Permit für Gipfelbesteigung >3000m

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DavidXXXX
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Re: Permit für Gipfelbesteigung >3000m

Beitrag von DavidXXXX »

Vielen Dank für diese nützlichen Informationen Luntan! :mrgreen:
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Luntan
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Re: Permit für Gipfelbesteigung >3000m

Beitrag von Luntan »

blur hat geschrieben:Deutscher Luxusbus? Den kenne ich nicht...
Das ist ein Neoplan / MAN Bus in der Chinesischen Hochgebirgsausführung 8)
blur hat geschrieben:der erwähnte Kris (nicht Chris!) dir sicher näheres zu sagen
Chris wird von mir so geschrieben wegen seinem Haupt-, oder ist es die Nebenberuf(ung)? :) Ausgeschrieben ist Christus korrekt :idea: Was immer man privat davon halten will, es hat den Vorteil dass er seine Kunden nicht belügt oder bescheisst.

In jedem Fall braucht man in Kangding auf 2600m ein paar Tage um sich an die Höhe zu gewöhnen. Dabei kann man erste Bergwanderungen am Hang oberhalb vom Hotel machen, und das mit gutem Blick von den Yakweiden auf die umliegenden Gipfel.
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Luntan
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Re: Permit für Gipfelbesteigung >3000m

Beitrag von Luntan »

Hier noch ein paar Fotos aus Kangding:
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Re: Permit für Gipfelbesteigung >3000m

Beitrag von Luntan »

Und noch die Zugabe:
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Re: Permit für Gipfelbesteigung >3000m

Beitrag von Laogai »

Luntan hat geschrieben:Hier noch ein paar Fotos aus Kangding:
Ich habe mal eine kleine Ausschnittvergrößerung vorgenommen:
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Re: Permit für Gipfelbesteigung >3000m

Beitrag von Luntan »

:lol:

Jetzt wurde eine geheime Bunkerstellung entlang der 3500m Höhenlinie von laogai enttarnt :mrgreen:

:mrgreen: Dort werden jeden Tag Deutsche Bergsteiger verhaftet. Sie müssen dann zur Strafe zwei Jahre lang in einem Arbeitslager iPhones für die Amerikaner montieren :o :mrgreen:
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Re: Permit für Gipfelbesteigung >3000m

Beitrag von Kristobalito »

David,

falls Du Kontakt zu CN Kletterern/Bergsteigern brauchst, kann ich Dir vielleicht jemanden vorstellen. Die Szene ist hier (relativ betrachtet) recht klein. Ich bin zwar eher im Sportklettern als im alpinen Bereich aktiv, aber viele Leute kennen sich und helfen auch mal gerne. Das kann das Leben sehr viel einfacher machen...

Hast Du denn wirklich Erstbegehungen vor? Und in welchem Rahmen? Ohne Chinesischkenntnisse oder einen Chinesen mit im Team würde ich mich hier eher nicht auf in die Wildnis machen, sonst sind Missverständisse und Logistik-Probleme fast vorprogrammiert.

Wenn Du es wirklich erst meinst mit einer komplexeren Bergsteigerei, kannst Du Dich auch an einige Firmen/Organisationen wenden die so ein Vorhaben ggf. sogar mit Material u/o Finanzen unterstützen. Kailas (machen Bohrhaken und auch Outdoor-equipment) z.B. sponsort immer mal wieder Neuerschliessungen, etc. Und die sind glaub ich nicht die einzigen.

Viel Erfolg!

PS: für's Protokoll, ich bin nicht der erwähnte 'Kris' ;)
... Kristobalito
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DavidXXXX
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Re: Permit für Gipfelbesteigung >3000m

Beitrag von DavidXXXX »

So, nachträglich noch ein paar Informationen die ich herausfinden konnte...

Ein Expeditionsunternehmen berichtete mir von Festnahmen deutscher, polnischer und Bergsteiger anderer Nationalitäten die beim Bergsteigen (Erstbesteigung von 5 und 6000ern) ohne Begleitoffizier etc. erwischt wurden. Es war von mehren Jahren Haft und 50.000-100.000$ Kaution die Rede. In welcher Region das war kann ich nicht genau sagen, in Tibet war es aber nicht.

Wie die Sache nun rund um Kangding aussieht weis ich nicht, aber ich denke wer nicht das dringende Bedürfnis verspürt sich mit den Behörden an zu legen (was unter Umständen den Aufenthalt in China deutlich in die Länge ziehen könnte :D ), sollte den "offiziellen Weg" gehen.
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Luntan
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Re: Permit für Gipfelbesteigung >3000m

Beitrag von Luntan »

Gut wenn Du Dich nochmals meldest :)

Du bist Dir sicher bewusst, wie solche "Unternehmen" ein grosses Eigeninteresse haben genau solche Horrorstories zu verbreiten, damit die Bergsteiger bei ihnen buchen. Versuch doch einmal eine unabhängige Bestätigung für eine solche "Kaution" im Internet zu suchen. Viel Glück :lol:

Mir ist keine solche "Verhaftung" bekannt. Eine Busse ist theoretisch möglich, nur wer kontrolliert dort oben jeden Berghang? Wandern ist immer legal, und wenn man am Morgen früh im Dunkeln aufbricht und in die Wand hochsteigt, müsste schon jemand mit einem Nachtsichtgerär zur Stelle sein. Eher unwarscheinlich, oder etwa nicht?

Ich mache dies seit dem Frühling 1986 ohne Probleme. Mit bestem Bergsteigergruss :mrgreen:
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DavidXXXX
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Re: Permit für Gipfelbesteigung >3000m

Beitrag von DavidXXXX »

Servus,

ja, diese Stories machten mich auch etwas stutzig. Habe explizit dazu im Netz noch nichts Genaueres gefunden. Habe aber zu der "Agentur" ein freundschaftliches und kein geschäftliches Verhältnis und die bieten in der Gegend wo ich hin möchte sowieso nichts an.

Die Möglichkeit das man erwischt wird ist, je nach Berg und Route, in der Tat recht gering, aber man weis eben nicht was passiert wenn doch mal einer daher kommt und was von einem will. Einheimische Kletterer meinten auch dass man Probleme bekommen KANN wenn man erwischt wird

Wo treibst du dich am Berg denn so rum? erzähl mal ein bisschen :mrgreen:
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Re: Permit für Gipfelbesteigung >3000m

Beitrag von Aremonus »

Ja, mir geht es um Berggipfel. Die Gebirgsregion bei Chengdu ist ein sehr interessantes Gebiet und bietet viele Möglichkeiten... Ist es möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Chengdu aus nach Osten ins Gebirge zu gelangen, oder ist ein privat angeheuerter Fahrer dem man Geld in die Hand drückt eher an zu raten? Wie würdet ihr das anstellen? Ideal wäre natürlich ein Mietwagen, da ich aber keinen chin. Führerschein habe fällt das leider weg. War jemand hier schon in dieser Gegend unterwegs und kann ein bischen was erzählen?
War in der Region schon oft unterwegs... jedoch eher im Süden und Westen von Chengdu, also richtung Tibet. Kangding war ich auch schon - ist ein hübsches Städtchen, man kommt mit dem Bus direkt von Chengdu dorthin, kostet vielleicht so 20 Euro pro Richtung. Ich bin damals mit 'nem Bekannten in 'nem VW Golf hochgefahren... war eine 14-stündige Qual, der Bus wäre weitaus bequemer gewesen.
Von mir wollte nie jemand ein Permit oder so sehen - selbst bei der Grenze zu den tibetischen Gebieten Sichuans (also nicht zum autonomen Gebiet) wurde man einfach durchgewunken. Ehrlich gesagt wusste ich garnicht, dass es so etwas wie eine Bergsteigbewilligung gibt und habe da wohl unwillentlich eine Übertretung begannen.

Auch in die Berge östlich von Chengdu kommt man am einfachsten mit dem Bus, mit dem Zug richtung Chongqing oder in dem man sich ein Auto samt Fahrer mietet (wobei hier anzumerken ist, dass der Fahrer dies eigentlich nicht machen dürften und ein Gesetz verletzt - der Bus wäre legaler). Ich wusste aber gar nicht, dass es dort auch so hohe Berge gibt! Muss ich mir auch mal anschauen gehen...

Die Behörden in Sichuan sehen die Sache ziemlich locker, wenn nicht gerade ein "crack down" wegen einer Olympiade oder einem sonstigen Event im Gange ist. Doch nur weil in China der Rechtsstaat eher schwach ausgeprägt ist, heisst das noch lange nicht, dass man ihn nicht achten sollte. Am besten gehst Du mit gutem Beispiel voran und hältst Dich an's Gesetz - so ein Permit zu besorgen kann ja nicht so schwierig sein.
aber man weis eben nicht was passiert wenn doch mal einer daher kommt
Doch, das weiss man - man wird schlimmsten Falls festgenommen und zahlt ne Busse - man könnte, wenn einem noch weitere Dinge (wie Gefährdung der Harmonie) zur Last gelegt werden, sogar ausgeschafft werden und ein China-Verbot erhalten.

Das ist aber ein theoretisches Szenario - praktisch interessiert es keinen. Dennoch ist es auf jeden Fall gut, den legalen Weg zu gehen - denn es könnte ja sein, dass man in Not gerät und die Hilfe der Behörden benötigt. Da ist es sicher nicht verkehrt, wenn diese schon die Route, die man nehmen möchte, kennen.
Heute würde ich auch eher den Papierkram auf mich nehmen und nicht die Faulheit gewisser Polizisten ausnutzen.

Zudem kann man dann im Voraus ein Hotel buchen - wir konnten kein Zimmer in Kangding finden, war alles ausgebucht, und so haben wir in der Nacht im Auto geschlafen. War ungemütlich und auf der Wanderung am nächsten Tag tat uns alles weh.
Es war von mehren Jahren Haft und 50.000-100.000$ Kaution die Rede.In welcher Region das war kann ich nicht genau sagen, in Tibet war es aber nicht.
Das ist übertrieben. Gibt es da irgendwelche glaubwürdigen Quellen? Und hatten die Jungs auf ihrer "Bergwanderung" etwa zufällig Drogen dabei :wink:
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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