E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

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blackrice
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E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

Beitrag von blackrice »

wir hatten uns vor ein paar Wochen einen E-scooter der Marke "Hong Er Da" (an sich kein "no name") für 2900 RMB (was ja weit über 300 Euro sind..was kostet so ein Ding in D?) angeschafft, ... nur mal so um durch die Gegend zu düsen um zu sehen was es Neues gibt und um am Sonntag Brötchen zu holen oder falls mir mal die Zigaretten ausgingen :mrgreen:

Nun, nach 360 KM gefahren, quieken die Bremsen, Kondenswasser im Scheinwerfer, Roststellen, Display flackert, Bremshebel locker, Spiegel zeigen entweder den Asphalt oder den Himmel..lassen sich nicht positionieren, Pneus verlieren laufend Luft, Ladegerät wird heiss, manche Schalter für Licht/ Blinker u.a "hängen", Steckkontakte der inneren Elektrik korrodieren, Karrosserie knarzt usw usf...sehe nun auch E-scooter mit front/rear disc-brakes speed 70km/h .. ca. 5000 RMB :roll:

Ihr hier in China und auch ihr dort in D....hatte ich ein Montagsmorgenbike :wink: erwischt?
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Re: E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

Beitrag von blur »

Nicht umsonst sollte man auch in Deutschland die Finger von den billigen Chinarollern lassen. Immerhin werden sie hier gedrosselt, sodass die Bremen nicht ganz so unterdimensioniert sind. Sind natürlich in China noch deutlich billiger zu haben als hier.
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Laogai
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Re: E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

Beitrag von Laogai »

blackrice hat geschrieben:hatte ich ein Montagsmorgenbike :wink: erwischt?
Nein, du hast bekommen wofür du bezahlt hast :P
Was erwartest du für 2.900 RMB?
blackrice hat geschrieben:Spiegel zeigen entweder den Asphalt oder den Himmel..lassen sich nicht positionieren
Rückspiegel sind in China ohnehin unnötiger Schnickschnack. Wer da rein blickt riskiert zu verpassen, was vorne passiert :wink:
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Re: E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

Beitrag von cayman »

hättest dir besser ein anständiges Bike gekauft, du weißt schon..... :mrgreen:

Rückspiegel, ich lach mich schlapp, würde gern das Gesicht vom Verkäufer sehen wenn du das reklamierst
Anstatt zu klagen was ihr wollt, solltet ihr dankbar sein, dass ihr nicht all das bekommt, was ihr verdient
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Re: E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

Beitrag von Kristobalito »

... noch nie gesehen das diese Roller oft fast komplett mit Klebeband zusammengehalten werden? - soviel zur 'normalen' Qualitaet der Dinger :lol:
... Kristobalito
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Re: E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

Beitrag von brot.hk »

@blackie: Und ich dachte Du seiest schon lange genug in China um Dich ueber so was nicht mehr zu wundern.
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Haima
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Re: E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

Beitrag von Haima »

... um mal noch etwas auf die Frage nach Qualität und Preisen zurückzukommen.

Ich kann weniger für Deutschland, dafür etwas über das Angebot in der Schweiz schreiben.

E-Scooter gibt es noch sehr wenige. In der Stadt hab ich auch schon hie und da eines gesehen, ist aber selten der Fall. Die Anbieter nehemen aber zu. Ich gehe davon aus, dass wir bis in ein paar Jahren auch immer mehr der Dinger auf den Strassen sehen.

E-Bikes gibt es dafür immer mehr, die sind richtig im Trend. Weniger anstrengend als ein Fahrrad, aber man bewegt sich trotzdem etwas.
Der älteste und grösste Anbieter ist Biketec mit den "Flyern". Dort ist aber ein E-Bike nicht unter 2'500 Euro zu haben. Mit ensprechender Ausstattung und für 45 km/h zugelassen kanns bis gegen 5'000 Euro gehen.
Seit zwei oder drei Jahren gibt's auch billigere Modelle anderer Hersteller. Zu bekommen so zwischen 1'500 und 2'000 Euro. Je nach Ausstattung.

Die Qualität der Flyer ist ganz in Ordnung. Die Einzelteile der E-Bikes kommen vorallem aus Asien, werden aber in der Schweiz montiert. Dabei wird jedes einzelne Bike den Wünschen und der Grösse des Bestellers angepasst. Wartezeit im Moment: ein paar Wochen, teilweise Monate.

Ich wollt eigentlich schon lange mal so einen Scooter mit nach Hause nehmen. Scheue aber den Zoll und die Zulassung hier etwas. Und wenn man deinen Post so liest, vergeht einem die Lust erst recht...

Und wen's interessiert: Haima ist Mitaufbauer der Herzroute in der Schweiz http://www.herzroute.ch Die erste und längste E-Bike-Route der Schweiz. Dieses Jahr ist das 10-Jahr-Jubiläum...

Gruss

Haima
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Lotti
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Re: E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

Beitrag von Lotti »

Laogai hat geschrieben:Nein, du hast bekommen wofür du bezahlt hast :P
Was erwartest du für 2.900 RMB?
Genau! Viel zu viel! :wink:
Unser Roller, für 2500 war super. Da hat nix gequietscht, und da war auch nix getaped, obwohl das Ding zu 96% aus Plastik war.
Ich vermute mal, die restlichen 400 RMB gingen drauf, für die nachträglich extra für den Ausländer anmontierten Hello Kitty Rückspiegel. :wink:

In DE hab ich die Dinger bis jetzt immer ab 4000€ + gesehen.
In 3 Sekunden ist der Huehnerfuss aus meiner Suppe verschwunden, sonst gibts morgen Kaesefondue!!!
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mario.s
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Re: E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

Beitrag von mario.s »

Meine Erfahrungen: Du hattest entweder das Sonntagsbike oder nur nen bescheiden schoenen Hersteller erwischt. Anno dazumal auf unserer Insel hatten wir direkt an der Bar einen Rollerverleih. Erst Motorscooter fuer 2.500RMB und als das Vermieten von Motorscootern an Touris ohne Zweiradfuehrerschein untersagt wurde E-Bikes zum selben Preis. Und die Teile hielten den Tort(o)uren der unerfahrenen Biker sehr lange stand. Das Einzige was regelmaessig gefixt werden musste war die Karosserie wenn die Entleiher das Bike mal wieder umfallen lassen hatten oder Unfaelle gebaut.

Ich muss aber auch gestehen, dass diese Bikes keine Spiegel hatten. Und der Verleiher war clever genug dem Salzwasser in der Luft mit einer regelmaessig erneuerten Oelschicht auf den blanken Metallteilen entgegen zu wirken...

...davon abgesehen hat Euer Bike nun genau den Look den es haben sollte um nicht mal eben unfreiwillig den Besitzer zu wechseln. - Diese "Diebstahlsicherung" war wohl im Preis mit inbegriffen. :D
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Re: E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

Beitrag von edmund27 »

Ich fahre seit 5 Jahren einen Elektroroller in Deutschland. Das Modell heißt Levitate B09 und ich bin sehr zufrieden. Das Fahrzeug ist gedrosselt, weil es nur für das kleine Nummernschild zugelassen ist, bis 45 km/h . Aber für dieStadt reicht es aus. Als Zulassung hat der Roller eine allgemeine europäische. Gekauft wurde der Roller bei einem deutschen Händler in Hamburg für 585,00 €. Jetzt habe ich 1200 km auf dem Tacho und bin immer noch sehr zufrieden. Nur sind jetzt die Batterien defekt. Aber bei Bleigel ist das nach fünf Jahren normal. 8)
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Re: E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

Beitrag von Suedchina »

Das Eddy mit allem was aus China kommt gluecklich ist , ist mir klar . :lol: :lol: :lol:
Die zwei Saetze von Laogai mit dem Schnickschnack sind die besten was er seit langen hier geschrieben hat.

Nur ne frage Blackrice : hat Dein Roller 3 Raeder? 8)

Zum Roller ist halt "Made in China" und beste Qualität aus China fuer China
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Re: E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

Beitrag von Laogai »

Haima hat geschrieben:... um mal noch etwas auf die Frage nach Qualität und Preisen zurückzukommen.
Und ich mische mal etwas OT mit :wink:
Haima hat geschrieben:E-Scooter gibt es noch sehr wenige. In der Stadt hab ich auch schon hie und da eines gesehen, ist aber selten der Fall.[...]
E-Bikes gibt es dafür immer mehr, die sind richtig im Trend. Weniger anstrengend als ein Fahrrad, aber man bewegt sich trotzdem etwas.
In Deutschland sind die Bezeichnungen etwas anders.
Was du E-Scooter nennst schimpft sich in Deutschland E-Bike. Das sind die Gefährten, die auch in China die Straßen unsicher machen. Also draufsetzen, Griff drehen und schon schießt das Geschoss davon. In Deutschland braucht man dafür eine Versicherung und einen Führerschein wie wie bei Mofas.

Deine E-Bikes werden in Deutschland Pedelecs der S-Klasse genannt. S steht dabei für Schweiz, nicht für Super :wink:
Der Motor wird erst dann aktiv, wenn man auch selbst in die Pedale tritt. Allerdings schaltet er sich erst ab einer Geschwindigkeit von 45 km/h wieder ab, daher benötigt man auch für die Pedelecs der S-Klasse mindestens einen Mofa-Führerschein und muss damit über 15 Jahre alt sein.

In Deutschland werden die "normalen" Pedelecs immer beliebter, da diese vom Gesetzgeber quasi als Fahrrad angesehen werden. Keine Versicherung, kein Führerschein, keine Helmpflicht. Der Motor schaltet sich erst bei Pedalleistung hinzu und ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h wieder ab. Quasi eingebauter Rückenwind.

Zurück nach China: Leider gibt es dort keine Pedelecs, nur reine (nach Deutscher Definition) E-Bikes :(
Die Chinesen wechseln also von ganz aktiv (normales Fahrrad) gleich zu ganz passiv (E-Bike). Verständlich, aber schade.
Haima hat geschrieben:Und wen's interessiert: Haima ist Mitaufbauer der Herzroute in der Schweiz http://www.herzroute.ch Die erste und längste E-Bike-Route der Schweiz. Dieses Jahr ist das 10-Jahr-Jubiläum...
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Re: E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

Beitrag von Suedchina »

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Welche Lebensversicherung willst Du bescheissen? Das ist kein Unfall sonder Selbstmord mit den Dingern. Deine alten Gummikloetzer am Fahrrad haben ja eine grossere Wirkung wie die hier :lol:
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Der neue Waiguoren
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Re: E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

Beitrag von Der neue Waiguoren »

Also ich habe mir vor 2,5 Jahren einen E Roller von Tailg gekauft für 3100 RMB. Der hat jetzt gute 19.000 Kilometer laut Tacho runter und mitlerweile den zweiten Satz Batterien, die auch wieder gewechselt werden müssen.
Die Dinger sind einfach super für den Preis. Klar muss man jedes Jahr die beweglichen Teile wie Blinker-oder Lichtschalter wechseln und das Bremsseil regelmäßig nachziehen, was allerdings nur einige Cent kostet und völlig in Ordnung ist.
Nach dem ersten Austausch der Batterien habe ich mir sogar direkt zwei Sätze gekauft und den zweiten Satz im Helmfach verbaut und angeschlossen, womit er eine Reichweite von etwa 80km erreichte (ich fahre sehr schnell, bei normaler Fahrweise können es viel mehr sein), was super ist und da es hier keine ABE gibt auch legal.
Die Preise in Deutschland sind einfach übertrieben dafür. Da kann man sich schon einen anständigen Roller mit Verbrennungsmotor zulegen, da man den Führerschein und die Versicherung eh zahlen muss.
Naja, jedenfalls fahre ich hier gern damit und lasse das Auto bei gutem und trockenem Wetter gerne dafür stehen.
Nehme den täglichen K(r)ampf im Straßenverkehr mit einem Lächeln im Gesicht auf
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edmund27
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Re: E-bike / E-scooter "made in China" ... Qualität?

Beitrag von edmund27 »

Suedchina hat geschrieben:Das Eddy mit allem was aus China kommt gluecklich ist , ist mir klar . :lol: :lol: :lol:
Die zwei Saetze von Laogai mit dem Schnickschnack sind die besten was er seit langen hier geschrieben hat.

Nur ne frage Blackrice : hat Dein Roller 3 Raeder? 8)

Zum Roller ist halt "Made in China" und beste Qualität aus China fuer China
Ich habe Dein unwissendes Geschwätz schon vermisst. Übrigends das Iphone kommt auch china und ist also in deinen Augen Chinaschrott. Und mein Bekannter ist ganz glücklich. :lol: :lol: :lol:
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