ich lese schon einige Zeit in diesem Forum mit, seit dem ich auch mit einer Chinesin liiert bin.
Nun sind meine und Frau und ich seit dem 28. Juli verheiratet und warten nun darauf, dass das FZF-Visum durchkommt. Leider tun sich da anscheinend ein paar Abgründe auf - die zumindest das Ganze verzögern.
Zum Hintergrund:
Geheiratet wurde - gerade um auf Papierkrieg zu verzichten - in HK. Da lief alles prima, und wir haben eine Urkunde bekommen, die wir im Anschluss noch mit der Apostille ausgestattet haben. Beim Konsulat in Kanton haben wir dann das Visum beantragt, mit allen Unterlagen, die gefordert waren (Passkopien, Hukou m. Übersetzung etc.). Man sagte uns: Legalisierte Dokumente mit Ausnahme der Heiratsurkunde seien nicht notwendig. So weit so gut, es wurde alles wie eingereicht angenommen und man versprach ein zügige Bearbeitung.
Inzwischen sind die Dokumente auch alle bei der zuständigen Ausländerbehörde angekommen und ich habe noch zusätzliche Informationen (Einkommensnachweis, Wohnraumnachweis etc.) eingereicht. Nun fehlt der Behörde nur noch die Anerkennung der Ehe für den deutschen Rechtsbereich, dann gibt es grünes Licht.
Hier fängt der Spaß aber an: Das zuständige Standesamt benötigt zur Ausstellung der deutschen Eheurkunde noch weitere Dokumente im Original. Mein Ausweis und meine Geburtsukunde sind ja kein Problem, aber die Geburtsurkunde meiner Frau hingegen schon, die hat keine (wurden zum Zeitpunkt ihrer Geburt noch nicht ausgestellt, das kam erst später). Ob das Hukou dafür genommen werden kann, muss noch geklärt werden. In jedem Fall sind die eingereichten Kopien nicht ausreichend, es bedarf beglaubigter & legalisierter Originale/Kopien.
Ich bin nun echt sauer, dass auf die Aussage der Botschaft kein Verlass ist und Deutschland sich wieder in seiner Liebe zu Papierbergen verliert.
Nun wollte ich hier einmal nachfragen, welche Erfahrungen es so einem Fall gibt oder welche Hinweise ihr uns geben könntet. Jeder Hinweis ist willkommen.
Viele Grüße
Benny

