Umgang mit Ausländern in Deutschland
Re: Umgang mit Ausländern in Deutschland
Ich könnt' mir vorstellen, Kontrolleure sind auch nur Menschen, die auch mal einen schlechten Tag und/oder Fehler machen. Von daher von oben wird da nicht viel Spielraum eingeräumt(eigentlich bemisst man seinen Erfolg damit wieviele Schwarzfahrer er hochgehen lassen hat) und von unten wird null Respekt für sein Tun entgegengebracht. Mancherorts kann er froh sein, wenn es nur bei Beleidigungen oder auf den Boden rotzen bleibt.
Deswegen muss man ihm nicht gleich als Menschenhasser darstellen der gerne kleine, junge Chinesinnen belästigt.
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otternase
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Re: Umgang mit Ausländern in Deutschland
@amoibos
Wie oben gesagt, ist es im Grunde ein organisatorisch-strukturelles Problem, welches übrigens nicht nur Ausländer, sondern genauso Inländer trifft:
- in Deutschland kocht jede Kommune ihr eigenes Süppchen bei den Tarifen und Tickets. Zonen, Ringe, Waben, streckenbezogene Tickets, zeitbezogene Tickets, Rück- und Rundfahrten erlaubt oder nicht erlaubt, Bahnsteigkarten, Abstempeln ja oder nein oder nur bei Mehrfahrtenkarten, unterschiedliche Tarife zu verschiedenen Tageszeiten etc.pp. Und der MVV fällt unter diesen verschiedenen Tarife auch noch in die Kategorie der besonders teuren und komplizierten Tarife.
- und eine weitere deutsche Besonderheit ist, dass es hier keine Bahnsteigsperren gibt. Fast überall auf der Welt ist es in Bahnsystemen so, dass entweder der Zugang zum Perron durch Bahnsteigsperren mit Fahrkartenkontrolle geregelt wird (und daher niemand schwarz fahren kann, der nicht vorsätzlich handelt, zB. durch Überspringen der Sperre) oder eine flächendeckende Kontrolle mit Nachlösemöglichkeit im Zug stattfindet. (Fast) nur in den deutschen U- und S-Bahnen gibt es das "fahrlässige Schwarzfahren", wenn jemand den falschen Fahrschein hat, überall sonst käme er ohne richtigen Fahrschein gar nicht in die Bahn oder aber hätte die Möglichkeit, nachträglich den richtigen Fahrschein zu lösen!
Natürlich kann der Kontrolleur nichts für diese Fehl-Organisation in deutschen U- und S-Bahn-Systemen. Aber er repräsentiert das System in erster Reihe und damit gehört es zu seinem Job, auch den Ärger der daraus entsteht aufzufangen!
Wie oben gesagt, ist es im Grunde ein organisatorisch-strukturelles Problem, welches übrigens nicht nur Ausländer, sondern genauso Inländer trifft:
- in Deutschland kocht jede Kommune ihr eigenes Süppchen bei den Tarifen und Tickets. Zonen, Ringe, Waben, streckenbezogene Tickets, zeitbezogene Tickets, Rück- und Rundfahrten erlaubt oder nicht erlaubt, Bahnsteigkarten, Abstempeln ja oder nein oder nur bei Mehrfahrtenkarten, unterschiedliche Tarife zu verschiedenen Tageszeiten etc.pp. Und der MVV fällt unter diesen verschiedenen Tarife auch noch in die Kategorie der besonders teuren und komplizierten Tarife.
- und eine weitere deutsche Besonderheit ist, dass es hier keine Bahnsteigsperren gibt. Fast überall auf der Welt ist es in Bahnsystemen so, dass entweder der Zugang zum Perron durch Bahnsteigsperren mit Fahrkartenkontrolle geregelt wird (und daher niemand schwarz fahren kann, der nicht vorsätzlich handelt, zB. durch Überspringen der Sperre) oder eine flächendeckende Kontrolle mit Nachlösemöglichkeit im Zug stattfindet. (Fast) nur in den deutschen U- und S-Bahnen gibt es das "fahrlässige Schwarzfahren", wenn jemand den falschen Fahrschein hat, überall sonst käme er ohne richtigen Fahrschein gar nicht in die Bahn oder aber hätte die Möglichkeit, nachträglich den richtigen Fahrschein zu lösen!
Natürlich kann der Kontrolleur nichts für diese Fehl-Organisation in deutschen U- und S-Bahn-Systemen. Aber er repräsentiert das System in erster Reihe und damit gehört es zu seinem Job, auch den Ärger der daraus entsteht aufzufangen!
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Re: Umgang mit Ausländern in Deutschland
@DanielClaton,
auch wenn es nicht zum Thema passt aber mich interessierts.
auch wenn es nicht zum Thema passt aber mich interessierts.
Kannst mal schildern was für negative Erfahrungen deine Freundin mit der Bundespolizei am Münchner Flughafen hatte?Und die Bundespolizei am Münchner Flughafen..da hatte meine Freundin auch schon schlechte Erfahrungen mit gemacht. Ich bin ja echt froh, dass man in anderen Ländern Fremden gegenüber etwas nachsichtiger ist.
- sowa
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Re: Umgang mit Ausländern in Deutschland
Dieser Kontrolleur war kein Mensch sondern ein Arschloch! Das darf man so sagen!amoibos hat geschrieben:Ich könnt' mir vorstellen, Kontrolleure sind auch nur Menschen, die auch mal einen schlechten Tag und/oder Fehler machen. Von daher von oben wird da nicht viel Spielraum eingeräumt(eigentlich bemisst man seinen Erfolg damit wieviele Schwarzfahrer er hochgehen lassen hat) und von unten wird null Respekt für sein Tun entgegengebracht. Mancherorts kann er froh sein, wenn es nur bei Beleidigungen oder auf den Boden rotzen bleibt.
Deswegen muss man ihm nicht gleich als Menschenhasser darstellen der gerne kleine, junge Chinesinnen belästigt.
Das hat nicht damit zu tun ob das Ticketsystem kompliziert ist oder nicht!
Wäre dieser Kontrolleur auch nur ein Mensch würde er dieses Mädchen wie ein Mensch behandeln!
Spätestens als sich ein Journalist einmischte hätte er aufhören dieses Mädchen zu schikanieren, aber er tat es nicht!
Aber dieses Arschloch hat seinen Frust an einen leichten Opfer wie ebben dieses Mädchen herausgelassen. Vor einen durchtrainierten Nordafrikaner hätte er sich das nicht getraut!
Wir Deutsche erwarten doch auch, dass wir in Ausland freundlich und nachsichtig behandelt werden?
Könnte dieser Kontrolleur bei diesen Mädchen nicht nachsichtig sein und ihr freundlich erklären, dass das Mädchen das nächste mal den Fahrschein abstempeln muß?
Aber das kann man von einem Hirnamputierten nicht erwarten!
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Re: Umgang mit Ausländern in Deutschland
@sowa
früher waren Kontrolleure festangestellte Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe, meist mit jahrelanger Berufserfahrung, da sehr oft diese Tätigkeit von ehemaligen Fahrern ausgeübt wurde, die aufgrund gesundheitlicher Probleme (nachlassende Sehfähigkeit o.ä.) nicht mehr als Triebfahrzeugführer bzw. Busfahrer eingesetzt werden konnten. SIe identifizierten sich mit dem Unternehmen und seinem Aussenauftritt und dachten mit.
Heute sind Kontrolleure nicht selten Leiharbeiter mit Kurzzeitverträgen, Angestellte von Drittfirmen, die heute in der Bahn kontrollieren, morgen vor der Disco Türsteher machen und übermorgen Ordner beim Fussball. Die nur ein paar Stunden Schnellbesohlung im Tarifsystem bekommen haben und für die das Unternehmen und sein Aussenauftritt völlig egal ist, die aber nach Zahl der "Erwischten" beurteilt werden und deren Vertragsverlängerung und Einkommen möglicherweise daran hängt...
Und diese Schei.sjobs machen dann auch nicht gerade die, die durch besondere geistige Fähigkeiten und Erfahrung sich dafür qualifiziert hätten, sondern eher die, die nirgends anders noch eingesetzt werden können.
Willst Du wirklich von diesen geistigen Tieffliegern auf der Stufe von Discotürstehern erwarten, dass sie die intellektuelle Fähigkeit aufbringen, die strukturellen Fehler in der Organisation der Verkehrsbetriebe auszugleichen? Das scheint mir doch eine allzu ambitionierte Erwartungshaltung...
früher waren Kontrolleure festangestellte Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe, meist mit jahrelanger Berufserfahrung, da sehr oft diese Tätigkeit von ehemaligen Fahrern ausgeübt wurde, die aufgrund gesundheitlicher Probleme (nachlassende Sehfähigkeit o.ä.) nicht mehr als Triebfahrzeugführer bzw. Busfahrer eingesetzt werden konnten. SIe identifizierten sich mit dem Unternehmen und seinem Aussenauftritt und dachten mit.
Heute sind Kontrolleure nicht selten Leiharbeiter mit Kurzzeitverträgen, Angestellte von Drittfirmen, die heute in der Bahn kontrollieren, morgen vor der Disco Türsteher machen und übermorgen Ordner beim Fussball. Die nur ein paar Stunden Schnellbesohlung im Tarifsystem bekommen haben und für die das Unternehmen und sein Aussenauftritt völlig egal ist, die aber nach Zahl der "Erwischten" beurteilt werden und deren Vertragsverlängerung und Einkommen möglicherweise daran hängt...
Und diese Schei.sjobs machen dann auch nicht gerade die, die durch besondere geistige Fähigkeiten und Erfahrung sich dafür qualifiziert hätten, sondern eher die, die nirgends anders noch eingesetzt werden können.
Willst Du wirklich von diesen geistigen Tieffliegern auf der Stufe von Discotürstehern erwarten, dass sie die intellektuelle Fähigkeit aufbringen, die strukturellen Fehler in der Organisation der Verkehrsbetriebe auszugleichen? Das scheint mir doch eine allzu ambitionierte Erwartungshaltung...
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