Luntan hat geschrieben:Nein, das ist ein anderes Yang. Und dann heisst es korrekt Yin und Yang.
Ah, OK, danke für die Info.
laogai hat geschrieben:Das Zeichen aus Yin und Yang (阴阳) ist 阳. Die ursprüngliche Bedeutung ist Sonne.
"Sonne" wäre doch auch schön für den Namen. Könnte ich statt der Pappel (楊) auch 阳 als drittes Zeichen nehmen? Die beiden hören sich nach diesen Hörproben für mein Laiengehör scheinbar gleich an.
Jörgi hat geschrieben:Ich hab noch eine Frage zum Zeichen 楊 (Pappel bzw. Yang):
Ist das zufällig das gleiche, das auch für das Yang und "Ying und Yang" verwendet wird?
Das Zeichen aus Yin und Yang (阴阳) ist 阳. Die ursprüngliche Bedeutung ist Sonne.
Dazu sollte man aber erwähnen dass das Langzeichen für 阳 陽 geschrieben wird. Er schreibt seinen Namen ja auch in Langzeichen. Und da sehen sich 楊 und 陽 doch sehr ähnlich, und man kann sie leicht verwechseln wenn man mit der Schrift nicht vertraut ist.
punisher2008 hat geschrieben:Dazu sollte man aber erwähnen dass das Langzeichen für 阳 陽 geschrieben wird. Er schreibt seinen Namen ja auch in Langzeichen.
Also sollte ich 陽 statt 阳 nehmen? Wäre dann 蜜麗陽 auch eine gute Transkription?
punisher2008 hat geschrieben:Dazu sollte man aber erwähnen dass das Langzeichen für 阳 陽 geschrieben wird. Er schreibt seinen Namen ja auch in Langzeichen.
Also sollte ich 陽 statt 阳 nehmen? Wäre dann 蜜麗陽 auch eine gute Transkription?
Ist eigentlich egal, denn es werden beide Formen verwenden. Nur sollte man konsequent bei einer Form bleiben und nicht mischen, ob in Namen oder Texten. Also entweder 蜜丽阳 oder 蜜麗陽.
Was Transkription westlicher Namen angeht ist das nicht so mein Ding, daher kann ich auch keine Ratschläge geben. Ich persönlich würde mir lieber einen "echten" chinesischen Namen zulegen, d.h. er sollte auch einen wirklich existierenden Familiennamen enthalten. Da ist die Auswahl der zulässigen Zeichen übrigens ziemlich begrenzt. 蜜 ist soweit ich weiß nicht dabei.
Außerdem wirst du selbst erkennen dass "mi li yang" lautlich wenig gemeinsam mit Miriam hat. Also ich würde es lassen.
Volltreffer für Punisher, meiner Meinung nach. Ist ein Name noch ein Name, wenn er nicht wie ein Name klingt?
Trotzdem werden Chinesen sicher mit ein paar Miriam in den Medien konfrontiert. Leicht erkennbar sind ja diese bekannten Umschreibungen. Wenn sie schon da sind, warum nicht davon Gebrauch machen?
Eine Silbe für den Familiennamen kann schwierig sein, aber die betonte Silbe wird den Namen oft erkennbar machen. Für lange oder polnische Namen kann es aber eine drastische Sache werden.
Zwei Silben für den Vornamen bringen einen schon etwas weiter. Milian oder Miyan für Miriam scheint mir nicht so schlimm.
Ich will ihr keinen "echten" chinesischen Namen verpassen, sondern das soll mehr ein Spaß für auf eine Karte sein. Ich weiß jetzt, dass es nicht leicht ist, (deutsche) Namen vernünftig Silbe für Silbe zu übersetzen.
Jörgi hat geschrieben:sondern das soll mehr ein Spaß für auf eine Karte sein
Ok, wenn das so ist, dann würde ich alles rund um die chinesische Namensgebung ehrlich gesagt nicht sonderlich ernst nehmen. Wenn die schöne Miriam also gern Honig isst (ein Schleckermäulchen ist) und im Park unter Bäumen ihr Buch auspackt oder beim Freibadbesuch gern den Schatten sucht (such dir halt was aus...), dann reicht das für deine Zwecke vollkommen aus. Es soll ja eigentlich nur ein Gag sein, und da kann man auch getrost mal alle Fünfe gerade sein lassen. Erklärung - auch eine reichlich an den Haaren herbeigezogene - mit auf die Karte und gut ist es. Dazu noch eine Packung Honigwaffeln und wenn sie kein totaler Spaßverderber ist, dann ist alles im grünen Bereich.
das Geschenk ist super angekommen! Sie fand die Idee, ihren Namen auf chinesisch zu schreiben, klasse. Und als ich ihr sagte, dass das nicht nur ihr Name sei, sondern auch noch die entsprechenden Bedeutungen hat, war sie komplett begeistert.