ingo_001 hat geschrieben:Lang Lang, seines Zeichens chin. Star Pianist, sagte mal auf die Frage, was ihn denn dazu inspiriert hat Klavier zu spielen: Die Tom & Jerry Cartoons, die er als Kind immer gerne gesehen hat.
Lang Lang ist das Beispiel schlechthin, wie ein chinesisches Kind von seinen Eltern (in diesem Fall der Vater) zum Wunderkind "geprügelt" wurde. Das mit Tom und Jerry ist lediglich eine nette Anekdote.
Sachse28 hat geschrieben:Letzte Woche hat meine Laopo mir einen Videomitschnitt aus dem chin. TV gezeigt. Ich weiß nicht mehr, ob ich erstaunt oder schockiert war. Da haben 3jährige Kinder meisterhaft Beethoven & Co. auf dem Klavier hoch- und runtergespielt. Irgendwelche Sprösslinge von reichen HK-Familien, die sich eine Privatlehrer leisten, damit die schöne Kindheitszeit für sowas draufgeht.
Willkommen in Asien! Dort gibt es so viele Menschen, dass es (fast) alles gibt. Selbst
in Nordkorea spielen alle Kinder bereits ansehnlich und anhörlich Gitarre
Sachse28 hat geschrieben:Dennoch hatten wir uns entschieden, unser Kind mal zur Musikschule zu schicken. Allerdings ohne Druck. Nur zur Früherziehung. Bei mir hatten sich leider die Musiklehrer die Zähne ausgebissen. Hatte einfach kein musikalisches Gehör.

Du bist halt ein Loser, anders kann man es nicht ausdrücken
Ernsthaft, in Berlin (und wohl auch anderen Städten) bieten viele Volkshochschulen ein sogenanntes Instrumentenkarussell an. Da können die Kids über ein paar Wochen hinweg verschiedene Instrumente ausprobieren. Ohne (großen) Zwang, aber unter fachlicher Anleitung.
Dazu hatten wir unseren Sohn im Kindergartenalter genötigt. Er fand das ziemlich Scheiße, aber wir haben so die Gitarre für ihn entdeckt. Seit zwei Jahren darf er also zupfen was das Zeug hält, jeden Tag so lange bis die Fingerkuppen bluten. Danach darf er ein wenig im Dreck spielen. Alternativ auch mal am Computer zocken. "
Shoot the parents" ist momentan sein Lieblingsspiel
