„Ausweitung“ einer Nebentätigkeit

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sweetpanda
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„Ausweitung“ einer Nebentätigkeit

Beitrag von sweetpanda »

Ich weiß, dass es hier keine verbindliche Rechtsberatung gibt doch trotzdem versuche ich es.
Meine Frau betreibt nebenberuflich ein Kleingewerbe.
Für deutsche Gewerbetreibende kauft sie über 1688.com Waren.
Sie nutzt die Preisdifferenz zwischen Alibaba.com und 1688.com und gibt auch ihre günstigeren Versandpreise weiter. Der bescheidene Gewinn liegt dann in einer Provision von -je nach Bestellvolumen- etwa 10-15%.
Die Käufer zahlen Warenpreis und Versandkosten vorab und die Provision fällt erst an,
wenn die Lieferung zufriedenstellend angekommen ist.
Die Waren gehen immer direkt an die Gewerbetreibenden in Deutschland.
Leute die ein 2. oder 3. Mal diesen „Service“ nutzen, zahlen dann auch keine Vorkasse mehr.

Mit etwas "Glück" :mrgreen: lagen wir 2014 noch unter der Umsatzsteuergrenze von 17500€.
Jetzt haben wir folgendes Problem, es gibt sicher hunderte Kleingewerbetreibende in Deutschland für die dieser Service lohnend wäre, doch wie kann man diese finden?

Bringt eine Homepage was? Wird man tatsächlich angemailt? Hier versuchen ja immer wieder solche Agenturen ihre Links unterzubringen, die stellen sich da ja auch immer superprofessionell dar, Versprechen einem wahre Wunder, bin ich naiv zu glauben, dass man mit einer ehrlichen Darstellung was man für 10-15% Umsatzrendite leisten kann und was sicher nicht, auch Erfolg hätte.
Jetzt stelle ich mir die Frage ob es Sinn macht, einen Internetauftritt in Auftrag zu geben, der dann eh nur auf google unter ferner liefen gelistet wird und mit welchen Ausgaben man zu rechnen hätte.

Wie sind da die Chancen?
Bisher habe ich immer Kunden übers Internet in diesem oder anderen Foren „angeschafft“.
Die Erfolgsaussichten waren aber immer sehr gering, weil die Importinteressenten die sich hier im Forum melden häufig so naiv sind, dass man sie besser zum betreuten wohnen schicken sollte, als Zeit mit ihnen zu verschwenden.

2. Umsatzsteuerfreigrenze
Die Kunden meiner Frau haben immer eine EORI-Nummer, dann müssen sie ja 19% + Zoll sowieso zahlen. Es wurden und werden auch nach vielfachen Anfragen keine gezinkten Pro Forma Invoice für den Versand aus China erstellt.

Wir wollen alles schön einfach gestalten, aber wenn man die Grenze von 17500€ überschreiten würde, dann müssten die Kunden ja 2 mal Einfuhrumsatzsteuer zahlen, einmal über ihre EORI-Nummer und einmal an meine Frau?
Dann macht das Ganze ja keinen Sinn mehr, wir hätten richtig Arbeit und bei irgendwelchem Umsatzsteuerrückerstattungshickhack würden wir uns noch rechtlich ein Ei ins Nest legen.
Unsere Buchhaltung bestand bisher aus einer Einnahmenüberschussrechnung die wir Ende des Jahres binnen 1-2 Stunden erstellen können.
Es wäre schön, wenn dies so bleiben könnte, denn dem Staat geht ja auch nichts verloren, der korrekte Umsatzsteuerbetrag wird von den deutschen Empfängern unausweichlich gezahlt und im Rahmen unserer Steuererklärung zahlen wir auch das was lt. Einnahmenüberschussrechnung zu zahlen ist.

Hat jemand Erfahrungen mit einer ähnlichen Umsatzsteuerproblemstellung?
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Grufti
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Re: „Ausweitung“ einer Nebentätigkeit

Beitrag von Grufti »

Für die Umsatzsteuerfrage(n) wäre am Besten ein Termin mit einem Fachberater angezeigt... :wink:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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ingo_001
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Re: „Ausweitung“ einer Nebentätigkeit

Beitrag von ingo_001 »

Sehe ich auch so.

Wenn - dann gibts hier nur einzelne Erfahrungsberichte, die Euch im günstigsten Fall weiter helfen - oder im schlimmsten Fall was Falsches erzählen.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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