Kursrutsch beim Euro

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sweetpanda
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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von sweetpanda » 16.04.2015, 20:04

harsieh hat geschrieben:
die Chinesen verstehen es dennoch besser in schlechten zeiten zusammen zu halten wohingegen die deutschen nur neidig sind auf ihren Nachbarn und ihm nichts vergönnen .. das hat China wohl mit der Schweiz gemein und das könnte ein entscheidender Vorteil sein für china
:shock: Chinesen nicht neidisch?
https://www.youtube.com/watch?v=py2GvAr8JZY

Wenn es einen Menschenschlag gibt der neidisch ist, dann sind es Chinesen.
Die ganze Markengeilheit soll doch nur den Neid der anderen hervorrufen.
Neidisch, neidischer, am neidischsten....chinesisch...ich nenne es den megalativus absolutus
Wo und wann haben Chinesen zusammen gehalten?
In der Kolonialzeit gegen die Europäer?
Im Weltkrieg gegen die Japaner?
Kein Volk der Erde hat sich in vergleichbarer Weise immer wieder trotz vielfacher eigener Überzahl den Erobern so hingegeben.
Nichts befriedigt einen Menschen verlässlicher als der Misserfolg eines Begabteren.

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harsieh
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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von harsieh » 16.04.2015, 20:57

sweetpanda hat geschrieben:
harsieh hat geschrieben:
die Chinesen verstehen es dennoch besser in schlechten zeiten zusammen zu halten wohingegen die deutschen nur neidig sind auf ihren Nachbarn und ihm nichts vergönnen .. das hat China wohl mit der Schweiz gemein und das könnte ein entscheidender Vorteil sein für china
:shock: Chinesen nicht neidisch?
https://www.youtube.com/watch?v=py2GvAr8JZY

Wenn es einen Menschenschlag gibt der neidisch ist, dann sind es Chinesen.
Die ganze Markengeilheit soll doch nur den Neid der anderen hervorrufen.
Neidisch, neidischer, am neidischsten....chinesisch...ich nenne es den megalativus absolutus
Wo und wann haben Chinesen zusammen gehalten?
In der Kolonialzeit gegen die Europäer?
Im Weltkrieg gegen die Japaner?
Kein Volk der Erde hat sich in vergleichbarer Weise immer wieder trotz vielfacher eigener Überzahl den Erobern so hingegeben.

ja vielleicht hast du doch recht haha ..

abeerr bittteeeee ich bin unter 30! nimm doch ein anderes lied das nächste mal .. das erinnert mich so garnicht an "sweetpanda" .. also gut ich weiss nicht vielleicht ist der sweet panda in wirklichkeit ohne haare und schon komplett zerzaust ;P

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von ingo_001 » 16.04.2015, 21:25

harsieh hat geschrieben:eines darf man nicht vergessen bei der ganzen Diskussion, der Herr in Peking ist gerade dabei (sagt er zumindest) die sozialistischen Werte wieder zu verstärken und genau das! könnte der Knackpunkt sein, weshalb diese Umstrukturierung trotz wirtschaftlicher Probleme in China funktionieren könnte, so schlecht finde ich das also garnicht.
Das ist der unbestreitbare Vorteil eines Ein-Parteien-Systems: Wird erstmal was beschlossen - dann wird das auch umgesetzt.

Man stelle sich unser dt. System dies bzgl. vor ...
Monatelange Debatten -> nach Jahren gibts dann evtl. mal ne Kompromiss/Konsenzlösung.
Dann kommen die diversen Ein- und Widersprüche von Einzelnen Bürgern oder Bürger-Initiativen.
Im worst Case wird dann bis zum EuGH. geklagt - sind nochmal ... Jahre, die da ins Land gehen.

Konsequenz: Nur bis zur Genehmigung von Großprojekten vergehen von der Planung an i.d.R. 10 Jahre + X. DAzu kommt dann noch die Bauzeit (Spatenstich beim BER war 2006 - Fertigstellung nach akt. Stand: Herbst 2017.

Wenn da noch ne orange-lila-getupfte und vom Aussterben bedrohte Schorchel-Kröte wäre, dann würden noch diverse Krötentunnel angelegt werden - dass sich die Tierchen nicht an die Tunnelwege halten und statt dessen lieber über die Rollbahnen hüpfen ... egal, der Extrem-Gut-Öko kann so sein Gewissen beruhigen - den Verstand hat er ja schon vorher an den Nagel gehängt ...
Ist übertrieben? Nein ist es nicht. Diese Krötentunnel gibts. Wo? Einfach nachgoogeln.

Dass zwischen diesem Worst Case Szenario und den berechtigten Interessen der Betroffenen ein weiter Raum ist, liegt in der Natur der Sache.

Insofern hat dieses Ein-Parteien-System ala China eben auch eine Kehrseite
harsieh hat geschrieben:die Chinesen verstehen es dennoch besser in schlechten zeiten zusammen zu halten wohingegen die deutschen nur neidig sind auf ihren Nachbarn und ihm nichts vergönnen .. das hat China wohl mit der Schweiz gemein und das könnte ein entscheidender Vorteil sein für china
Das sehe ich eher skeptisch.
Da sind zu viele Parallelen zwischen Chinesen und Deutschen - Stichwort: Mein Haus, mein Auto, mein Boot.

Klar wirds in wirklichen Not-Situationen auch Mitgefühl und auch ein gewisses Maß an Zusammenhalt geben - aber im Alltagsleben ist die Mehrzahl der Chinesen, Deutschen, Amis, Russen etc. hauptsächl. mit sich selbst beschäftigt.
Das ist die logische Folge des Neo-Kapitalismus, der nach dem Ende des Kalten Krieges unter dem Stichwort Globalisierung durch startete ...

Nochmal zur Not-Situation: Ich wage mal ganz stark zu bezweifeln, dass sich Chinesen, Deutsche, Amis und Russen so diszipliniert wie die Japaner verhalten, würde etwas Vergleichbares wie Fokushima passieren würde.
Selbst bei Naturkatastrophen wie Elb-Hochwasser oder Hurricans wird zar auch Hilfe geleistet aber diese Disziplin, Ruhe - ja dieser ... Fatalismus, der den Japanern zu eigen ist, ist andernorts unvorstellbar.
Daran sieht man, dass sich jahrzehntelanges Vorbereiten (so es den mögl. ist) incl. permernenter Alarmübungen doch auszahlt.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von egon » 17.04.2015, 07:03

"...der Herr in Peking ist gerade dabei (sagt er zumindest) die sozialistischen Werte wieder zu verstärken und genau das! könnte der Knackpunkt sein, weshalb diese Umstrukturierung trotz wirtschaftlicher Probleme in China funktionieren könnte, so schlecht finde ich das also gar nicht."

Und was heisst das?
Der Staat mischt sich noch mehr ein als jetzt, die Rechte der Bürger werden noch mehr beschnitten, das Internet wird noch mehr kontrolliert usw. usw.
Und sonst?
Der kauft den Leuten ihre ganzen "verordneten" Fehlinvestitionen, also die Millionen leerstehenden Wohnungen ab, damit wieder Geld für Konsum da ist?
Der verteilt Geld an die verarmte Landbevölkerung?
Der übernimmt die ganzen faulen Kredite, die Kredite, welche als Sicherheiten für Kredite dienen?
Der "verordnet" eine höhere Produktivität und Qualität?
Der repariert mal eben schnell die Umwelt?
Der schnippt den "Facharbeitern" das fehlende Fachwissen ins Gehirn?
...

Witz komm raus du bist umzingelt, sage ich da nur.

Die Chinesen haben sich komplett übernommen, komplett verspekuliert.

Alle schön auf die Uni's schicken und Fachidioten ranzüchten.
Normale Berufsausbildung? Fehlanzeige.
Die können nicht mal 'ne Silikonfuge ziehen, ohne die halbe Umgebung mit vollzukleistern.
Aber immer oben auf. Tolle Berechnungen machen, bunte Excellisten, schöne Präsentationen...
Und was ist dahinter? Warme Luft. Der Arbeiter, der es umsetzen soll, kann nicht mal ein Loch sauber entgraten, Schweissnähte sehen aus, als ob ein Vogel hingeschissen hat, Farbe wird auf nicht entfettete Oberflächen geschmiert. Die Liste könnte man um tausende Punkte erweitern.

Aber die grosse Klappe. Arbeitsvisa werden immer weniger ausgestellt. Und wenn, dann möglichst nur noch für Doktoren, damit man Wissen für die Unistudenten absaugen kann.
Facharbeiter, die ihnen mal die Basics zeigen können? Nein, die brauchen wir schon lange nicht mehr! Wir die Superchinesen, wir können doch Alles, brauchen nur noch etwas Spezialwissen im ganz oberen Bereich.

Es wird Zeit für einen Reset. Wer nicht hören will, der muss fühlen. Längst überfällig, dass sie mal wieder auf den Boden geholt werden, dass ihnen mal gezeigt wird, was sie wirklich können und was ihr Laden eigentlich wert ist.

Und, um wieder die Kurve zum Thema zu kriegen:

Das Gleiche braucht es auch bei den arroganten Griechen. Raus aus dem Euro, Drachme wieder eingeführt und dann können sie wurschteln.
Wer kriecht, der stolpert nicht.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von harsieh » 17.04.2015, 09:17

Famulus hat geschrieben:
harsieh hat geschrieben:
sweetpanda hat geschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=py2GvAr8JZY
abeerr bittteeeee ich bin unter 30! nimm doch ein anderes lied das nächste mal .. das erinnert mich so garnicht an "sweetpanda" .. also gut ich weiss nicht vielleicht ist der sweet panda in wirklichkeit ohne haare und schon komplett zerzaust ;P
Der Sänger der Band Nazareth Dan McCafferty der das Lied "Dream on" singt, hat deutlich sichtbare Zahnlücken. Da fragt man sich, hat der kein Geld für einen Zahnarztbesuch? Was wlll uns sweetpanda mit diesem Lied wirklich sagen? :D

hahahaha bitte hör auch, ich muss heute sogar zum zahnarzt .. und siehe da, der hat bei der letzten behandlung sogar karies vergessen! haha bald wird es mir deshalb wie dem sänger ergehen ;P

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von harsieh » 17.04.2015, 09:23

ingo_001 hat geschrieben:
harsieh hat geschrieben:eines darf man nicht vergessen bei der ganzen Diskussion, der Herr in Peking ist gerade dabei (sagt er zumindest) die sozialistischen Werte wieder zu verstärken und genau das! könnte der Knackpunkt sein, weshalb diese Umstrukturierung trotz wirtschaftlicher Probleme in China funktionieren könnte, so schlecht finde ich das also garnicht.
Das ist der unbestreitbare Vorteil eines Ein-Parteien-Systems: Wird erstmal was beschlossen - dann wird das auch umgesetzt.

Man stelle sich unser dt. System dies bzgl. vor ...
Monatelange Debatten -> nach Jahren gibts dann evtl. mal ne Kompromiss/Konsenzlösung.
Dann kommen die diversen Ein- und Widersprüche von Einzelnen Bürgern oder Bürger-Initiativen.
Im worst Case wird dann bis zum EuGH. geklagt - sind nochmal ... Jahre, die da ins Land gehen.

Konsequenz: Nur bis zur Genehmigung von Großprojekten vergehen von der Planung an i.d.R. 10 Jahre + X. DAzu kommt dann noch die Bauzeit (Spatenstich beim BER war 2006 - Fertigstellung nach akt. Stand: Herbst 2017.

Wenn da noch ne orange-lila-getupfte und vom Aussterben bedrohte Schorchel-Kröte wäre, dann würden noch diverse Krötentunnel angelegt werden - dass sich die Tierchen nicht an die Tunnelwege halten und statt dessen lieber über die Rollbahnen hüpfen ... egal, der Extrem-Gut-Öko kann so sein Gewissen beruhigen - den Verstand hat er ja schon vorher an den Nagel gehängt ...
Ist übertrieben? Nein ist es nicht. Diese Krötentunnel gibts. Wo? Einfach nachgoogeln.

Dass zwischen diesem Worst Case Szenario und den berechtigten Interessen der Betroffenen ein weiter Raum ist, liegt in der Natur der Sache.

Insofern hat dieses Ein-Parteien-System ala China eben auch eine Kehrseite
harsieh hat geschrieben:die Chinesen verstehen es dennoch besser in schlechten zeiten zusammen zu halten wohingegen die deutschen nur neidig sind auf ihren Nachbarn und ihm nichts vergönnen .. das hat China wohl mit der Schweiz gemein und das könnte ein entscheidender Vorteil sein für china
Das sehe ich eher skeptisch.
Da sind zu viele Parallelen zwischen Chinesen und Deutschen - Stichwort: Mein Haus, mein Auto, mein Boot.

Klar wirds in wirklichen Not-Situationen auch Mitgefühl und auch ein gewisses Maß an Zusammenhalt geben - aber im Alltagsleben ist die Mehrzahl der Chinesen, Deutschen, Amis, Russen etc. hauptsächl. mit sich selbst beschäftigt.
Das ist die logische Folge des Neo-Kapitalismus, der nach dem Ende des Kalten Krieges unter dem Stichwort Globalisierung durch startete ...

Nochmal zur Not-Situation: Ich wage mal ganz stark zu bezweifeln, dass sich Chinesen, Deutsche, Amis und Russen so diszipliniert wie die Japaner verhalten, würde etwas Vergleichbares wie Fokushima passieren würde.
Selbst bei Naturkatastrophen wie Elb-Hochwasser oder Hurricans wird zar auch Hilfe geleistet aber diese Disziplin, Ruhe - ja dieser ... Fatalismus, der den Japanern zu eigen ist, ist andernorts unvorstellbar.
Daran sieht man, dass sich jahrzehntelanges Vorbereiten (so es den mögl. ist) incl. permernenter Alarmübungen doch auszahlt.
ich glaube deine ansichten sind garnicht mal so blöd ;)

danke, jetzt brauch ich nichtmehr nachdenken hahahahahahahaha (ich entwickle mich zu einem chinesen offenbar, oder war ich schon immer einer?) Ist das dann so wie ein transgender - transnationaler .. ein chinese im deutschen körper! leider - wirklich leider - fehlt mir noch die sprache ..

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von Shenzhen » 17.04.2015, 09:27

egon hat geschrieben:Blub Blub wieder die uebliche Egomanie....eines moechtegern China verstehers...
Du hast leider nicht den allergeringsten Schimmer... haben wir nun leider schon zu oft mitbekommen....

Was denkst du wohl was aus China wird wenn sie den gleichen Wasserkopf wie Deutschland oder andere Europ. Laender bekommen? Aber bei Dir ist eh alle Muehe auch nur einen Satz zu schreiben vergebene Muehe da du leider nicht den geringsten Durchblick hast. Tu uns den gefallen und schreib was zur schweizer oder deutschen Oekonomie evtl. verstehst du wenigstens davon etwas...
Seit wie vielen Jahrzehnten wird die angebliche chin. Blase von angeblichen Wirtschaftsexperten herbeigeredet? Wo ist nochmal eine Blase geplatzt?

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von edmund27 » 17.04.2015, 09:32

Was jetzt die Gruppe Narzareth mit dem Kursrutsch des Euro zu tun hat erschließt sich mir nicht und der Bezug zu China ist mir auch nicht klar. Aber vielleicht habe ich was verpasst und dieses Lied ist an der Eurokrise schuld.
Und jetzt noch einiges zum Thema. Der Euro hat sich wieder erholt und kratzt an der 1,0800 Grenze zum Dollar. Also alle die vom 1:1 Stand des Euro zum Dollar träumen. Ihr müsst noch ein wenig warten. Denn die Griechenland Geschichte geht erstmal munter weiter. :mrgreen:
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von ingo_001 » 17.04.2015, 09:53

edmund27 hat geschrieben:Also alle die vom 1:1 Stand des Euro zum Dollar träumen. Ihr müsst noch ein wenig warten. Denn die Griechenland Geschichte geht erstmal munter weiter. :mrgreen:
Ist kein Traum, sondern die folgerichtige Konsequenz aus dem Hin- und Her-Gewurschtel, was sowohl von der griech. Regierung als auch von der Euro-Gruppe praktiziert wird.

Wenn die Rückzahlung der 400 Mio. Euro Kredit-Rate schon kaum zu stemmen war, dann durfte das, was Mitte Mai fällig ist (das 5-Fache dieser Summe) den Offenbahrungs-Eid zur Folge haben.
Der Griff in die Rücklagen der griech. Soz.-Systeme, mit dem die 400 Mio. zurück gezahlt wurde, durfte nun ein Griff ins Leere werden.

Ich bleibe dabei: Spätestens zum Jahresende stehts 1:1.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von ingo_001 » 17.04.2015, 09:58

harsieh hat geschrieben:danke, jetzt brauch ich nichtmehr nachdenken hahahahahahahaha (ich entwickle mich zu einem chinesen offenbar, oder war ich schon immer einer?) Ist das dann so wie ein transgender - transnationaler .. ein chinese im deutschen körper! leider - wirklich leider - fehlt mir noch die sprache ..
Tja, in D. hättest Du damit beste Aussichten auf einen erfolgreichen Asylantrag.
Ob das auch für China gilt?
Drauf wetten würde ich nicht :mrgreen:
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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von Obiwan2 » 17.04.2015, 12:38

Shenzhen hat geschrieben: Was denkst du wohl was aus China wird wenn sie den gleichen Wasserkopf wie Deutschland oder andere Europ. Laender bekommen?
Der Wasserkopf, die Bürokratie, die unproduktiven Mitarbeiter,... das ist heute ja schon 100x schlimmer in China.
Seit wie vielen Jahrzehnten wird die angebliche chin. Blase von angeblichen Wirtschaftsexperten herbeigeredet? Wo ist nochmal eine Blase geplatzt?
Das Problem einer platzenden Blase ist erst mal nur dass die Wirtschaft auf ein normales Mass zurück gefahren wird.
In Falle Chinas bedeutet ein normales Maß aber wieder das Niveau von Burkina Faso, hinter der Fasade ist das Land einfach nur total fertig.
Funktionieren tut einfach gar nichts, die Kosten sind aber heute bereits deutlich höher als in Osteuropa. Alles finanzierbar solange der Binnenmarkt noch stark wächst, wenn er das nicht mehr tut, dann gute Nacht.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von ingo_001 » 17.04.2015, 12:59

Obiwan2 hat geschrieben:In Falle Chinas bedeutet ein normales Maß aber wieder das Niveau von Burkina Faso, hinter der Fasade ist das Land einfach nur total fertig.
Das ist Deine Ansicht - mehr aber auch nicht.
Ansonsten -> Quellenangabe dafür.
Obiwan2 hat geschrieben:Funktionieren tut einfach gar nichts, die Kosten sind aber heute bereits deutlich höher als in Osteuropa.
Witzbold, das hast Du jetzt - wie berechnet?
Obiwan2 hat geschrieben:Alles finanzierbar solange der Binnenmarkt noch stark wächst, wenn er das nicht mehr tut, dann gute Nacht.
Der chin. Binnenmarkt (-> 1,3 Mrd Chinesen) ist fast 3 Mal so groß, wie die gesamte EU, die gerade mal 507 Mio. Einwohner hat.
Und die müssen sich noch mit Unterschieden im Sozial- und Steuerrecht auseinandersetzen - wovon China verschont bleibt, weil es ein Land ist.

Fazit: Ehe in China "Gute Nacht" gesagt wird, is Griechenland aus der Euro-Zone raus und Bulgarien sowie Rumänien haben in allen wirtschaftl. Kennzahlen EU-Durchschnitt erreicht :mrgreen:
Und zumindest Letzteres wird laaaaaaaaaaaaaange dauern - seeeeeehr laaaaange.
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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von harsieh » 17.04.2015, 13:01

ingo_001 hat geschrieben:
edmund27 hat geschrieben:Also alle die vom 1:1 Stand des Euro zum Dollar träumen. Ihr müsst noch ein wenig warten. Denn die Griechenland Geschichte geht erstmal munter weiter. :mrgreen:
Ist kein Traum, sondern die folgerichtige Konsequenz aus dem Hin- und Her-Gewurschtel, was sowohl von der griech. Regierung als auch von der Euro-Gruppe praktiziert wird.

Wenn die Rückzahlung der 400 Mio. Euro Kredit-Rate schon kaum zu stemmen war, dann durfte das, was Mitte Mai fällig ist (das 5-Fache dieser Summe) den Offenbahrungs-Eid zur Folge haben.
Der Griff in die Rücklagen der griech. Soz.-Systeme, mit dem die 400 Mio. zurück gezahlt wurde, durfte nun ein Griff ins Leere werden.

Ich bleibe dabei: Spätestens zum Jahresende stehts 1:1.

mir wird aber auch ganz schlecht wenn ich an länder wie italien oder vor allem spanien denke, wie schlimm es mit der spanischen wirtschaft steht .. mich wundert es wirklich sehr warum griechenland als einziges land in europa kurz vor dem bankrott stehen soll ..


gibt es eigentlich flüchtlinge in china? ich meine welcher flüchtling geht freiwillig nach china?

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von ingo_001 » 17.04.2015, 13:27

harsieh hat geschrieben:gibt es eigentlich flüchtlinge in china? ich meine welcher flüchtling geht freiwillig nach china?
Ja, die gibts -> Nord-Koreaner, die aus Kims "Paradies" raus wollen; nur müssen die aufpassen, dass sie von der chin. Polizei nicht erwischt werden, denn die schickt sie postwendend wieder nach NK zurück.

* Tu mir mal bitte den Gefallen und schalte Deinen SMS-Schreib-Modus aus - ist einfach besser zu lesen, wenn in einem Forum vernünftig geschrieben wird - danke :wink:
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Kursrutsch beim Euro

Beitrag von ingo_001 » 17.04.2015, 13:36

harsieh hat geschrieben:mir wird aber auch ganz schlecht wenn ich an länder wie italien oder vor allem spanien denke, wie schlimm es mit der spanischen wirtschaft steht .. mich wundert es wirklich sehr warum griechenland als einziges land in europa kurz vor dem bankrott stehen soll.
Irland und Portugal, standen auch unter dem Euro-Rettungsschirm - sind nun aber wieder selbstständig und aus dem Gröbsten raus.

Zu Italien und Spanien: Beide haben zwar große Haushalts-Defizite, welche aber dadurch "entschärft" werden, dass da aber auch jeweils eine Volkswirtschaft dahinter steht, die Dinge produziert - und zwar mehr als es die Griechische je getan hat.

Anderes Beispiel: Japans Haushalts-Defizit ist sogar größer als das Griechische.
Stört aber nicht, weil Japan nun mal eine Industrie-Produktion + Exportwerte hat, die das als Risiko wett macht.
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