Ändert aber nichts daran, dass man in vielen Studiengängen nur Grundwissen und nicht die (meistens) erforderlichen Vertiefungen vermittelt bekommt. Was ich beim Wirtschaftsingenieurwesen im Bachelor gelernt habe war viel, aber es waren eben nur die Grundlagen.Linnea hat geschrieben:Vor der Umstellung erfolgten Zwischenprüfung oder Vordiplom nach dem vierten Semester, der Bachelor dauert aber mindestens sechs. Und die verpflichtenden Inhalte sind nicht weniger geworden.Yingxiong hat geschrieben:Vor Bologna hatte der deutsche Abschluss mindestens das Niveau Master. Das Bachelor-Studium entspricht höchstens einer Zwischenprüfung.
Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in China
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mazzel
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Re: Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in Chin
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Re: Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in Chin
Hab exakt diese Erfahrung mit inzwischen 7 Bechlor/innin gemacht.
Wissen wurde (mehr oder weniger erfolgreich) gepaukt - aber die Umsetzung in der Praxis ...
Hab zwar keine Erfahrung mit chin. Uni-Absolventen in der Arbeitswelt, meine jedoch, dass die nicht viel schlechter sein können, als die "Musterexemplare" dt. Theorie-Schmieden.
Es kommt nicht von ungefähr, dass es einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis gibt.
Und Erstere hilft gar nichts, wenn Letztere nicht dazu kommt.
Mag ja sein, dass die Chinesen nur auswendig lernen - aber vom ewigen Theoretisieren ihrer dt. Kollegen, lassen sich auch keine Probleme lösen.
Frei nach dem Motto: "und wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann gründe ich nen Arbeitskreis" oder "die Arbeitsgruppe befindet sich noch in der Findungsphase" ...
Beides leider keine Einzelfälle ...
Wissen wurde (mehr oder weniger erfolgreich) gepaukt - aber die Umsetzung in der Praxis ...
Hab zwar keine Erfahrung mit chin. Uni-Absolventen in der Arbeitswelt, meine jedoch, dass die nicht viel schlechter sein können, als die "Musterexemplare" dt. Theorie-Schmieden.
Es kommt nicht von ungefähr, dass es einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis gibt.
Und Erstere hilft gar nichts, wenn Letztere nicht dazu kommt.
Mag ja sein, dass die Chinesen nur auswendig lernen - aber vom ewigen Theoretisieren ihrer dt. Kollegen, lassen sich auch keine Probleme lösen.
Frei nach dem Motto: "und wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann gründe ich nen Arbeitskreis" oder "die Arbeitsgruppe befindet sich noch in der Findungsphase" ...
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Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
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ChinaKenner
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Re: Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in Chin
Wie habt ihr denn eure chinesischen Sprachkenntnisse entwickelt, wenn nicht durch ein Studium in welchem diese vermittelt werden
? Ein Sprachkurs an der VHS reicht ja wohl nicht aus um sich dort anständig mit den Einheimischen unterhalten zu können. Das würde mich echt interessieren.
Seid ihr alle ausschließlich von deutschen Firmen entsandte Expats ?

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Re: Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in Chin
Nein, bin nur mit einer Chinesin verheiratet.ChinaKenner hat geschrieben: Seid ihr alle ausschließlich von deutschen Firmen entsandte Expats ?![]()
Aber die Meisten sind tatsächlich entsandte Expats.
Von denen sitzt ein Teil ihre Zeit in China ab und düst dann gen Heimat und der andere Teil bleibt länger als ursprünglich geplant.
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Re: Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in Chin
Ich weiß nicht, für welches Feld du sprichst. Aber ganz grundsätzlich sind die ersten Semester immer Grundlagen, dann kommen Vertiefungen und im Berufsleben sieht es nochmal anders aus, keine Frage. Mit dem eigentlichen Studienfach hat das wenig zu tun.mazzel hat geschrieben:Ändert aber nichts daran, dass man in vielen Studiengängen nur Grundwissen und nicht die (meistens) erforderlichen Vertiefungen vermittelt bekommt.
Braucht man an der Uni in dem Sinne nicht und es gehört da auch nicht hin. Dafür gibt es Fachhochschulen und Berufsausbildungen. Klingt vielleicht hart, ist aber so. Ich halte nichts davon Universitäten zu Ausbildungsstätten zu machen. Das muss man sich eben überlegen.ingo_001 hat geschrieben: aber die Umsetzung in der Praxis ...
Doch, das dauert bloß ewig.ChinaKenner hat geschrieben:Ein Sprachkurs an der VHS reicht ja wohl nicht aus um sich dort anständig mit den Einheimischen unterhalten zu können.
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Re: Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in Chin
Auch Fachhochschulen können die reale Arbeit m.E. nicht ersetzten - allenfalls besser darauf vorbereiten als die Unis.Linnea hat geschrieben:Braucht man an der Uni in dem Sinne nicht und es gehört da auch nicht hin. Dafür gibt es Fachhochschulen und Berufsausbildungen. Klingt vielleicht hart, ist aber so. Ich halte nichts davon Universitäten zu Ausbildungsstätten zu machen. Das muss man sich eben überlegen.ingo_001 hat geschrieben: aber die Umsetzung in der Praxis ...
Belastbare Kenntnisse/Erfahrungen für das Berufsleben erwirbt man - im Berufsleben.
Daran führt kein Weg vorbei.
Auch wenn ich manchmal den Eindruck habe, dass dieser Fakt in den Unis gar nicht vermittelt wird.
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Re: Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in Chin
Stimmt. Und warum auch? Universitäten haben dieses Ziel nicht, nur weil "die Wirtschaft" meint, es ihnen aufdrücken zu müssen, heißt nicht, dass das gut ist.ingo_001 hat geschrieben:Auch wenn ich manchmal den Eindruck habe, dass dieser Fakt in den Unis gar nicht vermittelt wird.
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Re: Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in Chin
Also, wenn ein Uni-Absolvent ins Berufsleben eintritt, dann sollte dem schon ein bisschen mehr als "nur" das Theorie-Wissen mit auf den Weg gegeben werden.Linnea hat geschrieben:Stimmt. Und warum auch? Universitäten haben dieses Ziel nicht, nur weil "die Wirtschaft" meint, es ihnen aufdrücken zu müssen, heißt nicht, dass das gut ist.ingo_001 hat geschrieben:Auch wenn ich manchmal den Eindruck habe, dass dieser Fakt in den Unis gar nicht vermittelt wird.
Wenn ich sehe, mit welchem z.T. erschreckend niedrigen Allgemein-Wissen die auf die Allgemeinheit losgelassen werden (vom angeblichen Fachwissen rede ich da noch nicht mal), dann wunderts mich nicht, dass die Realwirtschaft mehr und mehr an Bedeutung verliert und man statt dessen nur noch das Heil in windigen Finanzkonstrukten sucht.
Deswegen plädiere ich schon dafür den Fokus wieder auf die Realwirtschaft zu legen.
Ist ja geradezu pervers, dass immer "die Märkte" vorgeschoben werden, wenn es darum geht, die Erfordernisse der Realwirtschaft, zu zerpflücken.
Es werden mehr und mehr Zockergrundlagen vermittelt - alles andere kommt (wenn überhaupt) nur sekundär zur Sprache.
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Re: Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in Chin
Nein. Das ist eben nicht Teil der Universität, und deshalb gehört es da schlicht nicht hin. Wenn der Student das möchte, dann kann er sich das Wissen erwerben, schließlich ist er alt genug dazu und kann sich Praktika suchen oder einen entsprechenden Nebenjob. Wirtschaftliche Interessen sollten an Universitäten nicht zur Debatte stehen, denn sonst ist freie Forschung nicht möglich, und es ist unter solchen Prämissen auch nicht möglich Studierende zu bilden - oder besser gesagt ihnen die Zeit dazu zu geben das zu tun, statt sie auszubilden.ingo_001 hat geschrieben:Also, wenn ein Uni-Absolvent ins Berufsleben eintritt, dann sollte dem schon ein bisschen mehr als "nur" das Theorie-Wissen mit auf den Weg gegeben werden.
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Re: Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in Chin
Also bei einem Wirtschaftsstudium sollte das schon so sein.Linnea hat geschrieben:Nein. Das ist eben nicht Teil der Universität, und deshalb gehört es da schlicht nicht hin. Wenn der Student das möchte, dann kann er sich das Wissen erwerben, schließlich ist er alt genug dazu und kann sich Praktika suchen oder einen entsprechenden Nebenjob. Wirtschaftliche Interessen sollten an Universitäten nicht zur Debatte stehen, denn sonst ist freie Forschung nicht möglich, und es ist unter solchen Prämissen auch nicht möglich Studierende zu bilden - oder besser gesagt ihnen die Zeit dazu zu geben das zu tun, statt sie auszubilden.ingo_001 hat geschrieben:Also, wenn ein Uni-Absolvent ins Berufsleben eintritt, dann sollte dem schon ein bisschen mehr als "nur" das Theorie-Wissen mit auf den Weg gegeben werden.
Denn, was will denn ein Wirtschaftsstudent?
Kohle verdienen.
Die Freiheit der Forschung in allen Ehren - aber völlig los gelöst vom realen Leben (damit ist nicht nur "die Wirtschaft" gemeint) das kanns ja nun nicht sein.
Raus kommen dann nur Fach-"idioten", die unfähig sind, die einfachsten Dinge im Leben selber zu meistern.
Allgemeinwissen ... wozu, ich hab studiert ...
Zusammenhänge außerhalb Studierten zu erkennen ... nö, wozu? Interessiert mich nicht ...
Da wird Engstirnigkeit vermittelt, antrainiert und verfestigt, was genau die großen Probleme auf der Welt verursacht hat und verschlimmert.
Keiner blickt mehr über den eigenen Tellerrand ...
Wenn das die Freiheit des Geistes ist - na dann gute Nacht ...
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Re: Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in Chin
Ach, Ingo, geh doch mal in ein geisteswissenschaftliches Institut deiner Stadt und unterhalte dich mit den Dozenten und Studenten. Ich bin mir sicher, du wirst genug Gegenbeispiele zu dem finden, was du bemängelst. Fachidioten, wie du sie nennst, findest du höchstens bei den Doktoranden und aufwärts. Und auch da nicht häufig, denn damit besteht man auch in der Wissenschaft nicht.
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Re: Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in Chin
Schön wärs.Linnea hat geschrieben:Ach, Ingo, geh doch mal in ein geisteswissenschaftliches Institut deiner Stadt und unterhalte dich mit den Dozenten und Studenten. Ich bin mir sicher, du wirst genug Gegenbeispiele zu dem finden, was du bemängelst. Fachidioten, wie du sie nennst, findest du höchstens bei den Doktoranden und aufwärts. Und auch da nicht häufig, denn damit besteht man auch in der Wissenschaft nicht.
Aber leider sind doch gerade die viel besagten globalen (oder regionalen) Probleme auf der Welt maßgeblich von den "Wirtschaftsgurus" verursacht, die Ihre nobelpreisgewürdigten Dogmen als Allheilmittel vermarkten - und dmit in der Politik dankbare Abnehmer finden, weil deren "Fachkräfte" nicht mehr durchblicken (können/wollen).
Freies Denken und Handeln ist - ab einem bestimmten Level gar nicht mehr erwünscht, weil es Althergebrachtes ja in Frage stellen könnte.
Ich formuliers mal vorsätzl. überspitzt:
Die Wirtschaftsgurus samt anhängiger Adepten aus der Politik sind die katholische Kirche 2.0 zu Inquisitionszeiten, die an ihren Pfründen wider besseren Wissens festhielt.
Die Heerscharen, die da jeweils hinten dran hängen und sich am jeweiligen Glauben gütlich tun, sträuben sich natürlich mit allen Vieren gegen notwendige Veränderungen.
Der Unterschied ist der, dass die selbsternannten Wirtschaftspäpste keine 2.000 Jahre Zeit haben, um auf die Notwendigkeiten zu reagieren.
Die Unis sind (gerade im Bereich Wirtschaftslehre/Forschung) die Klosterschulen 2.0.
Schlimmer noch: Sie vertreten die Unfehlbarkeitsthese.
Und die gibts heute eigentl. nur noch in diversen Koranschulen ...
Erschreckend, welche Parallelen sich da auftun ...
Beide sind Vorbeter ihrer jeweiligen Gläubigen, die nicht wollen, dass ihre Anhänger/Abhängigen selbstständig denken und handeln, weil sie ja so den Thron absägen würden, auf dem sie sitzen.
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Re: Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in Chin
Probier es einfach. Und dann erzähl hinterher von deinen Erlebnissen.ingo_001 hat geschrieben:Schön wärs.
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ChinaKenner
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Re: Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in Chin
Sorry; aber was hat dieses Gespräch denn mit der Fragestellung des TE´s zu tun?
- ingo_001
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Re: Das richtige Studium für einen direkten Einstieg in Chin
Alles.ChinaKenner hat geschrieben:Sorry; aber was hat dieses Gespräch denn mit der Fragestellung des TE´s zu tun?
Ohne Berufserfahrung und Kenntnisse, die ihn aus dem Meer von Bewerbern heraus heben, hat er keine realistischen Chancen, in China Fuß zu fassen.
Evtl. durch Vitamin-B.
Das würde aber widerum berufl. oder private Kontakte vor Ort voraussetzen.
Ergo: Nur ein Studium bringt gar nichts - jedenfalls nicht das, was er sich erhofft.
Frage beantwortet?
* Genau das meine ich: Wenn mal nicht ein Problem mit den vorgegebenen Worten behandelt wird, und/oder den eigenen Tellerrand übersteigt, dann kommen solche Fragen ...
Ist jetzt wirklich nicht böse gemeint
Aber es ist ne Bestätigung meiner These, dass Infos nur sehr subjektiv und selektiert wahrgenommen werden - statt vollständig.
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