Chinesisches Konto
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Re: Chinesisches Konto
Also 17000€.
10000€ in bar darf man immer durch den Zoll führen.
Steuern musst du natürlich in Deutschland zahlen.
Sagen wir mal du hast einen "Nettozinsvorteil" von 2 Prozentpunkten.
Dann könntest du theoretisch 340€ mehr an Zinsen pro Jahr bekommen, aber auf kurze Sicht wird die chinesische Währung vielleicht sogar wieder fallen.
Also um Geld zu "verdienen" würde ich es nicht machen, auch beim nur einmaligen konvertieren machst du wieder Verluste. Meine Frau hat sich zuletzt ca. 6000€ von der Deutschen Bank in Deutschland zur Bank of China überwiesen und es hat 11,5€ gekostet.
Wenn man nur ein paar Wochen in China ist, dort nichts "geschäftliches" zu Erledigen hat, ist es sinnlos.
Google mal nach dem Begriff des Cost average effect und investieren deine 17000€ lieber kontinuierlich in monatlichen Raten in einen ETF.
10000€ in bar darf man immer durch den Zoll führen.
Steuern musst du natürlich in Deutschland zahlen.
Sagen wir mal du hast einen "Nettozinsvorteil" von 2 Prozentpunkten.
Dann könntest du theoretisch 340€ mehr an Zinsen pro Jahr bekommen, aber auf kurze Sicht wird die chinesische Währung vielleicht sogar wieder fallen.
Also um Geld zu "verdienen" würde ich es nicht machen, auch beim nur einmaligen konvertieren machst du wieder Verluste. Meine Frau hat sich zuletzt ca. 6000€ von der Deutschen Bank in Deutschland zur Bank of China überwiesen und es hat 11,5€ gekostet.
Wenn man nur ein paar Wochen in China ist, dort nichts "geschäftliches" zu Erledigen hat, ist es sinnlos.
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Re: Chinesisches Konto
Natürlich Australische Dollar!dakine hat geschrieben:1. Schon klar. Du kannst bei vielen Banken in Deutschland auch Fremdwährungskonten führen.ACE hat geschrieben:1. Bei HSBC in HK kann man auch auf dem Konto Euro oder Dollar und andere Währungen haben
2. Bei HSBC Down Under gibt es für 5 Monate 5,75%
[...]
Zu 2. Gibt es die 5,75% dann auf Euro oder Australische Dollar?
Ohne dir zu Nahe zu treten, mit dieser Frage zeigt du deutlich, dass du über Zinssätze, Wechselkurse und ihre Zusammenhänge keine ausreichendes Wissen besitzt, um Fremdwährungsanlagen ins Auge zu fassen.
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Re: Chinesisches Konto
Das war eine rhetorischer Frage... Ohne dir zu Nahe treten zu wollen. Damit relativiert sich nämlich Punkt 1 seines Postings.sweetpanda hat geschrieben:Natürlich Australische Dollar!dakine hat geschrieben:1. Schon klar. Du kannst bei vielen Banken in Deutschland auch Fremdwährungskonten führen.ACE hat geschrieben:1. Bei HSBC in HK kann man auch auf dem Konto Euro oder Dollar und andere Währungen haben
2. Bei HSBC Down Under gibt es für 5 Monate 5,75%
[...]
Zu 2. Gibt es die 5,75% dann auf Euro oder Australische Dollar?
Ohne dir zu Nahe zu treten, mit dieser Frage zeigt du deutlich, dass du über Zinssätze, Wechselkurse und ihre Zusammenhänge keine ausreichendes Wissen besitzt, um Fremdwährungsanlagen ins Auge zufassen.
[Edit]Ansonsten stimmen wir übrigens völlig überrein: Es macht eigentlich keinen Sinn Geld auf einem Sparkonto in China zu parken.
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Re: Chinesisches Konto
Entschuldigung, hatte dich mit dem TE verwechselt. Zuvor hattest du ja schon qualifizierte Antworten gegeben.dakine hat geschrieben:
Das war eine rhetorischer Frage... Ohne dir zu Nahe treten zu wollen. Damit relativiert sich nämlich Punkt 1 seines Postings.
Es ist beeindruckend wie Menschen ohne ausreichende Kenntnisse wenigen Zinsprozentpunkten hinterherhasten und nachher waren es wieder die pöhsen Banken
Die Gier ist in jedem von uns drin.
Zinssätze in einem Währungsraum hängen mit der Inflation zusammen. Höhere Zinsen, bedeuten eine tendenziell höhere Inflation. Dies führt im Durchschnitt zu einer Abwertung gegenüber einer Währung mit niedriger Inflation.
Der Rubel steht seit Wochen unter starkem Druck. Der Leitzins wurde auf 10% erhöht, in der Hoffnung einen weiteren Verfall zu vermeiden. Ob es geklappt hat oder nicht ausreichte kann man vielleicht in einem halben Jahr sagen.
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Re: Chinesisches Konto
Du kannst nur Euros auf ein Eurokonto (Oder andere Fremdwaehrung) ueberweisen.Mr.JohnDoe hat geschrieben:...Was mich genauer interessieren würde: kommt es mich billiger, euro in tranchen persönlich hin zu.bringen, oder sollte ich überweisen?...
Die von euch genannten banken operieren ja teils in Europa auch - bietet das besondere Vorteile, außer erleichterte einzahlungen?
Und: muss ich zinserträge hier oder dort versteuern?
Umtauschen kannst Du nur persoenlich in der Bank bis zu einem Limit von 50000 USD Gegenwert pro Jahr. Was darueber hinausgeht must Du bar in einer Wechselstube umtauschen.
Zinsertraege bis 120000 RMB pro Jahr sind in China sicher nicht steuerpflichtig. (Ob Ertraege darueber hinaus steuerpflichtig sind oder nur in die Progression einfliessen weiss ich nicht weil mich das nicht betrifft.) Wenn Du in Deutschland wohnst musst Du sie aber dort versteuern.
Re: Chinesisches Konto
An der Europaeischen Grenze mag das stimmen. An der Chinesischen sind Devisen und auslaendische Geldmittel maximal bis zu einem Gegenwert von 5.000USD erlaubt.sweetpanda hat geschrieben:10000€ in bar darf man immer durch den Zoll führen.
Genau gesagt unterliegen Zinsertraege in China der Individual Income Tax (IIT). Diese liegt so weit ich weiss fuer Zinsertraege aktuell bei 5%.Mr.JohnDoe hat geschrieben:Und: muss ich zinserträge hier oder dort versteuern?
Ob IIT fuer Dich anfaellt, haengt davon ab, wie lange im Jahr Du Dich in China aufhaelst. (Ab 183 Tagen.)
Es gibt ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und China, welches das regelt (vgl. hier).
Grundsaetzlich gilt, dass Du mit Wohnsitz und staendigem Lebensmittelpunkt in Deutschland auch in Deutschland steuerpflichtig bist.
Solltest Du in China Steuern auf Zinseinkommen gezahlt haben, dann kannst Du diese auf die deutsche Steuerpflicht anrechnen lassen.
Beste Gruesse
Mario
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Re: Chinesisches Konto
Du kannst aus Deutschland auch eine Millionen Euro oder mehr in BAR ausführen.
Du musst das Geld nur anmelden.
Sicher will der Zoll bei dieser Kleinigkeit schon etwas genauer wissen woher die Kohle stammt und es wird eine Rückmeldung an Dein Finanzamt geben.
Aber 50000 oder 100000 Euro sollten weder ein Problem raus noch in China rein sein. ( In BAR)
Auch in China solltest Du das Geld anmelden.
Ich selber habe schon mehrfach Bargeld beim Zoll angemeldet nur nie in Deutschland oder China abgemeldet.
Wenn Du eine schlüssige Begründung hast und der Betrag dazu halbwegs stimmt ist alles kein Problem.
Du musst das Geld nur anmelden.
Sicher will der Zoll bei dieser Kleinigkeit schon etwas genauer wissen woher die Kohle stammt und es wird eine Rückmeldung an Dein Finanzamt geben.
Aber 50000 oder 100000 Euro sollten weder ein Problem raus noch in China rein sein. ( In BAR)
Auch in China solltest Du das Geld anmelden.
Ich selber habe schon mehrfach Bargeld beim Zoll angemeldet nur nie in Deutschland oder China abgemeldet.
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Re: Chinesisches Konto
Das gilt fuer die Ausfuhr nicht bei der Eingfuhr angemeldeten Geldes. Wenn mans anmeldet gibts kein Limit.mario.s hat geschrieben: An der Europaeischen Grenze mag das stimmen. An der Chinesischen sind Devisen und auslaendische Geldmittel maximal bis zu einem Gegenwert von 5.000USD erlaubt.
Ich habe erst letzte Woche bei der Bank die Auskuft bekommen dass die Zinsen steuerfrei sind.mario.s hat geschrieben: Genau gesagt unterliegen Zinsertraege in China der Individual Income Tax (IIT). Diese liegt so weit ich weiss fuer Zinsertraege aktuell bei 5%.
Eventuell hast Du ja genauerer Quellen? Als HK-Resident zahle ich jedenfalls weder in Deutschland noch in China Steuern auf Zinsen.
Re: Chinesisches Konto
Mein Fehler. Hatte es mit Zinsertraegen aus Wertpapieren verwechselt. Zinsertraege aus Spar- und anderen Bankguthaben sind in der Tat steuerfrei.hktraveller hat geschrieben:Ich habe erst letzte Woche bei der Bank die Auskuft bekommen dass die Zinsen steuerfrei sind.mario.s hat geschrieben: Genau gesagt unterliegen Zinsertraege in China der Individual Income Tax (IIT). Diese liegt so weit ich weiss fuer Zinsertraege aktuell bei 5%.
Eventuell hast Du ja genauerer Quellen? Als HK-Resident zahle ich jedenfalls weder in Deutschland noch in China Steuern auf Zinsen.
Natuerlich wusste es Dein Bankberater besser.
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Mario
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Re: Chinesisches Konto
Beruhigt mich, danke. Man konnte das ueber die Jahre auch an der Quellensteuer erkennen.mario.s hat geschrieben:Mein Fehler. Hatte es mit Zinsertraegen aus Wertpapieren verwechselt. Zinsertraege aus Spar- und anderen Bankguthaben sind in der Tat steuerfrei.hktraveller hat geschrieben:Ich habe erst letzte Woche bei der Bank die Auskuft bekommen dass die Zinsen steuerfrei sind.mario.s hat geschrieben: Genau gesagt unterliegen Zinsertraege in China der Individual Income Tax (IIT). Diese liegt so weit ich weiss fuer Zinsertraege aktuell bei 5%.
Eventuell hast Du ja genauerer Quellen? Als HK-Resident zahle ich jedenfalls weder in Deutschland noch in China Steuern auf Zinsen.
Natuerlich wusste es Dein Bankberater besser.
Beste Gruesse
Mario
Anfangs wurden 20% einbehalten, dann 5% und jetzt nichts mehr.
Nur ist mir jetzt immer noch nicht klar ob die Steuerfreiheit nur bis 120000 RMB Zinsen pro Jahr geht oder unbegrenzt ist. Im letzteren Fall, warum muss man Zinsertraege bei Einkommen ueber 120000 RMB angeben.
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Re: Chinesisches Konto
Das halte ich für ausgeschlossen.sweetpanda hat geschrieben:Also 17000€.
Dann könntest du theoretisch 340€ mehr an Zinsen pro Jahr bekommen, aber auf kurze Sicht wird die chinesische Währung vielleicht sogar wieder fallen. Also um Geld zu "verdienen" würde ich es nicht machen, auch beim nur einmaligen konvertieren machst du wieder Verluste..
Die Chinesische Zentralbank hat im November 2012 (zusammen mit den "big four") angekündigt, dass der RMB innerhalb der nächsten 2 Jahre zur konvertierbaren Währung wird, deren Wechselkurse dann vom Markt definiert werden.
Bereits heute können in den Sonderverwaltungszonen (etwa Shenzhen) freie Währungsgeschäfte durchgeführt werden.
Alle Experten erwarten hier eine deutliche Aufwertung des RMB gegenüber Fremdwährungen.
Deutlich meint hier: 200-300% !
Wer also heute 5000 Euro in RMB konvertiert, kann in einem Jahr vielleicht 10.000 Euro zurücktauschen.
Der Kriegsverbrecher, Massenmörder und Kleptokrat Putin und seine Entourage gehören verhaftet, verurteilt und hinter Gitter mit anschließender Sicherheitsverwahrung, bis sie in völliger Bedeutungslosigkeit unbeachtet endlich aus dem Leben scheiden.
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Donnervogel
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Re: Chinesisches Konto
Ich persönlich halte eine Steigerung von 200-300% für völlig illusorisch, auch 20% bleiben wohl ein Traum. Das würde der chinesischen Wirtschaft sehr sehr schnell das Genick brechen.
- TomXian
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Re: Chinesisches Konto
Gleich so deutlich?Donnervogel hat geschrieben:Ich persönlich halte eine Steigerung von 200-300% für völlig illusorisch, auch 20% bleiben wohl ein Traum. Das würde der chinesischen Wirtschaft sehr sehr schnell das Genick brechen.
Dann mal ein paar kleine Hinweise:
Ein Mitarbeiter in einem Werk eines deutschen Unternehmens verdient in Xi'an (China) "am Band" etwa 130 Euro (einschließlich sämtlicher, weiterer Unternehmenskosten). Und zwar pro Monat.
Ingenieure kommen auf 500 Euro, promovierte Wissenschaftler an Forschungsuniversäten auf 800 Euro pro Monat. Wohlgemerkt, alles in Xi'an und nicht Beijing oder Shanghai. Aber dort leben ja nur 3% der Chinesen.
Best case sind Leute aus der Informationstechnologie. Ein junger Gruppenleiter im Entwicklungsbereich eines IT Anbieters schafft es auf 1700 Euro pro Monat.
Allerdings sind das seltene Fälle.
Was ich damit sagen will?
Unternehmensinhaber, Universitätsleiter, Hauptabteilungsleiter, Bankdirektoren .... verdienen 100x mehr als der Durchschnittsbürger. Parteinahe Gesellschafter oder Inhaber von Exportfirmen sind Multimillionäre oder gar Milliardäre ... und das in US Dollar.
SELBST WENN - durch einen frei vom Markt festgesetzten Wechselkurs der CN Währung - die Preise für Chinesische Produkte sich (in Fremdwährung) verdreifachen würden .... es wäre diesen Leuten ein Leichtes, der VK Preis dann eben zu halbieren oder gar zu dritteln.
Dann würde der Deckungsbeitrag eben nicht mehr bei 90% liegen sondern "nur" noch bei 50%.
Nein. Man ist längst vorbereitet in China.
Viele Jahre lang hat man den Wechselkurs gedrückt ... um preiswert international anbieten zu können.
Allerdings machen das auch andere .... und viele "Billigprodukte" werden in China gar nicht mehr hergestellt, sondern sind in andere Regionen abgewandert.
Hinzu kommt, dass oft die Wertschöpfungskette gar nicht in China endet.
Will heißen, dass nicht CN Unternehmen verdienen, sondern ausländische Firmen die "importieren".
TCHIBO ist ein milliardenschweres Beispiel dafür.
Ich könnte hier noch stundenlang schreiben ...
Natürlich will China das eigentlich nicht ... aber die WTO läßt - nach mehr als 10 Jahren der Ausreden und Lügen - China keine andere Wahl mehr.
Bereits in den letzten drei Jahren wurde der RMB gegenüber dem US Dollar rund 30% aufgewertet.
Ein "freier Markt" hätte das wesentlich drastischer gemacht ...
Und das kommt nun ...
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Re: Chinesisches Konto
brauchst du nicht!TomXian hat geschrieben:Ich könnte hier noch stundenlang schreiben ...
Das große Problem in China ist:
"Geld frisst Hirn"
wart mal ab, wenn die Bonzen was von ihrem "Kuchen" abgeben sollen ...
EDIT: Schon jetzt kaufen die sich im Ausland ein
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