bin ich ein typischer China-EXPAT?

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punisher2008
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Re: bin ich ein typischer China-EXPAT?

Beitrag von punisher2008 »

Der neue Waiguoren hat geschrieben:Allerdings wundert es mich wie viele hier über die Englischlehrer herziehen.
In diesem Thread ist mir da vor allem einer unangenehm aufgefallen:
Suedchina hat geschrieben: Ich bin kein schei.. Lehrer habe von der Firma eine eigene Wohnung (30m2) und bekomme reichlich Geld.
Solche beleidigenden Kommentare sind voll daneben! Das sind genau die "Expats" die ich meide weil sie sich selbst für was besseres halten und auf alle anderen herabschauen. Und jetzt wo ich weiß dass er offensichtlich in einem Krankenhaus arbeitet und wo (hoffentlich nicht als Arzt :shock: ), weiß ich schon wo in China ich garantiert in kein Krankenhaus gehen werde. Und wenn man es dann auch noch nötig hat mit Geld zu protzen.... Nee danke, solche Expats können mir echt gestohlen bleiben.
@Der neue Waiguoren:
DEINE Einstellung dagegen finde ich sehr vernünftig und objektiv. Schade dass es hier im Forum nicht mehr davon gibt. :roll:
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Der neue Waiguoren
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Re: bin ich ein typischer China-EXPAT?

Beitrag von Der neue Waiguoren »

punisher2008 hat geschrieben: @Der neue Waiguoren:
DEINE Einstellung dagegen finde ich sehr vernünftig und objektiv. Schade dass es hier im Forum nicht mehr davon gibt. :roll:
Danke.
Suedchina hat geschrieben: Ich bin kein schei.. Lehrer habe von der Firma eine eigene Wohnung (30m2) und bekomme reichlich Geld.
Also irgendwas passt hier nicht zusammen :arrow: 30m2 und reichlich Geld :?:
Wenn ich reichlich Geld hätte würde ich nicht auf 30m2 wohnen und eine Firma die wohl reichlich zahlt würde seinen Mitarbeitern keine 30m2 Wohnung stellen.
Aber bei Südchina fehlt oft die Logik...
Nehme den täglichen K(r)ampf im Straßenverkehr mit einem Lächeln im Gesicht auf
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Lotti
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Re: bin ich ein typischer China-EXPAT?

Beitrag von Lotti »

Das ist der Vorteil, wenn man in einer Kleinstadt, ab vom Schuss lebt.
Andere Ausländer können einem scheiß egal sein, egal, wie sie sich anziehen, ob sie als Lehrer, Ingenieure, oder als Gullideckel arbeiten, ob irgendwer, 800km weit weg 5, oder 500 RMB für ein Bier bezahlen, oder wer ihre Miete zahlt.
In 3 Sekunden ist der Huehnerfuss aus meiner Suppe verschwunden, sonst gibts morgen Kaesefondue!!!
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Re: bin ich ein typischer China-EXPAT?

Beitrag von punisher2008 »

Der neue Waiguoren hat geschrieben:Also irgendwas passt hier nicht zusammen :arrow: 30m2 und reichlich Geld :?:
Wenn ich reichlich Geld hätte würde ich nicht auf 30m2 wohnen und eine Firma die wohl reichlich zahlt würde seinen Mitarbeitern keine 30m2 Wohnung stellen.
Verstehe ich auch nicht. Ich habe eine eigene bescheidene Wohnung mit etwa 65 m2, und das ist für 3 Leute schon verdammt eng. Für mich alleine hat es allerdings locker gereicht. Übrigens habe ich damals bevor die Wohnung abbezahlt war auch als "schei.. Lehrer" gejobbt. Viel blieb nicht übrig (die Monatsraten waren über 3000Y), aber es hat gerade zum leben gereicht.
Aber bei Südchina fehlt oft die Logik...
So ist es. Aber Logik hin oder her, eine ganze Berufsgruppe pauschal zu beleidigen ist einfach daneben. Und jetzt möchte ich von ihm ganz gerne seinen Beruf wissen damit ich im Gegenzug diese Gruppe beleidigen kann. :mrgreen:
Andere Ausländer können einem scheiß egal sein, egal, wie sie sich anziehen, ob sie als Lehrer, Ingenieure, oder als Gullideckel arbeiten, ob irgendwer, 800km weit weg 5, oder 500 RMB für ein Bier bezahlen, oder wer ihre Miete zahlt.
Nicht nur Ausländer, man sollte grundsätzlich andere so leben lassen wie sie wollen (natürlich vorausgesetzt sie schaden einem nicht) und schon gar nicht wegen ihrem Job kritisieren. Aber Toleranz ist leider nicht jedermanns Sache.
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Re: bin ich ein typischer China-EXPAT?

Beitrag von tintifax »

Mir gehen nur die ganzen entsendenten "mir zahlt die firma alles" schnoesel expats auf den nerv. sind vielleicht eh die typen die Kristobalito bei punkt 3 beschreibt. Aber irgendwie pass ich auch nicht in das schema. Ich bin aus eigenen stuecken nach China und war vorher schon in US, UK, Norwegen, habe jetzt aber auch nicht vor ewig in China zu bleiben. Vielleicht bin ich eher #2 mit etwas #3 (obwohl ueber mehr geld wuerd ich mich nicht beklagen)

...und 8 euro fuer ein bier?!? das kenn ich nur aus Norwegen.
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Re: bin ich ein typischer China-EXPAT?

Beitrag von belrain »

Hm, ich bin so ein "meine Firma zahlt fast alles" Expat. Warum auch nicht? Wenn man es Wert ist soll man es bekommen 8)
Allerdings zähle ich mich zu den integrierten Ausländern, die sich eingelebt haben und von vielen Chinesen akzeptiert und respektiert sind. Neider gibt es überall, allerdings meistens sind es andere Ausländer die eben nicht alles bezahlt bekommen.
Ich kann damit gut leben das die Firma viele kosten übernimmt, und wer meint ich sei deshalb ein schlechter Mensch - ok, komm ich mit klar. Mit solchen Leuten gebe ich mich auch nicht ab.
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Re: bin ich ein typischer China-EXPAT?

Beitrag von Lotti »

belrain hat geschrieben:Hm, ich bin so ein "meine Firma zahlt fast alles" Expat. Warum auch nicht? Wenn man es Wert ist soll man es bekommen 8)
Allerdings zähle ich mich zu den integrierten Ausländern, die sich eingelebt haben und von vielen Chinesen akzeptiert und respektiert sind. Neider gibt es überall, allerdings meistens sind es andere Ausländer die eben nicht alles bezahlt bekommen.
Ich kann damit gut leben das die Firma viele kosten übernimmt, und wer meint ich sei deshalb ein schlechter Mensch - ok, komm ich mit klar. Mit solchen Leuten gebe ich mich auch nicht ab.
Wer würde so ein Angebot denn nicht annehmen?
Her damit, ich nehms mit Kusshand. Und ich gehöre auch nicht zu denen, die unbedingt andere Ausländer um sich wollen/brauchen.
Ich glaube, viele verbinden den Begriff Expat, oder die Leute, die alles bezahlt bekommen pauschal erstmal mit den Kandidaten, die sich benehmen wie die Axt im Walde.
Wenn man so einen Vertrag unterschreibt hat man keine Klausel, die vorgibt, mit wem man sich umgibt, oder wie man sich benimmt, das hängt immer noch von der Person ab, und das können auch Lehrer oder Studenten sein die sich für besser halten, oder Gott weiss wer sich vllt auch einfach in einer Situation wieder findet, mit der er überfordert ist, weil die Erwartungen vom Land eventuell ganz anders waren.
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Re: bin ich ein typischer China-EXPAT?

Beitrag von VielUnterwegs »

tintifax hat geschrieben:Mir gehen nur die ganzen entsendenten "mir zahlt die firma alles" schnoesel expats auf den nerv.
Warum denn? Die Mehrheit geht sicher nicht nach China um dann dort schlechter dazustehen als in DE. Nur weil du es gemacht hast, kannst du es von anderen nicht erwarten. Nicht viele werden es so machen wie punisher2008 um dann in CN fuer eine kleine Bude zu schuften, wenn es doch in DE oder sonstwo anders geht. Dann rechne mal noch Steuern, soziale Absicherung, Mondpreise fuer vernuenftige westliche Nahrung, abartige Steuern, Moebel, usw. gegen und die Firma muss schon ein ordentliches Paket schnueren, damit man den westlichen Lebensstandard halten kann. Das ist doch ganz einfach, mir geht es hier sehr gut wo ich bin, da schnuert die Firma entweder ein rundum sorglos Paket und legt noch was drauf, oder ich bleibe wo ich bin...
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Taiyang
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Re: bin ich ein typischer China-EXPAT?

Beitrag von Taiyang »

VielUnterwegs hat geschrieben:
tintifax hat geschrieben:Mir gehen nur die ganzen entsendenten "mir zahlt die firma alles" schnoesel expats auf den nerv.
(...)und die Firma muss schon ein ordentliches Paket schnueren, damit man den westlichen Lebensstandard halten kann.
Naja, ja. Das verstehe ich wenn sein muss bei Leuten die mit samt Frau/Mann und Kind(ern) entsandt werden, wo mehr Dinge vorhanden sein muessen (entsprechend grosse Wohnung, Fahrer, Schulgeld) usw., was die Firma uebernehmen muss. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass da der ein oder andere Ehepartner auch schnell zu Soccer Mom/Dad wird wenn nur einer das Geld reinschafft. Aber das gibts ja in Deutschland auch.

Jedoch bei Single-Expats, die alleine gehen, da muss es doch nicht sein, denen ein Leben wie die Made im Speck zu bezahlen - 40K Gehalt und nochmal 30K Wohngeld oben drauf, dazu noch Fahrer und Ayi, Dinner auf Firmenkosten und was nicht alles. Das sind dann die, die sich aufspielen wie der Kaiser von China.

Ich fuer meinen Teil bin aus voellig freien Stuecken hier, mir zahlt die (kleine, private, chinesische) Firma ausser ein (mitterlweile vergleichsweise eher mageres) Gehalt nichts weiter, ich arbeite nur mit Chinesen, wohne in einem alten Haus ohne Fahrstuhl (dafuer aber im Sonnenpalast :mrgreen: ) mit ner Chinesin und einer weiteren Auslaenderin, konsumiere fast nur westliches Essen und habe auch so gut wie nur nicht-chinesische Freunde. Und nun?
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Re: bin ich ein typischer China-EXPAT?

Beitrag von belrain »

Taiyang hat geschrieben:
Jedoch bei Single-Expats, die alleine gehen, da muss es doch nicht sein, denen ein Leben wie die Made im Speck zu bezahlen - 40K Gehalt und nochmal 30K Wohngeld oben drauf, dazu noch Fahrer und Ayi, Dinner auf Firmenkosten und was nicht alles. Das sind dann die, die sich aufspielen wie der Kaiser von China.

Ich fuer meinen Teil bin aus voellig freien Stuecken hier, mir zahlt die (kleine, private, chinesische) Firma ausser ein (mitterlweile vergleichsweise eher mageres) Gehalt nichts weiter, ich arbeite nur mit Chinesen, wohne in einem alten Haus ohne Fahrstuhl (dafuer aber im Sonnenpalast :mrgreen: ) mit ner Chinesin und einer weiteren Auslaenderin, konsumiere fast nur westliches Essen und habe auch so gut wie nur nicht-chinesische Freunde. Und nun?
Ich wurde auch als Single hergeschickt. Und fuer 40k Gehalt wäre ich sicher nicht hier.
Fahren tu ich selbst, Ayi hab ich nicht. Ich kann aber jeden verstehen der beides hat. Fahren in China ist eine Qual und wenn man mit Deutschland oder USA arbeitet ist man Abends lange im Büro. 12 Stunden Tage sind für mich normal.

Abgesehen davon, jeder Expat ist freiwillig hier, auch wenn der Eine oder Andere mit viel Geld gelockt wurde hat er immer noch aus freier Wahl den Vertrag unterschrieben. Und du kannst mir nicht erzählen, wenn man dir einen solchen Vertrag anbietet, das du dann das Gehalt und das Wohnungsbudget aus moralischen Gründen ablehnst.

Und doch, die Firmen müssen solches Wohngeld zahlen. Denn die meisten Expats sind nur begrenzte Zeit hier, da es sonst Probleme mit der deutschen Sozialversicherung gibt. Nicht jeder will einen lokalen Vertrag - aus sehr verständlichen Gründen.
China ist schon lange nicht mehr das gelobte Land, war es noch nie. Und daher muss man den Leuten was bieten um sie hierher zu bekommen.
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Re: bin ich ein typischer China-EXPAT?

Beitrag von tigerprawn »

belrain hat geschrieben:China ist schon lange nicht mehr das gelobte Land, war es noch nie.
Es ist doch eher anders herum. Dass Leute ueberhaupt darueber Nachdenken einen lokalen Vertrag zu akzeptieren ist doch eher ein 'neues' Phaenomen.
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Re: bin ich ein typischer China-EXPAT?

Beitrag von Taiyang »

belrain hat geschrieben: Abgesehen davon, jeder Expat ist freiwillig hier, auch wenn der Eine oder Andere mit viel Geld gelockt wurde hat er immer noch aus freier Wahl den Vertrag unterschrieben. Und du kannst mir nicht erzählen, wenn man dir einen solchen Vertrag anbietet, das du dann das Gehalt und das Wohnungsbudget aus moralischen Gründen ablehnst.
Joa, vielleicht. Wer wuerde das nicht. Ist nur fuer mich unverstaendlich, wie man als Firma so viel Geld in diese Leute pumpt (& viele das wirklich ausnutzen) oder die Leute eben mit so viel Geld locken muss. Aber vllt sehe ich das auch nur so weil ich China nur als alternative Heimat sehe und nicht als Ausland, wo man mich mit Geld hinlocken muss.
Auf der anderen Seite, was habe ich davon, wenn ich als Expat entsandt werde und das von vornherein nur auf begrenzte Zeit? Dann habe ich viel Geld um mir ein bomben Leben zu machen und vielleicht den Ort auch wirklich tollzufinden ... und dann muss ich wieder gehen. Boo. Doof. Da mag ich es lieber wenn ich selber entscheiden kann, wann ich hier wieder gehen moechte und nicht, dass die Firma entscheidet, wann sie mich wieder zurueck haben wollen.
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Re: bin ich ein typischer China-EXPAT?

Beitrag von belrain »

Taiyang hat geschrieben:
Joa, vielleicht. Wer wuerde das nicht. Ist nur fuer mich unverstaendlich, wie man als Firma so viel Geld in diese Leute pumpt
Weil diese Leute in der Regel eine entsprechende Leistung bringen, die man den Einheimischen derzeit nicht zutraut.
Taiyang hat geschrieben:
(& viele das wirklich ausnutzen) oder die Leute eben mit so viel Geld locken muss. Aber vllt sehe ich das auch nur so weil ich China nur als alternative Heimat sehe und nicht als Ausland, wo man mich mit Geld hinlocken muss.
Definiere ausnutzen.
Mit Geld locken ist eine Frage von Angebot und Nachfrage. In deinem Beruf mag es kein Problem sein genügend Leute zu finden die es machen wollen. In meinem Job z.B. habe ich täglich mit chinesischer Korruption und politischen Spielchen zu kämpfen. Und damit kann (und will) nicht jeder täglich umgehen. Also ist es schwer jemand zu finden der es mitmacht. Folglich bekommt man bessere Konditionen geboten - quasi zum Ausgleich.
Taiyang hat geschrieben:
Auf der anderen Seite, was habe ich davon, wenn ich als Expat entsandt werde und das von vornherein nur auf begrenzte Zeit?
Das nennt sich Sicherheit. Wenn es einem Expat nach Zeit x zuviel ist, geht er zurück. Völlig ohne Risiko.
Taiyang hat geschrieben: Dann habe ich viel Geld um mir ein bomben Leben zu machen und vielleicht den Ort auch wirklich tollzufinden ... und dann muss ich wieder gehen. Boo. Doof. Da mag ich es lieber wenn ich selber entscheiden kann, wann ich hier wieder gehen moechte und nicht, dass die Firma entscheidet, wann sie mich wieder zurueck haben wollen.
Viel Geld ist relativ. Und ein tolles Leben kann man auch mit geringem Gehalt haben - ist eine Frage des Charakters und der eigenen Bedürfnisse.
Da du die Eigenheiten eines Expat-Vertrages nicht kennst, noch zur Aufklärung. Bei mir ist es so, erst 3 Jahre Entsendung, dann 2. Alles weitere ist Verhandlungssache. Ich kenne Leute die mittlerweile 14 Jahre nach China entsendet sind. So doof ist es also nicht. Und man kann immer noch einen lokalen Vertrag mit deutschen Konditionen bekommen, wenn man es denn will. Auch nicht so doof.
Und solange es die Chinesen nicht schaffen die Korruption aus den Geschäften zu vertreiben wird es weiterhin genug Firmen geben die keinen chinesischen Managern vertrauen und dann lieber mehr Geld fuer deutsche Manager ausgeben.
Das manche dann über die Stränge schlagen ist (leider) normal, sind alles nur Menschen. Reiche Chinesen im Ausland benehmen sich auch oft genug daneben.
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derVilk
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Re: bin ich ein typischer China-EXPAT?

Beitrag von derVilk »

Belrain, Taiyang,

ich bekomme das Gefuehl nicht los, dass hier 2 Personen aufeinandertreffen, die an völlig unterschiedlichen Positionen ihrer Karriere stehen.
Eine GM Position und eine andere Position mit 1-5 Jahren on the job experience.
Das sind voellig unterschiedliche Hintergründe.

Persoenlich moechte ich anmerken, dass wohl keine Firma jemanden etwas schenkt. Wenn man einer Firma diese und jene Perks wert ist, wuerde ich das auch annehmen. Warum unter Wert verkaufen?
Wie belrain schon anmerkte: hier spielen der Faktoren Vertrauen und die Minimierung von unternehmerischen Risiko eine entscheidende Rolle (zusaetzlich zur fachlichen Qualifikation natürlich). Und diese Faktoren werden nunmal zu hoeheren Preisen (Gehälter) eingekauft.
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Re: bin ich ein typischer China-EXPAT?

Beitrag von litti72 »

derVilk hat geschrieben:Persoenlich moechte ich anmerken, dass wohl keine Firma jemanden etwas schenkt. Wenn man einer Firma diese und jene Perks wert ist, wuerde ich das auch annehmen. Warum unter Wert verkaufen?
Wie belrain schon anmerkte: hier spielen der Faktoren Vertrauen und die Minimierung von unternehmerischen Risiko eine entscheidende Rolle (zusaetzlich zur fachlichen Qualifikation natürlich). Und diese Faktoren werden nunmal zu hoeheren Preisen (Gehälter) eingekauft.
Danke.
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