saftigen Studiengebühren (für 6 Monate) auch zB. ein HSK6 Zertifikat erfordern würde, welches ich nicht abgelegt habe und auf die schnelle auch nicht schaffe. Davon mal abgesehen wäre die Einschreibungsfrist eigentlich am 15. Mai abgelaufen.
Letztendlich habe ich ja Geld und kann mir auch privat eine Wohnung dort suchen, ich will nur an meiner Doktorarbeit forschen für 3-4 Monate. Da wird es jawohl einen anderen Weg geben oder?
Hatte jetzt an ein F-Visum gedacht, da dieses ja auch für "non-commercial research activities" gedacht ist, darunter sollte doch eine Forschungsreise/Besuch als Gastwissenschaftler fallen oder?
Demnach bräuchte ich eine Einladung von einer Person bzw. ab 90 Tagen von einem Institut, korrekt? Würde es also nicht reichen, wenn der Professor aus Peking mit dem ich in Kontakt stehe mir ein auf offiziellem Papier geschriebe Einladung mit Stempel und Unterschrift ausstellt? Müsste das in einer bestimmten Weise formuliert sein? Diese schien etwas verunsichert als ich diesen Vorschlag machte und meint er müsste jetzt erst nochmal mit seiner Uni reden weil er da ja irgendwie den Behörden melden müsste, wenn er mich einlädt. Er will erstmal nachfragen was er machen kann bzw. darf.
Mich nervt das jetzt grade alles etwas weil ich denke es kann ja eigentlich nicht so kompliziert sein. Ich bin wissenschaftlicher Mitarbeiter, mir steht genug Geld zur Verfügung und ich will für 4 Monate nach Peking um selbstständig zu forschen.
Könnt ihr mir da Tipps geben? Wäre in F-Visum das richtige Visum? Gibt es alternativen? Wichtig ist nur, dass ich wenigstens das ganze 3. Quartal in China bin und möglichst auch Zugang zur Uni/Bibliothek. Falls der Professor mir aus irgendwelchen Gründen keine Einladung ausstellen kann, gäb es Alternativen?
Gruss,
fangshi
ich hätte mal eine eventuell etwas speziellere Visums Frage.
Meine Ausgangssituation ist folgende: Ich bin als Doktorand / Mitarbeiter in einem Forschungsprojekt und mir werden Gelder zur Verfügung gestellt um von September 2017 - Dezember 2017 in Peking Archivstudien / Forschung für meine Doktorarbeit durchzuführen. Ich will im Prinzip selbstständig forschen würde aber gerne die Bibliothek der Renmin Uni nutzen und eventuell auch als Zuhörer in ein paar Seminare/Vorlesungen gehen. Das wichtige ist aber einfach dass ich nach Peking gehe damit die Gelder nicht verfallen.
Meine Kontaktperson hatte mir jetzt eine super elaborierte Liste geschickt um mich als 高级进修生 (fortgeschrittener Student) für das Wintersemester zu registieren, was neben saftigen Studiengebühren (für 6 Monate) auch zB. ein HSK6 Zertifikat erfordern würde, welches ich nicht abgelegt habe und auf die schnelle auch nicht schaffe. Davon mal abgesehen wäre die Einschreibungsfrist eigentlich am 15. Mai abgelaufen.
Letztendlich habe ich ja Geld und kann mir auch privat eine Wohnung dort suchen, ich will nur an meiner Doktorarbeit forschen für 3-4 Monate. Da wird es jawohl einen anderen Weg geben oder?
Hatte jetzt an ein F-Visum gedacht, da dieses ja auch für "non-commercial research activities" gedacht ist, darunter sollte doch eine Forschungsreise/Besuch als Gastwissenschaftler fallen oder?
Demnach bräuchte ich eine Einladung von einer Person bzw. ab 90 Tagen von einem Institut, korrekt? Würde es also nicht reichen, wenn der Professor aus Peking mit dem ich in Kontakt stehe mir ein auf offiziellem Papier geschriebe Einladung mit Stempel und Unterschrift ausstellt? Müsste das in einer bestimmten Weise formuliert sein? Diese schien etwas verunsichert als ich diesen Vorschlag machte und meint er müsste jetzt erst nochmal mit seiner Uni reden weil er da ja irgendwie den Behörden melden müsste, wenn er mich einlädt. Er will erstmal nachfragen was er machen kann bzw. darf.
Mich nervt das jetzt grade alles etwas weil ich denke es kann ja eigentlich nicht so kompliziert sein. Ich bin wissenschaftlicher Mitarbeiter, mir steht genug Geld zur Verfügung und ich will für 4 Monate nach Peking um selbstständig zu forschen.
Könnt ihr mir da Tipps geben? Wäre in F-Visum das richtige Visum? Gibt es alternativen? Wichtig ist nur, dass ich wenigstens das ganze 3. Quartal in China bin und möglichst auch Zugang zur Uni/Bibliothek. Falls der Professor mir aus irgendwelchen Gründen keine Einladung ausstellen kann, gäb es Alternativen?
Gruss,
fangshi
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tigerprawn
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Re: Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
Es kommt meiner Meinung auch drauf an was das Forschungsthema ist. Was fuer ein Thema/Fakultaet?
Re: Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
Es wäre in bei uns Sinologie, dort (Qing-)Geschichte. Geht also um historische Forschung auf Grundlage von qing-zeitlichen Quellen.tigerprawn hat geschrieben:Es kommt meiner Meinung auch drauf an was das Forschungsthema ist. Was fuer ein Thema/Fakultaet?
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Re: Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
Ich hatte einen einmonatigen Forschungsaufenthalt in Beijing. Das ist schon etwas her, bin damals mit nem L-Visum quasi mit meinen chin. Kollegen unauffällig "mitgeschwommen"
. Wie das heute aussieht kann ich dir nicht sagen. Falls dir was an China liegt und du keine Lust auf eine Ausweisung oder sonstigen Stress hast, dann mach Nägel mit Köpfen und besorg dir unbedingt das richtige Visum (welches das auch immer sein mag). Ich würde den "Blödsinn" von damals heute nicht mehr machen
Auf der Seite des Auswärtigen Amtes steht, dass man für einen Forschungsaufenthalt ein Z-Visum benötigt. Ruf mal in der Botschaft an und frag bei denen nach (wenn man sie denn mal an die Strippe bekommt). Viel Glück!
Auf der Seite des Auswärtigen Amtes steht, dass man für einen Forschungsaufenthalt ein Z-Visum benötigt. Ruf mal in der Botschaft an und frag bei denen nach (wenn man sie denn mal an die Strippe bekommt). Viel Glück!
Re: Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
hey danke für die Antwort.
Wie kommst du denn auf ein Z-Visum wenn ich fragen darf?
Wenn ich "China Forschungsaufenthalt Visum" google, bekomme ich immer F-Visum angezeigt. Ich zitiere:
Oder müsste es in dem Einladungsschreiben einfach anders formuliert sein? Dieser Seite https://www.visaforchina.org/BER_DE/gen ... 1021.shtml zufolge ist das F-Visum
Außerdem bräuchte ich ja dann ein "Notification Letter of Foreigners Work Permit" von meinem "Arbeitsgeber", aber es ist ja eigentlich nur vorgesehen, dass ich mich dort mit Professoren und Doktoranden austausche bzgl. meiner Doktorarbeit und Quellenstudium betreibe. De facto ist die Uni in Peking damit ich nicht mein Arbeitgeber? Sie sollen mich ja nur als Gast einladen... oder wie habe ich das zu verstehen?
Wie kommst du denn auf ein Z-Visum wenn ich fragen darf?
Wenn ich "China Forschungsaufenthalt Visum" google, bekomme ich immer F-Visum angezeigt. Ich zitiere:
Z-Visum dagegen ist ja eigentlich ein Arbeitsvisum... wobei ich grade beim AA nachgeschaut habe und da steht tatsächlich man bräuchte ab 2015 für eine Forschungsreise ein Z-Visum. Heißt das F-Visum gibt es nicht mehr?Ein China Kulturvisum (F-Visum) wird für Chinaaufenthalte zu nicht-kommerziellen Zwecken beantragt. Dies können z.B. kurzzeitige Gastdozenturen, Kongressbesuche und Forschungsaufenthalte sein; auch Teilnehmer und Juroren an Musik- und Kunstwettbewerben sowie Sportler und ihre Trainer fallen in diese Kategorie.
Das Kulturvisum wird für einen Besuchszeitraum von bis zu 90 Tagen ausgestellt. Bei Vorlage einer amtlichen Einladung (Invitation of Duly Authorised Unit) sind bis zu 180-tägige Aufenthalte möglich. Für Aufenthalte ab 180 Tagen Dauer ist ein Arbeitsvisum zu beantragen.
Oder müsste es in dem Einladungsschreiben einfach anders formuliert sein? Dieser Seite https://www.visaforchina.org/BER_DE/gen ... 1021.shtml zufolge ist das F-Visum
Austausch, Besuch, Studienreise passt irgendwie alles besser zu meinem Vorhaben als Z "Personen die in China arbeiten wollen".Für Personen, die zu einem Austausch, Besuch, einer Studienreise oder anderen Aktivitäten nach China eingeladen werden.
Außerdem bräuchte ich ja dann ein "Notification Letter of Foreigners Work Permit" von meinem "Arbeitsgeber", aber es ist ja eigentlich nur vorgesehen, dass ich mich dort mit Professoren und Doktoranden austausche bzgl. meiner Doktorarbeit und Quellenstudium betreibe. De facto ist die Uni in Peking damit ich nicht mein Arbeitgeber? Sie sollen mich ja nur als Gast einladen... oder wie habe ich das zu verstehen?
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Re: Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
Besser: Rufe bei dem für dich zuständigen Chinese Visa Application Service Center an! Die bekommt man nämlich an die Strippe, sind kompetenter und auskunftsfreudiger.jackie_chan hat geschrieben:Ruf mal in der Botschaft an und frag bei denen nach (wenn man sie denn mal an die Strippe bekommt).
Apropos Strippe, Kompetenz und Qing-Dynastie. Hättest du jemanden an der Hand, welcher in diesem Thread weiter helfen könnte?
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Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
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Re: Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
Kenne mich, außer was das L-Visum angeht, überhaupt nicht mit den Visakategorien aus. Das einzige was ich dir liefern kann ist die Aussage auf der Homepage des Auswärtigen Amtes, Zitat:
"Seit 1. Januar 2015 gelten „Vorläufige Anwendungshinweise betreffend die kurzfristige Arbeitsaufnahme von Ausländern in China“. Die Regelungen weiten die Pflicht zur Einholung einer Arbeitserlaubnis / eines Arbeitsvisums erheblich aus. Viele kurzfristige Tätigkeiten, die bisher mit Geschäftsreisevisum (Typ M) ausgeübt werden konnten, sind jetzt nur noch mit Arbeitsvisum (Typ Z) nach Einholung einer Arbeitserlaubnis möglich.
Hierunter fallen z.B.
- Forschungstätigkeiten, sportliche Trainingsaufenthalte, Teilnahme an Modeschauen / Modeling sowie Dreharbeiten / Filmaufnahmen – selbst wenn der Aufenthalt weniger als 90 Tage dauert - sowie
- Montage- und Servicearbeiten an abgenommenen Anlagen, Baustellenaufsicht, Entsendung von Mitarbeitern zu Tochterunternehmen / Repräsentanzen sowie Freiwilligenarbeit oder unentgeltliche Tätigkeiten ab einer Aufenthaltsdauer von 90 Tagen.
Es wird empfohlen, Rücksprache mit dem Arbeitgeber / Ansprechpartner in China zu halten, um die korrekte Visumkategorie zu beantragen."
Das heißt nicht, dass man die Sache nicht auch auf korrektem Weg mit einem anderen Visumtyp machen kann. Das Auswärtige Amt schreibt zum einen auch manchmal Unsinn und zum andern reden wir hier von China
Viel Glück!
"Seit 1. Januar 2015 gelten „Vorläufige Anwendungshinweise betreffend die kurzfristige Arbeitsaufnahme von Ausländern in China“. Die Regelungen weiten die Pflicht zur Einholung einer Arbeitserlaubnis / eines Arbeitsvisums erheblich aus. Viele kurzfristige Tätigkeiten, die bisher mit Geschäftsreisevisum (Typ M) ausgeübt werden konnten, sind jetzt nur noch mit Arbeitsvisum (Typ Z) nach Einholung einer Arbeitserlaubnis möglich.
Hierunter fallen z.B.
- Forschungstätigkeiten, sportliche Trainingsaufenthalte, Teilnahme an Modeschauen / Modeling sowie Dreharbeiten / Filmaufnahmen – selbst wenn der Aufenthalt weniger als 90 Tage dauert - sowie
- Montage- und Servicearbeiten an abgenommenen Anlagen, Baustellenaufsicht, Entsendung von Mitarbeitern zu Tochterunternehmen / Repräsentanzen sowie Freiwilligenarbeit oder unentgeltliche Tätigkeiten ab einer Aufenthaltsdauer von 90 Tagen.
Es wird empfohlen, Rücksprache mit dem Arbeitgeber / Ansprechpartner in China zu halten, um die korrekte Visumkategorie zu beantragen."
Das heißt nicht, dass man die Sache nicht auch auf korrektem Weg mit einem anderen Visumtyp machen kann. Das Auswärtige Amt schreibt zum einen auch manchmal Unsinn und zum andern reden wir hier von China
Viel Glück!
Re: Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
Also steht hier doch nicht die Forschung im Vordergrund sondern das abkassieren?fangshi hat geschrieben:Das wichtige ist aber einfach dass ich nach Peking gehe damit die Gelder nicht verfallen.
Re: Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
Ist das dein Ernst? Wenn ich "abkassieren" wollte würde ich wohl kaum mein Leben der Sinologie widmen...! Dann wäre ich in die freie Wirtschaft gegangen.blur hat geschrieben:Also steht hier doch nicht die Forschung im Vordergrund sondern das abkassieren?fangshi hat geschrieben:Das wichtige ist aber einfach dass ich nach Peking gehe damit die Gelder nicht verfallen.
Als Wissenschaftler, grade Geisteswissenschaftler sind wir auf Drittmittel angewiesen und ich wäre doch blöd die Gelder verfallen zu lassen, wenn man mir eine Forschungsreise nach Peking finanziert. Mehr als Flug und Wohnung decken die sowieso nicht ab. Ich soll da natürlich auch keinen Urlaub machen sondern Bücher welzen und mich mit Kollegen austauschen. Außerdem sieht es halt blöd aus wenn man beantragte Drittmittel nicht nutzt.
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tigerprawn
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Re: Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
Dazu: Sachen in China können unglaublich kompliziert sein, und es ist immer gut und wichtig jemanden zu haben der die Authorität hat Probleme aus dem Weg zu räumen. Deswegen der Tipp nicht den Professor zu übergehen, sondern zu versuchen alle geforderten Unterlagen (oder Ersatzunterlagen, hast Du irgendeinen Nachweis über Deine Sprachkentnisse? Vielleicht ein Dokument von Deinem Prof an der Uni mit ein paar Stempeln drauf, dass Du besser als HSK 6 sprichst?) oder was auch immer an ihn zu schicken. Wenn der Prof meint, dass das mit der Einschreibefrist nicht so schlimm ist, dann ist das halt nicht so schlimm.fangshi hat geschrieben: Meine Kontaktperson hatte mir jetzt eine super elaborierte Liste geschickt um mich als 高级进修生 (fortgeschrittener Student) für das Wintersemester zu registieren, was neben saftigen Studiengebühren (für 6 Monate) auch zB. ein HSK6 Zertifikat erfordern würde, welches ich nicht abgelegt habe und auf die schnelle auch nicht schaffe. Davon mal abgesehen wäre die Einschreibungsfrist eigentlich am 15. Mai abgelaufen.
...
Mich nervt das jetzt grade alles etwas weil ich denke es kann ja eigentlich nicht so kompliziert sein.
Re: Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
Hehe, ja das wäre definitiv einen Versuch wert. Der Nachteil ist nur, dass ich dann ca. 3500 Euro Studiengebühren zahlen müsste... O_O Und die werden mir soweit ich weiss NICHT gestellt. Insofern wäre das Studentenvisum an sich eine schöne Sache, aber dann müsste der Prof. auch die Authorität haben diese Gebühren aus dem Weg zu räumen... denn das aus eigener Tasche zu zahlen kann ich mir nicht leisten. 人民币29000元 ist ein Batzen.tigerprawn hat geschrieben:Dazu: Sachen in China können unglaublich kompliziert sein, und es ist immer gut und wichtig jemanden zu haben der die Authorität hat Probleme aus dem Weg zu räumen. Deswegen der Tipp nicht den Professor zu übergehen, sondern zu versuchen alle geforderten Unterlagen (oder Ersatzunterlagen, hast Du irgendeinen Nachweis über Deine Sprachkentnisse? Vielleicht ein Dokument von Deinem Prof an der Uni mit ein paar Stempeln drauf, dass Du besser als HSK 6 sprichst?) oder was auch immer an ihn zu schicken. Wenn der Prof meint, dass das mit der Einschreibefrist nicht so schlimm ist, dann ist das halt nicht so schlimm.fangshi hat geschrieben: Meine Kontaktperson hatte mir jetzt eine super elaborierte Liste geschickt um mich als 高级进修生 (fortgeschrittener Student) für das Wintersemester zu registieren, was neben saftigen Studiengebühren (für 6 Monate) auch zB. ein HSK6 Zertifikat erfordern würde, welches ich nicht abgelegt habe und auf die schnelle auch nicht schaffe. Davon mal abgesehen wäre die Einschreibungsfrist eigentlich am 15. Mai abgelaufen.
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Mich nervt das jetzt grade alles etwas weil ich denke es kann ja eigentlich nicht so kompliziert sein.
Re: Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
Ich überlege grade: Falls weder Studentenvisum noch F-Visum richtig klappen sollten, würde ich denke ich als Plan B einfach für kürzere Zeit nach China zu gehen und mit einem Touristenvisum nach China reisen.
Die Forscher die ich treffen will kenne ich persönlich und auch wenn ich dann sicherlich nicht die Bibliothek der Uni nutzen oder an Vorlesungen teilnehmen kann, könnte ich sicherlich trotzdem meine Zeit sinnvoll nutzen in dem ich mich privat mit ihnen austausche, Materialsuche/ankauf, eventuell Archive angucken, Museumsbesuche, etc.
Allerdings wäre ein Monat schon relativ knapp bemessen, ist es problematisch auch ein Touristenvisum für 2-3 Monate zu bekommen?
Oder könnte man bsplweise, 1 Monat nach Peking, ein Monat nach Taipeh und noch mal einen Monat nach Peking oder klappt Visa Hopping in Festlandchina nicht?
Die Forscher die ich treffen will kenne ich persönlich und auch wenn ich dann sicherlich nicht die Bibliothek der Uni nutzen oder an Vorlesungen teilnehmen kann, könnte ich sicherlich trotzdem meine Zeit sinnvoll nutzen in dem ich mich privat mit ihnen austausche, Materialsuche/ankauf, eventuell Archive angucken, Museumsbesuche, etc.
Allerdings wäre ein Monat schon relativ knapp bemessen, ist es problematisch auch ein Touristenvisum für 2-3 Monate zu bekommen?
Oder könnte man bsplweise, 1 Monat nach Peking, ein Monat nach Taipeh und noch mal einen Monat nach Peking oder klappt Visa Hopping in Festlandchina nicht?
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Re: Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
60 Tage Touri-Visum sollte kein Problem sein, wenn du alles schön mit (Fake-)Hotelbuchungen “belegst“.
Weather forecast for tonight: dark.
I cook with wine, sometimes I even add it to the food.
All generalizations are false, including this one.
丑媳妇总得见公婆
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tigerprawn
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Re: Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
Insbesondere als angehender Sinologe würde ich sehr auf eine saubere Verwendung von Visa achten. (Historischer?) Materialankauf (und was dann? übder die Grenze schmuggeln?). Eine Einreisesperre in China wäre vermutlich nicht so gut.fangshi hat geschrieben:Ich überlege grade: Falls weder Studentenvisum noch F-Visum richtig klappen sollten, würde ich denke ich als Plan B einfach für kürzere Zeit nach China zu gehen und mit einem Touristenvisum nach China reisen.
...in dem ich mich privat mit ihnen austausche, Materialsuche/ankauf, eventuell Archive angucken, Museumsbesuche, etc.
http://www.antique-chinese-furniture.co ... -antiques/
Re: Als Gastwissenschaftler für 3 Monate nach China
Achso, quatsch nein, ich dachte da nur an Sekundärliteratur. Also alles was man in Buchhandlungen finden kann. Natürlich will ich mir nichts zu schulden kommen lassen. Aber wäre es denn per se schon illegal wenn man mit einem Touristenvisum nach China geht um sich dort (auch) mit seinem Forschungsthema beschäftigt in dem man zum Beispiel Bibliotheken aufsucht und mit Kollegen über die Forschung diskutiert??tigerprawn hat geschrieben: Insbesondere als angehender Sinologe würde ich sehr auf eine saubere Verwendung von Visa achten. (Historischer?) Materialankauf (und was dann? übder die Grenze schmuggeln?). Eine Einreisesperre in China wäre vermutlich nicht so gut.
http://www.antique-chinese-furniture.co ... -antiques/
Thx!60 Tage Touri-Visum sollte kein Problem sein, wenn du alles schön mit (Fake-)Hotelbuchungen “belegst“.
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