Danke für eure Kommentare.
@Laogai, Ingo:
Hörte es sich wirklich so schlimm an?

Also Krise immo nicht vorhanden, fühl mich superwohl, wollte aber noch ein paar andere Meinungen zu diesen Thema.
TaugeNix hat geschrieben:Es liegt im Wesen der Fuehrungskraft, dass diese Person sich nicht mehr ausschliesslich mit Fragen des Tagesgeschaeftes beschaeftigt. Allerdings kann man immer noch versuchen, den Kontakt zur "Realitaet" zu halten, aber es ist eben zuvorderste Aufgabe, zu leiten (und damit zu deligieren).
Problem ist halt, dass alle Leute die ich kenne es nicht geschafft haben ihre alten Aufgaben auch nur teilweise weiterhin auszuüben, da sie zeitlich und dann später auch wissenstechnisch, dazu gar nicht mehr in der Lage waren. Das wäre meine Angst.
Luntan hat geschrieben:Für mich ist es befriedigender auf Ende Jahr auf ein paar Sachen zu schauen die richtig funktionieren als nur auf ein wenig aufgefüllter Speicherplatz im Firmencomputer und ein paar Präsentationen.
100%ige Zustimmung. Das sollten sich mal ein paar mehr Führungskräfte zu herzen nehmen
gzs hat geschrieben:
Wer wird denn gezwungen ein Anführer zu werden? Wer sich von zwanghaftem Karrieregedöns leiten lässt, ist selber schuld. Glücklich wird nur der, der das tut was er tun will.
Ich kenne einige die erstmal überzeugt werden mussten

Aber das nur am Rande.
belrain hat geschrieben:Ein Job ist nur so gut wie das was man daraus macht.
Ich bin in einer Führungsposition, aber mich hält niemand davon ab mir die Hände schmutzig zu machen. Ich mache gerne selbst noch "Basisarbeit", aber es ist genauso befriedigend zu sehen das mein Team unter meiner Führung die gestellten Ziele erreicht oder gar überflügelt.
Das Problem ist, das ich in diesen Sachen wirklich ehrgeizig bin. Es reicht mir nicht, es nur halb zu machen. Ich will es ganz und ich will auch ganz verstehen, was ich eigentlich tue. Das erfordert viel Zeit (oft auch privat) und ich fürchte das ich mir das nicht mehr leisten kann, wenn ich in einer Führungsposition bin.
belrain hat geschrieben:
Jeder muss für sich selbst entscheiden was er/sie mag, allerdings gehört schon einiges dazu einen Job nicht zu bekommen den man angeboten bekommen aber nicht selbst abgelehnt hat.
tigerprawn hat geschrieben:Wenn einem die Position schon angeboten worden ist, aber am Ende es nicht klappt muss man sich extrem um Kopf und Kragen geredet haben.
TaugeNix hat geschrieben:PS: Ein
Zitat:
Es wurde behauptet ich wäre nicht reif genug. LOL, egal.
ist nicht unbedingt das beste Argument, die Reife hervorzuheben

Ausserdem ist es eben wirklich so, dass ein gewisses Alter eine natuerliche Autoritaet mit sich bringt - ob zu Recht oder Unrecht, die Frage lasse ich mal unbeantwortet

Ja, das fuchst euch jetzt wa?

Natürlich, muss an mir liegen, denn in Firmen hat niemals irgendwas mit Politik oder Fäden im Hintergrund zu tun. Alles ist rational und logisch

Sagen wir es so, ich hatte die Option auf den Job, vielleicht war es nicht so gemeint kA, vielleicht meinten Sie es später. Ich weiß es nicht. Fakt ist, ich bin bei der Firma seit 1 Jahr und ich glaube sie trauen es mir einfach nicht zu weil sie mich a) nicht richtig kennen und b) bin ich erst 27. Folglich haben sie einen anderen eingestellt, der auch studiert hat (habe ich nicht, nur ein schul. Abschluss) und ihn genommen.
Der Punkt ist, ich hab mit dem GF einmal gesprochen, der hat kA wer ich bin, was ich gemacht hatte etc. Hab ihm dann erstmal meinen CV geschickt

Der Punkt ist, ich bin 100% professionell und ich sagen zu 100% meine Meinung (wenn auch manchmal diplomatisch oder durch die Blume), wenn man damit nicht klarkommt, verzichte ich gern auf die Stelle
Und ganz ehrlich: aus der 2. Reihe schiesst es sich doch viel besser
Rainbiker hat geschrieben:"Da hack ich lieber auf der Shell rum oder mach irgendwas cooles technisches."
Sorry, aber NICHT REIF GENUG kann ich gerade ein wenig nachvollziehen.
Du kannst das einfach nicht verstehen, wenn du dafür nicht brennst. Admin sein ist wie aufm Spielplatz. Du hast soviel Zeug mit dem du rumspielen kannst und es ist oftmals wirklich mehr Spielerei als arbeit. Ja, manchmal nervt es auch wenn man Support, Konzepte oder sonstwas machen muss, aber größtenteils ist es einfach geil. Warum sollte ich auf was, was mich voll ausfüllt, mir Freude und Riesenspaß bereitet und mir nebenbei noch ordentlich was aufs Konto bringt verzichten?
Gruß
Luigi