Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
Sei realistisch: Ihr seid zusammen, weil die Aussicht bestand, eine längerfristige Beziehung führen zu können. Nun steht ihr aber vor einem Problem, das dies infrage stellt. Sofern ihr euch nicht einigen könnt, wär's an der Zeit, nicht noch mehr Zeit mit ihr zu verschwenden.
Sie soll zu ihren Eltern gehen und denen klarmachen, dass sie dich auch ohne Mitgift heiraten will und dass das ihre Entscheidung sei, die die Eltern zu akzeptieren haben. Falls sie das nicht kann oder will, musst du dir die Frage stellen, ob eine Frau, die dich wegen so einer Kleinigkeit schon fallen lässt, wirklich die richtige sein kann.
Meine Schwiegermutter sagte dazu, als meine Frau sie fragte, ob sie Mitgift wolle, dass nur "dumme Bauern" im 21. Jh. noch auf solchen "einfältigen Bräuchen" bestehen. Und sie fand es widerlich, dass Frauen heute noch "wie Ziegen" verkauft würden. Wo sie recht hat...
Sieh den Tatsachen ins Auge: Wenn die Eltern (und deine Freundin) auf der Mitgift bestehen, gibt's für euch keine Chance, dann beende es gleich und sag denen deine Meinung zum Thema.
Sie soll zu ihren Eltern gehen und denen klarmachen, dass sie dich auch ohne Mitgift heiraten will und dass das ihre Entscheidung sei, die die Eltern zu akzeptieren haben. Falls sie das nicht kann oder will, musst du dir die Frage stellen, ob eine Frau, die dich wegen so einer Kleinigkeit schon fallen lässt, wirklich die richtige sein kann.
Meine Schwiegermutter sagte dazu, als meine Frau sie fragte, ob sie Mitgift wolle, dass nur "dumme Bauern" im 21. Jh. noch auf solchen "einfältigen Bräuchen" bestehen. Und sie fand es widerlich, dass Frauen heute noch "wie Ziegen" verkauft würden. Wo sie recht hat...
Sieh den Tatsachen ins Auge: Wenn die Eltern (und deine Freundin) auf der Mitgift bestehen, gibt's für euch keine Chance, dann beende es gleich und sag denen deine Meinung zum Thema.
- ingo_001
- Titan

- Beiträge: 12205
- Registriert: 02.09.2008, 14:41
- Wohnort: Berlin
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 21 Mal
Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
Und noch ein Unterschreib.Shenzhen hat geschrieben:Auch unterschreib - obwohl sie nicht gerade wohlhabend sind.blackrice hat geschrieben:DIES UNTERSCHREIBE ICH! Seitens meiner chinesischen Schwiegereltern kam niemals eine Geldforderung.
Kanns sein, dass Deine (unter diesen Umständen Ex-Schwiegereltern) auf dem platten Land wohnen - und evtl. auf diese Weise einen "Karriere-Sprung" machen wollen?
Dass der Kauf einer Wohnung erwartet wird, ist ja nicht so aussergewöhnlich in China - aber dieses "Muss" gilt nun längst nicht für alle.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
- MannAusChina
- Old China Hand

- Beiträge: 623
- Registriert: 29.12.2006, 12:07
Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
Eigentlich ist es nicht so selten, dass in heutige China die Familie des Bräutigams ein Mitgift an die Eltern der Braut gibt, bevor sie die Heirat abnicken. Aber es kommt auf die Region an, aus der die Frau kommt.
Ich bin aus Nordosten und bei uns gibt's dieses Ritual überhaupt nicht. Aber in Hochzeit MUSS die Mutter des Bräutigams der Braut ein Gift geben. Je nach finanziellen Stand der Familie des Bräutigams schwingt die Summe zwischen 10.000 RMB bis 1.000.000 RMB. Aber das Geld ist für das Ehepaar. Meine Frau kommt aus Süden und bei ihr ist Mitgift vor Heirat gängig. Wir hatten damals das Gift von meiner Mutter an meine Frau + ein Teil unserer Ersparnis, insgesamt 60.000 RMB der Mutter meiner Frau als Mitgift nach der Hochzeit gegeben. Der Bruder meiner Frau hat in diesem Jahr verheiratet. Er hat ein Mitgift von nur 20.000 RMB gegeben. Aber das ist schon 10 fach seines Monatsgehalts und seine Familie hat so gut wie gar keine Ersparnis. Die Nichte meiner Frau hat auch in diesem Jahr verheiratet. Der Bräutigam kommt aus einer relativ wohlhabenden Familie und hat ein Mitgift von 100.000 RMB gegeben.
Ich bin aus Nordosten und bei uns gibt's dieses Ritual überhaupt nicht. Aber in Hochzeit MUSS die Mutter des Bräutigams der Braut ein Gift geben. Je nach finanziellen Stand der Familie des Bräutigams schwingt die Summe zwischen 10.000 RMB bis 1.000.000 RMB. Aber das Geld ist für das Ehepaar. Meine Frau kommt aus Süden und bei ihr ist Mitgift vor Heirat gängig. Wir hatten damals das Gift von meiner Mutter an meine Frau + ein Teil unserer Ersparnis, insgesamt 60.000 RMB der Mutter meiner Frau als Mitgift nach der Hochzeit gegeben. Der Bruder meiner Frau hat in diesem Jahr verheiratet. Er hat ein Mitgift von nur 20.000 RMB gegeben. Aber das ist schon 10 fach seines Monatsgehalts und seine Familie hat so gut wie gar keine Ersparnis. Die Nichte meiner Frau hat auch in diesem Jahr verheiratet. Der Bräutigam kommt aus einer relativ wohlhabenden Familie und hat ein Mitgift von 100.000 RMB gegeben.
Bin schon 16 Jahre permanent in Deutschland. Vielleicht klinge ich daher manchmal etwas überzogen, aber ich kann meine Toleranzgrenze für Double B nicht mehr weiter erhöhen. Bitte um Nachsicht.
Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
Sag, dass du dein Geld in das gemeinsame Leben mit deiner Freundin stecken willst, damit sie es später gut hat und sorgenfrei leben kann.
Würde keinen Cent für die bezahlen.* Und deine Freundin kann auch ohne Zustimmung der Eltern heiraten, ABER Achtung, war sie schon mal in Deutschland? Wenn ihr dann in D lebt, könnte das alles sehr problematisch werden: Kulturschock, Heimweh, keinen Job und schwups will sie zurück und hat ein schlechtes Gewissen gegenüber ihren Eltern. Das gibt dicke Ehekrach.
* Für meine Schwiegereltern würde ich schon bezahlen, allerdings haben die uns finanziell enorm unterstützt. Das ist dann was anderes. Trotzdem verlangen die keinen Cent und wollen uns immer noch mehr Geld geben, das wird zu viel des Guten.
Würde keinen Cent für die bezahlen.* Und deine Freundin kann auch ohne Zustimmung der Eltern heiraten, ABER Achtung, war sie schon mal in Deutschland? Wenn ihr dann in D lebt, könnte das alles sehr problematisch werden: Kulturschock, Heimweh, keinen Job und schwups will sie zurück und hat ein schlechtes Gewissen gegenüber ihren Eltern. Das gibt dicke Ehekrach.
* Für meine Schwiegereltern würde ich schon bezahlen, allerdings haben die uns finanziell enorm unterstützt. Das ist dann was anderes. Trotzdem verlangen die keinen Cent und wollen uns immer noch mehr Geld geben, das wird zu viel des Guten.
- MannAusChina
- Old China Hand

- Beiträge: 623
- Registriert: 29.12.2006, 12:07
Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
Ich schlage vor, dass du mit der Eltern deiner Freundin euere finanzelle Situation einmal grundsätzlich erklären. Wenn sie mit dir zufrieden sind, dann kann man alles verhandeln.MannAusChina hat geschrieben:Eigentlich ist es nicht so selten, dass in heutige China die Familie des Bräutigams ein Mitgift an die Eltern der Braut gibt, bevor sie die Heirat abnicken. Aber es kommt auf die Region an, aus der die Frau kommt.
Ich bin aus Nordosten und bei uns gibt's dieses Ritual überhaupt nicht. Aber in Hochzeit MUSS die Mutter des Bräutigams der Braut ein Gift geben. Je nach finanziellen Stand der Familie des Bräutigams schwingt die Summe zwischen 10.000 RMB bis 1.000.000 RMB. Aber das Geld ist für das Ehepaar. Meine Frau kommt aus Süden und bei ihr ist Mitgift vor Heirat gängig. Wir hatten damals das Gift von meiner Mutter an meine Frau + ein Teil unserer Ersparnis, insgesamt 60.000 RMB der Mutter meiner Frau als Mitgift nach der Hochzeit gegeben. Der Bruder meiner Frau hat in diesem Jahr verheiratet. Er hat ein Mitgift von nur 20.000 RMB gegeben. Aber das ist schon 10 fach seines Monatsgehalts und seine Familie hat so gut wie gar keine Ersparnis. Die Nichte meiner Frau hat auch in diesem Jahr verheiratet. Der Bräutigam kommt aus einer relativ wohlhabenden Familie und hat ein Mitgift von 100.000 RMB gegeben.
Bin schon 16 Jahre permanent in Deutschland. Vielleicht klinge ich daher manchmal etwas überzogen, aber ich kann meine Toleranzgrenze für Double B nicht mehr weiter erhöhen. Bitte um Nachsicht.
-
otternase
- VIP

- Beiträge: 1506
- Registriert: 06.02.2007, 15:53
- Hat sich bedankt: 34 Mal
- Danksagung erhalten: 29 Mal
Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
dem kann ich mich nur anschliessen, ich würde dazu raten, die Sache als Chance zu betrachten, herauszufinden, ob Ihr zusammenpasst:kensen468 hat geschrieben:Sei realistisch: Ihr seid zusammen, weil die Aussicht bestand, eine längerfristige Beziehung führen zu können. Nun steht ihr aber vor einem Problem, das dies infrage stellt. Sofern ihr euch nicht einigen könnt, wär's an der Zeit, nicht noch mehr Zeit mit ihr zu verschwenden.
Sie soll zu ihren Eltern gehen und denen klarmachen, dass sie dich auch ohne Mitgift heiraten will und dass das ihre Entscheidung sei, die die Eltern zu akzeptieren haben. Falls sie das nicht kann oder will, musst du dir die Frage stellen, ob eine Frau, die dich wegen so einer Kleinigkeit schon fallen lässt, wirklich die richtige sein kann.
die Eltern wollen Geld, Du kannst/willst das nicht zahlen, die Tochter ist jetzt in der Entscheiderrolle, hält sie zu den Eltern, dann ist das eben das Ende Eurer Beziehung, Ihr habt dann kurz und weitgehend schmerzlos herausgefunden, dass ihr die Beziheung zu Dir doch nicht so wichtig ist, hält sie zu Dir und lehnt mit Dir gemeinsam die Forderung der Eltern ab, dann zeigt sie damit, dass Du ihr wichtig bist, heiratet Ihr eben auch gegen den Willen der Eltern...
-
aber-hallo-99
- Neuling
- Beiträge: 7
- Registriert: 15.11.2012, 05:16
Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
Hallo Mitforisten,
vielen Dank für eure Antworten! Wollte früher antworten. Da ich aber in den letzten Tagen viel unterwegs war (Fujian und dann rüber nach Hubei und erst jetzt wieder in Shanghai) komme ich jetzt erst wieder dazu zu antworten.
Die Einstellung der Eltern meiner Freundin zu mir ist eher verworren:
Wir haben uns am letzten Abend vor unserer Abreise noch einmal zusammengesetzt und die Sache durchgesprochen: Ich habe Ihnen folgenden Vorschlag gemacht: Rechnet doch mal vor, wieviel Geld für die Hochzeit benötigt wird, wieviele Leute da eingeladen werden usw. Sie wollten sich dazu nicht äußern, sondern haben gemeint, in Zherong (Fujian) würden alle Männer eine Mitgift bezahlen und wenn mir das nicht passt, solle ich mir doch einfach eine Frau aus Deutschland suchen
Die Aussage der Mutter finde ich schon ziemlich krass, da ich mich wirklich von Anfang an um ein gutes Verhältnis bemüht habe. Die Mutter meiner Freundin ließ wohl gegenüber ihr die Bemerkung fallen, dass sie sich lieber einen chinesischen Mann suchen solle, der für sie in Shanghai ein Haus kauft.
Die Rolle meiner Freundin ist eher zweischneidig: Sie ist eigentlich überhaupt nicht der Mensch, der auf riesige Geschenke aus ist oder irgendwelche Feste, einschließlich Geburtstag groß feiert und sich beschenken lässt. Eine Riesenhochzeit will sie nur "der Familie wegen" und die Aussteuer würde wohl vor allem für die Heiratskosten
Ich bin mir bei dem Thema Geld und Familie wirklich nicht so ganz sicher: So wir mir das immer erzählt wird, "kontrolliert" in der chinesischen Familie die Frau das Geld. Meine Arbeitskollegin wollte von mir wissen, ob ich die Miete für meine Freundin bezahle. Ich habe ihr eine ausweichende Antwort gegeben. Zur Info: Wir teilen die Mietkosten, was ich eigentlich nur gerecht finde, da wir in etwa gleich viel verdienen.
Frage an euch: Wie regelt ihr Geldfragen grundsätzlich mit eurer (chinesischen) Partnerin (Ehefrau, Freundin)?
vielen Dank für eure Antworten! Wollte früher antworten. Da ich aber in den letzten Tagen viel unterwegs war (Fujian und dann rüber nach Hubei und erst jetzt wieder in Shanghai) komme ich jetzt erst wieder dazu zu antworten.
Die Einstellung der Eltern meiner Freundin zu mir ist eher verworren:
Wir haben uns am letzten Abend vor unserer Abreise noch einmal zusammengesetzt und die Sache durchgesprochen: Ich habe Ihnen folgenden Vorschlag gemacht: Rechnet doch mal vor, wieviel Geld für die Hochzeit benötigt wird, wieviele Leute da eingeladen werden usw. Sie wollten sich dazu nicht äußern, sondern haben gemeint, in Zherong (Fujian) würden alle Männer eine Mitgift bezahlen und wenn mir das nicht passt, solle ich mir doch einfach eine Frau aus Deutschland suchen
Die Aussage der Mutter finde ich schon ziemlich krass, da ich mich wirklich von Anfang an um ein gutes Verhältnis bemüht habe. Die Mutter meiner Freundin ließ wohl gegenüber ihr die Bemerkung fallen, dass sie sich lieber einen chinesischen Mann suchen solle, der für sie in Shanghai ein Haus kauft.
Die Rolle meiner Freundin ist eher zweischneidig: Sie ist eigentlich überhaupt nicht der Mensch, der auf riesige Geschenke aus ist oder irgendwelche Feste, einschließlich Geburtstag groß feiert und sich beschenken lässt. Eine Riesenhochzeit will sie nur "der Familie wegen" und die Aussteuer würde wohl vor allem für die Heiratskosten
Ich bin mir bei dem Thema Geld und Familie wirklich nicht so ganz sicher: So wir mir das immer erzählt wird, "kontrolliert" in der chinesischen Familie die Frau das Geld. Meine Arbeitskollegin wollte von mir wissen, ob ich die Miete für meine Freundin bezahle. Ich habe ihr eine ausweichende Antwort gegeben. Zur Info: Wir teilen die Mietkosten, was ich eigentlich nur gerecht finde, da wir in etwa gleich viel verdienen.
Frage an euch: Wie regelt ihr Geldfragen grundsätzlich mit eurer (chinesischen) Partnerin (Ehefrau, Freundin)?
-
aber-hallo-99
- Neuling
- Beiträge: 7
- Registriert: 15.11.2012, 05:16
Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
Also nochmals vielen Dank für eure zügigen und ausführlichen Antworten. Ich werde gegenüber meiner Freundin freundlich, aber bestimmt auftreten und ihr deutlich machen, dass ich nicht bereit bin, mehrere 100.000 RMB auf den Tisch zu blättern.
A propros: Wie sieht es grundsätzlich mit der Heirat aus? Kosten teilen oder "muss" der Mann tatsächlich für alle Kosten aufkommen? Für mich keine unerhebliche Frage, denn eine Hochzeit mit 10-15 Freunden. Ich glaube, das würde wohl nix....
A propros: Wie sieht es grundsätzlich mit der Heirat aus? Kosten teilen oder "muss" der Mann tatsächlich für alle Kosten aufkommen? Für mich keine unerhebliche Frage, denn eine Hochzeit mit 10-15 Freunden. Ich glaube, das würde wohl nix....
-
Shenzhen
- VIP

- Beiträge: 4762
- Registriert: 31.10.2010, 14:00
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 2 Mal
Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
Lass dir keinen Baeren aufbinden....
Kosten der Heirat werden ueblicherweise per roten Umschlaegen zurueck finanziert. D.h. aus der Gemeinschaftkasse wird die Hochzeit finanziert und dort hin fliessen auch die "Einnahmen" zurueck.
Ueber kurz oder lang wirst du einiges davon wieder an die Verwandtschaft zurueck geben muessen - das ist ein ewiger Kreislauf - im Endeffekt wird dir die Hochzeit von allen Gaesten finanziert.
Die Einstellung Deiner Schwiegermutter und deiner evtl. Zukuenftigen laesst tief blicken - ich kann dir nur raten dich, so lange es noch moeglich ist, nach einer anderen umzuschauen evtl. wirklich in D.
So wie es aussieht wird es keine Kompromisse geben und nach der Hochzeit wird das noch weiter gehen bis du wie eine Weihnachtsgans aufgenommen bist.
Kosten der Heirat werden ueblicherweise per roten Umschlaegen zurueck finanziert. D.h. aus der Gemeinschaftkasse wird die Hochzeit finanziert und dort hin fliessen auch die "Einnahmen" zurueck.
Ueber kurz oder lang wirst du einiges davon wieder an die Verwandtschaft zurueck geben muessen - das ist ein ewiger Kreislauf - im Endeffekt wird dir die Hochzeit von allen Gaesten finanziert.
Die Einstellung Deiner Schwiegermutter und deiner evtl. Zukuenftigen laesst tief blicken - ich kann dir nur raten dich, so lange es noch moeglich ist, nach einer anderen umzuschauen evtl. wirklich in D.
So wie es aussieht wird es keine Kompromisse geben und nach der Hochzeit wird das noch weiter gehen bis du wie eine Weihnachtsgans aufgenommen bist.
Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
Das Erlebnis von kensen468 ist noch nicht schlimm.
Ich habe eien guten Freund, der hat seiner Freundin das Studium in Deutschland finanziert, dann geheiratet, dann verlangten von ihm die Schwiegereltern Auto und Wohnung, er war damals noch nicht in der Lage, dies zu bezahlen, dann sagten die Schwiegereltern, er sollte pro Nacht zahlen, er sagte zu ihnen, Schweine! Die Schwiegereltern sind aus Shanghai, Schwiegermutter aus Shanghai ist bekannt dafür. Seine Schwiegereltern waren zu dem Zeitpunkt schon 10fach Millionär, durch Steuerhinterziehung, Bilanzfälschung und Handel mit falschen Mehrwertsteurrechnungen..., Schwiegervater ist PMitglied.
Ich habe eien guten Freund, der hat seiner Freundin das Studium in Deutschland finanziert, dann geheiratet, dann verlangten von ihm die Schwiegereltern Auto und Wohnung, er war damals noch nicht in der Lage, dies zu bezahlen, dann sagten die Schwiegereltern, er sollte pro Nacht zahlen, er sagte zu ihnen, Schweine! Die Schwiegereltern sind aus Shanghai, Schwiegermutter aus Shanghai ist bekannt dafür. Seine Schwiegereltern waren zu dem Zeitpunkt schon 10fach Millionär, durch Steuerhinterziehung, Bilanzfälschung und Handel mit falschen Mehrwertsteurrechnungen..., Schwiegervater ist PMitglied.
Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
Mich würde das Rückgaberecht bei diesem Kauf interessieren. Wie viel bekommst Du bei Rückgabe zurück?
Und wenn ihr eine Kind bekommt und es ist ein Sohn was zahlen dann die Schwiegereltern fürs halten und betrachten des Kindes ?
Und was ist wenn sie keine Kinder bekommen kann und unfruchtbar ist ? Frau mit Fehlern kann man umtauschen oder gibt es einen Rabat ?
Aber jetzt mal im Ernst- Du willst doch nicht wirklich Geld für eine Frau bezahlen..
Heiratet und dann ab nach Deutschland
Und wenn ihr eine Kind bekommt und es ist ein Sohn was zahlen dann die Schwiegereltern fürs halten und betrachten des Kindes ?
Und was ist wenn sie keine Kinder bekommen kann und unfruchtbar ist ? Frau mit Fehlern kann man umtauschen oder gibt es einen Rabat ?
Aber jetzt mal im Ernst- Du willst doch nicht wirklich Geld für eine Frau bezahlen..
Heiratet und dann ab nach Deutschland
Wenn die Sonne Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.
.
.guckt auch hier nach http://alternative.aktiv-forum.com/
.
.guckt auch hier nach http://alternative.aktiv-forum.com/
-
otternase
- VIP

- Beiträge: 1506
- Registriert: 06.02.2007, 15:53
- Hat sich bedankt: 34 Mal
- Danksagung erhalten: 29 Mal
Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
entscheidend ist letztlich einzig und allein die Haltung der Freundin. Wenn die die Forderung der Eltern unterstützt oder auch nur nicht zurückweist, dann lauf so schnell es nur geht, denn diese Forderung ist nur der Anfang. Wenn die Freundin hingegen bereit ist, sich für Dich gegen ihre Eltern zu stellen, dann ist sie ein "keeper", ein echter Glücksgriff.
PS: Hochzeit bezahlt normalerweise tatsächlich das Hochzeitspaar, bekommt das aber in Form von roten Umschlägen der Gäste ebenso normalerweise ausgeglichen (und muss selbst dann so die Hochzeiten anderer bei deren Hochzeiten so mitfinanzieren). Bei uns haben wir uns darauf geeinigt, dass die Schwiegereltern die Hochzeit bezahlen und die roten Umschläge bekommen, wenn man nicht in China lebt, ist die Variante günstiger für alle Seiten. Achso, ich habe tatsächlich "formal" meinen Schwiegereltern etwas für meine Frau "bezahlt", einen roten Umschlag mit 888 RMB, das aber eben, wie man am Betrag sehen kann, mehr symbolisch
PS: Hochzeit bezahlt normalerweise tatsächlich das Hochzeitspaar, bekommt das aber in Form von roten Umschlägen der Gäste ebenso normalerweise ausgeglichen (und muss selbst dann so die Hochzeiten anderer bei deren Hochzeiten so mitfinanzieren). Bei uns haben wir uns darauf geeinigt, dass die Schwiegereltern die Hochzeit bezahlen und die roten Umschläge bekommen, wenn man nicht in China lebt, ist die Variante günstiger für alle Seiten. Achso, ich habe tatsächlich "formal" meinen Schwiegereltern etwas für meine Frau "bezahlt", einen roten Umschlag mit 888 RMB, das aber eben, wie man am Betrag sehen kann, mehr symbolisch
- MannAusChina
- Old China Hand

- Beiträge: 623
- Registriert: 29.12.2006, 12:07
Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
Mit der Kosten der Heirat und dem Kreislauf hast du recht. Aber die Schlussfolgerung ist meine Meinung nach falsch. Die Einnahmen aus den "roten Umschlägen" von den Gästen werden, wie du schon gesagt hast, über kurz oder lang wieder an die Gästen zurückgegeben. Das heißt doch, dass die Heirat von den jenigen gezahlt wird, die die ganze organisiert und die Gäste eingeladen haben. Da der aber-hallo-99 in China heiraten wird und die Eltern seiner Freundin sich um alles kümmern werden, werden im Endeffekt die Eltern für die Kosten aufkommen.Shenzhen hat geschrieben:Kosten der Heirat werden ueblicherweise per roten Umschlaegen zurueck finanziert. D.h. aus der Gemeinschaftkasse wird die Hochzeit finanziert und dort hin fliessen auch die "Einnahmen" zurueck.
Ueber kurz oder lang wirst du einiges davon wieder an die Verwandtschaft zurueck geben muessen - das ist ein ewiger Kreislauf - im Endeffekt wird dir die Hochzeit von allen Gaesten finanziert.
Die Familie deiner Freundin kommt aus Südchina. Ich kann mir gut vorstellen, dass Mitgift bei der Familien deiner Freundin einfach zu den Heiratsprozess gehört und auch eine wichtige Rolle spielt. Es ist eine uralte Tradition. Der Betrag der Mitgift wird wohl auch bekannt gemacht. Ich weiss, dass es blöd klingt, aber daran wird gemessen, wie ernst der Mann mit der Frau und mit der Ehe meint. Wenn der Mann viel Geld hat aber keine oder nur kleine Mitgift gibt, dann wird seine Liebe an die Frau und seinen Respekt an die Familie der Frau in Frage stellt. Das bedeutet einen schlimmen "Gesichtverlust" für die Familie der Frau.aber-hallo-99 hat geschrieben:Also nochmals vielen Dank für eure zügigen und ausführlichen Antworten. Ich werde gegenüber meiner Freundin freundlich, aber bestimmt auftreten und ihr deutlich machen, dass ich nicht bereit bin, mehrere 100.000 RMB auf den Tisch zu blättern.
Ich weiss, dass du es nicht verstehst. Ehrlich gesagt finde ich die Sache mit der Mitgift auch nicht gut. Aber als ich damal meine Frau heiratete, habe ich das auch gemacht. In China sagt man "入乡随俗". Das bedeutet ungefähr: wenn du in einem anderen Land bist, dann muss du den Brauch dort beibehalten.
Du kannst mal versuchen, den Eltern deiner Freundin es klar zu machen, dass du deine Freundin sehr sehr liebst, aber eine Mitgift über 100,000 Rmb nicht leisten kannst. Ob das die Realität entspricht spielt erst mal keine wichtige Rolle.
Bin schon 16 Jahre permanent in Deutschland. Vielleicht klinge ich daher manchmal etwas überzogen, aber ich kann meine Toleranzgrenze für Double B nicht mehr weiter erhöhen. Bitte um Nachsicht.
Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
MannAusChina hat geschrieben:Mit der Kosten der Heirat und dem Kreislauf hast du recht. Aber die Schlussfolgerung ist meine Meinung nach falsch. Die Einnahmen aus den "roten Umschlägen" von den Gästen werden, wie du schon gesagt hast, über kurz oder lang wieder an die Gästen zurückgegeben. Das heißt doch, dass die Heirat von den jenigen gezahlt wird, die die ganze organisiert und die Gäste eingeladen haben. Da der aber-hallo-99 in China heiraten wird und die Eltern seiner Freundin sich um alles kümmern werden, werden im Endeffekt die Eltern für die Kosten aufkommen.Shenzhen hat geschrieben:Kosten der Heirat werden ueblicherweise per roten Umschlaegen zurueck finanziert. D.h. aus der Gemeinschaftkasse wird die Hochzeit finanziert und dort hin fliessen auch die "Einnahmen" zurueck.
Ueber kurz oder lang wirst du einiges davon wieder an die Verwandtschaft zurueck geben muessen - das ist ein ewiger Kreislauf - im Endeffekt wird dir die Hochzeit von allen Gaesten finanziert.
Die Familie deiner Freundin kommt aus Südchina. Ich kann mir gut vorstellen, dass Mitgift bei der Familien deiner Freundin einfach zu den Heiratsprozess gehört und auch eine wichtige Rolle spielt. Es ist eine uralte Tradition. Der Betrag der Mitgift wird wohl auch bekannt gemacht. Ich weiss, dass es blöd klingt, aber daran wird gemessen, wie ernst der Mann mit der Frau und mit der Ehe meint. Wenn der Mann viel Geld hat aber keine oder nur kleine Mitgift gibt, dann wird seine Liebe an die Frau und seinen Respekt an die Familie der Frau in Frage stellt. Das bedeutet einen schlimmen "Gesichtverlust" für die Familie der Frau.aber-hallo-99 hat geschrieben:Also nochmals vielen Dank für eure zügigen und ausführlichen Antworten. Ich werde gegenüber meiner Freundin freundlich, aber bestimmt auftreten und ihr deutlich machen, dass ich nicht bereit bin, mehrere 100.000 RMB auf den Tisch zu blättern.
Ich weiss, dass du es nicht verstehst. Ehrlich gesagt finde ich die Sache mit der Mitgift auch nicht gut. Aber als ich damal meine Frau heiratete, habe ich das auch gemacht. In China sagt man "入乡随俗". Das bedeutet ungefähr: wenn du in einem anderen Land bist, dann muss du den Brauch dort beibehalten.
Du kannst mal versuchen, den Eltern deiner Freundin es klar zu machen, dass du deine Freundin sehr sehr liebst, aber eine Mitgift über 100,000 Rmb nicht leisten kannst. Ob das die Realität entspricht spielt erst mal keine wichtige Rolle.
Wieso wenn alles gut geht bekommt sie fast kostenlos den deutschen Pass
Ich kenne Chinesen die seit Jahren versuchen den Ami , Kanada oder den Australischen Pass zu bekommen.
Dafür werden Summen von 50000,00 Euro bezahlt.
Frage doch mal die Eltern ob sie sich sowas für ihr Kind leisten können.
Und ob sie sich an einer ordentlichen Staatsbürgerschaft beteiligen?
Ich jedenfalls würde mir keine Frau für 25000 Euro kaufen
Wenn die Sonne Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.
.
.guckt auch hier nach http://alternative.aktiv-forum.com/
.
.guckt auch hier nach http://alternative.aktiv-forum.com/
- AngelofMoon
- Old China Hand

- Beiträge: 908
- Registriert: 22.05.2011, 12:29
Re: Aussteuer bei der Heirat meiner chinesischen Freudin
Auch wenn sich einiges in China schon geändert hat, so steht die Familie in China noch immer im Vordergrund.aber-hallo-99 hat geschrieben:Also nochmals vielen Dank für eure zügigen und ausführlichen Antworten. Ich werde gegenüber meiner Freundin freundlich, aber bestimmt auftreten und ihr deutlich machen, dass ich nicht bereit bin, mehrere 100.000 RMB auf den Tisch zu blättern.
Dieses solltest du dir von Anfang an klar machen.
Was ich bis jetzt gehört und selber erlebt habe ist, das für die Hochzeit immer der Mann aufkommt.aber-hallo-99 hat geschrieben:A propros: Wie sieht es grundsätzlich mit der Heirat aus? Kosten teilen oder "muss" der Mann tatsächlich für alle Kosten aufkommen? Für mich keine unerhebliche Frage, denn eine Hochzeit mit 10-15 Freunden. Ich glaube, das würde wohl nix....
Was die Kosten einer Hochzeit angeht, hängt es davon ab wie und was ihr machen wollt.
Konfuzius sprach: “Mach’ Dir keine Sorgen darüber, dass die Menschen Dich nicht kennen, sondern darüber, dass Du sie nicht kennst.”
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast
