Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin

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Aremonus
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Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin

Beitrag von Aremonus »

Die Summen die hier genannt werden erscheinen mir schon sehr hoch. Ich kann mich nur anschließen das 10.000 EUR auf dem Land sicherlich nicht normal sind das habe ich bisher in der Höhe noch nicht gehört und bin sehr erstaund.
Da oben stehen aber 1000 Euro jährlich, nicht 10.000 Euro. Das sind 85 Euro im Monat oder rund 700 Yuan - eine sehr bescheidene Rente. Ich bin mir sicher, es gibt dümmere Verwendungsmöglichkeiten für Geld, als seine Verwandtschaft zu unterstützten, wenn diese es nötig hat. Man kann ja nicht einfach hingehen und China ein anständiges Rentensystem aufzwingen, also muss man mit den Gegebenheiten zu leben lernen.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
dakine
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Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin

Beitrag von dakine »

Meine bescheidene Meinung: Wer sieht und hört, mit welchen Beträgen die Eltern teilweise auskommen, der kann das System des "Brautgelds" schon verstehen. Das ist (nicht zuletzt) einfach eine Absicherung, dass man selbst (und das Mädchen) genug zu Essen hat. In der Vergangenheit war das hier teilweise überlebensnotwendig. Übrigens war die Situation noch vor 80 Jahren auf dem Land in Deutschland ähnlich.
Gerade die modernen und ach so "emanzipierten" Mädels aus Shanghai oder Beijing wollen heute häufig sogar eine Wohnung (3Mio.RMB). Da fährt man mit 30k an die Eltern sicher günstiger. Ich kann da die Situation der Eltern schon nachvollziehen, mir gegenüber wurde dann zum Beispiel gesagt, dass die Tochter dann "anderer Leute Mensch" (frei übersetzt) ist. Das ist einfach ein anderes Gesellschaftsmodell, kann man nicht einfach mal so aus den Köpfen der Leute streichen.
Enkore
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Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin

Beitrag von Enkore »

Ich habe meiner Frau bei unserer Heirat weder eine Wohnung gekauft, noch ihren Eltern irgendein Brautgeld bezahlt - hätte ich auch nicht.

Das Einzige das unserseits mal nach China geflossen ist, waren ca. 150k RMB Studiengeld als Rückzahlung für die Ermöglichung das meine Frau damals in China studieren gehen konnte. Die Eltern haben es nicht verlangt, aber meine Frau hat sich schuldig gefühlt. Dafür hat meine Frau das Geld aber auch selbst erarbeitet.

Prinzipiell finde ich es o. K. wenn man die Eltern finanziell unterstützt, vorausgesetzt, sie würden mit ihren eigenen Auskommen nicht klar kommen (und nicht im Bezug auf "ich kann mir kein Iphone leisten"). Wobei das in 99% der Fälle nicht vorkommen dürfte, es sei denn die Eltern sind krank und brauchen Geld für medizinische Versorgung - schließlich ging es die letzten Jahrzehnte ja auch ohne Laowai.
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