"Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkosten

Alles um Zoll, Import & Export zwischen China und dem Rest der Welt.
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Christopher_Neu
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"Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkosten

Beitrag von Christopher_Neu »

Hallo zusammen!

Ich bin neu hier im Forum und hab gleich mal eine etwas schwierigere Frage, zumindest hat sie sich bis jetzt als solche dargestellt.

Ich arbeite für ein kleines aber feines Medienunternehmen. Wir verkaufen Content für TV und Web. Unsere selbst gebauten Kameras stehen überall auf der ganzen Welt. Die Firma heißt earthTV, vielleicht hat der ein oder andere schonmal was von uns auf N24 oder so gesehen. Das soll hier aber jetzt keine Werbung sein :oops:

Jetzt zum eigentlichen Problem:

Wir haben ein Geschäftstreffen mit Partnern aus China, in China. Wir wollen einen selbst gebaute Kamera mit nach China nehmen um sie dort vorzuführen usw.

Was ich bis jetzt in Erfahrung bringen konnte:

- Carnet in China funktioniert bekanntlich nicht / Hongkong würde mit Carnet gehen, ist aber nicht Ziel der Reise bzw. wäre es nach jetzigem Stand der Dinge zu umständlich das Treffen nach Hongkong zu verlegen.

- Die Leute die mir der Kamera nach China müssen, haben nur ein Transitvuisum für 72 Stunden

- Ich habe das Informationsblatt der IHK zur "Vorübergehenden Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." vor mir liegen. Dem konnte ich schon eine gute und wichtige Informationen entnehmen. Leider steht dort nicht wirklich etwas zu den Kosten die an der Grenze zu China auf uns zukommen. Deswegen habe ich mich mit der IHK in Verbindung gesetzt. Die freundliche Dame hat mir schonmal ein paar mehr Infos zu dem Thema geben können.

Laut ihrer Aussage müssen beim Chinesischen Zoll 17 % des Proformarechnungsbetrages hinterlegt werden (natürlich in chinesischer Währung), wir gehen bei unserer Kamera von einem Betrag von 15.000,00 € netto + Transport (Transportkosten kann ich jetzt noch nicht genau abschätzen) aus. 3 % der 17 % werden bei der Ausreise aus China vom chinesischen Zoll einbehalten. Unsere Mitarbeiter wollen die Kamera mit dem Flugzeug mitnehmen. Die Kamera ist ca. 70 cm hoch und 40 cm breit.

- Wir müssen die Kamera beim deutschen Zoll vorzeigen und eine sog. INF 3 Formular ausfüllen / Ausfuhranmeldung machen

- lt. deutschem Zoll kommen für uns bei der Ein- bzw. Ausfuhr in die EG keine Kosten auf uns zu --> falls das nicht stimmt, sagt mir das bitte!


Für´s bessere Verständnis / evtl. ist es ja wichtig für die Einfuhr in China:

Die Kameras werden von uns selbst entwickelt und gebaut, sie werden nicht an die Kunden / Partner verkauft (daher handelt es sich wohl nicht um ein Warenmuster). Wir vermieten/verpachten die Kameras bzw. den Content und die Infrastruktur. Die Kamera soll lediglich vorgeführt werden damit sich die Kunden / Partner einen Eindruck verschaffen können. Die Kamera funktioniert nur mit einem angeschlossenen PC bzw. Internetzugang.

Ich wühle mich jetzt schon seit zwei Wochen durch´s Internet, aber so richtig gute Infos habe ich leider noch nicht gefunden. Vielleicht hat ja jemand von euch einen Tip / Link / Gedanken zu dem Thema, der mich ein bisschen weiter bringt.

Wie bringen wir die Kamera am einfachsten und mit dem geringsten Kostenaufwand nach China und wieder zurück nach Deutschland???

Auf was müssen wir achten??

Ich bin für jede Hilfe dankbar!

Einen guten Start in die Woche und sonnige Grüße aus Berlin! :wink:

Christopher
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Grufti
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Re: "Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkos

Beitrag von Grufti »

Hallo Christopher !

herzlich willkommen in unserem Forum ! :wink:
Christopher_Neu hat geschrieben:Was ich bis jetzt in Erfahrung bringen konnte:

- Carnet in China funktioniert bekanntlich nicht / Hongkong würde mit Carnet gehen, ist aber nicht Ziel der Reise bzw. wäre es nach jetzigem Stand der Dinge zu umständlich das Treffen nach Hongkong zu verlegen.

- Die Leute die mir der Kamera nach China müssen, haben nur ein Transitvuisum für 72 Stunden

- Ich habe das Informationsblatt der IHK zur "Vorübergehenden Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." vor mir liegen. Dem konnte ich schon eine gute und wichtige Informationen entnehmen. Leider steht dort nicht wirklich etwas zu den Kosten die an der Grenze zu China auf uns zukommen. Deswegen habe ich mich mit der IHK in Verbindung gesetzt. Die freundliche Dame hat mir schonmal ein paar mehr Infos zu dem Thema geben können.

Laut ihrer Aussage müssen beim Chinesischen Zoll 17 % des Proformarechnungsbetrages hinterlegt werden (natürlich in chinesischer Währung), wir gehen bei unserer Kamera von einem Betrag von 15.000,00 € netto + Transport (Transportkosten kann ich jetzt noch nicht genau abschätzen) aus.
Wenn die Kamera "Hand carried" nach China mitgenommen wird, fallen normalerweise keine Frachtkosten an. Wie das allerdings der chinesische Zoll sieht, kann ich Dir nicht sagen.
Christopher_Neu hat geschrieben:
- Wir müssen die Kamera beim deutschen Zoll vorzeigen und eine sog. INF 3 Formular ausfüllen / Ausfuhranmeldung machen

- lt. deutschem Zoll kommen für uns bei der Ein- bzw. Ausfuhr in die EG keine Kosten auf uns zu --> falls das nicht stimmt, sagt mir das bitte!

Auf der INF3 sollte auf alle Fälle eine Serien- / Partnummer eingetragen werden. Falls keine vorhanden ist, wird neben der Beschreibung auch ein Foto als Nämlichkeitssicherung (=NS) akzeptiert. Das klärt Ihr aber am besten mit der für Euch zuständigen Zollstelle direkt ab, was er als NS haben will.

Zollabgaben fallen nicht an. Am Besten ihr nehmt das INF3, die Kopie der Ausfuhranmeldung, die Ihr am Abflughafen in D vor dem Einchecken bei der entsprechenden Zollstelle zur Ausfuhr abfertigen müßt, und eine Kopie der Proformarechnung im Handgepäck mit.
Christopher_Neu hat geschrieben:
Für´s bessere Verständnis / evtl. ist es ja wichti für die Einfuhr in China:

Die Kameras werden von uns selbst entwickelt und gebaut, sie werden nicht an die Kunden / Partner verkauft (daher handelt es sich wohl nicht um ein Warenmuster). Wir vermieten/verpachten die Kameras bzw. den Content und die Infrastruktur. Die Kamera soll lediglich vorgeführt werden damit sich die Kunden / Partner einen Eindruck verschaffen können.
Wenn die Funktionsweise nur vorgeführt werden soll, dann ist es ein Muster, anhand dessen sich der Kunde entscheidet, ob er die Kamera entleihen oder was auch immer damit anfangen will
:wink:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Christopher_Neu
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Re: "Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkos

Beitrag von Christopher_Neu »

Guten Morgen Grufti!

Danke für die schnelle und freundliche Hilfe, du hast mir schonmal gut weitergeholfen! :D

Zu den Frachtkosten:

Wäre es sinnvoll trotzdem einen angemessenen/realistischen Betrag in die Proformarechnung einfließen zu lassen, nur um sicher zu gehen, das der chinesische Zoll uns daraus keinen Strick dreht? Und sei es nur der Betrag den wir für das Mitnehmen im Flugzeug bezahlen müssen?
Die Kamera und der dazugehörige Transportkoffer sind ziemlich sperrig/groß/schwer, ich gehe davon aus das wir bei der Fluggesellschaft dafür extra bezahlen müssen...

Natürlich erhöht sich dann auch der 17 %-Betrag, der beim chin. Zoll hinterlegt werden muss und dadurch auch der 3 %-Betrag, der vom chin. Zoll bei der Ausreise einbehalten wird. Wir wollen aber auf Nummer sicher gehen und da wir nur 72 Stunden zeit haben, wollen wir es vermeiden, dass irgendwas am Zoll hängen bleibt, nur weil wir zu faul oder schlitzohrig waren :? 8)

Best, Christopher
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Re: "Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkos

Beitrag von tigerprawn »

Christopher_Neu hat geschrieben:- Carnet in China funktioniert bekanntlich nicht
Wem ist das bekannt? Quelle? Ich erinnere mich, dass es bei meinem Kollegen funktioniert hat. Kann mich natürlich irren. Aber auf dieser Liste:

http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle ... 6420CA14D1

steht China nur zum Spaß drauf?
Christopher_Neu
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Re: "Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkos

Beitrag von Christopher_Neu »

Hi Tigerprawn,

ich kann mich natürlich auch irren :wink:

Wir wissen aus früheren Versuchen das es mit dem Carnet ATA nicht funktioniert. So habe ich das von meinen Kollegen mitgeteilt bekommen. Grund dafür ist, nach Aussage meiner Kollegin die sich auf ein Zollagenten bezieht, dass man bei einer Messe als Austeller oder zumindest Teilnehmer registriert sein muss. Nur dann darf man wohl mit einem Carnet ATA nach China rein und wieder raus.

Wir hatten uns schon gefreut dass es mit dem Carnet ATA funktionieren könnte und wir uns dadruch enorm viel Arbeit/Geld sparen könnten. Aber wie gesagt, funktioniert hat es dann doch nicht. Anscheinend ist der chinesische Zoll in dieser Angelegenheit speziell...

Bitte nagelt mich nicht auf diese Aussagen fest, ich bin für alles offen!!

Auf Wikipedia (jaaa ich weiß - böses wikipedia :evil: :wink: ) steht zu Carnet ATA:

http://de.wikipedia.org/wiki/Carnet_ATA

- Messe- und Ausstellungsgüter

- Warenmuster

Für mich scheinen die dort zwischen diesen beiden Gütergruppen zu trennen.

ABER:

Auf einer anderen Internetseite habe ich aber jetzt das hier gefunden

http://www.auwi-bayern.de/2013/china-un ... arnet.html

"Der chinesische Bürge empfiehlt dringend, für die Teilnahme an Messen und Ausstellungen relevante Dokumente mitzuführen. Das können Genehmigungen für die zu besuchenden Ausstellungen sein, Einladungsschreiben vom Organisator der Messe, Bestätigungen der Standnummer o.ä. Diese sind nur vorzuzeigen, wenn der chinesische Zoll danach fragt. Im Feld C des Carnets muss „Exhibition and Fairs“ angegeben sein. ATA Carnets für Warenmuster oder Berufsausrüstung werden zurückgewiesen.
Des Weiteren fordert der chinesische Bürge die Carnet-Inhaber auf, die Beschreibung der Waren in der Allgemeinen Liste so klar und verständlich zu formulieren, dass die Waren von den chinesischen Zollbeamten leicht und eindeutig identifiziert werden können."

China scheint hier wohl wirklich ein sonderfall zu sein. Der Artikel ist zwar vom Sept. 2013 aber er passt zu der Aussage meiner Kollegin bzw. der Aussage des Zollagenten.

Vielen Dank für deine Hilfe!

Best, Christopher
tigerprawn
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Re: "Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkos

Beitrag von tigerprawn »

Christopher_Neu hat geschrieben:Hdass man bei einer Messe als Austeller oder zumindest Teilnehmer registriert sein muss.
Ok. Das war bei uns der Fall. Erklärt das Problem.
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Re: "Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkos

Beitrag von Grufti »

Hi Christopher !

das "fairs & exhibitions" bezieht sich sicher auf offizielle Messen/Ausstellungen. Aber bei Euch ist das nicht einmal eine Hausmesse, sondern eigentlich nur eine Vorführung beim Kunden

Wenn Du unbedingt "Frachtkosten" auf der Proformarechnung angeben willst, so nimm doch einfach Kosten für Übergepäck gem Preise bei der Airline, mit der Du fliegst. :wink:
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Re: "Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkos

Beitrag von Christopher_Neu »

Guten Morgen :)

alles klar, dann nehme ich die Kosten.

hat jemand von euch vielleicht noch ein paar Infos zu den Kosten am chinesischen Zoll. Ich komm da einfach nicht weiter...

Sind das wirklich "nur" diese 17% (bzw. 3% die einbehalten werden) die man dort hinterlegen muss?? Habe diese Info von einer IHK-Mitarbeiterin.

Danke für eure freundliche Hilfe!


Best, Christopher
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Re: "Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkos

Beitrag von robert-hengli »

Hi Christopher!
Wieso deklarierst du es nicht als Muster? Das dürfte doch der einfachste Weg sein es nach China zu bringen. Beachten, oder mitnehmen würde ich Rechnungen von der Kamera das sie von deinem Heimatland stammt, denn Probleme sehe ich eher bei der Ausreise. Du musst denen erklären können, daß du die Kamera mitgebracht und sie nicht in China gekauft hast.

Meine Erfahrungen nach kannst du hier in China alle dazugehörigen Papiere besitzen, wenn du auf einen Zollbeamten stößt der schlecht gelaunt ist oder wenig Ahnung von solchen Sonderfällen hat kann es kompliziert werden. Das ist reine Glücksache.

Frage doch mal nach ob es nicht einfacher wäre wenn du denen erklärst, daß du Filmaufnahmen machen willst? Deine Firma hättest du ja dazu.
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Grufti
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Re: "Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkos

Beitrag von Grufti »

robert-hengli hat geschrieben:Hi Christopher!
Wieso deklarierst du es nicht als Muster? Das dürfte doch der einfachste Weg sein es nach China zu bringen.

Beachten, oder mitnehmen würde ich Rechnungen von der Kamera das sie von deinem Heimatland stammt, denn Probleme sehe ich eher bei der Ausreise. Du musst denen erklären können, daß du die Kamera mitgebracht und sie nicht in China gekauft hast.

Meine Erfahrungen nach kannst du hier in China alle dazugehörigen Papiere besitzen, wenn du auf einen Zollbeamten stößt der schlecht gelaunt ist oder wenig Ahnung von solchen Sonderfällen hat kann es kompliziert werden. Das ist reine Glücksache.

Das "Problem" der Nämlichkeitssicherung für die Wiedereinfuhr nach Deutschland ist durch die Erstellung eines INF3 hinfällig.
Natürlich ist es nützlich, wenn auf der Proformarechnung das Herstellungsland vermerkt ist...
Wir müssen die Kamera beim deutschen Zoll vorzeigen und eine sog. INF 3 Formular ausfüllen / Ausfuhranmeldung machen
:wink:
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Re: "Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkos

Beitrag von sweetpanda »

http://www.earthtv.com/de/kamerastandor ... ing-china/

Es gibt doch schon eine Kamera in China, wie habt ihr denn damals die gleiche Probleme umgangen?
“If you are in favour of global liberal hegemony, you are the enemy.”
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Re: "Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkos

Beitrag von Christopher_Neu »

Hallo zusammen!

Ich glaube die Frage "Wie kommen wir mit der Kamera nach China" hat sich mittlerweile erübrigt. So wie ich das bis jetzt verstanden habe, gehen wir mit der Kamera zum Zoll in Deutschland und lassen uns alle Formulare usw. geben. Aus Deutschland raus kommen wir ja dann ziemlich einfach.

Reinkommen und wieder raus dürfte nicht sooo schwer sein, nur die Kosten können explodieren. Bzw. wollen wir auf sicher gehen, dass der chinesische Zoll uns keinen Strich durch die Rechnung macht. Klar, einen Deppen am chinesischen Zoll kann es immer geben...


In China angekommen müssen wir dann wieder zum Zoll, zeigen denen die deutschen Papiere (mit Nämlichkeitsnachweis usw.) und müssen die 17% Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) hinterlegen. Wenn wir nach 72 Stunden wieder aus China raus wollen müssen wir wieder zum Zoll, zeigen denen, dass die Kamera nicht verändert wurde (Nämlichkeitsnachweis) und bekommen die 17% Einfuhrumsatzsteuer abzüglich 3% (pro angefangener Monat) wieder zurück. Zurück in Deutschland machen wir dann beim Zoll quasi wieder das gleiche (ohne was zu bezahlen) und die Sache ist durch.

--- Oder stell ich mir die Sachen jetzt ZU einfach vor?? ---

Uns geht es darum, so wenig Geld wie möglich auszugeben. Ein weiteres Problem ist, dass wir noch nicht wissen mit welcher Airline wir fliegen werden...

Ich mach hier jetzt einfach mal ne Beispielrechnung:

15.000,00 € netto HK der Kamera (das mit den HK hat mir die freundliche Mitarbeiterin von der IHK-Berlin gesagt)

+ Fracht 500,00 € (keine Ahnung was ich da jetzt nehmen soll - wir wissen auch noch nicht mit welcher Airline wir fliegen würden...)

= 15.500,00 €

davon 17% = 2.635,00 € und davon 3% = 79,05 €

Das natürlich dann alles in CNY und in bar wäre Stand 13.02.2014 = 656,951 CNY

Uns würde diese ganze (entschuldigung) Rein-Raus-Aktion also im Endeffekt nur 80,00 € am chinesischen Zoll kosten? Ich kann mir das irgendwie nicht so ganz vorstellen. Natürlich kann es noch mehr werden, wenn sich die Frachtkosten ändern. Aber mehr als sagen wir mal 500,00 € würden ja nicht auf uns zu kommen.

Wollen die nicht mehr Kohle machen? Oder liegt das daran, dass es eine "vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet ATA" ist.


@ sweetpanda: Da hast du recht, eine Kamera gibt es dort schon! Das kann man aber nicht miteinander vergleichen, da die Kamera ja in China geblieben ist und nicht nach 2 Tagen wieder aus dem Land gebracht worden ist. Die Rahmenbedingungen sind also anders. :)


Was mir noch einfällt. Die Dame von der IHK-Berlin meinte, wir sollen uns in China einen Zollagenten besorgen, der gegebenfalls diese 17% für uns hinterlegt, bzw. dafür bürgt. Dann müssen wir nicht mit so viel Fremdwährung rumreisen und das kostet ja auch immer Geld sich das tauschen zu lassen usw. Wäre stressfreier, kostet dann aber natürlich auch wieder :roll:

Habt ihr zu diesem Thema vielleicht noch ein paar Tips?


Sonnige Grüße aus Berlin!
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Re: "Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkos

Beitrag von ingo_001 »

Christopher_Neu hat geschrieben:Was mir noch einfällt. Die Dame von der IHK-Berlin meinte, wir sollen uns in China einen Zollagenten besorgen, der gegebenfalls diese 17% für uns hinterlegt, bzw. dafür bürgt. Dann müssen wir nicht mit so viel Fremdwährung rumreisen und das kostet ja auch immer Geld sich das tauschen zu lassen usw. Wäre stressfreier, kostet dann aber natürlich auch wieder :roll:

Habt ihr zu diesem Thema vielleicht noch ein paar Tips?


Sonnige Grüße aus Berlin!
Wieso mit soviel Yuan rumreisen?

Nimm die VISA-Card der DKB, mit der kannst Du in China problemlos und kostenlos Geld aus jedem ATM abholen.
Die Wechselkursgebuehren sind nach meinen bisherigen Erfahrungen auch guenstiger als wenn man das Geld bei den Banken umtauscht.
Das Girokonto, das eine kostenlose VISA--Karte beinhaltet ist uebrigens auch kostenlos.

Gruesse aus dem jetzt leider kalten Nanning.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: "Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkos

Beitrag von tigerprawn »

ingo_001 hat geschrieben:Nimm die VISA-Card der DKB, mit der kannst Du in China problemlos und kostenlos Geld aus jedem ATM abholen.
Ist denn vor dem Zoll im Flughafen ein Geldautomat?
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Re: "Vorübergehende Warenausfuhr ohne Carnet A.T.A." Zollkos

Beitrag von ingo_001 »

tigerprawn hat geschrieben:
ingo_001 hat geschrieben:Nimm die VISA-Card der DKB, mit der kannst Du in China problemlos und kostenlos Geld aus jedem ATM abholen.
Ist denn vor dem Zoll im Flughafen ein Geldautomat?
Guter Einwand.

Bei den grossen Airports ist auf jeden Fall mindestens einer im Airport.

Und evtl. laesst der chin. Zoll ja da mit sich reden und ein freundlicher Zoellner bekleitet einen zum ATM.
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