blur hat geschrieben:Nur weil da Ermittler und Täter aus dem gleichen Ort kommen, sollte man sich sofort unterstellen, dass unsauber gearbeitet wird. Gerade wenn die Öffentlichkeit hinguckt wird da sicher alles genau untersucht.
Nicht nur Ermittler und Täter, sondern auch die Justiz.
Und da Dessau alles andere als eine "Mega-Metropole" ist, ist der Verdacht, dass da gegenseitig, gedeckt und protegiert wurde/wird, nun mal gegeben.
Siehe die Wiederaufnehme des Verfahrens wegen der ungeklärten Todesursache des in der Haft zu Tode gekommenen Afrikaners.
Wie ich schrieb: Ein absolutes Unding, dass das zweite Gutachten dies bzgl. von Privat-Personen in Auftrag gegeben wurde (was eigentlich die Aufgabe der Justiz ist).
Und als "oh Wunder" das zweite Gutachten
die vorher schon klaren Ungereimtheiten unwiderlegbar offen legte, kam dann von der Justiz und Politik: "Oh, das sind aber überraschende Erkenntnisse".
Ja, wenn man denn mit geschlossenen Augen Recht spricht und das logische Denken (weshalb auch immer) unterlässt, dann kann man da schon überrascht sein ...
Nein, da war was oberfaul - und zwar nicht im Staate Dänemark, sondern in der Stadt Dessau.
Und der Beginn in diesem Verfahren lief (und läuft bis jetzt) nach dem gleichen Muster ab.
Einziger Unterschied: Die Ermittlungen wurden in eine andere Zuständigkeit abgegeben.
Die Justiz aber nicht - und das ist angesichts der o.g. Umstände nicht nur fragwürdig, sondern inakzeptabel.
Da bringts gar nichts, die Öffentlichkeitsarbeit auszulagern, denn die bereitet den verzapften Murks der Staatsanwaltschaft nur mediengerecht "sauber" auf.